Maximale Umwälzung durch TB?

  • Hallo zusammen,

    Ich mache lieber einen neuen Thread da ich nichts brauchbares zu diesem Thema finden könnte.

    Gibt es eine obere Grenze für die Umwälzung durch den TB?

    Ich wollte die Förderpumpe auch als Strömung mit Hilfe einer WavySea verwenden. Das würde heissen ca. 8000L/h durch die WavySea aber auch durch den TB. Das dürfte kein Problem sein, oder? Ich meine, bei HangOn Abschäumer ist auch das Wasser in starker Bewegung. Hätte folgende Vorteile:
    - dass eine Bessere Sauerstoffversorgung des AQs erreicht wird
    - würde nur eine Pumpe haben und entsprechend nur die Stromkosten von einer Pumpe
    - bessere/schnellere Abschäumung

    Gibt es da auch Nachteile die ich nicht sehe? Bis jetzt war mir nur als Untergrenze 1-2x HauptAQ Volumen, aber obere grenze könnte ich keine Finden.

    Was meint ihr?

    Danke im Voraus!

    Gruß,
    Adrian

  • Hallo Adrian!
    Ich bin zwar auch nur Anfänger,aber ich denke die Wassermenge ist begrenzt,durch das,was aus dem Becken raus läuft. Mehr kann deine Förderpumpe auch nicht zurück bringen.

  • Hi Horst,

    Am Anfang dachte ich auch. Eigentlich es ist umgekehrt. Aus dem Haupt AQ in die Richtung TB wird nur das fliessen was die Förderpumpe nach oben bringt. Sobald das nach oben geschobene Wasser die Höhe des Uberlaufschachtes überschreitet wird diese Menge runterfliessen. Wenn man die Förderpumpe ausschaltet, wird das Wasser runter fliessen, bis die Wasseroberfläche unter der oberen Kante des Überlaufschachtes sich befindet. Wie lange man dafür sorgt, dass die geförderte Wassermenge problemloss durch den Überlauf und Verröhrung in TB runter fliessen kann, wird das kein Problem sein.

    Ich versuche immer noch Nachteile für diese Methode zu finden, aber finde ehrlich gesagt keine... :confused_face: Irgendwo habe ich was gelesen bezüglich Wassergeschwindigkeit im TB und Abschäumer, aber kann mich dummerweise nicht mehr erinnern wo. :mauer: Ich habe den Eindruck dass es immer noch etwas mit minimum Durchfluss war aber kann mich einfach nicht mehr erinnern. :frowning_face: Ich glaube es war irgendwo in der Beschreibung eines Abschäumers (damals wo ich nach einen neuen Abschäumer gesucht habe), aber ich habe damals bei der Suche so viele Abschäumerbeschreibungen angesehen, dass ich einfach nicht mal weiss wo ich mit der Suche anfangen soll. :frowning_face:

    Wäre cool wenn ein Abschäumerhersteller reinspringen würde um die Sache zu klären. Naja, falls jemand Nachteile aus anderen Sichten sieht, einfach her damit. :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Adrian

  • Hallo

    Ein Nachteil ist auf jeden Fall das du Strom verschwendest, da die Pumpe einen Höhenunterschied überwinden muss. Besser ist eine kleinere Pumpe im Technikbecken, und eine Zweite für die Strömung die dann direkt im Becken ansaugt. Also eine Closed Lop Pumpe. Die muss dann keinen Höhenunterschied überwinden. Such einfach mal im Forum nach Closed Lop.

    Gruß StefanL

  • Ich versuche es mal mit Logik anzugehen, (ich werde bestimmt scheitern). Ich bin der Minung gehört zu haben, das durch das TB, das 2-4 fach Volumen des Hauptbecken durchfließen sollte.
    Was für einen Abschäumer wirst du verwenden?
    - Prinzip Injektor/Venturidüse, Dieser kann unabhängig vom Durchluß im TB nicht mehr Wasser reinigen, als ihm z.b durch die Pumpe des Abschäumers zugeführt wird.
    - Fallsgegentromabschäumer,(oder so ähnlich) hier kommt natürlich mit der Durchfluß zu tragen, es sein denn, du regulierst die Menge mit einen Seperaten Abgang/Kugelhahn im Ablauf.
    - Luftbetrieben, wenn der Durchfluß zu hoch ist, könnte es sein, das die Strömung, die abzuschäumende Elemente am Abschäumer zu schnell vorbei fließen.

    Eine Pumpe kann nur das hoch fördern, was wieder runter kommt. Packen die Ablaufrohre nicht, sprich mehr hoch als runter, wird oben das Beckne eventl übrelaufen, sofern keine Notabaluf vorhanden ist, und die Pumpe im TB wird trockenlaufen.

    Das TB muß natürlich genug Reserven haben um zum einen Genug Wasser zu haben, damit immer genug Wasser im System ist, zum anderen darf das TB natürlich nicht überlaufen, falls die Rückförderpumpe mal ausfällt.
    Verstanden? Bei mir sind es so ca 30 Liter, die im Umlauf sind, die beim Pumpenausfall ins TB passen müßen. Zumanderen muß soviel Wasser in der Pumpenkammer sein, bzw. TB, das z.b 20 Liter hochgepumpt können, bevor Wasser wieder unten im TB ankommt.

    ich glaube ich drücke mich zu kompliziert aus


    So das nur zu meiner Theorie, NEXT!

    Grüße Guido

    Einmal editiert, zuletzt von megabear (13. November 2007 um 23:05)

  • Hallo,

    jetzt muss ich mich auch mal einmischen, auch wenn ich erst
    8 Monaten dabei bin.
    Aber ist es mit den Injektor/Venturidüsen-Abschümern nicht so,
    wenn zu wenig Umwälzung im TB ist, werden sie immer einen schon
    abgeschäumten Teil des Wassers wieder ansaugen.

    Ich selbst habe einen guten BK-SM250 SE dieser ist theoretisch bis 2000l
    ausgelegt, mein Becken selbst hat ca 450l bruttto, er ist somit sehr
    überdimensioniert. Aber abschäumen tut der, das könnt ihr euch nicht
    vorstellen, allerdings erst, seit dem ich die Umwälzung vom TB
    zum Becken mehr als verdoppelt habe. Anfangs hatte ich eine 2000/1Aquabee wo
    oben vieleicht noch 1500l ankommen, nun habe ich eine 4500l RD-Mini die
    nachgemessene 4000l nach oben bringt und seit dem hat mein AS auch genügend
    zum Abschäumen, und schäumt und schäumt.....so ca. 1l dunkel braune bis schwarze
    Brühe am Tag.

    Dies mal als Erfahrungsbericht von meiner Seite, vieleicht konnte ich damit weiterhelfen.


    Gruß Valentin

    Gruß Valentin

    Einmal editiert, zuletzt von heurio (14. November 2007 um 00:01)

  • Natürlich wird der AS immer einen Teil des abgeschäumten Wasser ansaugen, (sofern der Ausgang des AS nicht in der nächsten Kammer ist, aber dann hat man wieder das Problem mit dem konstanten Wasserstand in der Abschäumerkammer), aber dieses Wasser ist denke ich mal nicht zu 100% befreit. Daher solte der Durchfluß 2-4 fache/Std. des Hauptbeckens betragen, so das imme genug Schadstoffe ins TB getragen werden

    Warum kannst Du nicht den Hersteller das AS nennen, ist mir grad nicht so klar.
    Was ist denn wieder los, was verpaßt?

    Grüße gzido

  • :confused_face: Mein Abschäumer steht in meiner Signatur (falls ich damit gemeint bin). :confused_face:

    Soweit ich weiss ist das mit dem Venturidüsenprinzip. Und jetzt erinnere mich wie ich es beschrieben gefunden habe. Es ist wie Valentin sagt, dass bei gewisse Abschäumer die Umwälzung durch TB mindestens "x" L/h sein muss um die maximale Anbschäumerleistug zu erreichen. Jetzt fehlt mir nur noch bei welchem Abschäumer in der Beschreibung das Stand. :frowning_face: Falls ich es wieder finde werde ich den Link hier posten.

    OK. Das man die Verröhrung des Ablaufs vernünftig Dimensioniert werden muss ist mir klar. 8000L/h laut Rohrdurchmesser Berechnungstool von Matuta bei 1,5 Höhe, bräuchte 24,5mm. Bei 20000L/h bräuchte 38,7mm Rohr. Um auf die Nummer sicher zu gehen werde ich 50mm nehmen und als 2te Bohrung werde ich ein 40mm Rohr nehmen (Notablauf). Das müsste genug Reserve haben falls ich mal die Strömung erhöhen möchte, und auch für den Fall der Fälle.

    Der TB wird ca. 100x45x45 sein. Ca. 1/3 wird als Nachfüllwasserbehälter und die andere 2/3 zur hälfte voll sein. D.h. dass der TB ca. 65L Wasser noch abnehmen könnte ohne dass es überläuft. Das einzige wass mir noch einfällt ist dass die Öffnungen vom Überlaufkamm die Menge auch runter fliessen lassen sollen bevor das Wasser die Spitzen des Kamms überschreitet. D.h. dass man die Länge des Kamms berechnen müsste um die Optimale große des Überlaufschachtes zu ermitteln. Aber das hat man mit dem ClosedLoop System auch. Das blöde ist, dass ich keine Ahnung wie man sowas berechnet. :frowning_face: Wenn ich nur mal wusste wie groß der Abstand ist bei so einem Kamm und wie hoch die Öffnungen sind... :frowning_face: Naja, ich meine gesehen zu haben dass die Öffnungen ca. 1/2 der Oberfläche beträgt. Das ergibt bei 15cmx15cm Ecküberlauf ca. 15cm öffnung (die Hälfte). Bei einem 50mm Rohr, müsste die Oberfläche ca. 19,625cm² sein. D.h. dass dieser Ecküberlauf müsste min ca. 1,3mm hoch sein, so dass es gleiche offene Oberfleche dem Wasserfluss anbietet. Ich meine schon mal Kämme gesehen zu haben die deutlich höher waren als das. Und wenn ich die Berechnung der Oberfläche auf 24,5mm Runterbrechen würde, reicht schon einen winzigen Kamm...

    StefanL: Nehmen wir als beispiel eine ATI A9000 Pumpe. Die Bringt bei 1,50m Höhe 7800L/h Leistung bei 120Watt. Der Wattzahl ist unabhängig von der Höhe. Nur der Durchfluss ist von der Höhe abhängig. Die Pumpe würde in ClosedLoop wahrscheinlich das maximum von 8300L/h erreichen bei gleichem Stromverbrauch. D.h. 500L/h Leistungsverlust. Nehmen wir an, dass ich sogar eine sparsame Red Dragon 8000 im Closed Loop betreiben würde (75W) und dann noch eine Pumpe die 1600L/h - 2400L/h (2x bis 4x Haupt AQ Volumen) erreichen kann. Dafür nehmen wir z.B. die mini Red Dragon 2500L/h als die sparsamste Variante was Strom angeht (38W). Das ergibt in der Variante (alles supermegasparsam was strom angeht und supermegateuer) einen Verbrauch von 113Watt. :winking_face_with_tongue: WOW! :winking_face_with_tongue: Ich habe 7Watt gespart (wegen Stromverschwendung)! :winking_face_with_tongue: Also, ausser wenn jemand mich von den Nachteilen einer sehr höhen Umwälzung durch TB Überzeugen kann, sehe ich bei ClosedLoop + Extra Pumpe kein Vorteil. :confused_face:

    Gruß,
    Adrian

    Einmal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (14. November 2007 um 01:08)

  • Hallo Adrian,

    baue erstmal die 9000er Pumpe an mit 1-2 Öffnungen aus denen das Wasser kommt oder mit deiner Wavysea, dann merkst du, was so eine Pumpe an Verlust hat. Ich habe eine Deltec 4040 extern an meinem Filterbecken. Sie Förder ca. 100cm nach oben, das Wasser geht lediglich durch zwei Winkel wieder ins Becken und laut Leistungskurve müsste sie auf der Förderhöhe noch gut 3000 Liter machen. Die Strömung ist in meinem 250 Liter Becken aber eher Mau.

  • Naja, ich mache mir wegen des Leistungverlustes weniger sorgen, da es früher Geschrei gegeben hätte wenn die 3 Anbieter dieser Pumpe eine falsche Leistungsdiagramme geliefert haben. Wenn die Pumpe oben 7800L/h noch schafft und die WavySea gleiche Rohrendurchmesser braucht (32mm), dürften nicht mehr als die Bogenverluste noch auftretten. Und die hat man so oder so...

    Das einzige ist, dass 7800L Strömung / 65L TB macht ca. ~120 mal die Stunde und ca. 2 mal pro Minute. :winking_face_with_tongue: Bei der Geschwindigkeit mag ich ja gar nicht dran denken was passiert wenn man einen Filterschwamm im TB packt (wehe dass es sich zu setzt) und wie es mit Adsorber aussieht (fällt mir gerade ein). :frowning_face: Den Wasserstand falls der Schwamm sich zusetzen würde kann man mit einem Schwimmerschalter absichern, aber das sind wiederum mehr kosten und ein Schwachpunkt des Konstruktes. Noch doofer ist, dass man einen zusätzlichen Schacht für sowas nicht nachbauen kann falls es nicht klappen wird, ohne einen riesigen Aufwand. :confused_face: Ich weiss auch nicht ob einen Wirbel im TB entstehen wird wenn man so einen starken Sog bei dem Wasserstand hat. :confused_face: Probieren geht es leider nur nach dem man AQ und TB bereits hat und da wäre vielleicht schon zu spät. Ich bin am Überlegen ob ich nicht einen 2ten Schacht hinten links noch packen sollte um auf die Nummer sicher zu gehen. Alleine die Anfahrtkosten nur für den 2ten Schacht um nachträglich bauen zu lassen würde wahrscheinlich mehr kosten als direkt bauen zu lassen (auch wenn ich nicht 100% sicher bin ob es benötigt wird). Ich glaube ich werde mir den 2ten Schacht doch einbauen lassen. Muss ich etwas besonderes beachten beim Bauen dieses Schachtes? Ich meine abgesehen davon, dass die obere Kante ein bischen tiefer als der Überlaufschacht sein soll. Eine Bohrung für 40mm Rohr mit einer starken Pumpe von ca. 8000L/h (was auch immer für eine) sollte ausreichen, oder? Später kann man immer noch eine 2te über die gleiche Verrörung mit einem Y-Stück anschliessen, wenn man mehr Strömung braucht, oder habe ich da auch ein Denkfehler? :confused_face: Von der Große her müsste ein 15cmx15cm ausreichen?!? Wie sichert man sowas gegen trockenlauf? Im TB kann man das mit einem Schwimmerschalter erledigen (so habe ich es jetzt bei meinem 240L AQ), aber wenn mal eine Anemone am Kamm vorbei geht und teil der öffnungen zu macht...

    Gruß,
    Adrian

    Gruß,
    Adrian

  • Hallo,

    willst du die Pumpen direkt am Schacht anbringen? Ich denke nicht, sondern das Wasser läuft ins TB und dann "frei" zu dem Pumpen. Da brauchst du dir über die Anemone keine Gedanken machen.
    Sicherheitsüberlauf reicht einer in einem Schacht.
    Ich würde die Grundfläche dreieckig machen, d.H. nur eine Scheibe in eine Ecke geklebt. Lässt sich eleganter kaschieren.

    An eine Druckleitung mit Y-Stück zwei Pumpen anschließen geht nicht!

    Bei zwei Schächten geht zur Einstellung des Wasserstandes nur Durso, anstauen bekommst du in 1000 Jahren leider nicht eingestellt. Aber du hast ja eh Durso geplant von daher :grinning_squinting_face:

    Schwimmerschalter willst du nicht, zu anfällig (eigene leidvolle Erfahrung). Immer das System so bauen, dass es weiter läuft wenn eine Pumpe ausfällt usw.

    Wenn du in den Schächten wie folgt planst:

    Schacht 1: 50er Ablauf, 40er Notablauf, 40er Zulauf
    Schacht 2: 50er Ablauf, 2 x 40er Zulauf

    Ein 32er oder 25er Zulauf tut es aber wohl auch, jedenfalls bei den von dir geplanten Pumpen, ebenso wären statt der 50er auch 40er Abläufe sicher ausreichend, zumal du die dannn ja recht großzügig dimensioniert hast.

    Kantenlänge 15-20cm des Schachtes (Katheten des Dreieckes) müsste ausreichen für die Bohrungen. Die Scheibe vorne (Hypothenuse des Dreieckes) wäre dann ist die Scheibe vorne (und entsprechend der Kamm) zwischen 22 - 28cm lang.
    Damit mehr Wasser durch den Kamm fließen kann kannst du diesen auch als Rostenkamm auslegen. Dies ist so z.B. an vielen Deltecbecken gelöst. Dabei ist der Kamm ohne Tasche!

    Du benötigst ein PVC U Profil, dass so dick ist wie die Scheibe des Schachtes. Darauf klebst du links, rechts und in der Mitte 2-3mm dicke PVC platten jeweils 1cm breit. Darauf klebst du den eigentlichen Kamm. So kann zwischen Kamm und Schachtwand nochmal einiges an Wasser fließen.
    Mit zus. PVC Schienen nach der ersten Lage Abstandhalter kannst du das Volumen sogar noch erhöhen. Mit dem U-Profil wird dieses Konstrukt auf den Schacht geklemmt.

  • Hi Stefan,

    Was meinst du mit "direkt am Schacht anbringen"? Ich dachte, im 2ten Schacht gibt es eine Bohrung die zu der Pumpe geht (befästigt z.B. an der Siebdruckplatte unten oder so). Das Wasser was in diesem Schacht runter fliesst, würde nach oben als ClosedLoop gefördert. :confused_face:

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, würden die Bohrungen so geteilt:

    Schacht 1 (Überlauffunktion zum TB):

    2 Bohrungen (Ablauf zum TB und Notlauf zum TB) Die 3te Bohung wäre der Zulauf für die Strömung (ClosedLoop), da der Zulauf vom TB wäre sinnvoller auf der anderen Seite zu haben schätze ich. Hier könnte ich dann 40 und 32 und 32 haben. Da in dieser Variante ein Notlauf vorhanden ist, müsste so doch ausreichen, oder habe dich falsch verstanden?

    Schacht 2 (Überlauf für ClosedLoop):

    1 Bohrung (die grössere für Zulauf zu der/den ClosedLoop Pumpe(n). 1 Bohrung Zulauf vom TB und 1 Bohrung als Zulauf für die Strömung (ClosedLoop). Hier müsste 40 und 2 mal 32 auch ausreichen, oder?

    Habe ich es so richtig verstanden?

    Ich könnte am Anfang nur einer der Zuläfe verwenden mit WavySea, und falls ich später mehr Strömung brauche kann ich den 2ten ClosedLoop Zulauf einschalten, oder habe ich was falsch verstanden?

    Danke dir für deine Geduld. :wink

    Gruß,
    Adrian

  • Ich dachte du willst den 2. Schacht auch ins TB.
    ClosedLoop da solltest du dann keinen "klassischen" Schacht machen sondern einfach eine gelochte PVC Platte ohne Kamm oder so.
    Zwei Überlaufschächte hat aber auch Vorteile. Deine Argumente bzgl. Stromverbrauch von closed Loop + Förderpumpe vs. Wasser komplett durch den Schacht kann ich nachvollziehen, klingt logisch :smiling_face:

  • Achso. OK. Dann brauche ich doch nur einen Schacht. Die Zulauf Bohrungen kann ich mir auch sparen wenn ich dir Röhren hinter dem AQ bringe und von oben ins Wasser. Hinter dem AQ werden ca. 20cm zur Wand sein, da ich ausreichend Platz haben möchte falls ich hinter dem AQ was tuen muss. Bei dem aktuellen nervt mich dass ich gar nicht dran gedacht habe. :smiling_face: In dem Fall reichen dann 2 Bohrungen aus. Da die Rückwandscheibe sowieso mit blauer Folie abgedeckt wird, wird dieser Rohr gar nicht mehr sichtbar sein und kann das Rohr dann direkt an dem Punkt Bringen wo die WavySea unter wasser geht. Wenn ich oben noch den AQ verkleide, sieht man im Becken so gut wie gar nichts von der Strömung und Verrohrung.

    OK. Wenn ich keinen 2ten Schacht brauche, kann ich dann das mit der Förderpumpe im TB erstmal mit Leitungswasser experimentieren sobald AQ da ist (ohne Steine, Salz und sonstiges) und sehen wie es aussieht. Adsorber und Co könnte ich im Bypass haben, so dass eine geringere Durchströmung erziehlt wird. Wenn es nicht funktioniert, muss ich nur das Leitungswasser raus und diesen "Pseudoschacht" für Closedloop reinbringen. Wobei so einen Zusätzlichen Schacht auch nachträglich unter Wasser eingebaut werden kann (wie lange der Riffbau nicht gebaut worden ist), da Dichtigkeit nicht erforderlich ist.

    Gruß,
    Adrian

  • Moin,

    ein zweiter richtiger schacht hat natürlich einen gewissen Sicherheitsvorteil. Sollte die Durchführung/ Tankverschraubung mal undicht werden brauchst du das Wasser nur bis zur Schachtkante ablassen und kannst alles in Ruhe austauschen. Wenn die Bohrung "frei" im Becken ist müsstest du das ganze Becken leer machen...

    Mag übertrieben sein, aber ich habe bei Bohrungen im Aquarium allgemein kein sonderlich gutes Gefühl, ohne Schacht schon gar nicht.

    Gruß Tjark

  • Hallo Adrian

    Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber einen Nachteil kann ich dir schon nennen, wenn 8000 Liter den Schacht runter sollen: das bekommst du fast nicht ruhig hin! Und es ist natürlich energetisch schon einen erheblichen Unterschied, ob 2000 l/h um einen Meter gehoben werden müssen oder eben 8000 l/h.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Hi Ruedi,

    Ich habe es noch nie gemessen, aber ich ging immer davon aus, dass wenn auf eine Pumpe 120W steht sie es auch verbraucht und nicht von der Höhe abhängig. Ich dachte dass die Höhe nur einen Unterschied bei dem L/h Zahl macht.

    @Tjark: Bohrung ohne Schacht! :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: Nie im Leben! :confused_face: Das war auch nicht so gemeint. Es war gemeint, dass man mit dieser PVC Kunstoffplatte absichert, dass keine Tiere in der Ansaug der Pumpe landet. Wenn man es so macht, dann macht man keine Bohrung. Man sinkt nur ein Ansaugrohr in diesem Schacht vom Oben. Wie lange beide Öffnungen der Verröhrung der Pumpe unter Wasser stehen, hat man ein Closed Loop.


    Gruß,
    Adrian

  • Sicce gibt für die 9000e 140W an.

    Die Pumpen sind alle nicht selbstansaugend, d.H. du musst eine Öffnung oberhalb des Aquariums vorsehen, an der du die Rohre entlüften kannst, wenn sie nicht frei nach oben offen im Becken sind.

  • Adrian alles klar, hatt ich dich falsch verstanden!

    aus diesem Grund habe ich angenommen du willst es durch Bohrungen für die Closed-Loop Pumpe realisieren:

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Sicce gibt für die 9000e 140W an.

    Die Pumpen sind alle nicht selbstansaugend, d.H. du musst eine Öffnung oberhalb des Aquariums vorsehen, an der du die Rohre entlüften kannst, wenn sie nicht frei nach oben offen im Becken sind.

    Gruß Tjark

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