Sauerstoffversorgung während Stromausfall

  • Hallo,

    mache gerade Überlegungen zur Versorgung eines Aquariums während eines Stromausfalls.

    Falls ich richtig informiert bin, ist die Sauerstoffversorgung des Wassers dabei das wichtigste.

    Ist es für ein Seewasserbecken mit ca. 2000 Litern Volumen ausreichend, während eines Stromausfalls zwei Tunze 6101 Pumpen (12.000 Liter Strömungsleistung) alle 30 Minuten für 10 Minuten laufen zu lassen und über die gesamte Zeit über zwei Ausströmersteine aus einer Druckflasche reinen Sauerstoff zu geben?

    Was wäre das Minimum an Maßnahmen, was erforderlich wäre, um so ein Becken während eines Stromausfalls "am Leben" zu erhalten? Minimum deshalb, weil die erforderlichen Geräte während des Stromausfalls von Akkus gespeist würden. Je weniger die Last, desto ein längerer Stromausfall kann überbrückt werden!

    Würde mich über Anregungen und Vorschläge freuen.

    Gruss
    Artur

  • Moin Artur

    Ob Deine angedachte Sauerstoffversorgung ausreicht kann ich Dir leider nicht sagen. Das kommt ja dann auch sehr stark auf den Sauerstoffzehrenden Besatz an.

    Was Du aber noch bedenken solltest: Die Temperatur bei langen Stromausfällen. Wobei das bei 2000l schon eine Weile dauern wird, bis das auskühlt.

  • Hallo,

    die Auströmer alleine sollten locker reichen. Ich würde sogar eher Luft nehmen als reinen Sauerstoff, denn Pressluft ist sehr billig (in jedem Tauchschop zu bekommen) und extrem hohe Sauerstoffkonzentrationen können auch toxisch wirken.
    Eine ganz leichte Umwälzung ist ausreichend, damit das Becken nicht kippt. Große Luftblasen bewegen mehr Wasser als kleine Luftblasen.

    Eine USV für eine kleine Pumpe ist natürlich nie verkehrt, nur hält kaum eine so lange.

    Die Temperatur, die angesprochen wurde, spielt für dich, da sich durch niedrigere Temperaturen gleichzeitig der Stoffwechsel der Fische verlangsamt aber die Sauerstoffsättigung des Wasser erhöht. Außerdem ist erst bei 17°C der kritische Bereich erreicht.

    Ein DSB im Filterbecken (bzw. generell große Wassermengen im FB) sollten mit bewegt werden!

    Ich würde eine ganz kleine Förderpumpe mit 5W oder so aus dem FB ins HB einbauen, damit eine minimale Umwälzung gewährleistet ist und den Rest über Pressluft oder mit batteriegetriebenen Membranpumpen besorgen.

  • Hallo,

    danke für Eure Antworten. Um die Temperatur mache ich mir keine Sorgen. Das Becken würde im Wohnzimmer stehen. Dort ist es niemals kälter als 20 °C. Daher kann die Wassertemperatur auch nicht unter diesen Wert fallen.

    Stefan, Du meinst man könnte somit auf die Pumpen komplett verzichten? Das wäre natürlich optimal. Ich müsste nur ein Magnetventil öffnen -> nicht mal das. Einfach eines besorgen, das Stromlos offen ist. Bei einer Fehlfunktion würde halt die Flasche leerlaufen, sonst nix.

    Mit Taucher-Artikeln kenne ich mich gar nicht aus, daher bin ich auf normale Pressluft gar nicht gekommen. Dachte reiner Sauerstoff würde länger halten, wenn er vorsichtig dosiert wrid.

    Wie viele Ausströmer würdest Du für ein 2000 Liter Becken einsetzen und welche Blasengröße empfehlen, damit die Wasserbewegung durch die Luftblasen gewährleistet ist?

    Wie groß sind die Flaschen mit Pressluft und wie lange dürften die halten - schätzungsweise?

    Gruss
    Artur

  • Hi ,

    Also ich würde dir empfehlen die Pumpen über getrennte Sicherungen laufen zu lassen, sollte wasser in eine Steckdose kommen sind nicht gleich alle Pumpen ausgeschaltet.

    Wir haben eine der Streams über eine USV laufen lassen, da die Stream mit 6 000 l / h ja nur 11 W verbraucht müsste das eigentlich sehr lange halten ( die sinder sind ja für PCs gemacht die 300-400 W haben und der sollte ca. 30-60 mins halten, ich hab die größte genommen die es gab ), ausprobiert hab ichs aber noch nicht ...

    zur temp, ist kein problem, aber trotz deiner 20° Raumluft kann die Aquatemperatur durch verdunstungskälte unter diesen wert fallen.

    Aber was ich nicht ganz verstehe, wie macht ihr das dass die Ausströmer nur an sind wenn der Strom ausfällt ? Meistens passiert sowas ja nachts wo man nicht da ist ...

    ... wenn man eh weiß dass der strom ausfällt dann leiht man sich kurz ein aggregat und dann gibts sowieso keine probleme ...

    @ stefan ,

    biste dir sicher dass zu Hohe O2-konz. schaden anrichten kann ?

  • Matthias,

    mit der USV ist nett, bringt aber nichts. In 60 min. ist Dein Becken nicht gekippt, und danach - wenns kritisch wird - ist die USV leer.

    Darüberhinaus sollte man so ein Notsystem auch periodisch testen, nicht nur installieren. Meine USV bringt z.B. nach 3 Jahren noch 1 Minute :P. Dann kann man das Geld auch gleich wegschmeissen.

    Für mein neues Becken baue ich mir mit einer 270 Ah Schiffsbatterie eine online USV. Ladegeräte, Sinus-Wechselrichter, Umschaltung von Netz auf Batterie etc. gibts bei Fraron.

    Rein rechnerisch (vorausgesetzt die Batterie hat volle Kapazität und Du machst sie ganz leer und ich habe mich nicht verrechnet) läuft die Stream damit 294 Stunden = 12 Tage!

    Man kommt da so auf ca. 1000 €. Das ist viel Geld, aber im Vergleich zu einer PC USV ein spitze Preis/Leistungsverhältnis. Das teuerste ist die Batterie (ca 400-500 €), und da kann man auch deutlich eine Nummer kleiner nehmen, wenn man nur eine Stream anschliessen will.

    Artur: Bei einem langen Stromausfall (mehrere Tage) wird auch Deine Heizung der Wohnung ausfallen, es sei denn, auch die hängt an der USV

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Hallo,

    die Überbrückung soll lediglich max. 24 Stunden halten. Danach wäre immer jemand zur Stelle mit einem Aggregator.

    So, wie ich Stefan verstanden habe, würde für diesen Zeitraum wahrscheinlich auch die Versorgung mit Druckluft reichen.

    Gruss
    Artur

    Einmal editiert, zuletzt von seaart (15. Januar 2008 um 21:04)

  • Hi Artur,

    dann reicht eine normale Autobatterie. Ich würde eine Gelbatterie nehmen, die kannst Du auch in den Keller stellen (Druckluft finde ich besser, wenn Du kein großes TB im Gang halten möchtest).

    Viele Grüße,

    Wolfgang

    2 Mal editiert, zuletzt von Wolfgang Colsman (15. Januar 2008 um 21:07)

  • Nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe komme ich zu dem Schluss, dass meine Aussage bzgl. der Gefährlichkeit von reinem Sauerstoff unsinn ist. Das Wasser hat ja eine Sättigungsgrenze für Sauerstoff und mehr wird sich darin nicht lösen.
    Trotzdem ist Pressluft sicher wesentlich günstiger. Es muss halt nur sichergestellt werden, dass durch die eingebrachte Luft genug Wasserbewegt wird. Wenn die Luftblasen sehr groß sind (z.B. 20cm Durchmesser), dann machen sie eine ordentliche Welle. Wieviele Auströmer man braucht - dazu habe ich überhaupt keine Ahnung - müsstest du mal testen.

  • Hi,

    Also ein Überbrückung von einem Stromausfall reicht doch von 12h, bis dahin hat man es gemerkt, im schlimmsten fall geht der strom abends im aquarienzimmer aus und am nächsten tag merkt mans ...
    Sollte es einen längeren Stromausfall in der ganzen Stadt geben wird ja sowas rechtzeitig angekündigt, dann kann man ein aggregat holen.

    Wenn ich nun eine USV habe die meine stream mit 11 W für rechnerisch 30 stunden betreiben kann dann reicht das.

    Ein einziger Ausströmer der über die billigste miin-luftpumpe betrieben wird reicht meines wissens aus ( die fische sind ja auch nicht blöd und schwimmen dann da hin wenn sie sauerstoff brauchen ), nur wie schalte ich die pumpe damit sie nur angeht wenn der strom ausfällt ? Ich will ja nicht dass die läuft wenn der Strom an ist.

    Achso und wie stellt ihr euch das mit der Druckluftflasche vor, wie geht die an wenn der strom ausfällt ?

  • HI Artur,
    ich habe auch lange mit einer Pressluftlösung "geliebäugelt".

    Aber in einer 10er oder 12er Flasche sind nur ca 2000 Liter Luft.
    Also hätte ich mir ne 50er Flasche besorgen müssen, und die kann man zum Auffüllen nicht mehr vernünftig transportieren.

    Die Luft muß feinst in Wasser verteilt werden, sonst kann sich der Sauerstoff nicht im Wasser lösen, und geht ungelöst durch's Wasser in die Luft.

    Reiner Sauerstoff ist nicht sooooo einfach, da man keinesfalls "normale" Armaturen verwenden darf. Die Armaturen und Schläuche müssen unbedingt für den Betrieb mit reinem Sauerstoff zugelassen sein : O2 ist oxydiert sehr stark. Kohlenstoffhaltige Reste der Verarbeitung ( z.B. Öl und Reststoffe aus der Verarbeitung ) verbrennen "kalt" und bilden alles mögliche, was schädlich ist ( z.B. Kohlenmonodyd ). Bei größerem Vorkommen von Resten kann das zur Explosion führen.

    Außerdem mußt Du entweder eine Flasche leihen ( Kostet monatliche Miete ) oder kaufen.

    Druckbehälter müssen regelmäßig zum TÜV. Daher auf keinen Fall Tauchflaschen nehmen, die müssen alle 2 Jahre zum TÜV.
    Normale Pressluft Speicherflaschen müssen alle 10 Jahre zum TÜV, einen nicht geTÜV'ten Behälter wird dir niemend füllen. Auch die Druckminderer müssen regelmäßig in die Wartung und zum TÜV.

    Ein anderer Denkansatz :
    Es gibt einen Thread ( LINK ) da wird beschrieben, daß die Wasserbewegung an der Oberfläche zur Sauerstoffversorung reicht, wenn die Strömung ausreichend ist.
    Also starke Strömung mit einer USV erzeugen.

    Wenn allerdings nur das AQ umgewälzt wird, dann steht das Wasser im Technikbecken und gammelt, bzw fault und wird dann - wenn der Strom wieder kommt - in's AQ gepumpt ist auch nix.

    Also habe ich ich eine USV, die versorgt :
    - 1 T5 Röhre
    - 1 Strömungspumpe im AQ
    - die Förderpumpe aus'm Technikbecken ( aus dem Keller )
    - den Abschäumer im TB

    Das braucht bei mir zusammen ca. 300 W.

    aus diesem Thread (LINK) eine Bschreibung ( Auszug ) von mir :

    Zitat

    Ich habe 2erlei:

    einserseits eine USV und nem Zusatzakku, die Anlage überbrückt ca. 12 Stunden der wichtigsten Anlagenteile des AQ und auch ein kleiner Teil Licht im Haus wird mitversorgt .. meine ist von APC, eine SmartUPS 2200XL, mit einem Erweiterungssatz UXBP48. Die 2200er hab ich genommen, weil man an die kleineren USV'en den großen Akku-Zusatz-Pack nicht ranmachen kann.

    Die USV hat deshalb so ne "lange" Überbrückungsziet, weil ich oft länger nicht zuhause bin ,und es kein bezahlbares Agregat gibt, das von selbst startet.

    Und dann - wie Dirk schreibt - ein gekapseltes Honda-Aggregat, das so leise ist, daß ich's auch in der Nacht ununterbrochen laufenlassen kann. Ich bin davon ausgegangen, daß man im Notfall sicher kein Agregat mehr kaufen kann. Honda-Motoren haben den Vorteil, daß die auch nach langer Standzeit sofort anlaufen.

    Ich gehe übrigens davon aus, daß auch bei uns ein mehrtägiger Stromausfall nicht so selten ist : Wir hatten in den letzten 10 Jahren 2 Ausfälle, die länger als 1 Tag dauerten, und oft welche im Bereich einiger Stunden. Wobei ich hier zwar nicht in der Stadt, aber auch nicht "am Ende der Welt" wohne. Unser Ort hat immerhin 3 völlig getrennte Zuleitungen aus dem Mittelspannungsnetz - viel Orte haben nur 2 Zuleitungen.



    Wenn ich denke, was alles an Wert stirbt, sind die ca. € 1600,-- für die USV mit Erweiterungspack nicht so schlimm und ich habe 12h "Normalbetrieb" mit weniger Licht uns etwas weniger Strömung.

    Man muß nur USV nur so parametrieren, das die Akku's auch regelmäßig entladen werden ( das geht bei meiner 1 mal im Monat automatisch ), dann halten die Akku's auch "ewig" ...

    Gruß
    Konrad

  • Hi ,

    also ich finde die Lösung von Konrad mit einer ordentlichen USV eine sehr gute :smiling_face:

    Aber ich würde damit auf keinen Fall eine t5 röhre betreiben , zum einen machts ( außer den schlechten niedrigen algen ) keinem beckenbewohner was aus wenn die 50 stunden kein licht haben und zum anderen bringt eine t5 röhre für die korallen ( die als erste probleme machen würden ) genausoviel wie garkeine.

    Im TB würde ich auch auf keinen fall die förderpumpe und den abschäumer laufen lassen, die verbrauchen ebenfalls nur riesige strommengen ohne einen großen nutzen zu haben, so schnell fängt das wasser da nicht an zu gammelln.

    Also im Prinzip reicht EINE einzige Strömungspumpe aus um das Becken mind. 2-3 tage am leben zu halten.
    Alternativ dazu kann man auch einen Ventilator bzw. ein paar lüfter betreiben die auf die Oberfläche blasen, der effekt ist der gleiche, wenig stromverbrauch bei starker oberflächenbewegung und damit sauerstoffeintrag.

    Um das mal zu verdeutlichen :
    Ich hatte mal nach einem Stromausfall stauerstoffmangel ( die fische haben an der oberfläche nach luft geschnappt ).
    Als die strömung wieder an und ein blubberblasen stein drin war, war nach wenigen minuten wieder alles in ordnung !

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Kapaun (16. Januar 2008 um 12:55)

  • Hallo,

    mit dem Thema habe ich mich auch schon intensiv befasst:
    Für einen Elektro-Außenbordmotor für mein Angelboot habe ich zwei 100 Ah Gelbatterien im Bootshandel gekauft. Dieser Batterietyp zeichnet sich durch eine extrem geringen Selbstentladung aus (<2%/ Monat). Gelbatterien sind zwar im Vergleich zu Starter-Accus sehr viel teurer, aber dafür halten sie extrem lange die Spannung und sind dafür ausgelegt, gleichmässig über einen langen Zeitraum Strom abzugeben. Über einen Spannungswandeler 12V-220V habe ich eine selbstgebaute "USV", die mir viele Stunden Notstrom für meine div. Aquarien im Notfall liefert. Dabei beschränke ich mich auf die lebensnotwendigen "Geringverbraucher" wie Pumpen und Belüftung. Beleuchtung und Heizung müssen dann mal ausbleiben. Da ich einige Süßwasser-Becken in kühleren Räumen betreibe, habe ich mir für den Notfall aus Styrodur (krümelt nicht so wie Styropor) Isolierplatten für die Scheiben angefertigt, womit ich zumindest bis auf die Frontscheibe die Becken ringsherum so isolieren kann, dass die Temperatur erst nach 48 h merklich abfällt. Bei Abwesenheit oder bei Nacht kann man die Frontscheibe ebenfalls noch isolieren.

    Eine Gelbatterie mit mind. 80 Ah kostet ca. 250 €, dazu ein Ladegerät und einen Spannungswandler für nochmals ca. 200-250 €. Damit kann man dann schon eine Weile aushalten, sofern nur eine Strömungspumpe mit wenigen Watt und evtl. eine Belüftungspumpe damit betrieben werden. Zum Vergleich: Mein Bootsmotor hat einen Verbrauch von 96-240 Watt, je nach Fahrstufe, und damit kann ich mit einer 100 Ah-Batterie locker 8 Stunden permanent auf dem See herumfahren. Die Umwandlung von 12 V auf 220 V kostet sicher auch noch etwas an Leistung, aber es müsste für "normale" Stromausfälle von einigen Stunden reichen.

    Mittels einer Druckluftflasche oder Sauerstoff ein Becken zu versorgen mag ebenfalls funktionieren, aber die Dosierung und Berechnung der "Reserven" ist hier ungleich schwieriger. Zudem kann ich nur Gas einblasen und nichts von der teuer installierten Technik mehr nutzen. Bei der "USV" kann ich immer noch entscheiden, welchen Verbraucher ich an- oder abschalte, falls es eng wird. Ein Amperemeter zeigt mir die Reserven auch besser an, als eine Druckanzeige an der Flasche.

    Starter-Batterien für PKW sind ausgelegt und konstruiert für kurze, heftige Stromentnahme und sofortige Nachladung. Der Ladezustand einer Blei-Säure-Starterbatterie bewegt sich beim Betrieb im Auto zwischen 70 % und 90 %, und dafür ist sie konstruiert. Schon eine Entladung auf unter 50 % kann die negativen Folgen der Tiefentladung bewirken, das heisst dauerhafte Sulfatierung der Elektroden und somit Kapazitätsverlust, im schlimmsten Fall bis auf Null, die Batterie ist dann "tot". Blei-Säure-Batterien sind zudem längerfristig nicht geeignet für Wohnräume (Wasserstoffentgasung).

    Grüsse
    Torsten

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo Torsten,

    sehr schön beschrieben, genau das sind die Gründe für meine Entscheidung. Und diese Lösung ist, wenn man die Arbeitszeit nicht berücksichtigt, deutlich billiger als die USV.

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Hi nochmal,
    Ich hatte vergessen zu schreiben, daß die T5 gedimmt ist, und nur in Minnimum-Helligkeit brennt ( = 8 W ), das ist das Mondlicht .. ..

    Gruß
    Konrad

  • Zitat

    Original von Konrad S
    Hi nochmal,
    Ich hatte vergessen zu schreiben, daß die T5 gedimmt ist, und nur in Minnimum-Helligkeit brennt ( = 8 W ), das ist das Mondlicht .. ..

    Gruß
    Konrad

    Hi,

    ok dann brauchts ja kaum strom, stellt sich aber immernoch die frage was es bringen soll ;)?

  • Hallo zusammen,

    ich bin seit 20 Jahren im Bereich Stromversorgung tätig.
    Bei der Firma EATON-MGE Office Protection Systems bin ich für den Vertrieb
    und die Beratung für USV-Anlagen von 350 Watt bis 2x120 Kilowatt zuständig.
    Falls jemand irgendwelche weiteren Fragen zum Thema USV, Batterien usw. hat,
    gerne unverbindlich privat bei mir melden.

    holger@gyurcsy.de


    Grüßle, Holger

  • Hi,das ist ja alles schön u.gut was ihr da schreibt!
    Aber hier mal ein beispiel.
    Was ist denn wenn der Strom sagen wir,du gehst um 22Uhr schlafen und die Nr passiert in der Nacht.
    Dann wäre deine Sachen für die Katz.
    Ich würde wenn es das Becken wirklich wert ist(teure Tiere u. viele) ein Notstromsystem bauen lassen.
    Es gibt im Netz Leute die sowas bauen nach deinen Angaben.
    Z.B dein ganzer Stromverbrauch(Licht,Pumpen u.s.w)
    Denn das geht 100% dann an wenns gebraucht wird ,in wenigen Sekunden an.
    Der Preis für sowas ist noch nichtmal so teuer.Ab 200€ u. mehr je nach Leistung.
    Das geht auch über eine Batterie.
    Ich selber werde mir sowas mal Bauen lassen,denn ein Meerwasseraquarium das in der Nacht wollen wir es nicht hoffen mal 4Std u. mehr ohne Strom ist wäre ein Totalschaden.
    Denn Nachts sind die meisten Strom aus fälle das sehe ich an meiner Uhr die zeigt das an.
    Aber meistens,Gott sei dank nur sekunden o. Minuten weise.
    Die Tiere sind es bestimmt wert oder was meint ihr dazu.
    Mfg OTTO 2

  • Hi,

    hier muß ich mal wiedersprechen, erst diese Woche ist bei mir der Strom in der Nacht ausgefallen (mind. 6 h) und NIX ist passiert. Ich denke es kommt immer drauf an wie "bewußt" man ein Becken betreibt. Mein Becken ist nicht überbesetzt und sicher kein High-Tech-Becken. Keine Ausfälle! Ein halbwegs stabiles Becken, das im Prinzip von selber läuft, hält sicher einen Stromausfall von mehreren Stunden aus...

    Liebe Grüße Uschi

  • ich weiß zwar nicht ganz was du sagen willst, aber das was die meisten hier an ihren becken haben ist eine USV = Unterbrechungsfreie Stromversorgung, d.h. wenn der strom ausfällt schaltet sich das gerät ein ohne dass es eine stromunterbrechung gibt.
    Ürsprünglich kommen diese dinger von PCs, dort sollen sie bei kurzzeitigem Stromausfall dafür sorgen dass man noch alles speichern kann und den PC ordnungsgemäß herunter fahren kann ...

    @ Hera,

    wie gesagt, es hängt von den sauerstoffverbrauchern ab, ich hab auch schonmal einen ganzen tag keine strömung gehabt und nichts ist passiert, in anderen becken tritt der sauerstoffmangel schon nach wenigen stunden ein

  • Klar da gebe ich dir auch recht.
    Aber wie du schon selber sagst,nicht überbesetzt u.stabil, dann macht das auch nix aus........aber dann darf auch nix passieren im Becken z.b Tiere aus welchen gründen auch immer absterben!
    Denn in der Natur bei Ebbe ist ja auch keine Wasserbewegung da,über Stunden.
    Und es passiert nix,aber das ist ja halt auch natur und nicht Aquarium.
    Aber es geht ja hier auch nur um einen Gedanken,was wäre wenn,und dann wie!

  • Erstens: gehts um eine Frage o.Gedanken von
    seaart(erster Eintrag)
    Thema "Versorgung eines Aquariums während eines Stromausfalls-Sauerstoff"
    Zweitens: kenne ich keinen keinen und ich meine wirklich keinen auch Zoogeschäfte die ein USV haben.
    Das als Antwort Hera!
    Nun gut,einen ganzen Tag lang kein Strom? eine ganzer Tag hat 24Std da hast eben Glück gehabt.
    Das nix passiert ist.
    Schau doch mal ein Meer an,wo keine Wasserbewegung ist,was Leben denn da für Tiere?
    Das zum Thema Sauerstoffzufuhr(Wasserbewegung)
    Na ja man kann alles kaufen o.selberbauen es gibt auch Leute die halt nicht so viel Ged haben um alles zu kaufen.

  • Hallo,

    also ich habe mich noch an anderen Stellen bezüglich von USVs informiert. Habe auch selbst welche in der Vergangenheit gehabt - für PCs, und bin zum folgenden Schluss gekommen.

    Für einen längeren Stromausfall über mehrere Tage ist ein Stromgenerator (Benzinbetrieben) pflicht. Am besten die Vollverkapselten von Honda. Teuer aber leise!

    Um einen kurzen Stromausfall zu überbrücken, damit das Becken nicht kippt, müsste eine Sauerstoffversorgung mit einer Taucherflasche und Ausströmer(n) ausreichen. Das ganze wird mit einem Magnetventil, welches Stromlos offen ist verkabelt. Fällt Strom aus, öffnet das Ventil. Strom wieder da, Ventil schließt.

    Die Fische schwimmen zum Ausströmer hin, wenn sie Sauerstoff benötigen, das habe ich mal beobachtet. Ausserdem kann ich mich erinnern, dass ich Mal einen Fisch in Quarantäne hatte und diesen zwei Wochen lang nur über einen Ausströmerstein mit Sauerstoff versorgte. Es gab sonst keine Pumpen und keine Strömung im Quarantänebecken. War damals zwar Süsswasser - aber es funktionierte und der Fisch hatte keinen Sauerstoffmangel den ich erkennen konnte.

    Das ganze klappt natürlich nur, wenn das Becken nicht hoffnungslos überbesetzt ist. Habe Berichte gelesen, in denen die Besitzer von toten Fischen nach nur 4 Stunden berichteten. Andere wiederum haben Becken gehabt, welche mit Fischbesatz über 48 Stunden totalen Stromausfall überstanden. Ist wohl eine Frage des Besatzes - bzw. des Überbesatzes.

    Eine USV werde ich nicht einsetzen, da die Akkus von jenen zu schnell zu neige gehen. Ausserdem wird das Ding ständig geladen und produziert ständig Stromkosten, nur um für möglicherweise ein paar Minuten Stromausfall gewappnet zu sein. Ausserdem müssen die Akkus regelmäßig getauscht werden. Gleichartige Problem sehe ich bei anderen Notstromvorrichtungen auf Akkubasis.

    Gruss
    Artur

  • Hallo,

    Becken mit hohen Sandschichten wie z:B. DSB neigen deutlich schneller an Sauerstoffmange als Becken ohne Bodengrund oder mit wenig Bodengrund. Es kommt also nicht nur auf die Tiere an sondern die Art des Beckens ist auch entscheident.

  • Hallo Stefan,

    ja das stimmt. Habe es auch Mal gelesen. Habe es wohl nur aus meinem Denken aussortiert, da ich kein DSB oder ähnliches habe.

    Gruss
    Artur

  • Hallolöchen Artur.

    Wie Stefan das schon richtig beschrieben hat, ist die richtige Absicherung der Anlage eine nicht unwichtige Angelegenheit.
    Leider haben viele die Anlage über eine Steckdosenleiste im Betrieb.
    Wenn dann diese Leitung ausfällt und man grad für einen gewissen Zeitraum nicht zu Hause ist, dann kann es zu Problemen im größeren Ausmass kommen.

    Wir haben zwei unserer Becken über jeweils drei eigene Stromkreise absichern lassen.
    Lediglich das kleine Becken, in welchem auch nur eine Teppichanemone und einige Korallen leben, ist einfach abgesichert.

    Als Alternative, bzw. eine Ergänzung wäre noch eine USV.

    Grüße,
    Bert

  • Zitat

    Original von OttO 2
    Schau doch mal ein Meer an,wo keine Wasserbewegung ist,was Leben denn da für Tiere?
    Das zum Thema Sauerstoffzufuhr(Wasserbewegung)
    Na ja man kann alles kaufen o.selberbauen es gibt auch Leute die halt nicht so viel Ged haben um alles zu kaufen.

    hi,

    naja unsere kleinen pfützen kannste nicht mit den billionen litern im meer vergleichen, im meer schaffen es die paar fischlies nicht den ganzen sauerstoff zu verbrauchen :winking_face:

    aber das mit dem geld is genau der punkt, man muss eben gucken wieviel einem der spaß wert is, für ein nanoriff würde ich mir auch kein 2 000 € teures honda aggregat kaufen ...

  • In Sachen der Absicherung darf ich mitteilen:

    Unsere elektrische Absicherung hat incl. der 15 Steckdosen, den 3 FI-Schaltern, der Verlegung der Kabel durch die Dachschräger ...über den Dachboden und bis an den Sicherungskasten incl, aller Verbundarbeiten, Materialen und Mehrwertsteuer 450 Euro gekostet. Es wurde fachgerecht durch den Meister verlegt und ich kann wesentlich ruhiger schlafen.
    Bei dem mittelgr. Becken war das Verlegen mit deutlich weniger Arbeit verbunden, was sich auch im Preis niedergeschlagen hat.

    Gruß,
    Bert

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