Hallo!
Habe gerade in der neuen MarinLife Zeitschrift einen Artikel von Joachim Frische zu diesem Thema gefunden.
Da dieses Thema fast jede Woche im Forum diskutiert wird hier ein Kurzzusammenfassung.
Nach Untersuchungen von Arvedlung, M. & Nielsen mit mehreren Anemonenfischarten und mehreren Anemonenarten muss der Laich der Anemonenfische mit einer Anemone in Berührung kommen. Dadurch erfolgt eine Prägung auf ein von dieser Anemone abgegebenes Hormon.
Nachzuchtanemonenfische die als Laich mit keiner Anemone in Berührung kamen kennen das Lockhormon nicht und zeigen daher keine Reaktion wenn eine Anemone in Reichweite ist. Sie haben es auch schwieriger bei der Anpassung an die Anemone.
Damit dürfte klar sein warum es manchmal bei Nachzuchttieren nicht klappt. Aber auch warum Wildfangtiere oft Probleme bereiten.
