Schönen Abend wünsche ich!
Also, ich habe mich mal bezüglich des Themas „Refraktometer“ bei einem Professor der Meereschemie, W. Balzer, an der Uni Bremen kundig gemacht, was er denn davon hält, die Salzdicht in einem künstlichem System mit Hilfe der Refraktometrie zu bestimmen.
Um es kurz zu machen, wenn man nicht ständig die Salzmischung wechselt, und auch nicht dauernd Wasser nimmt, welches am Abend vorher angesetzt und belüftet wurde, also man keine ständige Ionenverschiebung vornimmt, dann ist diese Methode völlig in Ordnung, um seine Salzdicht zu bestimmen. Will man es wirklich genau wissen, muss man halt auf Methoden zurückgreifen, die sich wohl nicht jeder leisten kann.
Die oben erwähnten physikalischen Eigenheiten sind ja auch nicht falsch, das will hier nicht bestreiten, aber wir wollen die Salzdicht nicht mit 10 Stellen hinter dem Komma messen. Da denke ich, ist diese Methode absolut vertretbar!
Es bleibt auch die Frage offen, ob denn wirklich jedes Aräometer genau das anzeigt, was es auch soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Firma/den Firmen die Aräometer herstellen, jedes Gerät genau in wissenschaftlich standardisiertem Meerwasser kalibriert.
Wer weiß denn schon, ob da jedes der Blätter, die im Schaft stecken, 100%ig das gleiche wiegt, oder ob sie alle in genau derselben Höhe stecken???
Ich will hier keine der beiden Methoden schlecht reden. Jeder soll für sich die seiner Meinung bessere Methode entscheiden. Wenn man mit den Beiden Methoden unterschiedliche Werte ermittelt, das Becken aber ansonsten gut steht, worin liegt dann das Problem? Solange es den Tieren gut geht........................
Auf das Refraktometer werde ich jeder Zeit ohne Bedenken zurückgreifen.
Grüße, Lars
