Absichtlich provokativ: Filterbecken/Filtermedien: was ist "norma

  • Ich stelle zur Diskussion:

    Filterbecken werden ja eigentlich abgelehnt - sie dienen ja "nur"zur Aufnahme von technischer Ausrüstung bzw. deren Funktionalität (UV/Ozon....)
    ABER: Wir bauen uns "Zusätze" in Form von "ZEOLITH-Filtern" "BIOPHOS-Kammern" KALKI, Schwefel-/Wodka-Filter usw. etc... Wir setzen Aktiv-Kohle ein (wo/wie??), es kommt ROWAPHOS o.ä. zum Einsatz, SILICARBON wollen wir auch bitte nicht vergessen usw.usw......
    Außer den Jaubert- bzw. MIRACLE-MUD-Verfechtern haben wir alle (ich schließe mich nicht aus!!) nur den Abschäumer und ein Filter- Entschuldigung: Technikbecken im Einsatz :confused_face: :confused_face: :confused_face:
    Lügen wir uns alle nicht irgendetwas vor?

    Wir bezahlen über 10 EURO (das waren mal über 20,00DM!!) für zwei Hände voll Steinchen um damit für ein paar Wochen den Nitrat- oder Phosphat-Gehalt zu drücken - der Ansatz mag ja stimmen: aber der Preis??

    Ich frag' mich: was kostet eine Tonne oder ein Kubikmeter dieser "Wundersteinchen" im Einkauf??
    Wer will mir/uns weismachen (erzählen), dass sich irgendwer hinsetzt und aus 3 oder 4 verschiedenen Behältern Steinchen mischt nach dem Motto: 3A+2B+5C=SUPERILIVI=11,50EUR/KG??

    Ist es nicht letzendlich so, dass wir alle echte Filtersysteme mit unterschiedlichen Aufbau einsetzen und die "Neben-" bzw. Additiv-Systeme garnicht als Filter anerkennen?

    Wo bleibt unsere Vernunft bei der Auswahl der Mittel?

    Ich bin mir schon bewußt, dass ich da eine Menge provokative Fragen aufgeworfen habe - aber: Laßt uns darüber nachdenken und diskutieren. Wenn wir nicht ab und an unser Tun in Frage stellen, können wir es auch nicht verbessern - oder??

    Salzige Grüße: Siegfried

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • HAllo Siegfried,

    ich würde es als Technisches Filterbecken bezeichnen da wie schon beschrieben unsere gesamte Technik hier untergebracht ist und wir mittels Abtrenungen oder Topffiltern versuchen das "Berliner System" zu optimieren in dem wir Mittelchen zugeben die einiges an Geld verschlingen das wir auch nicht ausgeben müssen wenn wir es nicht möchten.

  • Hi Ralph,

    mein Filterbecken sieht genauso aus :grinning_squinting_face: Nur steht mein Abschäumer daneben und die braunen Klumpen an den grünen Strippen hängen nicht drinnen :))

    Aber die hintere Kammer ist jetzt mit Zeovit gefüllt und die mittlere ist leer :frowning_face:

    Dafür kann mein Schwefelfilter als Stickstoffreaktor herhalten. Werde wohl mal LINDE anschreiben ob die noch etwas Schutzgas brauchen :winking_face:

    mfg Uwe

  • Hallo Ralph,

    ich denke mal diese Vorgehensweise wie Du sie für dein Filtersystem beschreibst muß für jedes biologisch arbeitende System eingehalten werden. Es ist vielleicht nicht repräsentativ aber edenfalls habe ich bei meinem Nano-Jaubert-System erst nach 3 Monaten einen Nitratwert von 0mg erreicht und ich habe noch nicht einmal Fische im Becken. Nur die Ausscheidungsprodukte von dem einzelnen Einsiedler der Garnele und den 2 Knallkrebsen...

    Für mich steht fest: Bei biologischen Systemen ist unbedingt eine lange Einlaufzeit notwendig um eine genügend große Bakterienpopulation heranwachsen zu lassen.

    MfG, Frank.

    Zitat

    Original von Ralph D. Huber
    Hallo Siegfried,



    Ich bin da recht altmodisch und verwende immer noch ein tadellos arbeitenden Biofilter; empfehle ihn aber nicht mehr !

    Warum ich das mache ?
    [COLOR=darkblue]Nun Filteranlagen wie oben gezeigt benötigen eine Einlaufzeit von etwa 9 Monaten bevor sie auch mit großen Belastungen fertigwerden können. Bis dahin müssen sie wie rohe Eier behandelt werden und das ist nicht mehr gewährleistet.

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von Siegfried

    Wir bezahlen über 10 EURO (das waren mal über 20,00DM!!) für zwei Hände voll Steinchen um damit für ein paar Wochen den Nitrat- oder Phosphat-Gehalt zu drücken - der Ansatz mag ja stimmen: aber der Preis??

    Ich frag' mich: was kostet eine Tonne oder ein Kubikmeter dieser "Wundersteinchen" im Einkauf??
    Wer will mir/uns weismachen (erzählen), dass sich irgendwer hinsetzt und aus 3 oder 4 verschiedenen Behältern Steinchen mischt nach dem Motto: 3A+2B+5C=SUPERILIVI=11,50EUR/KG??

    Wieviel sowas im Einkauf kostet, dass koennen nur die HAendler sagen. Dazwischen ist noch ggfl. der Grosshandel und der Hersteller. Ich bin z.B. mit der Materie "Heimkinotechnik" vertraut. Mal den uebelichen Media-Markt Kaeufer ausgeschlossen, der 99 € Billig-DVDs kauft, aber bei z.B. sehr hochwertigen DVD Playern gibts einen Unterschied von HEP zum UPE von ueber 200 % :winking_face_with_tongue: Deshlab kann man da immer so schoenmit dem Preis runter gehen und dem Kunden ein Sonderangebot vorgaukeln. :grinning_squinting_face:

    Ich schaetze mal, dass bei dem Beispiel da oben von 10 € inkl. MwSt. der Herstellungspreis bei < 1 € Netto ist.

    cu

  • Zitat

    Original von KS
    [QUOTE]Original von Siegfried

    Hallo Siegfried,

    [COLOR=blue]Du wirst es nicht glauben, aber es wird wirklich aus verschiedenen Säcken gemischt.

    Anfang der 90er Jahre war ich Entwickler in Sachen "Automatition"

    Wir haben fuer eine Firma eine Abfuellvorrichtung gebaut, die bis aufs halbe Gramm genau Saecke von 1 KG bis 25 KG befuellt hat. Bei dem 1 KG Sack dauerte es 2.8 Sekunden. Die Abfuellvorrichtung hat aus einer vorher eingegeben Menge aus 5 Produkten den Sack mit dem richtigen Mischungsverhaeltnis befuellt. Dann brauchte man nur noch einen damals 630 DM Mitarbeiter, der die Saecke gestapelt hat. Fertig. So kann man als Hersteller absolut kostenguenstig kleine Packungseinheiten herstellen.

    cu

  • @Ralph,

    genau in deinem vorher erwähnten Punkt(lange Einlaufzeit bei Biofiltern), gebe ich Dir vollkommen recht. Mein Schlammfilter hat auch Monate gebraucht bis er absolut 100%ig gearbeitet hat. Nur manche Leute können eben diese langen Einlaufphase nicht abwarten und belasten das Becken viel zu früh oder ändern ständig an Wasserparametern herum. Anstelle ihrem Biofiltersystem die Zeit zu geben, die es braucht, um sich aufzubauen.

    Cu Markus R.

  • Hi,

    ich nehme an du spielst auf Zeovith an. Ich habe mal mit einer Firma gesprochen die Zeolith abbaut. Von der Firma bekommt für den Preis des Zeovith´s die 7 fache Menge Zeolith. Und diese Firma macht auch noch Gewinn daran. Aber so ist das nunmal. Das Zeovith besteht ja aus verschiedenen Zeolithen. Die Mischung machts wohl. Viel tun wohl auch die Bac´s. Wenn ich wüßte daß es auch mit einfachen Zeolith funzt, dann würde ich umsteigen. Aber momentan bekomm ich diese Ergebnisse nur mit Zeovith.

    Gruß
    Harry


    Zitat

    Original von Siegfried
    Ich stelle zur Diskussion:


    Wir bezahlen über 10 EURO (das waren mal über 20,00DM!!) für zwei Hände voll Steinchen um damit für ein paar Wochen den Nitrat- oder Phosphat-Gehalt zu drücken - der Ansatz mag ja stimmen: aber der Preis??

  • @harry Bauer

    Ich spiele auf kein bestimmtes Material an - ganz allgemein: die Verhältnismäßigkeit zwischen Herstellungs-/bzw. EK-Preis und dem was wir bezahlen ist sehr oft nicht gegeben. Leben und leben lassen wäre schon öfter mal angebracht, oder?

    @alle

    Die Bezeichnung wie sie Resa geprägt hat "technisches Filterbecken" - das hat schon was für sich. (Oder s.bei Ralph D.Huber) Wenn es irgendwie geht ist eine integrierte Lösung (also ohne zusätzliche Töpfe) sicher ideal, weil ja zusätzliche Pumpen, Schläuche, Rohre etc. entfallen, und damit verbunden ja auch zum Einen (Energie-)Kosten gespart werden und evtl. Fehlerquellen/Störfälle vermieden werden.

    @KS

    Wenn keine Fragen gestellt werden, kann auch nicht diskutiert werden - oder sehe ich das falsch? Ich denke da ist nichts Schlimmes 'dran.

    Gruß: Siegfried

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • Hallo Siegfried,

    wo spielen hierzulande die Materialkosten noch die große Rolle? Was teuer ist, ist die Arbeit.
    Die meisten Produkte werden ja irgendwie verarbeitet (Abschäumer), ausgepackt, gemischt, wieder verpackt usw.. Dazu kommen Verpackung, Entwicklung....
    Wenn Du dich von der Industrie schlecht behandelt oder verschaukelt fühlst werde selbst eine :grinning_squinting_face: ! Mach Dein eigenes BlablaPhos und mache Geld damit!
    Wenn Du eine gute Idee hast, ein gutes Produkt bringst bevor Dir das Geld ausgeht und wenn Du es dann noch gut vermarktest ist das wie die Lizenz zum Geld drucken, :winking_face: ääährlich!

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,
    bin genau deiner Meinung :smiling_face: Es ist doch jedem frei gestellt selber zu handeln, gelle :winking_face: Ich überlege auch schon als was mann noch machen kann :winking_face_with_tongue: Vielleicht fällt mir ja auch mal was geniales ein :smiling_face_with_sunglasses: Und wenn jemand was gutes entdeckt dann soll er auch Geld damit verdienen!!!!

  • Zum Thema Preise hier ein interessantes Zitat aus Korallenriff-Aquarium, Fossa/Nilsen Band I, 4. Auflage, S. 96: "So sind z.B. lebende Korallen im Handel schätzungsweise 7000 USD pro Tonne wert, während der Gebrauch der Korallen als Grundmaterial für die Kalkproduktion nur etwas 60 USD je Tonne einbringt. Die Vergleichszahlen für Fische aus dem Riff sprechen eine noch deutlichere Sprache. Fische, die als Speisefische im Riffgürtel eines Inselstaates gefangen wurden, erbrachten 6000 USD pro Tonne, Aquarienfische aus derselben Gegend erzielten einen Preis von 496.000 USD pro Tonne."

    Wie soll ich's sagen: "Wie wäre es mit einem "NORDSEE Doktor" für 6€ das Kilo; dann aber leider nicht am Stück."

  • Ich denke, Siegfried geht es hier weniger darum, wie "man ein Filterbecken" nennt, sondern daß wir unsere Becken mit Technik und Zusätzen/Zusatzeinrichtungen zuballern, ohne wirklich Zeit und Liebe in sanfte Methoden zu investieren.

    Ich bin zwar noch nur ein "Süsser" (immerhin schon 10 kg Meersalz zu Hause :-)) aber vielleicht mag das folgende zur Diskussion auch hier beitragen.

    Ich habe zur Zeit zwei Süsswasserbecken im Betrieb:

    Becken I: 300l, UV-Klärer, Nitrex, Nitrat-Harzfilter, Biofilter, Schnellfilter, 4*36 Watt Beleuchtung, Oberflächenabzug, tägliche Düngung, Osmosewasser, Bodengrundheizung, zweiwöchentlich 120l Wasserwechsel, , CO²-Düngung, Oberflächenabzug, Strömungspumpen ... (was könnte man sonst noch einbauen??), reichlichst Pflanzen, ca 20 kleine (3-4 cm) und 10 große (6-10cm) Fische, tägliche Pflanzenpflege, ...

    Ergebnis: Schmieralgen, traurige Fische (zwei Arten fühlen sich trotzdem wohl und laichen regelmäßig ab), sehr zäh wachsende Pflanzen und unendlich viel Wartungsaufwand für die Technik, und und und; NO³-Zunahme pro Woche ca 12 mg/l (gemessen bei abgeklemmten NO³-FIltermaterialien)

    Becken II: 2l (kein Fehler es sind wirklich ZWEI LITER). Beleuchtung Taschenlampe ( an Netzgerät angeschlossen), Heizung "Reptilienheizmatte" unter dem Becken liegend, Wasserwechsel 60 ml jede Woche, keine Düngung, keine Filterung, kein garnichts. Besatz jede Menge Pflanzen, zwei Garnelen, ein Frosch und reichlich Schnecken + Plankton (damit ist der Besatz cm_Tierlänge je Liter Wasser größer als im "HighTech"-Becken I). Fütterung des Frosches täglich mit 4-6 Mückenlarven oder 10 Artemien. Garnelen essen vorhandene Algen; Schnecken vertilgen was sonst so anfällt-

    Ergebnis: wasser glasklar, Scheiben algenfrei, Tier quicklebendig, Pflanzen wachsen gut. NO³-Zunahme = 0.

    Wenn ich also nun abends nach dem Job nach Hause komme und vor diesen beiden "Extremen" in Größe und Technikeinsatz sitze und den Zustand der Tiere und Pflanzen vergleiche, werde ich schon ziemlich nachdenklich, wenn ich mir mein hochgezüchtetes aber sehr labiles Hightechbecken anschaue und direkt mit dem Mini-Aquarium, das praktisch wartungsfrei läuft, vergleiche.

  • Ich denke, Siegfried geht es hier weniger darum, wie "man ein Filterbecken" nennt, sondern daß wir unsere Becken mit Technik und Zusätzen/Zusatzeinrichtungen zuballern, ohne wirklich Zeit und Liebe in sanfte Methoden zu investieren.

    Ich bin zwar noch nur ein "Süsser" (immerhin schon 10 kg Meersalz zu Hause :-)) aber vielleicht mag das folgende zur Diskussion auch hier beitragen.

    Ich habe zur Zeit zwei Süsswasserbecken im Betrieb:

    Becken I: 300l, UV-Klärer, Nitrex, Nitrat-Harzfilter, Biofilter, Schnellfilter, 4*36 Watt Beleuchtung, Oberflächenabzug, tägliche Düngung, Osmosewasser, Bodengrundheizung, zweiwöchentlich 120l Wasserwechsel, , CO²-Düngung, Oberflächenabzug, Strömungspumpen ... (was könnte man sonst noch einbauen??), reichlichst Pflanzen, ca 20 kleine (3-4 cm) und 10 große (6-10cm) Fische, tägliche Pflanzenpflege, ...

    Ergebnis: Schmieralgen, traurige Fische (zwei Arten fühlen sich trotzdem wohl und laichen regelmäßig ab), sehr zäh wachsende Pflanzen und unendlich viel Wartungsaufwand für die Technik, und und und; NO³-Zunahme pro Woche ca 12 mg/l (gemessen bei abgeklemmten NO³-FIltermaterialien)

    Becken II: 2l (kein Fehler es sind wirklich ZWEI LITER). Beleuchtung Taschenlampe ( an Netzgerät angeschlossen), Heizung "Reptilienheizmatte" unter dem Becken liegend, Wasserwechsel 60 ml jede Woche, keine Düngung, keine Filterung, kein garnichts. Besatz jede Menge Pflanzen, zwei Garnelen, ein Frosch und reichlich Schnecken + Plankton (damit ist der Besatz cm_Tierlänge je Liter Wasser größer als im "HighTech"-Becken I). Fütterung des Frosches täglich mit 4-6 Mückenlarven oder 10 Artemien. Garnelen essen vorhandene Algen; Schnecken vertilgen was sonst so anfällt-

    Ergebnis: wasser glasklar, Scheiben algenfrei, Tier quicklebendig, Pflanzen wachsen gut. NO³-Zunahme = 0.

    Wenn ich also nun abends nach dem Job nach Hause komme und vor diesen beiden "Extremen" in Größe und Technikeinsatz sitze und den Zustand der Tiere und Pflanzen vergleiche, werde ich schon ziemlich nachdenklich, wenn ich mir mein hochgezüchtetes aber sehr labiles Hightechbecken anschaue und direkt mit dem Mini-Aquarium, das praktisch wartungsfrei läuft, vergleiche.

  • Hallo Andreas,

    ich kenne das Zitat jetzt nicht, aber ist damit gemeint, dass tatsächlich 496.000 USD auf die Insel gelangt sind, oder dass sie das den Endabnehmer in US gekostet haben, nachdem wenig Fisch mit viel Wasser um den halben Globus geflogen wurde?

    Zu Deinem Süßwasserproblem:
    Dass Überfilterung im Süßwasser nicht besonders gut für die Pflanzen ist, ist eine alte Geschichte. Wenn man das Redoxpotential hochtreibt und alle Spurenelemente und Eisen im Filter als Oxidflocken und an Bakterien gebunden zurückbleiben, bleibt für die Pflanzen zu wenig. Das wenige, das dann oxidiert am Boden verbleibt, können die Cyanos besser nutzen.
    Dass bei starker oxidativer Filterung die "pflanzenfreundlichen" Stickstoffformen, vor allem Ammonium, rasch zum schlecht pflanzenverwertbaren Nitrat verbrannt werden und deshalb Nitrat ansteigt während die Pflanzen kümmern tut ein übriges dazu.
    Die "Urgroßväter-Aquarien" mit nur einer Kerze unter dem Boden waren da manchmal pflanzenfreundlicher, wie auch Dein "Goldfischglas" zeigt.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    zu Deiner Frage zum Zitat kann ich Dir leider nicht mehr sagen - steht exakt so im Buch und weitere Informationen sind nicht angegeben.

    Allerdings ist noch eine Quelle genannt. Wenn ich heute abend wieder zu Hause bin, schaue ich nochmal nach und trage dies dann hier ein.

    Gruß
    Andreas

  • Hallo zusammen,

    ich finde diese diskussion gut! Nur durch diskutieren erreicht man einen guten meinungsaustausch und kann sich so auch ein paar sachen abgucken. Die zeichnung von Ralph D´s system fand ich z.B. klasse. Wenn hier jeder sowas veröffentlichen würde (viele sind sich da ja ähnlich), könnte man sich ein system aussuchen (welches am besten gefällt).

    Die Meerwasseraquaristik ist ständig voller "trends". Mal ist Rowaphos der knüller, dann kommt zeovith (was ich glaube ich als letzer aquarianer hier auch endlich im einsatz habe:)) und dann kommt wieder was anderes. Der abstand dieser trendwendungen ist alle 5 monate? Egal, aber trotzdem finde ich, dass ALLE produkte der meerwasseraquaristik viel zu überteuert sind! Da kann man sagen was man will. Egal ob jetzt der eine mit dem argument kommt, dass er seine mitarbeiter auch versorgen muss oder nicht.
    Die überteuerten preise findet man überall:
    Technik: ein Abschäumer ist und bleibt ein stück plastikrohr mit ner pumpe dran. Da kann man noch so viel umschreiben wie man will. Ich bin nicht knausrig wenn es um ausgaben wie technik geht. Aber ich fand es halt einfach eine sauerei, dass mein abschäumer 1400 DM gekostet hat. Ich habe 1400 DM für ein stück plastikrohr mit 2 pumpen ausgegeben. Das material kostet ein paar mark fünfzig und zusammenkleben kann ichs auch selber. Also so groß sind die kosten da nun auch wieder nicht.
    Als nächstes schaut euch mal die pumpen red dragon oder black devil oder wie sie auch alle heissen an. Was sind das für wucherpreise? Geh zum dehner und hol dir ne teichpumpe für 50 euro. Die leistet dan 12m³ und geht wie die hex. Ok, die dehner pumpe ist nicht meerwasserfest und auch nicht so leise. Aber sie kostet auch keine 800 euro!!! Wenn so ein pumpen zeugs 200 euro kostet oder 250 ist es noch ok. Aber 800 euro ....
    Dann das tolle rowaphos oder contraphos. Da sagt ein händler er muss das kilo (oder den liter) für 50 euro verkaufen, das ist gaaanz knapp kalkuliert! Sonst macht er verlust und bla bla bla... Das ist alles nur blödes geschwätz! Ein anderer händler verlangt dafür 22 Euro und macht immernoch gewinn! Ich kann es nicht packen wenn der eine auf guten freund tut, und von knapp kalkuliert und sonstigem sche**s redet und dir dann einen sonderpreis von 49 euro macht! Das ist verlogen.
    UNd contraphos hat im gegensatz zu rowa auch noch so kleine gelbe steinchen drin, die meines erachtens nur zur streckung des materials da sind und nichts zur filterung/absorbation beitragen! Sollten diese weissen bobbels einen sinn haben, so korrigiert mich bitte und ich nehme diese aussage zurück!

    Soweit nur ein paar beispiele. Entweder hast du nen guten draht und ne gute quelle wo du dein zeug günstig herbekommst, oder du gibst sehr sehr viel geld umsonst aus. Da kann einer sagen was er will. Das Rowaphos ist das beste beispiel. Für den preis des einen händlers bekomme ich die doppelte menge beim anderen!


    Wenn man die technik meines aquas betrachtet, denkt man ich lebe noch in der steinzeit. Was gibts bei mir schon? Ein sumpfbecken, in dem ein abschäumer steht. Alle filterkammern des beckens sind leer. Es ist mir einfach zu uneffektiv sie zu füllen. Dann habe ich noch ne pumpe, die das "gereinigte" wasser wieder hochpumpt.
    Kein Spurenelemente, keine testreagenzien, kein uv, kein nitratfilter, keine iks steuerung, keine grotech-super-teuer- dosieranlage (die im eigenbau 25- 40 euro kostet!!!!!!), kein heizstab (die temperatur ist im winter immer kostant und im sommer muss gekühlt werden), kein easy life, einfach absolut KEINE zugaben! Doch, jod, das schon per betaisodona.

    Alle korallen stehen 1 A! Alle fische wachsen prächtig und präsentieren sich tag-täglich in ihren schönsten und farbigsten gewändern! Ich füttere 2 mal täglich und jedesmal wenn ich zur ersten fütterung gehe, haben alle algenfresser (docs & kaninchenfisch) pralle, volle bäuche. Das finde ich fantastisch, denn es funzt dass diese sich alleine von den algen ernähren. Natürlich kommt extra futter hinzu, damit es ausgewogen und abwechslungsreich ist. Meine raubfische kacken jeden tag mehr schadstoffe weg als andere in einem ganzen monat nicht produzieren. Und dennoch steht alles schon da:)
    Vor allem die weichkorallen wachsen so schnell, dass sie sich bereits alle um den platz streiten.
    Das einzige was ich an meinem becken nicht optimal finde, ist dass manchmal eine pumpe zu laut ist. Das wars dann aber schon:D


    Dieses posting soll keine angeberei sein, denn ich weiss dass viele von euch *SUPER-GEILE* aquarien haben! Egal ob groß oder klein, viel technik oder wenig - die Meerwasseraquaristik hat eins bewiesen: viele wege führen nach rom!


    Lediglich die hersteller verlangen (mir persönlich gesehen) zu viel geld für ihre produkte.

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Du wirst mir immer sympatischer.... aber wie baut man sich eine dosieranlage für sowenig geld??

    Ciao

    André

  • Hallo Andre,

    Du hast doch zwei Hände und einen Zahnputzbecher, oder? :grinning_squinting_face:

    Hallo IP,

    wieso Steinzeit, das ist Fortschritt. Alles weglassen, bis auf das, was man wirklich braucht.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Andre Rued
    Du wirst mir immer sympatischer.... aber wie baut man sich eine dosieranlage für sowenig geld??

    Ciao

    André

    Hallo andré,

    danke! Das mit der Dosieranlage: letztes jahr auf dem Meerwassersymposium in Filderstadt gab es einen Stand von grotech mit einem "einmaligen angebot" der supertollen dosieranlage. Ich traf im laufe des tages robert baur und führte nur schnell nen smalltalk mit ihm. Da meinte er "es habens chon viele versucht das ding nachzubauen, auf lange zeit hielt es aber nicht". Das tolle war dass ich mit nem freund da war, der in sachen elektronik der super spezialist ist. So eine art McGuyver, du verstehst? Er hörte die diskussion kurz mit, und als wir dann im auto auf dem weg zu claude waren, meinte er nur: "warum hast du mit ihm nicht gewettet, dass wir sowas herstellen das maximal 100 DM kostet und immer funzt?" Ja ja... das hätte ich tun sollen. Die meisten teile gibts beim konrad zu kaufen. Ausserdem kannst du noch technik vom modellbau benutzen. Viele teile gibts auch neuwertig bei ebay oder sonstigen elektronik-ramschläden.
    Mein kumpel bekam von mir die komplette finanzielle unterstützung und baute eine dosieranlage für ungefähr 30 euro. Die hatte 3 kanäle. Allerdings habe ich sie nicht im aquarium getestet, weil ich auf spurenelemente ja pfeife (ich mache jeden sonntag nen wasserwechsel). Also haben wir die dosieranlage an meine 3 riesen chilistauden angeschlossen, um sie gleichmäßig zu giessen:) Jede dieser Stauden ist 250cm hoch. Das ganze ging ne zeitlang, und irgendwann haben wir das ding wieder auseinander gebastelt, weil mein kumpel ein paar teile davon für sein modellflugzeug wollte. Und da man pflanzen auch per hand gießen kann, gab ich ihm das ding wieder. Es war nur minimal größer als das original.

    Das mag nun vielleicht schlechte werbung für Grotech sein, und ich weiss nicht ob robert das so gern hier sieht, aber ich finde es noch schlechter einen artikel um 300 euro teurer zu machen. Und da wirst du mir schon zustimmen, oder? Die einfachste methode ist, wenn du ein grotech teil kaufst, es aufmachst und einfach nur mal guckst was die eingebauten teile kosten. Und dann trifft dich der schlag.


    Übrigens für den preis des plastik abschäumers hätte ich erstklassige bremsscheiben von brembo für meine AMG bremsalnage bekommen! Und die halten ne zeitlang bei maximaler belastung (so mindestens 80.000 km). Und dafür zahle ich gern.

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hallo,

    ich oute mich auch mal als einer, der viele Billigartikel im und am Becken hat. Meine Strömungspumpe(2000L/h) läuft schon seit beinahe 3Jahren Störungsfrei und wird mehrmals täglich zur Fütterung an und ausgeschaltet. Das gute Teil hat damals knapp 30 DM gekostet. Ich hatte mal bei bei Ebay eine Oceanrunner als günstigere Alternative zur Blackdevil angepriesen(die Leistungsdaten waren in etwa gleich). Promp erhielt ich von einen königlichen Anlagenbauer :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: eine Mail, das dies billiger Taiwanschrott wäre. Sorry, aber der billige Taiwanschrott läuft und läuft. Seit dem hab ich irgendwie eine Abneigung gegen diesen Anlagenbauer Und wenn sie mal nach Jahren aussteigt, dann war sie ihr Geld wert.

    Grüsse
    Harry

  • Zitat

    Original von harry bauer
    Hallo,

    ich oute mich auch mal als einer, der viele Billigartikel im und am Becken hat. Meine Strömungspumpe(2000L/h) läuft schon seit beinahe 3Jahren Störungsfrei und wird mehrmals täglich zur Fütterung an und ausgeschaltet. Das gute Teil hat damals knapp 30 DM gekostet. Ich hatte mal bei bei Ebay eine Oceanrunner als günstigere Alternative zur Blackdevil angepriesen(die Leistungsdaten waren in etwa gleich). Promp erhielt ich von einen königlichen Anlagenbauer :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: eine Mail, das dies billiger Taiwanschrott wäre. Sorry, aber der billige Taiwanschrott läuft und läuft. Seit dem hab ich irgendwie eine Abneigung gegen diesen Anlagenbauer Und wenn sie mal nach Jahren aussteigt, dann war sie ihr Geld wert.

    Grüsse
    Harry

    Und auch das war wiedermal ein klasse beispiel!
    Viele wege führen nach rom!

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Ich bin auch der Ansicht, dass viele aquaristische Produkte im Vergleich zu Sachen die man z.B. im Warenhaus oder Baumarkt kauft abstrus überteuert sind.

    Ich habe eine Hypothese, warum das so sein könnte: Eine Vielzahl von kleinen Firmen balgt sich um einen ziemlich kleinen Markt mit kleinen Stückzahlen, die rationelle Fertigung und Montage nicht ermöglichen. Es gibt keine Rationalisierung durch Großserien.

    Man schau nur mal, wie viele Firmen es speziell im Seewassermarkt gibt: Schuran, Ratz, ATI, Deltec, Korallin, Grotech, ATK, Sander, Tunze, Tropic Marin, Aqua Connect, H&S, Aqua Medic .. sicher fehlen noch welche.

    Wieviel Seewasseraquarianer gibt es im deutschsprachigen Raum? 10.000, 20.000? So arg viel mehr werden es IMO nicht sein, wenn man sich die eher geringe Händlerdichte anschaut. Und die kaufen ja nicht jedes Jahr einen neuen Kalki oder Abschäumer.

    Meine Vermutung: Diese Minifirmen brauchen die hohen Preise, weil sie nur alle Paar Tage von jedem Typ ein Teil zusammenstecken.

  • Hallo Bernd:)

    aber letztendlich ist es mir wurscht wie sie es machen. Es ist immernoch zu teuer. Hinzu kommt, dass so mancher händler wirklich dramatisch draufschlägt.

    Wie erklärt Grotech den Preis ihrer High-Tech Dosieranlage?
    Das zusammenbasteln dauert nicht mehr als ne stunde!

    Und wie erklärt H&S dass allein das Nadelrad des schäumers 100 Euro kostet? Hallo? Wir sprechen von einem stück plastik das so groß wie ein 5-Mark stück ist. 100 Euro!

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Vielleicht klingt das jetzt wie das Genörgel eines Anfängers (ja ich habe noch kein MW AQ das kommt erst noch) aber auch ich vertrete die Meinung das hier das meiste Restlos überteuert ist.

    Gut man kann es von der Sache sehen, da steckt eine gewisse Entwicklung dahinter, da wird geplant, experimentiert und und und. Ich denke aber das so manche Entwicklung erst durch eine vielzahl von anderen Aquarianern ermöglich wurde. Ist ja auch nicht schlimm, wenn jemand sich in Foren, auf Messen, auf was weis ich nicht alles, umhöhrt und genau mit diesen Infos ein Gerät entwickelt, herstellt und vermarktet. Das Schlimme ist nur das dann an genau die Leute teuer zu verkaufen die an der Entwicklung ihren Teil beigetragen haben.

    Weiterhin denke ich hier wird viel geblendet, da werden Techniken als total erforderlich angepriesen die man unbedingt kaufen muss damit es seinen Tieren gut geht. Man liebt ja seine Tiere. Die Erfahrenen unter euch blicken das meiste neue ziemlich skeptisch an, während der Anfänger, wie ich, darauf meist reinfällt. Man steckt als Anfänger im Zweifel, wem man den glauben soll. (Und nicht jeder Anfänger hat Internet oder einen Erfahrenen MW Aquarianer der ihm mit Tips und Tricks zur Seite steht).

    In manchen Fällen sehe ich das ja noch ein, wenn es eine neue Entwicklung wäre und das dann erst mal teuer ist. Ist ja auch noch nicht die Große Käuferschicht da, aber nach einem Jahr, ne kann doch nicht sein.
    Man muss die Kuh melken solange sie Milch gibt, und genau das zeigt sich deutlich im MW Sektor. Die ganze Sache wird sich dann ändern wenn mehr Leute ein MW AQ betreiben wollen. Derzeit gibt es bestimmt eine Menge Leute die ein MW AQ betreiben wollen, aber alleine die Kosten werden zum Hinderniss. Kommt bitte nicht mit dem Argument das die meisten Leute nicht mit den Fischen umgehen könnten. Viele Leute können nicht mal mit ihrem Hund oder ihrer Katze umgehen, von Vögeln will ich gar nicht erst sprechen. Ein Tier kostet Geld aber die Kosten sollten in einem Vernünftigen Rahmen bleiben ansonsten wird manch einer lieber sparen wollen und das geht meist zu lasten des Tieres. (siehe wiederum Vögel die meist in zu kleinen Käfigen gehalten werden)

    Wie gesagt vielleicht ändert sich die Kostensituation noch, wenn MW AQ bei mehr Leuten anklang findet, dann wird sich so mancher Hersteller überlegen müßen ob er nicht seine Verkaufspreise herunterschraubt um mehr Absatz zu finden oder um seinen Konkurenten auszustechen.

    Zur Sache mit den Fischen, ich kann mir gut Vorstellen das die Kosten ein lebendes Tier zu importieren wesentlich teurer ist, als Fisch der nur zum Verzehr bestimmt ist. Fische zum Verzehr werden vor Ort zerlegt, verpackt und dann verschifft. Bei Importfischen für ein AQ, ist der Aufwand ja wesentlich höher, zum einen Spezielle Transportboxen, die Mittelchen die sie brauchen damit mehr als 50% bei der Reise überleben und der schnelle Transport.

    Das könnte sich aber auch ändern, wenn die Nachfrage nach Nachzuchten höher ist. Die Chance kann sich auch erhöhen wenn mehr Leute ein MW AQ betreiben und sich vielleicht die ein oder andere Art im heimischen Becken vermehrt.

    Ich hoffe das mein Posting jetzt wie das genörgel eines Anfänges rübergekommen ist (eigentlich bin ich vom Anfänger noch weit entfernt ich bin immer noch in der Planung und Kostenerfassung), ich bin immer gewillt ein paar Euros mehr zu zahlen wenn es den Tieren dadurch entschieden besser geht aber ich habe auch nicht vor mich in unkosten zu stürzen die vielleicht gar nicht notwendig sind.

    Gruß
    Sascha

  • Hallo Zusammen,

    ich finds richtig witzig, wie sich hier alle aufregen können. Als ich damals darüber gesprochen habe, wie ich diverse Dinge durch einfache Baumarktartikel ersetzt habe, haben sich hier super viele Leute darüber lustig gemacht, mir den Mißerfolg prophezeit.
    Auf meiner HP hab ich die miesesten Einträge ins GB bekommen (sind dort noch nachzulesen).

    Tatsache aber ist, mein Becken steht sehr gut, trotz Rotfeuerfisch und Nasenmuräne auf 300ltr (noch).

    Und nochmals wenn ich eine Gardena Pumpe, die selbst nach herstellerangaben NICHT für das Seewasser geeignet ist in meinem Becken habe, dann rechne ich natürlich damit, das sie keine 100 Jahre hält, aber Plastik ist und bleibt Plastik, und wenn das Lager tatsächlich aus Metall ist, werde ich Morgen mal nachschauen, dann tausche ich es eben gegen ein Keramiklager (5,- €??) aus wenns denn hin ist.

    Nachfüllen tut immer noch meine Gardena Urlaubsbewässerung und es funzt.

    Und in meinem neuen Becken, welches einen Filter-/Technikbecken bekommt, wird eine Schwimmbadpumpe die Förderung ins Hauptbecken übernehmen.

    Wenn ich so recht überlege, das einzige Original Seewasserteil in meinem Becken ist der Abschäumer (jetziger 45,-€ gebraucht, im neuen Becken kommt ein Raatz Drucki für 75,-€ gebraucht).

    Der Rest sind entweder Süßwasser- oder Teichbauartikel. Und es funzt, jetzt schon seit 5 Mon.

    Einzige Einschränkung, ich halte keine Steinis, die paar Versuche bei mir sind leider gescheitert, daß liegt aber glaube ich daran, daß das Becken zu neu ist und nicht an den Namen auf den Pumpen.

    Zum Schluß nur noch eine kleine Anekdote aus dem Duisburger Welke: Süßwasserthermometer=4,95€, Seewasserthermometer=9,95€. *kopfkratz*

  • Nachfüllen tut immer noch meine Gardena Urlaubsbewässerung und es funzt.


    Hi,

    kannst du mal was zu der Urlaubsbewässerung erzählen? Sagt mir im Moment nichts. Wie funzt die und was kostet der Spaß?
    Grüsse
    Harry

  • Hey leuts,

    schön viele beiträge. Hoffe daß mal ein hersteller hier reinguckt, und mal sieht wie die leute über die preise denken.

    Toll ist auch, wenn es heisst: oh, das würde ich nicht machen, da gibt es probleme mit bla bla bla... Und wenn du es dann doch machst, und es auf lange zeit klappt, bist du sowas von enttäuscht, dass der händler/hersteller/tipgeber für dich gestorben ist!

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • toll, ist auch auch der Spruch es hat niemand behauptet, das MW billig ist.
    Man kann es aber auch künstlich teuer machen.
    Allerdings finde ich es bei Tieren schon ok daß diese nicht ganz billig sind. Sonst müßte befürchtet werden, daß diese verheizt werden. Auch gibt es Produkte die wirklich nicht für Meerwasser geeignet sind, zb. Pumpen wo sich die Saugnäpfe auflösen etc. Aber negative Beispiele gibt sowohl von günstigeren alternativen als auch von teuren Markenherstellern.

    Grüße
    Harry

  • Zitat

    Original von harry bauer

    Nachfüllen tut immer noch meine Gardena Urlaubsbewässerung und es funzt.


    Hi,

    kannst du mal was zu der Urlaubsbewässerung erzählen? Sagt mir im Moment nichts. Wie funzt die und was kostet der Spaß?
    Grüsse
    Harry

    Also, daß Ding funzt ganz einfach mit ner Art ziemlich genauer Zeitschaltuhr. D.h. in bestimmten Zeitintervallen, wird eine bestimmte Menge Wasser in den Blumentopf/Aquarium gepumpt, da es hierbei nahezu 15 verschieden Arten gibt (z.B.: 1X pro Tag 6Min, oder 7X pro Tag 30 Sec, usw.)
    Das gute ist sie ist so präzise, das je Einstellung immer genau die gleiche Wassermenge zugeführt wird, da man nun eine immer ziemlich gleiche Menge Wasser hat, die verdunstet läßt sich so ein sehr gutes Gleichgewicht einstellen.

    Kostenpunkt ca 40,-€

    Also, bei mir funktioniert das ganze seit 5 Mon hervorragend. Und das bisschen differenz zwischen Verdunstung und zuviel/zuweni Nachfüllwasser gleicht sich bei dem 2 wöchigen Wasserwechsel wieder aus, wenm es da Schwankungen gibt. Ich konnte noch keine feststellen. War nur an die Pedanten unter uns gerichtet. :grinning_squinting_face:

  • Zitat

    Original von Gunther
    Hallo
    wie reagiert die Nachfüllautomatik auf schwankenden Wasserdruck.

    Mfg Gunther

    Ger nicht, das Nachfüllwasser wird mittels einer kleinen Pumpe aus einem Eimer o.s. gepumpt.

  • Hallo,

    ich muß jetzt auch noch was dazu schreiben:

    - (und das wird Jürgen Rathje bestätigen können) in der Luftfahrt ist es ähnlich, da kostet ein Teil (z.B. Lämpchen), das sonst ein paar Cent kostet gleich einige Euros, da es ja zugelassen sein muß. Es dürfen sich auch Privatpiloten ein GPS zur Navigation aufs Flugzeuginstrumentenbrett klemmen, das sie genauestens wo hinführt. Für Linienflugzeuge sind die Geräte nicht erlaubt. Da kosten sie dann ein vielfaches - mit (oder besser wegen) Zulassung!

    - Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

    - wenn irgendeiner eine Idee hatte und es dann verwirklicht und zu einem gewissen Preis auf den Markt bringt, dann ist es seine Sache. Und die des Käufers auch, ob er das Produkt dann erwirbt oder nicht.
    Wenn der Produzent zu teuer ist und ein anderer ein ähnliches Produkt billiger auf den Markt bringt, hat er das Nachsehen.

    - Entwicklungs-, Produktions- (Material UND Personal), werbe- und Vertriebskosten sollten auch berücksichtigt werden. (vor allem bei Selberbastlern - wenn man nur die Materialkosten rechnet und meist nicht mal den Zeitaufwand). Und nur zum Spaß baut und vertreibt halt niemand was - die meisten müssen davon leben.

    - es ist ja niemandem verboten etwas selbst zu bauen, wenn ers kann. Sicherlich ist es für die diesbezüglich weniger Begabten ärgerlich wenn etwas "teuer" gekauft werden muß.

    - und nehmen wir uns an der Nase: braucht man wirklich alles oder ist manches einfach "nice to have"?

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • ...und noch was bezüglich Nachfüllanlage:

    Bei mir verdunsten so ca. 10 Liter in 2-3 Tagen.

    Ich hab mir auch, weil ich das "händische" Nachfüllen leid war, eine sehr simple "Anlage" gebaut:
    Diese besteht aus einem 10 Liter Wasserkanister mit Ventilhahn (einer von den faltbaren, wie man sie fürs Campen verwendet). Den kann man um ein paar € in fast jedem Baumarkt bekommen. Man muß nur darauf achten, daß man einen kauft, der ein entsprechend feines Ventil hat, das gut justierbar ist. (Es gibt solche mit einem größeren Ventil, die sind aber ungeeignet.)
    Mein Becken steht auf einem Ytongunterbau, auf dem eine Küchenarbeitsplatte liegt. In diese habe ich mir an geigneter Stelle über dem Unterbecken einen Hacken geschraubt. Jetzt wird einfach der gefüllte Kanister (er hat auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite ein Loch, in das man eine Schlaufe aus Draht gibt) an dem Haken aufgehängt und der Ventilhahn so weit aufgedreht, bis alle paar Sekunden ein Tropfen aus dem Kanister ins Unterbecken tropft. Die Menge muß man entsprechend der Verdunstungsrate einstellen. Bei mir sind es etwa alle 3-5 Sekunden ein Tropfen. So reicht eine Füllung für etwa 2 - 2 1/2 Tage aus. Gelegentlich kann es passieren, daß die Tropfgeschwindigkeit etwas nachläßt; dann muß man entsprechend nachregulieren. Ich kontrolliere zwei bis drei Mal am Tag beim Füttern einfach auch den Wasserstand im Unterbecken. Ist der Kanister schon ziemlich leer (etwa bei einem 1/2 Liter), stellt die "Anlage" meistens das Tropfen ein, dann muß halt wieder aufgefüllt werden.

    Voraussetzung für diese einfache und kostengünstige Nachfüllanlage ist lediglich eine entsprechende Höhe bzw. der Platz im Unterschrank um den Kanister aufzuhängen. Empfehlen würde ich auch, zu achten, daß im Falle einer (obwohl eher unwahrscheinlich) ungewollten Entleerung des Kanisters die Wassermenge im Unterbecken Platz hat, um Überschwemmungen zu vermeiden (sollte aber eigentlich sowieso selbstverständlich sein, da das Unterbecken ja auch im Falle eines Stromausfalles die Überlaufmenge aus dem Hauptbecken aufnehmen sollte).

    Das hat praktisch nichts gekostet und funktioniert für meine Zwecke ausreichend.

    PS: jetzt auch auf Korallenriff.de unter:
    http://www.korallenriff.de/nachfuellanlage.html

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Werd auch mal was dazu schreiben,
    finde die Diskusion nicht schlecht, aber die Masse welche für Süsswasser oder Gartenteichanlagen an Kunden am Markt ist, wird doch im Meerwasser nicht mal ansatzweise erreicht.
    Also wird das Produkt, ist es wirklich gut und diese gute Entwicklung verschlingt richtig Kohle, auch ihren Preis kosten.
    Wer meint das dies zu teuer ist und kauft dann trotzdem weil es einfach nichts besseres gibt, der möchte doch bitte mal überdenken, was das Gelabber im nachhinein soll(H&S).
    Dann ist da auch noch die Spanne für den Handel, diese muss
    auch mit Berechnet werden vom Hersteller, oder glaubt ihr ein Händler kann von 10% Aufschlag am Produkt leben?
    Dies wäre so, wie wenn ihr in der Stunde 3€ verdient,wer dafür Arbeitet der soll sich schnell bei mir melden, dann werd ich sofort die Preise senken, ok?
    Dann müsste halt noch der Strom gespart werden, Kerzen genügen ja zum verpacken und im Garten wird dann ein Holzdach aufgestellt damit die Miete für Lager und Verpackungsraum gespart wird.Warme Kleidung muss halt mitgebracht werden,Heizung is nich im freien.
    Also bitte bischen den Ball flachhalten....Materialkosten sind die Lachnummer an der ganzen Angelegenheit.
    Gruss Th.

  • Hi Thomas,

    na laß IP doch mal seine Dosierstation für 30 Euro in den Handel bringen :] Wenn er die ersten 100 davon verkauft hat nehmen wir ihn auch ernst :grinning_squinting_face:

    mfg Uwe

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