Enthärtungsanlage und Osmose geht das ?

  • Hallo,
    da ich in meiner Hauswasserversorgen eine Gesamthärte von GH 25Grad habe, beabsichtige ich mir eine Endhärtungsanlage zu kaufen.

    Nun meine Frage, das Wasser fürs Aquarium nehme ich von einer Osmoseanlage mit Reinstwasser Filter ab, das heizt die Osmose bekommt dann auch das weichere Wasser. Ist das ein Problem?

    Andersherum denke ich wenn der Kalk im Wasser schon fehlt brauch die Osmose es nicht mehr heraus zu filtern.

    Gruß Uwe

  • HI

    Nein das ist gar kein Problem eher noch besser so
    Profi Anlagen haben eine Enthärtsungsstufe vor die Osmose damit die Membranen besser arbeiten und
    länger leben.

    Also UO nach der Enthärtung
    Gruss

  • @Claude: Wird denn dadurch nicht der osmotische Druck geringer und somit auch das Verhältnis von Brauchwasser zu Abwasser schlechter oder mache ich da einen Denkfehler?

  • Hallo Uwe,

    die Professionellen UO-anlagen arbeiten alle mit einer vorgeschalteten Enthärtung. Hier wird ja nur Calcium gegen
    Natrium getauscht, deshalb ändert sich der osmotische Druck nicht. Der sinn des Ganzen ist, dass die Membran nicht
    mehr so leicht verblockt.

    Für deine UO ist die Enthärtung daher gut, für deine Gesundheit dagegen weniger, denn Calcium ist nun mal
    gesünder als Natrium.

    Gruß Armin

  • Hallo Zusammen

    Die Enthärtungsanlagen arbeiten ja meist im Bypass, das heisst, dass mit einem speziellen Mischer das vollenthärtete Wasser aus der EH-Anlage mit dem Rohwasser vermischt und damit auf ein erträgliches Mass wieder aufgehärtet wird. Da, wie bereits gesagt wurde, OU-Membranen mit enthärtetem Wasser länger gut und besser funktionieren, sollte man mit vollenthärtetem Wasser auf die OU-Anlage fahren, also direkt nach der Enthärtung und vor dem Aufhärtemischer!
    Wir haben unseren Enthärter auf 0° Gesamthärte eingestellt und mischen nach dem Abgang zur Osmoseanlage das Wasser für das Hausleitungsnetz wieder auf etwa 10° hoch.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (5. September 2007 um 09:11)

  • Guten Morgen,

    ich hoffe das es Euch nichts ausmacht wenn ich mich mit meiner Frage diesem thread anschließe.

    Wie verhält es sich denn bei einer Enthärtungsanlage zu einem Mischbettfilter mit MB 20 Harz?

    Ist es besser Ausgangswasser zu nehmen oder 0 grädiges Wasser?

    Gruss Thomas W

  • Hallo Thomas,

    vor einen Mischbettfilter eine Enthärtung zu schalten ist nicht sinnvoll. Dann würdest du erst Calcium gegen Natrium
    und anschließend das Natrium gegen Protonen tauschen. Der erste Schritt ist überflüssig.

    Dem MB20 ist es relativ egal, ob Calcium oder Natrium im Wasser ist, die geringen Bindungsunterschiede rechtfertigen
    den Aufwand mit der Vorenthärtung nicht.

    Gruß Armin

  • Hallo Armin

    sowas hab ich mir schon gedacht. In unserem Haushalt befindet sich schon eine Enthärtungsanlage. Ich wollte mir das nur noch bestätigen lassen.

    Danke u Gruss
    ThomasW

  • Hallo,

    jetzt bringt Ihr mich ganz durcheinander.

    Meine zukünftige Installation sieht dann Folgendermaßen aus.

    Endhärtungsanlage -> Osmoseanlage -> Mischbet MB20 (zur Reinstwasser Filterung, Silikat Entfernung).

    Das geht doch oder? Kann ich das MB20 dann weg lassen.

    Gruß Uwe

  • Hallo Uwe

    Wenn du das Silikat "restlos" raus haben willst, lasse das MB20 in der Aufbereitungskette! :winking_face:

    Gruss Ruedi

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