Ich stelle zur Diskussion:
Filterbecken werden ja eigentlich abgelehnt - sie dienen ja "nur"zur Aufnahme von technischer Ausrüstung bzw. deren Funktionalität (UV/Ozon....)
ABER: Wir bauen uns "Zusätze" in Form von "ZEOLITH-Filtern" "BIOPHOS-Kammern" KALKI, Schwefel-/Wodka-Filter usw. etc... Wir setzen Aktiv-Kohle ein (wo/wie??), es kommt ROWAPHOS o.ä. zum Einsatz, SILICARBON wollen wir auch bitte nicht vergessen usw.usw......
Außer den Jaubert- bzw. MIRACLE-MUD-Verfechtern haben wir alle (ich schließe mich nicht aus!!) nur den Abschäumer und ein Filter- Entschuldigung: Technikbecken im Einsatz
Lügen wir uns alle nicht irgendetwas vor?
Wir bezahlen über 10 EURO (das waren mal über 20,00DM!!) für zwei Hände voll Steinchen um damit für ein paar Wochen den Nitrat- oder Phosphat-Gehalt zu drücken - der Ansatz mag ja stimmen: aber der Preis??
Ich frag' mich: was kostet eine Tonne oder ein Kubikmeter dieser "Wundersteinchen" im Einkauf??
Wer will mir/uns weismachen (erzählen), dass sich irgendwer hinsetzt und aus 3 oder 4 verschiedenen Behältern Steinchen mischt nach dem Motto: 3A+2B+5C=SUPERILIVI=11,50EUR/KG??
Ist es nicht letzendlich so, dass wir alle echte Filtersysteme mit unterschiedlichen Aufbau einsetzen und die "Neben-" bzw. Additiv-Systeme garnicht als Filter anerkennen?
Wo bleibt unsere Vernunft bei der Auswahl der Mittel?
Ich bin mir schon bewußt, dass ich da eine Menge provokative Fragen aufgeworfen habe - aber: Laßt uns darüber nachdenken und diskutieren. Wenn wir nicht ab und an unser Tun in Frage stellen, können wir es auch nicht verbessern - oder??
Salzige Grüße: Siegfried
