• Hallo erstmal :smiling_face: mein erster Beitrag bzw.. Hilferuf.
    Gestern Früh ist mir mein Mondlicht ins Becken gefallen ( Osram Dot it ) diese läuft über einen Netzstecker, natürlich war ich mal wieder net daheim :loudly_crying_face: fakt ist das teil hat anscheinend sofort angefangen total zu rosten.
    Als ich nach Hause gekommen bin, waren all mein Xenien total verkümmert, mein wasser war trüb, die Lederanemone war ganz klein-und eine Garnele war tod ! Fazit eine vergiftung.

    Also als erstes hab ich einen Wasserwechsel gemacht danach hab ich aktiv-kohle und zeolith in den Filter.
    hat jemand erfahrung mit solchen vergiftungen oder anregungen ich mach das ganze schon 10 Jahre aber das ist mir noch net passiert *heul*

    Grüße Alex

  • wieviel Stunden lag das Teil denn im Wasser ?

    Es hört sich so an als wenn es nur wenige Stunden waren. So schnell wird es keine Vergiftung durch Rost geben. Handelt es sich um ein mit Mondlicht mit 220 V , so ist hoffentlich die Sicherung durchgeknallt. Dadurch dann der Ausfall vom Pumpen und Abschäumer, so das es zu einem Sauerstoffmangel kam.

  • es waren ca. 3 std.
    die Lampe lief mit 12 V und war anschließend nur noch ein Rostklumpen! da der Strom natürlich weiterhin durch die Lampe lief (wie bei einer Galvanischen Oberflächen behandlung ist der Rost direkt übergewandert).
    Also keine sicherung ist ausgefallen

    Grüße Alex

  • Hi,
    Problem ist die Oxidation wenn Strom mit im Spiel ist.
    Und es reicht eine 1,5 Volt batterie im Salzwasser um Buntmetalle zu zersetzen.
    Wenn Batterie, war diese unbeschädigt? Austretende Schwermetalle!!!
    Mir ist eine UW Kamera abgesoffen, und da war das Wasser im Gehäuse nach einer Stunde Tauchgang dunkelbraun.

    Viel Wasserwechsel, ev Bakterienzugabe, Kohle ist gut.
    Und genau schauen, ob keine kleinen Teile noch im Becken liegen.

    Alles Gute,
    Wolfgang

  • Guten Morgen.

    Ich habe momentan ein großes Fragezeichen über dem Kopf stehend. Wie kann es passieren, dass ein elektrisch betriebenes Bauteil in das Wasser fällt, ohne dass die Sicherung springt, bzw. der FI in Aktion tritt ????

    Könnte es sein, dass in Sachen der elektrischen Absicherung Handlungsbedarf besteht ?

    Zwei, unserer drei Becken, laufen über jeweils drei Stromkreise. Dabei ist jeder Stromkreis über einen FI abgesichert und wurde vom Fachmann (E-Meister) installiert. Die Kosten waren überschaubar.

    Gruß,
    Bert

  • Hallo Bert,

    ich bin zwar kein Elektriker, aber es hängt wohl mit der Niedervolt-Spannung zusammen.

    Ob sich so etwas über einen FI steuern/sichern läßt?!? da bin ich überfragt....

    M.f.G

    Markus

  • genau so ist es Momentan hängt mein Nano Becken (75 Liter) nicht an einer Sicherung bzw.. weil es ein 12V system ist --na klar wäre es besser,wenn es über irgend eine Sicherung laufen würde :winking_face: ich werde an meinem neuen Becken eine Sicherung einbauen denn das geschehen werde ich nutzen um neu anzufangen :frowning_face:
    Danke nochmal für die Antworten .

    Grüße Alex

  • Hei hei

    nur kurz zur Erklärung,
    der Vorgang heißt meineswissens Elektrolyse (wenn durch Stromfluß Elemente in Lösung gehen...)
    und das geht hervorragend im Salzwasser auch bei sicherheitskleinspannungen...!

    und warum ist der FI nicht angesprungen...:

    der FI vergleicht den Stromfluß zwischen den "Energieführenden Leitern" (Phase und Nulleiter) und dem Sicherheitsleiter (das ist der am Kabel gelb-grün markierte) der an den in der Steckdose offenliegenden Metallspangen verbunden wird; Netzteile haben in der Regel aber nur Anschlüsse für Phase und Nulleiter (Eurostecker) daher kann der FI nicht feststellen, daß was nicht stimmt und somit nicht auslösen... .

    Ich hoffe das war verständlich und richtig...
    wenn nicht werft mich in mein Becken...

  • Hallo,

    ist IMHO nicht ganz richtig: der FI vergleicht die Ströme zw. Phase und Nullleiter. Bei einer Differenz geht dieser davon aus, daß irgendwo Strom fälschlicherweise woanders abfliest, also zb. durch unseren Körper nach Erde und löst daher aus. Bei einem Stromfluß durch den Schutzleiter kommt so glaube ich die Sicherung, nie der FI.

    Gruß Dirk

    160x65x65cm Plexiglas, Aquaphoton 4xT5 54Watt,2x150Watt, Strömung: Abyzz A200, RF-Pumpe: Abyzz200, ATI Powercone 200

  • Hi,

    zwischen Phase und Neutralleiter ...Nullleiter ist nicht richtig da der Strom durch diesen zurückfließt.
    Der FI reagiert auf eine Abweichung des Stromfluss zwischen Phase und Neutralleiter.
    Bei einem Kurzschluss L/N löst der FI nicht aus!

    Gruß Sven

  • Zitat

    der FI vergleicht den Stromfluß zwischen den "Energieführenden Leitern" (Phase und Nulleiter) und dem Sicherheitsleiter (das ist der am Kabel gelb-grün markierte) der an den in der Steckdose offenliegenden Metallspangen verbunden wird; Netzteile haben in der Regel aber nur Anschlüsse für Phase und Nulleiter (Eurostecker) daher kann der FI nicht feststellen, daß was nicht stimmt und somit nicht auslösen... .

    Sorry, aber da ist nun mal total falsch

    Der FI (Fehlerstrom) mißt den "reinfließenden" Strom mit dem "abfließenden" Strom, sprich Phase und Neutralleiter, der PE/Schutzleiter (Grün gelb)wird nicht mit überwacht/angeschlossen. Wer den PE mit am FI anschließt, setzt diesen damit für abließende Ströme über den Schutzleiter außer Betrieb.
    Ergibt sich eine Differenz zwischen diesen beiden (Phase und Neutralleiter) , zb. Strom fließt über den PE aber auch z.b. über den Menschen(Hände im Wasser), schaltet der FI ab.(abhängig von dem Typ und dem Fehlerstrom)

    Auch ist es eine Lüge, das ein FI nur bei dreipoligen Geräten, sprich Geräte nur mit Schutzleiter funktioniert!

    Zum Thema, dem FI ist es egal ober die Sekundäre Seite des Netzteiles (12V) den Strom über die LED abgibt oder übers Wasser. Solange der Strom nicht zu hoch wird, z.b. Kurzschluß, wird sich nichts tun. Bei zu hohen Strom wird lediglich im Netzteil eine Sicherung auslösen, sofern verhanden, oder das Netzteil einfach den Hitzetod sterben.

    Ein FI wird in diesen Fall definitv nicht auslösen.

    ich weiß nicht, warum immer noch das Thema FI so falsch verstanden wird.
    "Ich brauche keinen FI, mein Heizstab hat eh nur 2 Asnchlüße" :winking_face_with_tongue:

    Auszug Quelle Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter

    "Der RCD (FI-Schalter) trennt bei Überschreiten einer bestimmten Differenzstromstärke (in Hausanlagen meist 30mA) den überwachten Stromkreis allpolig, d.h. alle Leiter bis auf den Schutzleiter, vom restlichen Netz.

    Differenzströme können auftreten, wenn etwa durch den menschlichen Körper oder über eine schadhafte Isolierung ein (Fehler-)Strom fließt. Dazu vergleicht der RCD die Höhe des ankommenden mit der des zurückfließenden Stromes. Die Summe muss bei einer intakten Anlage Null betragen. (Siehe auch: Kirchhoffsche Regeln)

    Der Vergleich erfolgt in einem Summen-Stromwandler, der alle zum und vom Verbraucher fließenden Ströme vorzeichenrichtig addiert. Wird irgendwo im Stromkreis ein Strom gegen Erde abgeleitet, so ist im Summenstromwandler die Summe von hin- und zurückfließendem Strom ungleich Null: es entsteht eine Stromdifferenz (”I, sprich: Delta I), die zum Ansprechen des RCD und damit zur Abschaltung der Stromzufuhr führt.

    Der Schutz gegen direktes Berühren (Basisschutz durch Isolierung) und Kurzschluss bzw. Überlast (Schutz durch Sicherungen) kann durch einen RCD nicht ersetzt, sondern nur ergänzt werden. Sie bieten keinen Schutz gegen Stromschlag, wenn eine Person auf einer isolierenden Unterlage beide Netzspannungsleitungen (L und N) berührt, da hier (aus „Sicht" des FI-Schalters) kein Fehlerstrom auftritt.

    Werden an dem Standard-RCD B6-Gleichrichterschaltungen (etwa in Frequenzumrichtern) betrieben, wird dieser Schutzschalter bei einem Fehlerstrom hinter der Gleichrichterbrücke durch den dann vorhandenen Gleichfehlerstrom vormagnetisiert und totgelegt. Der RCD geht in Sättigung und kann auch Fehler an parallel betriebenen Geräten nicht mehr erkennen. Nur RCD Typ B, allstromsensitiv (mit Elektronik) sind dann noch funktionsfähig und zulässig.

    GRüße Guido

    2 Mal editiert, zuletzt von megabear (12. Juli 2008 um 12:17)

  • Hallo,

    sag ich doch :grinning_squinting_face: Bring nur gerne immer Neutral- und Nullleiter durcheinander, auf alle Fälle war nicht der Schutzleiter gemeint.

    Gruß Dirk

    160x65x65cm Plexiglas, Aquaphoton 4xT5 54Watt,2x150Watt, Strömung: Abyzz A200, RF-Pumpe: Abyzz200, ATI Powercone 200

  • Hei hei

    vielen dank!! für die Erklärungen..!!

    jetzt isses wieder sonnenklar... mit dem FI und so...

    aber dann noch eine Frage...

    gibt's denn dann noch eine andere Möglichkeit Aquarien abzusichern...? vor solchen "reinfall-Unfällen" und fehlerhaften Netzleitungen???

    Denn wenn der Strom z.B. bei einer unbemerkt defekten Heizstabzuleitung (2 Polig) nicht mehr nur durch den Heizdraht sondern auch durch das Aquarienwasser fließt... löst ja wenn ich das jetzt richtig verstanden habe der FI nicht aus... erst wenn der Aquarianer ins Becken fasst...*gg*.

    Kann man das System also noch anders absichern???

    gehört jetzt zwar nicht mehr direkt hierher...
    aber ich kenn mich noch nicht so aus...

    Gruß
    uli

  • In diesenm Fall könntest du das Wasser "erden". Aber es reicht eigentlich für den Schutz für Dich, das die Spg abgeschaltet wird, sobald du reinpackst. Der Fi lößt aus, bevor der Strom von der Höhe oder zeit für dich gefährlich ist.

    grüße guido

  • unter elektrolyse versteht man : Aufspaltung einer Chemischen verbindung unter Einwirkung von Strom.
    unter anderem ist der Umgangssprachliche gebrauch des Überbegriffes als Galvanisch bekannt ---kommt von italienischen Arzt Luigi Galvani :winking_face: und unter anderem sollte ich Vll wirklich mal über einen solche FI schalter nachdenken *sehr nachlassig* :winking_face:

    Grüße Alex

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