sind EVG nach Spannungschwankung kaputt?

  • nix wie Ärger :O ;
    die letzten Wochen habe ich mit T5 Evg's nichts wie Ärger.
    Heute bei dem Sturm waren wieder kürzeste Stromaussetzer im Netz und wiederum sind die nächsten T5 in 80 und 54 W dunkel. Aus die Maus. 20 Röhren.
    Seltsamerweise machen 24 und 39 W, egal ob Doppel-oder 4 fachBalken keine solchen Mucken. Die leuchten weiter.
    Sind nun die 54 oder 80 W Doppel-EVG's empfindlicher als die der geringeren Wattagen?

    Durchgebrannt sieht innen jedenfalls nichts aus, Strom führen sie an relevanten Stellen, nur Röhre bringen sie keine zum leuchten. Röhrenwechsel habe ich schon probiert.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (18. Januar 2007 um 22:27)

  • HI

    Nein eigentlich sind die nicht empfindlicher

    Haste Gewitter gehabt ?
    oder sind es ältere EVG ?
    Gruss

  • AC Versionen (3-5 Monate alt) sind am anfälligsten.


    nö...kein Gewitter, -einfach so kurze Millisekunden- Strom an-Strom aus und dunkel sind sie.

    Sind sie jetzt hin oder nicht?

    Irgendwo hab ich gelesen, dass man nur eine bestimmte Anzahl (je nach Wattage) an einem Stromkreis betreiben darf/kann. Da bin ich an der Grenze bei 12 Stück mit 2x80W. Seltsam, dass die mit geringeren Wattagen kein Problem damit haben, am selben Kreis zu hängen.
    Solaris machen (bis jetzt) keine Probleme.

    Wie sieht das Ganze denn dann mit EVG für HQI aus?
    Sind die genauso klumpert?
    Ich werde jetzt, wenn alle Stricke reissen, wieder auf HQI gehen. Und die dann mit mag. VG's.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (18. Januar 2007 um 23:36)

  • Hi,

    In den Dingern sind Hochspannungstransformer. damit die beim Einschalten keine allzugroßen Stromspitzen verursachen werden die mit Kapazitäten gepuffert. Wenn der Strom ganz kurz ausfällt könnte die Kapazität noch geladen sein und der Einschaltstrom knallt infolgedessen voll durch und zerschießt den Hochspannungstransformer.
    Je länger die Röhre desto höher die Spannung und die Einschaltspitze.
    Ist jetzt nur ein Gedankengang warum die großen EVG´s durchknallen könnten.

    mfg Uwe

  • Hallo Uwe,
    nur, warum so gehäuft bei Osram Quicktronic? Bei Tridonic habe ich das Problem nur 2x gehabt.
    Das Ding führt Strom an den Fassungen. Genau solange, bis man die Röhren einsetzt. Dann ist wieder Schluß ohne dass eine Röhre leuchtet (kein Strom mehr an den Fassungen zu messen). Röhren raus, Strom ist wieder da.

    Kann man sowas reparieren?
    Das geht langsam ins Geld,- ich hab jetzt ein Dutzend rumliegen + die von heute :angry_face: .

    Oder kann man da stromseitig was machen (dass solche Millisekunden-Ausfälle überbrückt werden?)

    Servus
    Stefan

  • kannst du da nicht einen

    "ne ein Stromstoßschalter (richig eigentlich Stromstoßrelais, weil ein Schalter wird mechanisch betätigt, dieses Teil aber elektrisch und elektrisch betätigte Schalter sind nun mal Relais oder Schütze) hat 2 stabile Schaltzustände - egal ob Spannung anliegt oder nicht. Durch einen Tastendruck wird der Zustand des Relais geändert. Wird die Spannung abgeschaltet, so bleibt genau dieser Zustand erhalten. D.h. wenn Du damit dein Treppenlich schaltetst, dann Schaltest Du mit nem Tastendruck das Licht ein - wenn jetzt die Sicherung rausfliegt, dann geht logischerweise das Licht aus. Wenn Du die Sicherung wieder Reindrückst, dann geht das Licht sofort wieder an - bei einem Relais mit Selbsthaltung wäre jetzt das Licht aus und du müsstest den Lichttaster erneut betätigen." (gerade als Thema diskutiert in anderem Thread)

    nehmen?

    sollte doch das ganze dann zum erliegen bringen, mußt nur manuell wieder anmachen oder nicht?!?

  • Hi Stefan,

    würde ich 2-3 zu Osram einschicken und reklamieren. Die haben die Schaltung und können das vielleicht nachvollziehen.
    Dein Netzt ist aber Grenzwertig belastet. Keine Ahnung was da für Rückkoppluingseffekte auftreten können. Aber nur Osram kann feststellen was wirklich defekt ist und Dir eine entsprechende Lösung vorschlagen. Möglicherweise hilft schon der früher übliche Entstörkondensator in der Zuleitung.

    mfg uwe

  • Hallo Uwe,
    Danke, wäre eine Idee, das einzuschicken. Aber so wie das aussieht, werde ich eine Erklärung von AC verlangen.
    Thomas,
    Die kleine Fibel 8o;
    das einzige, was ich nach Feldversuch nachvollziehen kann, -Osram Quicktronic QT-FQ wie in AC ist bähhh; Osram ?(QTI)?? wie in Solaris (muß ich mal aufschrauben um Gewissheit zu haben) ist gut.
    Letztere leuchten. Erstere machen nix. Wohlgemerkt nur in 54 und 80W. Die kurzen Versionen halten.
    Es kann aber nicht angehen, dass ich mich vor Kauf über die verbauten VSG in den jeweiligen Wattagen informieren muß, um einen verhältnismäßig reibungslosen Betrieb geniessen zu können.

    Servus
    Stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan C. (19. Januar 2007 um 01:02)

  • Hallo Stefan,

    ich kenn jemanden der hier in München bei Osram arbeitet.
    Den werde ich morgen mal anrufen und ihm dein Problem schildern.
    Evtl kommt ja dabei was raus.

    Ich selber hab auch drei Stück von den QT-FQ dim für 54W drüber hängen.
    Allerdings erst seit einem halben Jahr.

    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas G. (19. Januar 2007 um 02:18)

  • Stefan...
    beim großen Stromausfall in Köln, : ... zwei Computernetzteile sowie ein Netzteil an einer Fräsmaschine zerschossen.... Kosten der Reperaturen : cüber 3.000.- Euro... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :angry_face: :angry_face: :angry_face:
    Jetzt haben alle Compis und Maschinen, einen Stromstoßschutzschalter verpasst bekommen... würde ich Dir auch empfehlen....

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hy Klaus,

    erklaer uns doch mal bitte was das fuer n Teil ist ... kennt sonst keiner ausser Dir ..

    Gruß
    Roger

  • Zitat

    Original von RHT
    Hy Klaus,

    erklaer uns doch mal bitte was das fuer n Teil ist ... kennt sonst keiner ausser Dir ..

    Gruß
    Roger

    Hi Roger,

    hier : klick ging es glaube
    ich gerade um die Dinger.

  • Hi Jens,

    genau darum wollte Roger ja sicher wissen, was Klaus mit dieser Bezeichnung meint - solche Schalter, wie Klaus sie benennt gibt es nicht.

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo,

    meiner Ansicht nach müsste man für das Problem einfach ein ansprechverzögertes Zeitrelais (z.B. Moeller DILET11-30-W) zwischenschalten, das Relais würde bei einem Spannungsausfall abfallen, und erst nach x Sekunden wieder zuschalten. So ein Relais hat natürlich aber auch eine gewisse Abschaltzeit, so das super-kurze Netzwischer vieleicht nicht abgefangen werden.

    Gruß Holger

  • gerade diese superkurzen Spannungsausfälle sind ja der Tod für die EVGs... gegen sowas hilft wirklich nur eine batteriegepufferte Stromversorgung (USV) oder eine Abschaltung, wenn die Spannung einen gewissen wert unterschreitet. eine erneute inbetriebnahme der Anlage darf dann natürlich nur Zeitverzögert erfolgen - und auch nur dann, wenn die Spannung wieder stabil ist.

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    Einmal editiert, zuletzt von iXware (19. Januar 2007 um 14:20)

  • Zitat

    gerade diese superkurzen Spannungsausfälle sind ja der Tod für die EVGs...


    ...also doch hin :O .
    Da müßte es sowas geben wie bei den HQI-VSG. Wenn da kurz der Strom weg ist, schalten die erst nach xx min wieder ein. Schon klar, dass das zur Unterdrückung der Heißzündung dient; aber in abgewandelter Form wäre das für die T5 EVG sicher praktikabel. :yidee

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    Oder kann man da stromseitig was machen (dass solche Millisekunden-Ausfälle überbrückt werden?)

    Klar mit Kondensatoren kannst du sowas abfedern.

  • Hallo,

    mit Kondensatoren kannst Du da gar nix abfangen !

    Oder gibts jetzt schon welche die ganze Perioden speichern können ?

    Andreas

  • Ich habe einfach einen DI Schalter zwischen Steckdose und Lampe. Fällt der Strom aus bleibt der Stromkreislauf unterbrochen bis ich den Einschaltknopf drücke. ( Hat meinem Videorekorder schon mehrfach das Leben gerettet) . Ich weiß aber nicht ob so ein Teil auch bei "Stromflackern" abschaltet.
    Grüße

  • Hallo Stefan,

    dein Problem zu lösen, dürfte nicht so einfach sein.
    Ne Antwort von meinem Bekannten habe ich noch nicht ...

    Der Grund für die Ausfälle kann alles mögliche sein.
    Das Problem ist aber, das es keinen Mechanischen Schutz gibt, um einen Ausfall von zB einer halben Sinuswelle zu registrieren und entsprechend zu reagieren. Eine Spule zB reagiert beim Ausfall einer halben Sinuswelle gar nicht, da der restliche Magnetismus die Spule angezogen hält.

    Mein Vorschlag wäre, zuerst mal alle Lampen auf die 3 Phasen zu verteilen.
    So können sich zB die Schaltnetzteile der EVGs nicht gegenseitig in die Quere kommen.

    Wenn das nix bringt, würde ich mich nach ner USV umschauen.
    Muß nicht groß sein, muß nur die Last kurz aushalten können, um Dir den Sinus weiter zu führen.
    Um eben diese Unregelmäßigkeiten auszugleichen. Kann man ja so bauen, das bei Netzausfall die Lampen nur wenige Sekunden gepuffert werden und dann nur noch die Pumpen zB.

    Ansonsten kannst Du ja das Becken an das BHK hängen.
    Für Sauberkeit der Sinuswellen bist ja dann nur noch Du zuständig ... :grinning_squinting_face:

    Was mich nur stutzig macht, das kein anderer der ebenfalls viele T5 Lampen übern Becken hat, ähnliche Probleme hat wie Du. Mich würde mal Intressieren wie die Ihre T5 Lampen auf die 3 Phasen verteilt haben. Wer hat hier im Forum noch 12x - 2x80W übern Becken ???


    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas G. (21. Januar 2007 um 00:44)

  • Hallo Andreas,
    Danke dir.
    Wie schon geschrieben,-Ich denke, dass dies ein Problem der speziellen VSG QT-FQ von Osram ist, die AC einbaut. Es betrifft nur die Lumimaster und Doppelbalken. Bresslein neben Solaris (andere VSG) stecken das ohne Probleme weg.
    Im Prinzip wäre mir es ja wurscht, - wenns nicht unbedingt Doppelbalken sind, ist sowas schnell ausgetauscht, wenns nicht zur Regelmäßigkeit wird.
    Nur über dem großen Becken ist es nicht lustig, erst mal den Leuchtenhimmel zerlegen zu müssen, um an die Balken zu kommen (da leuchten jetzt noch 4 Röhren von 22). Grund dessen entsorge ich jetzt hier zur Zeit die gesamte T5-Beleuchtung und ergänze die HQi's. Da ist jetzt nur die Frage, ob es Sinn macht, hier in EVG für HQI's zu investieren oder bei normalen VSG zu bleiben.
    USV reagieren bei den kurzen Stromwischern auch nicht so zuverlässig, wie ich feststellen muß. Ich habe da eine im Büro, die nicht zu den billigsten gehört. Aber zum gleitenden Betrieb ist die Zeit einfach immer zu kurz.
    Allein die T5 Beleuchtung mit 2,5kw über USV zu legen,- da ist mir das Geld zu schade.
    BHKW: das wird auch einen Haken haben (noch ist es nicht gebaut); der Strom geht erstmal raus ins Netz; wahrscheinlich bekomme ich ihn über eine Schleife einiger Ortschaften wieder rein und habe das Problem unverändert.
    An der hausseitigen Elektro-Installation liegts nicht. Die wurde letztes Jahr fast vollkommen neu konfiguriert, so dass jetzt die Lasten gleichmäßig über alle Stromphasen laufen.

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von iXware
    gerade diese superkurzen Spannungsausfälle sind ja der Tod für die EVGs... gegen sowas hilft wirklich nur eine batteriegepufferte Stromversorgung (USV) oder eine Abschaltung, wenn die Spannung einen gewissen wert unterschreitet. eine erneute inbetriebnahme der Anlage darf dann natürlich nur Zeitverzögert erfolgen - und auch nur dann, wenn die Spannung wieder stabil ist.

    Na, dann ist es aber ein astreiner Garantiefall.
    Spannungsschwankungen sind beim Stromnetz immer möglich, wenn das Gerät das nicht verträgt....

    Würd gar nicht länger drüber nachdenken und einschicken.

    Olli

  • Stefan...
    ich vermute aber grundsätzlich noch ein anderes Problem bei den EVG´s. Alle Hersteller packen die EVG´s in viel zu enge Profile, teilweise wird sogar das EVG-Gehäuse entfernt, um die EVGs in die Profile reinzustiopfen. Ich bin der Meinung die EVG´s sind thermisch überlastet und ein Spannungsschock ist dann nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und ein EVG zerstört... in der Solaris ist ja mehr Platz drin und wird ja auch gekühlt. T5 Röhren werden bekanntlich knalleheiß und die heizen die Alu-Profile so hoch, dass man Speiegeleier drauf braten könnte. In unserer Werkstatt haben wir seit über 10 Jahren, 60 Stück T8 mit EVG Osram QuickTronic-DeLuxe, laufen und seit 10 Jahren ist nicht ein EVG kaputtgegangen. In unserer neuen Halle haben wir 10 Doppelbalken mit T5 installiert und in drei Monaten sind bereits 5 kaputt. Lampenhersteller sollten die EVG´s bei T5-Balken, aus dem Profil nehmen und von der Lampe entfernt, betreiben. Dann gehen sie auch nicht so schnell kaputt.

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (21. Januar 2007 um 14:41)

  • Hallo Klaus,
    abschälen der EVG: gestern bin ich in der Werkstatt über einen alten ATI-Balken gestolpert. EVG ohne Haut :grinning_squinting_face: hing da raus.

    'Spannungsschock' und Hitze,- das wirds sein. Und das vertragen ausgerechnet die Osrams nicht.

    Überm Bürobecken habe ich eine Giesemann Moonlight hängen. Da wirds auch heiß innerseits. Die beiden 58W in blau versehen ohne Mucken ihren Dienst.
    Deinen Denkansatz hatte ich darum schon in petto.
    T8 habe ich nun als reine Blaubeleuchtung in Osram L67 über dem Becken vorgesehen. Alle 1/2m reicht da eine Röhre in 58W. Den Rest erledigen dann einstweilen ein Dutzend 400W'ler .
    Zudem kostet die T8 Technik nunmal nur die Hälfte wie T5 und ist absolut störunanfällig. :smiling_face:

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (21. Januar 2007 um 15:41)

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    T5 Röhren werden bekanntlich knalleheiß und die heizen die Alu-Profile so hoch, dass man Speiegeleier drauf braten könnte.


    Bei meinen Lumimaster mit 4x80W wird das Gehäuse nur handwarm und ist der Lieblingsplatz der Katzen. Was habt ihr denn für Lampen :confused_face:

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