Premnaszucht & Aggression


  • Die folgenden Beiträge wurden aus dem Thread was züchtet Ihr so? entfernt und zu einem eigenen Thread zusammengefügt.
    Gruß Inken


    Hallo Peter, was genau meinst du mit :
    Laß es ... den Frust zu sehen wie sich die Jungtiere Schäden zufügen muss du nicht haben. ?
    inwiefern fügen sie sich Schäden zu?

  • Hallo Iris,

    meine haben sich permanent bekämpft und dadurch nicht nur Wachstums Störungen (denn es wird nach meiner Meinung viel zu viel Energie in Kampf statt in Nahrungsaufnahme gesteckt), dazu kommt das durch die ganzen Beißereien bei einigen Tieren Stücke der Kiemendeckel fehlen (genaue Maulgröße), das ständige Maulzerren hat vermutlich auch zu Deformationen der Lippen und Mäuler geführt. Mir ist schon klar das diese Symptome auch von mangelnden Nährstoffen ausgelöst werden kann, aber wenn ich diese Gladiatoren so sehe .... Dabei war es völlig egal ob sie in einem kleinen oder riesen Becken gesessen habe. Dann nimm noch die Zeit ( >12 Monate) bis die weißen Streifen gelb gefärbt sind, das ergibt viel Zeit sich über die Killerbabies zu ärgern :frowning_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    das wusste ich noch nicht das premnas das machen. Wie groß war das größere Aufzuchtsbecken und wie viele Jungfische waren in etwa darin? Sowas hat man auch sehr oft bei frenatus wenn es zu wenig sind dann verteillen sich die aggressionen wohl nicht so richtig, ggf könnte unzureichende Nahrung auch eine Rolle spielen?

  • Hallo Iris,

    ich habe 15 Jungfische aus drei Gelegen groß gezogen. Sobald Meta durch war, ging die Post ab. Dabei habe ich es in 30cm Aquarien versucht und auch in 80cm - keine Unterschiede. Die verrückten Fische sind aber auch immer zusammen gewesen - ähnlich wie die Ballung bei occellaris.

    Da es meine ersten Zuchtversuche waren, kann sicherlich Nahrungxmangel und Wasserqualität eine Ursache gewesen sein.

    Ich lasse seit dem die Gelege meines Paares "verkommen" - würden doch nur die percula und ocellaris so gut laichen *seuftz*

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter ,

    auch die " Kinderchen " von Occelaris /Percula können sich kloppen , das Einem die Augen weh tun...
    Ich denke , es ist vorteilhaft , grössere Anzahlen von Jungfischen zusammenzuhalten .
    Bei meinen ersten Versuchen mit 10-15 Larven nach der Metam. gabs deutlich mehr Zoff als bei den nächsten Würfen , wo der Kindergarten dann grösser wurde...
    Habe aber keine Erfahrung mit Premnas , sie sind ja auch ansonsten als ruppiger bekannt...

  • Hi,

    mit der Metamorphose habe ich bei meinen frenatus immer ein paar Hände voll roter Algen in die Becken gegeben. Die wurden als verstecke auch sofort angenommen.

    mfg Uwe

  • Zitat

    Original von Leguan
    Hi Peter

    Hast du auch mal andere Sachen versucht?,ausser Aquariengrößen
    Anemone rein ?
    Oder mal 4-5 Stück zu den Eltern gesetzt.
    Vieleicht fehlt nur das Sozialgefüge der Natur.

    MfG Sylvio

    Hallo Sylvio,

    Anemonen habe ich nicht probiert, aber die übrigen Racker teilen sich eine große Lederkoralle und auch da geht die Post ab ... zu den Eltern setzen habe ich nicht gewagt. Bei Joyce Willkerson habe ich auch gestern gelesen, das bei Premnas keine Jungtiere mit den Eltern zusammen leben sollen ??

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von use
    Hi,

    mit der Metamorphose habe ich bei meinen frenatus immer ein paar Hände voll roter Algen in die Becken gegeben. Die wurden als verstecke auch sofort angenommen.

    mfg Uwe

    Uwe,

    hab es mit Chaetomorpha probiert - das half nicht, aber vielleicht macht es ja die rote Farbe?

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter :smiling_face: da hilf wohl nur wenn man unterschiedliche Verfahren mal ausprobiert :grinning_squinting_face:
    bei ora sitzen die Larven von Anfang an in einem circa 1 Meter Becken später siedeln sie dann in größere Tanks um deformationen/Bißstellen vielen mir an den Larven nicht auf.
    Larvenbecken

    und hier kommen sie dann später zur weiteren Aufzucht rein

  • Hi zusammen,

    Ich denke, dass die extreme Aggressivität von Peters Premnas mit der geringen Anzahl der Jungtiere zusammenhängt.

    Es ist doch nichts neues, dass es bei einer relativ kleinen Gruppe immer Ärger gibt. Bei nur ca. 10 Tieren gibt es ja sogar bei Ocellaris Hauen und Stechen.

    Erst bei ca. 20 Tieren wird es dann richtig harmonisch...

    Daher dürften solche Probleme bei ORA kaum auftreten.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hi Peter

    Wie du siehst wird dir wohl nichts weiter übrig bleiben als viele zu ziehen. :grinning_squinting_face:

    Ich habe 4 von den süssen Biestern aber leider wollen sie nicht laichen sonst könnten wir zusammen

    Premnasforschung betreiben.

    Auf Berichte kann man sich nicht immer verlassen.
    Nur eigene Erfahrung zählen. :winking_face:

    MfG Sylvio

  • Wie schafft ihr es, die premnas zur eiablage zu bekommen? Gibts da tricks oder sowas?

    Geht das bei beiden premnas arten?

    Danke & Gruss,

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hi Ian,

    Ohne selbst welche zu haben - ich denke, mit Premnas sollte es sich nicht anders verhalten als mit Amphiprion.

    Einfach füttern, füttern, füttern und Streß vermeiden. Sofern die Tiere harmonieren und alt genug sind, sollte es früher oder später zur Eiablage kommen.

    Wie bei beiden Arten? Gibt doch nur eine :winking_face:

    Viele Grüße
    Inken

  • Hi Inken,

    weisst du zufällig wie größ das premnas männchen sein muss, damit es "fähig" ist? :grinning_squinting_face:

    Grüße,
    CHIP CHIP

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Zitat

    Original von iP
    weisst du zufällig wie größ das premnas männchen sein muss, damit es "fähig" ist? :grinning_squinting_face:


    Hi Ian,

    Da fragst Du wohl am besten den PPP (Premnas-Profi-Peter :P).

    Ich vermute mal, dass Du unter 6-7cm von einem Premnasmännchen nicht viel erwarten kannst, habe da aber keine eigenen Erfahrungen.

    Normalerweise ist für die Zucht allerdings eher das Weibchen der limitierende Faktor, denn im Gegensatz zum Männchen, braucht ein Weibchen eigentlich immer mehrere Jahre bis zur Geschlechtsreife.

    Mein Ocellaris-Weibchen hat mit 5 Jahren das erste mal gelaicht, während ein NZ-Männchen von mir schon mit 6-7 Monaten ein Gelege (wenn auch dürftig) befruchtete.

    Wie groß und alt sind denn deine beiden?

    Viele Grüße
    Inken

  • Hi Peter,

    wenn Du sie nach München mal mitbringen kannst kann ich sie zu Sylvio weiterleiten. Liegt auf der Strecke zu meinen Eltern und ich muß eh mal schauen wie es meinen Ex-Pferdchen bei Sylvio geht :winking_face:

    mfg Uwe

  • Hi Sylvio,
    mein Männchen war in etwa 3!!!!cm groß, als das erste mal geleicht wurde. Allersings ist "Sie" ca. 10cm groß und auch schon mind. 5Jahre alt.
    Auf dem Foto sieht man sie beim vierten Versuch, also zwei Monate später.
    Gruß
    Kathrin

  • Aus aktuellem Anlass grabe ich mal wieder diesen Thread aus.

    Nachdem ich mich nun mehr mit der Theorie des Züchtens und der Futterkultur beschäftigt habe und meine ocellaris sowie percula nicht legen wie ich will, habe ich noch mal mit den Premnas gespielt.

    Batch vom 04.03. hat bei 28 Grad zwischen 12..03. und 14.03. die Metamorphose vollzogen. Leider ist mir zwischen durch eien Pyhtokultur gekippt und Brachionus waren auch nicht genug deshalb sind nur 50-80 durch die Meta gekommen. Ratet mal wann ich die ersten Kämpfe gesehen habe ? Natürlich sobald die ersten Tiere durch Meta waren :winking_face_with_tongue: - die Spinnen echt die Pittbullanemonenfische! Die Zwerge sitzen derzeit in einem 60x40 das ca 20cm hoch gefüllt ist.

    Gestern Nacht ist der nächste Batch geschlüpft, konnte heute Morgen im halbdunklen nicht sehn wie viele Larven es sind, aber versuche diesen "Wurf" nun auch aufzuziehen. In zwei Tagen legt das Paar das nächste Gelege, dann 8 Tage bis zum Schlupf vieleicht habe ich bis dahin die Fische aus dem ersten Batch schon umziehen können um dann wieder ein Larvenbecken frei zu haben. Wenn die Fische nun noch so wachsen würden wie occellaris wäre das Klasse.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    erst mal glückwunsch :smiling_face: , Warum füllst du das Aqua nur auf 20 cm Wasserhöhe auf? Haben die Tiere ausreichend Versteckmöglichkeiten um sich aus den Weg gehen zu können oder sehen sie sich permanent?

  • Hi Peter,

    Hm, ist ja erstaunlich, dass die Premnas sich selbst innerhalb eines so großen Wurfes bekämpfen. Dann scheint die Theorie vonwegen "mit mehr als 10-20 Tieren gibt es keine Probleme", die für Ocellaris gilt, bei diesen Monstern ja nicht hinzuhauen.

    Aber dennoch auch von mir Glückwunsch :smiling_face:

    Viele Grüße
    Inken

  • Hallo zusammen,

    sorry für lange Antwort Zeiten, aber Job läßt mir zur Zeit nicht mal morgens meine 30 Min.

    Leider hat es einen weiteren sehr frustrierenden und mich extrem demotivierenden Rückschlag gegeben der mich ratlos macht:

    Fakten:

    04.03: Volles Gelege in der "US Fliesenmethode" zum schlupf gebracht
    07:03: Viele Larven verloren weil zuwenig Brachionus gefüttert wurden und zu wenige Phyto da war
    10:03: Die ersten Streifen sind zu erkennen
    12:03: Die ersten Tiere sind in Meta und das kämpfen fängt an. Angefangen Oto A zu zu füttern
    16:03: Fast all Tiere umgewandelt (80 ??) - leider sind nun mindestens 20-30 nun plötzlich Bauchrutscher
    17:03: Nicht Schwimmer sitzen in den Ecken und klöppen sich was das Zeug hält

    20-30 cm Wasserhöhe ist nur um in dem Becken 60x40 (oder 50 ??) die Futterdichte entsprechend halten zu können. Keine der Larven in der Meta zeigte nur wenige Larven eine Schwimmhaltung die Anlass zur Sorge bereitet.Während Meta waren einige Larven zu beobachten die hektisch mit dem Kopf voran an der Wasseroberfläche entlang sausten. Bis zum 12.03. wurde nur mit Brachionus gefüttert, ab dann mit INVE 430 Artemia zugefüttert. Temperatur immer 28 Grad, Amonium Alert Batch zeigt normal an.

    Alle Fische Bilden cluster in den Becken Ecken. Die Schwimmer oben - die Rutscher auf dem Boden. Es wurden keine Versteck Möglichkeiten eingebracht. Es wird versucht ob die Tiere bereits Oto A fressen - sieht aber eher nicht so aus.

    Am 14.03. wurde ein neuer Batch zum schlupf gebracht, der aber offensichlich von schlechter Qualität ist denn viele Larven fressen nicht und sind inaktiv. Vermute dies hängt mit dem Futter der Wltern zusammen, denn alle Tiere scheinen die aktuelle Mysis Sorte nicht fressen zu wollen. Für den Schlupf vom 04.03. haben die Eltern nur Artemia bekommen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    ich würde den Tieren die in der Metaporphose stehen und danach, Versteckmöglichkeiten anbieten, gerne wird Halimedia (Rotalge) angenommen. Ich durchsehe die Algen vorher immer genau damit auch keine anderen Tiere eingebracht werden. Ich vermute das dieses schreckhafte Verhalten mit einem Mangel in der Anreicherung im Zusammenhang steht, ich beobachte das auch bei den Fridmaninachzuchten wo sie selbst Wochen nach der Metamorphose noch gegen die Scheiben knallen.

  • Hallo Peter,

    ich habe schon mehrfach die erfahrung machen müssen, dass Premnas-Larven immer dann umkippen, wenn sie (zu früh) mit Artemien gefüttert werden.
    Diese Erfahrung habe ich Fred Gabel (alter Ostberliner Züchter) mitgeteilt, der mir bestätigte, dass viele Fischlarven in den ersten Wochen Artemien nicht verwerten könnten. Er füttert aus diesem Grund erst ab der fünften Woche mit Artemien.
    Bei mir standen die Larven in einer Mischung aus Moina und Brachionus-leicht grün- sehr gut und kippten als ich anfing mit Artemien zu füttern innerhalb von drei Tagen.
    Die Metamorphose schafften nur vier.

    Viele Grüße
    Kathrin

  • Hallo!

    irgendwie verstehen wir uns falsch. Ich habe keine schreckhaften Tiere. Das an der Wasseroberfläche surfen hat nichts mit schreck zu tun, sah mehr so aus als würde die Fische versuchen durch die Oberfläche zu kommen. Kann es eine zu große Oberflächenspannung gewesen sein? Sie haben sich mir einer unglaublichen Geschwindigkeit meist kurze Strecken durch das Wasser propellert. Das mit den Verstecken und Streß leuchtet mir dagegen sehr ein und habe daraufhin sofort diverse GF T-Stücke und Winkel als Verstecke eingebracht.

    Auch Verluste treten derzeit keine auf. Bestand ist irgendwo zwischen 50-100 Tieren - geschätzte 80. Ich füttere derzeit einen Mix aus Brachionus und Artemia, an Staubfutter gehen sie leider noch nicht. Ich kann den nächsten Batch ja mal nur mit Brachionus füttern um zu sehen ob Artemia ein Problem verursachen, denke aber eher nein.

    Weitere Beobachtung zeigte übrigens das gerade die Tiere mit Schwimmblasen Problemen jene sind die sehr Aggressiv sind - vielleicht sind Verstecke wirklich eine Lösung. Andere die frei Schwimmen stehen brav in der Gruppe und drohen höchstens mal dem Nachbarn. Soweit das nun schon zu erkennen ist (Körperbinden vollständigt) sind Bindenfehler scheinbar kaum vorhanden. Habe zwei Tiere gesehen wo die erste Binde nicht völlig geschlossen schien. Die Schwanzwurzelbinde ist aber noch zu klein um das wirklich etwas zu sehen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Update:

    Batch 1:
    Die Tiere vom 04.03. sind nun schon richtig fit! Die Schwimmblasen Probleme haben sich gebessert und waren vermutlich eine Reaktion auf mangelnde Ernährung während Meta. Auch wenn mir unklar ist was fehlte. Viele der Fische haben die Schwanzwurzelbinde nicht geschlossen - ur ganz wenige haben die Körperbinde nicht ideal. Ich persönlich gehe davon aus, das die Bindenfehler klar auf einen Mangel in einer bestimmten Phase zurück gehen. Ob das nun Futter oder Wasserqualität ist kann ich noch nicht sagen - neue Versuche laufen bereits. Da sich das Schwimmblasen Problem mehr oder weniger erledigt hat, ist auch die Aggression der Tiere völlig zurück gegangen und praktisch Null! Da die Fische immer nur in den Ecken des 60x40x40 Beckens waren wurden sie gestern die in ein kleineres Becken 50x30x30 umgesetzt und dabei gezählt: 134 - na geht dioch !!

    Batch 2:
    Schlup am 14.03. Dies war der Batch bei dem von vorne herein der Wurm drin war. Viele Bodensitzer schon am ersten Tag, schlecht gefressen etc. Daher in den ersten 1-4 Tagen viele Verluste. Auch diese wurden gestern in eine neues Becken 50x30x30 meiner im Bau befindlichen Larvenanlage überführt. Sie sind gerade in Meta bzw die ersten sind schon durch und es waren immerhin noch 42 Stück. Auch hier wurden wieder Fische gefunden die mit dem Kopf an der Oberfläche hängend an der Oberfläche entlang sausten. Daher wurde der Versuch gemacht, früherc (Tag 9) auf INVW 430 Artemia Nauplien zu füttern. Das ungewöhnliche Verhalten war nach wenigen Stunden weg! Daher wird der nächste Batch schon ab Tag 7-8 mit den ersten Nauplien gefüttert werden.

    Batch3:
    Schlupf in der letzen Nacht - noch kein Licht an kann daher noch nicht viel sagen :grinning_squinting_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hi Peter,

    na das wird doch langsam :winking_face: Ich hoffe Du bekommst die Menge an Raufbolden dann auch los :winking_face:

    mfg Uwe

  • Hallo Uwe,

    es gibt bereist mehrere Abnehmer die Interesse haben :winking_face:

    Das Problem wird sicher auch sein die Tiere ohne Verlust durch Aggression in eine entsprechende Größe zu ziehen. Leider finden sie derzeit noch Trockenfutter ungenießbar und mästen sich an Artemia.

    Batch 3:
    Sieht sehr gut aus. Tiere sind nun 6 Tage alt und nähern sich Meta. Menge unzählbar 200-500 ??

    Batch 4
    Wird erstmal der letzte Batch werden und Montag Nacht schlüpfen. Dieser wird dann nur in extrem viel Pyhto gehalten und bekommt immer "angereicherte" Brachionus - mal sehen ob das etwas an der Qualität macht. Vor allem das Problem mit Schwimmblasen defekten NACH Meta macht mir Kopfzerbrechen.

    Inzwischen sind noch mehr Zuchtpaare bein uns eingezogen und eine Zuchtanlage ist in Planung :winking_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Wieder ein Update:

    Einmal geschludert mit dem Wasserwechsel und schon ist die kacke am dampfen ... starke Schaumbildung im Becken Batch 3 und 60-80 Larven die kurz vor Meta standen sind Tod. Man sieht mal wieder das schlimmste beim Züchten ist der Menschliche Faktor .... ich ahnte es schon gestern Abend, hab aber irgendwie die Kurve nicht bekommen noch WW zu machen ...
    Das heißt nun ist wieder mit verstärkten Bindenfehlern und Schwimmblasen defekten der restlichen 100-300 Larven zu rechnen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter

    Mit Batch 4 bist Du auf gutem Wege. :grinning_squinting_face:
    Das Problem liegt darin, genügend Brachionus zu Verfügung zu stellen. Die Dichte spielt dabei eine untergeordnete Rolle, d.h. die Wasserhöhe darf auch relativ hoch sein.
    Optimal wäre es, wenn in der ersten Woche auch viele Copepoden verfügbar wären.
    Nach einer Woche kann mit der Zufütterung von Artemien begonnen werden. Diese müssen aber gut von den Schalen getrennt sein. Das Futterproblem legt sich dann. Geheimtipp: Lobstereier nach ca. 2 Wochen sind super nahrhaft.

    Gruss aus der Schweiz
    Ben

    Einmal editiert, zuletzt von Ben Kimmich (7. Juli 2008 um 15:40)

  • ähmm Ben,

    dieser Thread ist mehr als ein Jahr alt ....

    Mittlerweile haben wir einige Hundert Anemonenfische von 4 verschiedenen Arten im Angebot ...

    Das Problem damals war viel zu viel Brachionus und zu wenig Wasserwechsel. Artemia (Premium) gibt es bei uns schon ab dem vierten Tag als Zubrot - Lobster Eggs sobald sie nach Meta gefressen werden können.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo

    Ob das Thema noch aktuell ist bezweifle ich mal.

    Aber es hat mich damal schon sehr interessiert.
    Ich kann mich kaum noch erinnern aber ich glaube das Pärchen stammt von Sabine Sax
    Sie hatte es mir mit Anne überlassen.
    4 Jahre haben sie gebraucht bis sie wieder gelaicht haben
    und ich dann noch ein Jahr um einen Versuch zu starten.

    gestern hab ich sie beim Umsetzen gezählt

    82 Stück

    Sie sind ein wenig aggesiver aber nicht das sie sich Verletzungen zufügen.
    Ich will hier mal einfach die Beobachtung von Inken bestätigen das um so weniger Tiere man hat
    die aggresionen größer sind.
    Ich sehe das auch immer wieder bei schwarzen occis.

    MfG

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!