Vorstellung und Projektbeschreibung

  • Hallo Leute,

    mein Name ist Florian und ich bin eigentlich "bekennender" Süßwasseraquarianer. Vor ein paar Wochen bin ich das erste Mal in meinem Leben an einen wirklich kompetenten Aquarienhändler geraten. Dieser hatte neben verschiedenen Diskussen auch einige Meerwasserbecken laufen. In einem langen Gespräch wurde ich neugierig und der Entschluss sich auch ein Meerwasserbecken einzurichen reifte heran. Ein ausgiebiges Studium dieses Forums und anderer Webseiten und Foren hat mich schliesslich ganz überzeugt bzw. angesteckt und ich stehe nun am Anfang mir ein Meerwasserbecken einzurichten. Ich möchte an dieser Stelle einfach mal meinen Aufbau beschreiben und die einzelnen Schritte dokumentieren. Vielleicht ist es mir mit Hilfe eurer Kommentare möglich viele Anfängerfehler zu vermeiden?! Ich danke euch zumindest schon mal für eure Mühe...

    Projektbeschreibung:

    Mein erstes Meerwasserbecken hat die Maße 100x50x50. Es wird über ein Jaubert-System gefiltert werden. Das Jaubert-System wird mit zwei Lufthebern in den hinteren beiden Ecken betrieben. Zusätzlich werden noch zwei Strömungspumpen installiert.
    Das Becken besitzt eine geschlossene Abdeckung. Die Beleuchtung wird über 4x39 W T5 Röhren realisiert.

    Zur Zeit läuft das Becken nur mit den Lufthebern und den Plenum-Platten noch mit Süßwasser, um etwaige Rückstände vom Bau zu lösen und dann zu entfernen. Anfang nächster Woche wollte ich mir Bodengrund, T5 Meerwasserröhren und Strömungspumpen und Salz besorgen besorgen. Ich werde das Becken dann mit Salzwasser füllen, welches ich aus vollentsalztem Leitungswasser und Meerwassersalz "zubereite. Für den ersten Abschnitt des Einfahrens würde mir der Händler ein bzw. zwei Hände seines Bodengrundes und etwas "gebrauchtes" Wasser mitgeben. Ich möchte das Becken dann erstmal ohne lebende Steine ein paar Wochen fahren.

    Offene Fragen:
    Sind die grundsätzlichen Randbedingungen meines Projektes in Ordnung?
    Ist ein Jaubert-System für Anfänger geeignet?
    Welche Größe von Korallenbruch würdet ihr für die zwei Schichten des Jaubert-Systems empfehlen (Ich würde später evtl. gerne auch Grundeln halten)?
    Welche T5 Röhren würdet ihr empfehlen (alle vier Röhren sind einzeln schaltbar)?
    Macht es Sinn etwas Bodengrund und Wasser von meinem Händler zu übernehmen?

    Für die "zweite" Einfahr-Phase wollte ich nur lebende Steine und evtl. ein paar höhere Algen und Schnecken ins Becken geben. Welche Art von lebenden Steinen würdet ihr empfehlen? Sog. "konditioniertes" Gestein oder Ware möglichst frisch aus der Box? Konditioniertes Gestein wird vom Großhändler in riesigen Becken gelagert, welche mit sehr leistungsstarken Abschäumern versehen sind. Organische Rückstände abgestorbener Tiere werden so erst entfernt, bevor sie in mein Becken kommen.

    So, dass war es erstmal. Vielleicht könnt ihr meine Fragen ja beantworten oder ihr habt noch weitere Tips für mich?

    Liebe Grüße,
    Florian

    2 Mal editiert, zuletzt von ellwood25 (26. November 2006 um 15:43)

  • Hallo,
    und herzlich willkommen im Forum.
    Ein Jaubertsystem ist nicht unbedingt was für Anfänger, da man es gut im Auge behalten muß.
    Was ich mir noch nicht so vorstellen kann ist das mit den zwei Ecken. Hast du die mit scheiben abgeklebt, und die Luftheberpumpen pumpen das Wasser in die abgeklebten Bereiche?
    Hast du mal ein Foto?

  • Hallo Sabine,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich werde heute Abend mal ein Foto der Ecken machen, damit es deutlicher wird. Der Grundsätzliche Aufbau ist so:

    Die beiden hinteren Ecken wurden mit je einer Plexiglasscheibe dreieckig abgeklebt. Diese Plexiglasscheiben haben oben eine Lochbohrung, durch die die Luftheber geführt werden. So fördern die Luftheber das Wasser aus der dreieckigen Kammer. Unten, unterhalb des Bodengrundes, gibt es einen offenen Spalt, der mit dem Plenum verbunden ist. Durch diesen läuft das geförderte Wasser durch Bodengrund und Plenum wieder nach.

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Hallo,
    das ist aber nicht Sinn des Jaubert, das soviel Strömung durchs Plenum geht. Lies dir doch mal auf Korallenriff die Berichte über Jaubert durch. So wie du es vorhast, kommt zuviel sauerstoffreiches Wasser durch die Kiesschichten und das Plenum.Ich befürchte, das das so nicht funktionieren wird.

  • Hallo Sabine,

    sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Ich habe es gestern einfach nicht mehr geschafft. Danke auch für deine Mühe und den Link. Da habe ich mich schon durchgearbeitet. Ich glaube, ich habe meinen Aufbau schlecht erklärt:

    Das Wasser fliesst durch den Bodengrund -> Durchs Plenum -> Durch die Luftheber -> zurück ins Becken.

    Das sieht im Detail dann so aus:


    Das Wasser wird erst nach dem Kiesbett von Sauerstoff angereichert. Die Luftheber werde ich recht schwach einstellen und die eigentliche Ströpmung über Strömungspumpen machen. Dann sollte der Durchfluss duch den Bodengrund nicht allzu stark werden...

    Macht das so Sinn für dich?
    Liebe Grüße,
    Florian

  • Hallo Sabine,

    ich habe deine Beschreibung gerade nochmal genau gelesen. Kann es sein, dass ich auf dem Holzdampfer bin und ein Jaubert-System gar keine Pumpe an das Plenum angeschlossen bekommt? Ich dacht ich hätte irgendwo gelesen, dass ein leicht Durchströmung und anschliessende Anreicherung mit Sauerstoff von Vorteil ist!?

    Liebe Grüße,
    Florian

    Einmal editiert, zuletzt von ellwood25 (28. November 2006 um 23:17)

  • Hallo,
    genau so ist es. Die leichte Durchströmung gilt nur im oberen Bereich über dem Kies und Plenum, also in der Wassersäule über dem Bodengrund. Und die Sauerstoffanreicherung mittels Luftheber, Sprudelstein oder Abschäumer nur wegen der Gefahr, das es nachts zu Sauerstoffmangel kommen kann.Alles andere im Plenum läuft über Diffusion, also sehr langsamer Austausch des Wassers.

  • mal was ganz anderes: wieso willst du das becken ohne lebende steine einfahren ? klingt für mich irgendwie sinnlos...

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Florian, ich sehe du bist aus Berlin

    Wenn du Lust hast, kannst du mal bei uns vorbei kommen und dir unser Becken anschauen. Dann kann ich dir evt. noch ein paar Tips geben.

    Ich verstehe auch nicht, warum du dein Becken erstmal ein paar Wochen nur mit Händlerwasser fahren willst. Falls das dazu dienen soll, das Jaubert anzuimpfen, wird das nur schwerlich klappen, aber direkt schaden kann es auch nicht.

    Zu der Frage bezüglich des Lebendgesteines: Das ist so eine Glaubensfrage. Frisches Gestein hat natürlich den Vorteil, das du es als erster ins Becken setzt und keine weiteren Parameter Einfluss darauf haben. Konditioniertes, also schon abgeschäumtes Gestein, hat den Vorteil, das die gröbsten Verschmutzungen bereits abgeschäumt sind. Dafür besteht hier das Risiko, das die Steine durch unsachgemäße Hälterung (wenig Strömung, keine Beleuchtung) einen Großteil ihres "Lebens" bereits verloren haben. Falls du sicher bist, das die Steine gut gehälltert werden, kann man auch bei vorgehältertem gestein zugreifen. Viele schwören allerdings auf frisches Gestein. Ich habe selber Gestein verwendet, welches eine Woche beim Händler vorgehältert worden ist.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo Leute,

    vielen Dank für die Antworten. Ich sehe schon es war wirklich gut sich hier erstmal beraten zu lassen. Das das Jaubert-System gar nicht "aktiv" durchströmt werden soll hatte ich bis gestern schlicht und einfach nicht verstanden.

    Einfahrphase:

    Die Einfahrphase hatte ich mir so vorgestellt, das ich die verschiedenen Algenphasen noch ohne lebende Steine durchmache und dann erst die konditionierten Steine einbringe. Ich erwarte dann zwar eine erneute, kleine Einfahrphase aber diese sollte deutlich weniger stark ausgeprägt sein. Liege ich mit dieser Annahme richtig oder ist das einfach übervorsichtig?

    Jaubert-System:

    Wegen der "falschen" Durchströmung des Jaubert-Systems: Meint Ihr es wäre sinnvoll meinen Aufbau so zu lassen und die Luftheber über eine Zeitschaltuhr jeden Tag für ein paar Minuten zu betreiben? Ich könnte die Luftheber bei Problemen ja immer noch ganz ausschalten!?

    Außerdem habe ich in verschiedenen Foren gelesen, dass die Jaubert-Systeme teilweise zu effizient arbeiten. Teilweise wird daher empfohlen den Boden in verschiedenen Abteilen aufzubauen und ggf. eines oder mehrere stillzulegen. Was haltet ihr davon?

    Strömung:

    Zur Strömungserzeugung plane ich zwei Tunze nanostream 6025. Ist das soweit ok, oder sollte ich lieber eine Stream und eine Pumpe vorsehen, an die ich zur Not einen Filterkorb hängen kann?
    Alternativ könnte ich diese Pumpe auch nur bei Bedarf ins Becken hängen und bei den beiden Streams bleiben.


    Algen:

    Ich habe überlegt in den Kammern, in denen meine Luftheber untergebracht sind, höhere Algen einzubringen. Haltet ihr das für sinnvoll?

    Kammer:


    Liebe Grüße und vielen Dank für die Mühe,
    Florian

    @Rüdiger
    Hallo Rüdiger,

    klar würde ich gerne mal bei dir vorbei kommen, mir deine Becken anschauen und ein bischen quatschen...Würdest du mir einfach mal deine Tel. Nummer via PM schicken? Dann könnte ich dich ja mal anrufen, damit wir uns verabreden können.

    Nochmals Grüße,
    Florian


    Edit: Formatierung und Bild

    2 Mal editiert, zuletzt von ellwood25 (29. November 2006 um 10:51)

  • Hallo Florian,

    nur um es nochmal ganz deutlich zu machen. Ein Jaubert darf auf keinen Fall mit irgendwelchen Lufthebern oder ähnlichem zwangsdurchströmt werden. Das widerspricht völlig dem Sinn einen sauerstoffarmen Raum im Boden und im Plenum zu erzeugen. Zudem würde der ausgeübte Sog den Eintrag von organischem Material in den Bodengrund bewirken, das ist ebenfalls unerwünscht und führt zu Problemen. Als entferne die Luftheber von deinem Plenum (wirf sie am besten ganz raus, du kannst sie allerdings zur Sauerstoffanreicherung des Wassers verwenden wenn du das Wasser aus dem Becken ansaugst, ich persönlich würde lieber einen kleinen Abschäumer verwenden).
    Dann bringst du den Jaubertboden mit circa 10-12 cm auf. Das Lebendgestein würde ich dann direkt einbringen, die Algen kommen so oder so und in den Wochen die du so sparst hat das Becken Zeit sich zu stabilisieren.
    Was die Effiziens angeht. Ja diese sind sehr starke Nitratzehrer. Ich würde deshalb ein solches System nur in einem externen Refugium/Filterbecken betreiben. Hierdurch ist die Größe des Bodenkörpers nicht so groß und man kann bei Problemen das ganze leicht wieder entfernen. Ich betreibe ein DSB im Unterschrankfilterbecken, funktioniert bisher sehr gut. Die Grundfläche beträgt dabei nur ein 1/4 des Beckenbodens, aber Nitrat ist trotzdem auf 0.1 mg/l.
    In Anbetracht der Missverständnisse lies dir auf jeden Fall nochmal gründlich das 1x1 auf Korallenriff.de durch...

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Ich kann dir noch keine PN's schicken, da du noch keine 25 Beiträge hast :grinning_squinting_face: Vielleicht schreibst du mir ne Mail.

    Also wenn Jaubert, würde ich die Luftheber entfernen. Das Plenum bzw. die untere Kiesschicht müssen anaerob sein, damit sich die erforderlichen Bakterien ansiedeln können. Falls du an dem Jaubert festhältst, würde ich die Einfahrphase etwas länger planen, da sich die Abbauweirkung ja langsam erst einstellt. Systeme mit einem biologischen Filter sind immer etwas träger als mit einem Abschäumer betriebene. Die Sache mit dem Händlerwasser ist Quatsch, ohne Lebendgestein wirst du kaum Algenphasen haben. Auf einen Abschäumer würde ich langfristig nicht verzichten, alleine wegen der Gefahr der Sauerstoffversorgung nachts.

    Nochmals deutlich: Ich finde auch, das ein Jaubert System nichts für Anfänger ist, da es eine gewisse Beobachtungsgabe und Erfahrung voraussetzt. Selbst dann ist es schwer kontrollierbar und sollte m.E. nur als Bypass betrieben werden, schon gar nciht im Hauptbecken. Alleine aus optischen Gründen.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo,

    ich habe mir das 1x1 inzwischen mehrfach durchgelesen. Ich habe inzwischen verstanden, dass eine Zwangsströmung nicht gewünscht ist. Allerdings steht da unter anderem, dass viele Anwender von Jaubert Systemen dazu übergegangen sind täglich in etwa das Volumen des Plenums abzusaugen. Genau das habe ich doch gerade vorgeschlagen oder verstehe ich da was falsch?!

    Sollte ich später Probleme mit zu wenig Nitrat bekommen kann ich die Luftheber ja mehr oder weniger lange laufen lassen und so Nitrat "produzieren", da das Jauber mit größerem Durchfluss einem regulären aeroben Filter immer ähnlicher wird. Sozusagen stufenloses Jaubert, oder etwa nicht?

    Die Möglichkeit ein Technikbecken einzurichten habe ich leider nicht. Einen Abschäumer möchte ich auch nicht verbauen. Da gibt es ja in der Tat unterschiedliche Meinungen. Sind Jaubert-Systeme denn wirklich so kritisch? Bis jetzt nicht wirklich was problematisches gelesen...

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Einige Fragen, deshalb der Reihe nach:
    1. Richtig ist, dass manche Anwender regelmäßig eine kleine Menge Wasser aus dem Plenum ziehen. Hierbei geht es jedoch nur um die kontrollierte Entnahme von wenigen Litern (ca. 1-2 mal Plenumvolumen), das wird meist durch einen ins Plenum verlegten Schlauch gemacht der dann in einen Eimer vor dem Aquarium abgeleitet wird bis die gewünschte Menge entnommen ist. Die Luftheber ziehen viel zu viel Wasser, zudem stellen sie eine ständige Verbindung zum Wasser im Becken her, das ist unerwünscht und auch gefährlich, weil so eventuelle entstehender Schwefelwasserstoff direkt ins Becken gelangt. Merke: Niemals Wasser aus dem Plenum ins Becken bringen, dieses immer verwerfen!
    2. Ein Jaubert-Becken ist ein gutes und bewährtes System. In Frankreich laufen davon Hunderte. Das System ist seit vielen Jahren bewährt, allerdings hat es eine Reihe von Nachteilen. Zum einen natürlich der Platzverbrauch im Becken, zudem ist grober Korallenkies heute nicht mehr so beliebt, die meisten benutzen heute feinen Korallensand. Sieht halt nicht so schön aus. Dazu kommt, dass ein großer Jaubert-Boden halt sehr stark am Stickstoff zehrt, das führt in manchen Fällen zu Problemen mit der Haltung von Steinkorallen, muss aber nicht. Viele Nutzer sind gezwungen den Nitratwert zu stützen indem Nitrat nachdosiert wird. In sehr seltenen Fällen sind Jauberts auch schon gekippt weil sich im Boden /Plenum Schwefelwasserstoff und Sulfide gebildet haben die durch einen unglücklichen Umstand ins Beckenwasser kamen (Umrühren des Bodengrundes, Umräumen des Beckens,etc.) und alles getötet haben (zumindest die Fische). Ist aber wie gesagt sehr selten.
    3. Einen Abschäumer brauchst du nicht zwangsläufig, allerdings ist halt das Risko von Sauerstoffmangel dann deutlich erhöht. Im unglücklichsten Fall gehen halt nachts die Fische drauf weil der Sauerstoff knapp wurde. Kann man natürlich auch mit einem Luftheber der nachts läuft vorbeugen (nicht an den Jaubert gekoppelt!!!!).
    4. Ein Jaubert ist nicht völlig unkompliziert und erfordert gute Beobachtung und etwas Fingerspitzengefühl. Wenn es vernünftig gemacht ist kann das meiner Meinung nach auch ein Anfänger beherrschen. Man muss ja nicht gleich versuchen da drin empfindliche Steinkorallen zu halten. Wobei das auch sehr gut geht wie die Becken von Dr. Jaubert in Monaco beweisen.

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hallo Thomas,

    Ok, mir war neu, dass das Wasser aus dem Plenum nicht mehr ins Becken gelangen darf. Ich habe unter Absaugen nicht zwangsläufig wegkippen verstanden. Ich hatte gedacht, ich lasse die Luftheber einfach ein oder zwei Minuten pro Tag laufen und entferne so ein kleines bischen Wasser aus dem Plenum.
    Die strikte Trennung von Plenum und Beckenwasser spricht in der Tat gegen meinen Aufbau. Ist die Variante, dass Schwefelwasserstoff entsteht denn wirklich wahrscheinlich oder ist das eher so eine Art Märchen? Würde Schwefelwasserstoff nicht in Form von Blasen sowieso durch das Jaubert-System aufsteigen?

    Wenn ich es richtig verstehe entsteht Schwefelwasserstoff, wenn Zonen im Jaubert-System komplett anaerob sind, oder? Wäre die Variante das Jauber-System von Zeit zu Zeit "zwangszuspülen" nicht ein sicherer Weg dieses zu verhindern?

    Von wegen Luftversorgung: Ist diese sehr viel kritischer als im Süßwasser-AQ? Dort komme ich nämlich sehr gut ohne "Sprudler" aus. Eine gute Oberflächenbewegung reicht da völlig. Nehmen Anemonen und Korallen eigentlich nachts Sauerstoff auf?

    Noch was anderes: Was hältst du eigentlich von meiner Idee in den abgetrennten Kammern höhere Algen zu halten?

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Hallo Florian,

    das Problem ist, dass der Schwefelwasserstoff nicht als Gasblasen entsteht sondern sich im Wasser löst (liegt dann teilweise auch als Sulfite vor, das sind dann die schwarzen "Nester" im Bodengrund). Da der Wasseraustausch zwischen Plenum und freiem Wasser normalerweise nur durch Diffusion durch den Bodengrund erfolgt ist das kein Problem. Denn hierbei geht der Austausch nur langsam von Statten und der Schwefelwasserstoff wird in den sauerstoffreicheren Bereichen des Bodengrundes von Bakterien wieder zu Sulfat oxidiert und damit ungiftig. Wenn nun aber tatsächlich Schwefelwasserstoff entstanden ist (passiert nur wenn kein Sauerstoff vorhanden ist und Nitrat ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht, also bei nahezu 0 Nitrat in den tieferen Schichten) und es zum Wasseraustausch mit dem Beckenwasser kommt wirkt dieser bereits in geringsten Mengen für Fische tödlich.
    Eine Zwangsdurchströmung des Jaubert dürfte dies zwar verhindern, nimmt dem System aber gleichzeitig seine Wirksamkeit. Dann kannst du dir gleich besser 2-3 cm Korallensand ins Becken tun. Das Problem ist, dass du hierbei die gewollte sauerstofffreie Zone im Boden zerstörst und damit den Nitratabbau unterbindest, dann wirkt der Boden nur noch als riesiger biologischer Filter der Unmengen von Nitrat erzeugt und nicht abbaut. Eine Möglichkeit die einige als Sicherheitsmaßnahme wählen ist halt gelegentlich etwas Wasser aus dem Plenum zu entnehmen und wegzuschütten. Hierbei ist die Intention ein extrem weites Absinken des Redoxpotentials und damit Schwefelwasserstoffbildung zu verhindern. Zudem sollen damit Nährstoffansammlungen im Plenum verhindert werden (das ist vermutlich mehr ein philosophisches Konzept). Auf jeden Fall wird hier nur alle paar Tage eine ganz geringe Menge Wasser entnommen um das Plenum zu entleeren, also nur wenige hundert Milliliter bis einige Liter.
    Ja, die Sauerstoffversorgung ist im Meerwasser wesentlich kritischer. Zum einen verbrauchen die Korallen Sauerstoff (sind ja Tiere) und zum anderen verbraucht gerade die Bakterienpopulation in den lebenden Steinen und im Bodengrund sehr viel Sauerstoff. Nur um das zu verdeutlichen: Als bei meinem alten Becken der Strom ausfiel weil die Sicherung flog waren sowohl das Süsswasser als auch das Meerwasserbecken ohne Strom. Nach 36 Stunden war im Süsswasser gar nix passiert, im Meerwasser waren alle Fische und 5o% der Korallen tot. Unter anderem deshalb verwende ich zur Sicherheit an meinem Becken mit DSB (ist ja auch nicht so anders als ein Jaubert-System) einen Abschäumer.
    Eine separate Algenkammer würde ich nicht einbauen, die braucht nur wertvollen Platz und bringt dir nicht viel. Vermutlich werden die Algen eh nicht/kaum wachsen weil das Jaubert das Nitrat verbraucht. Zum anderen wird die Abbauleistung von Algen deutlich überschätzt, zur Phosphatreduktion würde ich Adsorber verwenden, ist billiger wenn man den Stromverbrauch mitberechnet. Bei vernünftigem Besatz braucht man eh keinen Adsorber und kommt auch so aus.

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hallo Thomas,

    vielen Dank für die kompetente Beratung! Ich werde die Kammern zu den Lufthebern so umbauen, dass diese nicht durch das Jaubert saugen sondern einfach nur das Wasser umwälzen und mit Sauerstoff anreichern. Damit sollte die Funktion des Jaubert sichergestellt sein.

    Dann werde ich mit teilweise gebrauchtem Wasser und lebenden, konditionierten Steinen unter voller Beleuchtung und Strömung einfahren.

    Als Strömungspumpen werden die zwei Luftheber und zwei Tunze Nanostream 6025 eingebaut. Reicht das an Strömung?

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Die Luftheber würde ich jetzt erstmal unter dem Aspekt "Sauerstoffanreicherung" und nicht unter Strömung sehen. Ansonsten müssten die beiden 6025 mit jeweils 2500l/h reichen.

    Konditioniertes Gestein wird grad bei dem geplanten Jaubert auch die bessere Alternative sein. Der gröbste Dreck wird ja die ersten zwei bis drei Wochen abgeschäumt, das kann dir das Jaubert in der Einfahrphase noch nicht bieten.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    Einmal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (1. Dezember 2006 um 11:11)

  • Also Strömungstechnisch werden die Luftheber gegenüber den Nanostream nix bringen. Für die Sauerstoffanreicherung ist das okay wobei da einer reicht, ich würde den zweiten entfernen, spart Platz und sieht gleich besser aus. Daneben ist halt die Frage ob die Luftheber nicht jede Menge Blasen im Becken produzieren, diese irritieren halt dann die Korallen und Fische, ist dann auch nicht so toll. Musst du halt ausprobieren. Eventuell musst du dir da noch was einfallen lassen...
    Konditioniertes Gestein ist okay wenn es gutes ist. Das solltest du daran erkennen, dass jede Menge Leben drauf ist. Also Kalkrotalgen, andere Algen, kleine Schwämme, Röhrenwürmer, etc. "Feuchte Steine" die nur wenig/kein Leben drauf haben würde ich nicht kaufen. Ob du altes Wasser nimmst oder nicht, musst du selber wissen. Bringen wird es nichts, es ist halt eher ein Risiko dass du dir damit irgendwelche Stoffe ins Becken bringst. Bei Händlerwasser wäre ich erst mal immer skeptisch. Zudem ist es tendeziell ja teurer wie frisches Wasser anzusetzten, das Geld kann man sich dann sparen. Beleuchtung und Strömung sollten wie im normalen Betrieb sein, das hast du richtig erkannt.

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hallo,

    Ich werde die Luftheber unter Sauerstoffanreicherung verbuchen, obwohl die keine ganz kleine Leistung haben. Ich denke sie machen auf voller Stufe ca. 1000l/h pro Stück. Ist müsste das Ganze aber mal genau auslitern. Evtl. werde ich einen Entfernen....Mal sehen, wie sich das beim Einrichten ergibt.

    Würdet ihr den Riffaufbau an einer bzw. manchen Stellen bis zur Wasseroberfläche gehen lassen?

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Hi Florian,

    das ist natürlich Geschmacksache :grinning_squinting_face:

    Ich habs am Anfang so gemacht, mittlerweile sind wieder einige Steine rausgeflogen (geht glaube ich vielen so).

    Mittlerweile geht mein Aufbau bis max 15cm unter die Oberfläche und dann kommt da halt noch eine Koralle drauf, die dann ja auch noch wachsen möchte. Auf die höher gelegenen Stellen kannst du eh nicht wirklich Korallen setzen, weil da dann ja gleich die Oberfläche kommt, also sind die Stellen mehr oder wenige unbewachsen...

    Tjark

  • Hallo Leute,

    ich habe zum Thema Jaubert und DSB noch ein bischen gesucht und folgende Artikel (leider in Englisch) gefunden:

    Part 1

    Part2

    Das scheint endlich mal eine ziemlich wissenschaftliche Untersuchung zur Filterwirkung von Jaubert- und DSB-Systemen zu sein. Untersucht wird eine Variation von Körnung (fein= 0.2mm, grob= 2mm), Schichthöhe (niedrig=2.5cm, hoch = 9cm)jeweils mit und ohne Plenum. Im ersten Teil werden mehrere Aquarien ohne Fische eingerichtet und mit Zugabe von, wenn ich mich richtig erinnere, NH4Cl "belastet". Im zweiten Teil werden die Becken mit Fischen besetzt und somit belastet.

    Das "grobe" Fazit ist:

    -Alle Systeme sind in der Lage ausreichend Filterwirkung für ein recht stark besetztes Becken bereitzustellen.

    - Ob ein System mit Plenum oder nicht betrieben wird ist für die FIlterwirkung egal. Über eventuelles "Umkippen" wird nichts berichtet.

    - Hohe Schichthöhen haben eine geringere Mortalität zur Folge.

    - Die nidrigsten NO3 Konzentrationen stellen sich bei dem hohen, feinen Bett ein. Allerdings weichen diese Konzentrationen nicht stark voneinander ab.

    - Der wichtigste Einfluss dieser Sedimentbetten ist eine Art Pufferwirkung.

    Ich würde mich über eine rege Diskussion freuen!

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Nach wie vor sind Biofilter eine recht schwer zu kontrollierende Angelegenheit, die ich keinem Anfänger solo empfehlen würde. Ich würde immer dazu einen Abschäumer empfehlen, alleine um einen nächtlichen Sauerstoffabfall vorzubeugen.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo Leute,

    ich wollte mich mal wieder melden und den aktuellen Stand meines Beckens erzählen:

    Ich habe wider euren Rates nun doch den ursprünglichen Aufbau mit dem teilweise zwangsdurchströmten Jaubert-System beibehalten. Dies geschah nicht, um euch eins auszuwischen sondern aufgrund meiner viel zu großen Neugierde, ob dieses System nicht gut funktioniert.

    Ich habe mich zwischenzeitlich doch recht umfassend informiert und bin der Meinung, dass der Aufbau einen Versuch wert ist, da ich denke dass sich trotz der Durchströmung in manchen Teilen des Bodengrundes anaerobe Zonen bilden werden. Evtl. ist es sogar möglich ein gänzliches Umkippen des Bodengrundes auf diese Art und Weise zu verhindern. Während dieses Versuches werde ich die Wasserwerte häufig kontrollieren und ggf. die Durchströmung abstellen und das Becken anderweitig belüften. Einen Abschäumer möchte ich nach wie vor nicht einsetzen, um ein Abschäumen von Plankton und anderen vorteilhaften Dingen zu verhindern.

    Das Becken läuft inzwischen mit Bodengrund und Wasser ca. vier Wochen. Die Schmieralgenphase habe ich hinter mir; Grünalgen haben sich noch nicht gebildet. Zusätzlich sind vermutlich ein paar kleine braune Cyanos zu erkennen, die aber auf dem Rückzug sind. Da ich das System mit einer Hand fremden Bodengrundes angeimpft habe, habe ich auch schon die ersten Lebewesen im Becken. Wirklich schön anzusehen, wie sich ein Ökosystem entwickelt.

    Die Wasserwerte sind, obwohl ich dass System durch Futtergaben belastet habe, soweit ok: NO2:nn NO3:nn, PO4:nn. Ca und Mg habe ich jetzt gerade nicht im Kopf, wenn ich mich richtig erinnere war Ca noch zu niedrig Mg im richtigen Bereich.

    In ca. einer Woche werde ich das erste Lebendgestein einbringen und schauen was passiert.

    Obwohl ich mir bewußt bin, dass bis zum ersten Besatz noch Zeit ist mache ich mir schon Gedanken darüber. Seid ihr bereit mir trotz meiner Beratungsresitenz noch ein paar Tips zu geben?

    Als erste Bewohner schweben mir Turboschnecken und Einsiedler vor. Diese sollen, wenn die Wasserwerte mitspielen ca. vier Wochen nach dem Einbringen der lebenden Steine einziehen.
    Macht das so Sinn? Wie stelle ich sicher, dass ich nur kleinbleibende Einsiedler bekomme/kaufe?

    Zusätzlich interessieren mich die verschiedenen "Lebensgemeinschaften im Seewasser. Meine Vorstellung ist als nächstes einen Knallkrebs und passende Grundel einzusetzen. Diese Gemeinschaft hat mich von Anfang an interessiert. Habt ihr eine Empfehlung welche Arten ich da wählen sollte?

    Nach längerer Zeit und sollte meine Beckengröße (100x50x50) es erlauben, würde ich gerne noch eine Art Anemonenfisch und die passende Anemone einsetzen. Wäre das soweit OK? Ich habe zwar das Anemonen FAQ gelesen, habe aber erhlich gesagt ein bischen den Überblick verloren. Welche Art von Anemonenfisch und welche Anemone würdet ihr mir empfehlen?

    Was haltet ihr von Garnelen und/ oder einem Blenny in meinem Becken? Wäre das schon zuviel, oder ginge das noch?

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Hallo Florian,

    bin zwar kein Jaubert Profi, aber irgendwie kommt mir ein Knallkrebs und Partnergrundel wegen der Graberei nicht gerade als Idealbesatz vor.....

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Florian,

    warum machst du es so kompliziert? Wie hier schon geschrieben wurde sind Biofilter als Anfänger recht schwer zu kontrollieren.(Hab deswegen auch die Finger davon gelassen)
    In den beiden Kammern kannst du doch die Technik gut verstecken. Füll die eine Kammer doch mit Filterwatte, mach unten in die Plexischeibe ein paar Löcher rein zum Wasser ansaugen und oben ein etwas größeres wo du eine Pumpe(1000L/H) ransetzt. Schon hast du einen Schnellfilter und gleich auch etwas Strömung. Die Watte alle 2-3Tage tauschen und gut.
    Dazu noch nen luftbetriebenen Eiweißabschäumer und ne Strömungspumpe mit ca.3000L/h sowie vernünftiges Lebendgestein, dann sollte es doch gut funzen. Wenn du dann noch auf einen ausgewogenen Besatz achtest(nicht zu viel Fische) solltest du mit deinen Wasserwerten kein Problem bekommen.
    Habe mein Becken auch mit so einer Zusammenstellung und bin sehr zufrieden damit.

    Gruß
    Tom

  • Hallo Markus,

    Vielen Dank für deine Antwort! Wegen der Grundel und dem Krebs bin ich mir auch etwas unsicher, da diese den Bodengrund schon massiv bewegen. Wie sind denn da die Erfahrungen? Räumen die beiden pausenlos das ganze Becken um oder besetzen sie ein Revier und Buddeln nur dort? Sollte nur ein Teil des Bodengrundes umgebuddelt werden wäre das meines Erachtens in Ordnung.

    Hallo Tom,
    Vielen Dank auch für deine Antwort. Warum ich es so kompliziert mache ist nicht ganz einfach zu sagen. Grundsätzlich reizen mich "biologische" Systeme. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Abschäumer nicht nur vorteilhaft sind. Daher möchte ich auf diesen Verzichten. Einen Schnellfilter werde ich trotzdem auf jeden Fall noch vorsehen, um Teile der Belastung direkt aus dem Becken zu entfernen.

    Viele Grüße,
    Florian

    Einmal editiert, zuletzt von ellwood25 (22. Januar 2007 um 11:12)

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