Die Frage nach einer Kalium-Standardlösung scheint immer drängender zu werden.
Deshalb möchte ich folgenden Rezeptvorschlag zur Diskussion stellen. Das Natriumchlorid und das Magnesiumsulfat darin soll einen Teil der Störionen natürlichen Meerwassers darstellen. Möglicherweise kann auf das Magnesiumsulfat auch verzichtet werden.
Lösung 1:
32 g Natriumchlorid (NaCl, getrocknetes Kochsalz) und 7,7 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (MgSO[T]4[/T]*7H[T]2[/T]O) in 800 ml dest. Wasser auflösen, dann mit dest. Wasser auf exakt 1000 ml auffüllen.
Lösung 2:
7,63 g Kaliumchlorid (getrocknetes KCl) in 800 ml dest. Wasser auflösen, dann mit dest. Wasser auf exakt 1000 ml auffüllen.
Standardlösung:
100 ml der Kaliumchlorid-Lösung abmessen und mit der Natriumchlorid-Lösung auf exakt 1000 ml auffüllen. Diese Standardlösung enthält etwa so viel Natrium, Chlorid und Sulfat wie natürliches Meerwasser und genau 400 mg Kalium.
Fragen:
- sind die Lösungen stabil genug?
- im Vergleich zu MW ist zu wenig Magnesium enthalten, könnte das ein Problem sein?
- kann auf das Magnesiumsulfat verzichtet werden?
- müsste auch noch Calcium rein?
- müsste auch noch der pH-Wert eingestellt werden?
- kann man anstelle des dest. Wasser auch UO-Wasser verwenden?
- ist die Fehlerquote vernachlässigbar, wenn mit 1% Genauigkeit gewogen und gemessen wird?
7,63 g KCl = 4,00 g K
32,0 g NaCl = 12,6 g Na + 19,4 g Cl
7,70 g MgSO[T]4[/T]*7H[T]2[/T]O = 0,76 g Mg + 3,00 g SO[T]4[/T]
