Hi !
Habe Probs mit Brachionus(bin wohl nicht der Einzige)
Immer wenn das Zooplankton gut läuft,geht mir das
Phyto aus(ganz normal,ich weiss),wäre ja nicht schlimm,ich habe ja auch CS,aber nach 3-4-Tagen ist dann alles platt ![]()
Habe beim erstenmal CS verwendet,wahrscheinlich zuviel gegeben, beim 2.mal dann CS-Pluss,schön vorsichtig diesesmal,GUT afgepasst,dass das
Wasser wieder klar war vor der nächsten Fütterung...
ging wieder schief...
Habe mir jetzt "Phytosirup" aus einem dichtem Ansatz abgeschäumt,steht im Kühlschrank,ist das eine gute Futter/Ansatzalternative?
Ist die Hygiene im Planktonreaktor(benutze den von Zinn) vielleicht doch wichtiger als in der Gebrauchsanweisung beschrieben ?
Schöne Grüsse
Thomas
Probleme mit Brachionus
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Hallo Thomas
Darf ich dir und den andern meine Anleitung zur Sicheren Kultur von Brachionus empfehlen?
Du hast ja die richtigen Nähr- und Anreicherungsmittel

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Hallo Thomas
Solange der Luftheber mit dem Planktonsieb gut läuft habe ich nie Probleme damit, nur wenn dieser nicht richtig eingestellt, kommt es dazu, dass die Planktonkultur im Phytoabteil instabil ist.
Allerdings mache ich den Reaktor in Intervallen sauber und starte dann neu, da sich ab und zu auch grüne Cyano´s drin sind und die dann nur für Probleme sorgen.
Ansonsten habe ich aber in meinem Kühlschrank immer eine Sicherung von Beidem.
Gruss Michael -
Hi Thomas,
Wenn Du Dich an die hervorragende Anleitung von Ruedi hältst, dürfte nicht mehr viel schiefgehen können

Ich füttere meine Brachionus wie Ruedi nur mit Culture Selco, die Phytozucht zur Ernährung des Zooplanktons ist mir einfach zu aufwendig, zumal das Ergebnis mit Phyto keineswegs besser ist.
Um die Kultur durch Überfütterung mit CS zum Umkippen zu bringen, muß man m.E. schon sehr viel zu viel füttern. So leicht passiert das nicht.
Bist Du sicher, daß es bei Dir an der Überfütterung lag?
Ist schon gut möglich, aber vielleicht erzählst Du uns noch etwas mehr über deine Kultur-Technik, dann kann man andere Fehler besser ausschließen

Viele Grüße
Inken -
Hallo Thomas,
sehe die Fütterung jetzt aktuell nicht als das größte Problem an bei dir, ich kann zumidnest jetzt keinen gravierenden Fehler erkennen in deiner Beschreibung.
Wie ist denn die Belüftung? da kann man auch viel falsch machen, genau wie auch bei Artemianauplien.
Als nächstmöglicher Fehler kommt oftmals auch die Temperatur in Frage. Wie sieht es hier aus?
Gruß Thilo
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Hi Thilo,
Was kann man denn bei der Belüftung bei Brachionus falsch machen?
Habe welche mit starker grobperliger Belüftung und in einem anderen Becken welche komplett ohne.
Ich bilde mir zwar ein, daß die Belüftung für die Vermehrung sehr viel besser ist, aber viel passieren kann da m.E. ohne Belüftung auch nicht.
Viele Grüße
Inken -
Hi Inken,
habe ebenfalls sowohl in stärkerer als auch in schwächerer Belüftung Brachionus. Etwas geübten passiert da auch nichts, aber ich habe schon Kulturen gesehn die entweder förmlich "gesprudelt" haben, oder einer stehende Stinkbrühe gleichten.
Tests haben bei mir ergeben daß gerade im Bezug auf das jeweils eingesetzte Futtermittel auch die Belüftung eine wesentliche Rolle spielt. Ich belüfte in Kulturen mit Selco Produkten z.b. stärker als in Kulturen mit Phyto was nicht nur der Umwälzung sondern auch einem gewissen Sauerstoffeintrag dient was letztlich gerade im Grenzbereich der Fütterung sicher Vorteilhaft ist. Ebenso hat sich das bei Artemia Nauplien schon gezeigt. Es ist also kein Fehler die Belüftung abhängig von verwendetem Futtermittel und der Kulturtemperatur zu wählen. Je mehr Futtermittel (insbesondere Selco) und desto wärmer die Zucht desto mehr Sauerstoff wird auch verbraucht.
Ebenso hat sich dabei auch gezeigt daß in den unbelüfteten Reaktoren mit starken Kulturen und entspr. Fütterung Bakterienherde nie lange auf sich warten ließen.
Ich Brachionuskultur aus dem Test läuft noch. Seit rund 8 Monaten ohne jegliche entnahme von Tieren und Wasserwechsel. Gefüttert wird mit CS so daß ich eine mittelmäßige Kulturdichte halten kann. (ca.1 mal die Woche) Das ganze ist nicht beleuchtet und wird bei ca. 18 Grad nur belüftet und Verdunstetes Wasser (bislang Leitungswasser - seit dieser Woche Dialysewasser) nachgefüllt. Mal sehn wie lang sie sich hält. Das Fehlen aber von sichtbaren Euplotesschwärmen führe ich u.a. auf Temperatur und Belüftung zurück. Es bleibt viel sauberer das ganze. Das Wasser ist bis zur Fütterung hin Kristallklar. Fast wie Ozonisiert.
Natürlich kann man mit sowas jetzt keine Kulturen hochbekommen zur Fischaufzucht, da arbeite ich auch mit monatl. Reinigen und Neuanfahren etc. aber einfach mal um die Grenzen und Möglichkeiten von Brachionus besser kennenzulernen lohnt sich das schon.
Thomas´ probleme kommen mir halt bekannt vor aus Zuchten ohne vernünftig funktionierende Belüftung, bei Selcofütterung ab 25 Grad.
Wenn dann nicht eine enorme Dichte an Tieren gegeben ist, wovon ich bei Thomas jetzt mal nicht ausgehe zu Beginn, kippt das recht leicht.Gruß Thilo
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Hallo Zusammen
Ja, wir sind nach ersten Brachionuserfolgen in 45 Liter-Aquarien mit Heizung, schräggestelltem Belüftungsrohr und CS 3000 in eine richtige Krise gerutscht. Weil die AQ's nie richtig zu händeln waren haben wir auf unsere bekannten Plexi-Röhren-Reaktoren umgestellt. Die AQ's verschlammten recht schnell und die tägliche Bodenreinigung verursachte grosse Verluste, weil einfach die zu reinigende Fläche viel zu gross ist im Verhältnis zum Inhalt. Dann kam dazu, dass das CS3000 einfach sehr zur Bakterienbildung neigt wodurch sich Pantoffeltierchen und Euplotes stark vermehren können. Diese, vorallem die Pantöffelchen verdrängen die Brachionus auf irgend eine Weise. Euplotes sind in dieser Hinsicht nicht so problematisch.
Nach der Umstellung auf die Röhren mit 200mm Durchmesser hatten wir dann mal die besagte Krise, das ging soweit, dass ich mir wieder einen neuen Ansatz besorgen musste. Microposkopuntersuchungen haben uns gezeigt, dass immer wenn die Pantoffeltierchen aufkamen die Brachionus verschwanden. Es wurde dann die Futtermenge drastisch gesenkt und auf CS Plus mit Protein Selco Plus umgestellt. Die Belüftung soll unserer Meinung grobperlig, also nicht über Lindenholz gemacht werden und nicht zu stark sein. In unseren Reaktoren genügt es, bedingt durch die Höhe und den rel. schlanken Querschnitt wenn ein/zwei Blasen pro Sekunde aufsteigen.
Seit wir es so machen wie im Bericht beschrieben gibt es keine Probleme mehr. Es kann natürlich immer mal passieren, dass eine Kultur den Bach runter geht, aber dafür haben wir ja immer 6-8 Kulturen am laufen.
Thema Licht: Ich habe regelmässig Abstürze in einem Reaktor, welcher mit einer senkrechten Röhre über die ganze Höhe beleuchtet wird. Nach erster, guter Vermehrung der Brachis, werden es nach geraumer Zeit plötzlich weniger, bis nix mehr vorhanden ist. Alle andern Reaktoren werden nur von einer horizontal verlaufenden Röhre an der Oberkante der Reaktoren beleuchtet und die laufen Monate bis ich sie komplett reinigen muss. Es reicht, alle Woche mal die Böden abzusaugen.
Mein Fazit:
Temperatur: 18-27°C, wobei bei tieferen Temperaturen die Vermehrung verlangsamt ist und bei höheren die Verschmutzung schneller geht. Ideal sind 23-25°C.
Licht: normaler Tag-/Nachtrythmus und besser nur von oben
Luft: grobperlig und nicht zu stark
Futter: zuviel ist ungesund, zuwenig schadet weniger
Phyto oder Selco: Wir sind eindeutig für Selco, weil man da sehr viele Möglichkeiten hat um die Brachis verschiedentlich anzureichern und nicht noch zusätzlich fragile Phytokulturen unterhalten mussSo nun hoffe ich, dass ihr doch einiges von meinem Geschreibsel brauchen könnt oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt!
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Hallo Alle zusammen !
Erstmal vielen Dank für die wie immer hervorragende Respons bei Euch!
an Rudi:Vielen Dank für die (wie üblich)sehr ausführliche Beschreibung,
besonders der Vorteil mit mehreren Kulturen leuchtet mir ein,
habe ich auch eigentlich schnell selber rausgefunden:
Als Basis benutze ich den Planktonreaktor von Zinn mit der empfholenen
Elite-Pumpen(802)zum belüften.Die Kultur im Phytoteil ist auch eigentlich nicht unstabil,ich habe es bisher leider nur noch nicht geregelt bekommen,soviel Zooplankton zu entnehmen,das das
Phyto nicht aufgebraucht wird.Deshalb habe ich mir noch das zukünftige Teenagerbecken(96 l) für die Clownies mit Phyto angesetzt,
um Nachschub zu haben,bzw.zusätzlich mit Brachionus zu impfen.
In diesem Becken hatte ich eine zeitlang nur eine kleine Tauchkreiselpumpe(400 L/std.)und hatte eine Dichte von knapp
1,040 (war ein wenig zu geizig mit dem Salz,dachte es reichte zum Aufsalzen um das Phyto zu schützen)Darin hat sich das Plankton
hervorragend vermehrt(ungewollt).Ich habe es dann ausgesiebt und weggeschüttet,am nächsten Tage kippte mir dann die Kultur
imPlanktonreaktor um...Ich habe natürlich immer Reserve im Kühlschrank(und in derGarage)und fang eben wieder von vorne an...
Wie Ihr sicher wisst, bricht mir das Zeug natürlich immer kurz vor einem neuen Schlupf der Clownies zusammen.
Ich finde, die Siebe im Planktonreaktor verstopfen doch recht schnell
(bürste sie täglich mit Zahnbürste),Ich reinige den ganzen Reaktor
auch jede zweite Woche.Das Brachionus stürzt immer erst ab,
wenn ich (logischerweise)kein Phyto mehr habe oder wenn ich mit dem
CS anfange(es ist mir klar ,das das nicht am CS liegt)
Durch die verstopften Siebe kommt es auch zu einem doch sehr deutlichem Temperaturunterschied(bis zu 5 C kühler im Zoo- Planktonteil
als im Phytoteil),worauf ich die Temperatur erhöht habe(imPhytoteil)
27 C imPhytoteil,23 C imZoopl.Teil.
Mittlerweile fahre ich auch den ganzen Planktonreaktor mit Zooplankton-
ansatz.(Fange an mit Phyto,gehe dann über zu CS)
Wie ist das jetzt mit dem abgeschäumten Phytokonsentrat,passiert da was beim abschäumen(was ich da jetzt wieder nicht beachte?)?oder
kann ich dies nach längerem Aufenthalt im Kühlschrank noch als Futter fürs Zooplankton oder als Neuansatz verwenden ?
Schöne Grüsse
Thomas -
Zitat
Original von Ruedi
So nun hoffe ich, dass ihr doch einiges von meinem Geschreibsel brauchen könnt oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt!Hallo Ruedi,
aber sicherlich
Bestätigt es doch meine Erfahrungen weitestgehend.Die Vermehrung läuft bei mir ebenfalls in runden Reaktoren, ich hatte in etwa dieselben Probleme wie Ihr. Daher hab ich Brachionus seit Ende 2003 nur noch in runden Gefäßen.
In flachen Quadratischen Becken/Schalen laufen bei uns daher nur noch die Copepodenkulturen. Hier ist ein etwas "schmutzigeres" Millieu insbesondere am Bodengrund ja eher Vorteilhaft. Ebenso für Würmchen wie sich derzeit rausstellt.Blasenzahl habe ich mal weggelassen anzugeben einfach weil es eben auch stark vom System Abhängig ist. Es macht schon ein Unterschied ob ein quadratisches Aquarium belüftet wird oder ein runder Reaktor.
Ich bin derzeit am Ausarbeiten eines Systems daß das Absaugen des Bodengrundes zum Kinderspiel macht bzw. sich das ganze Absaugen erübrigt.
Die starken Euplotesschwärme hielt ich auch nicht für so besonders gravierend, aber sie sind halt ein guter Indikator für Veränderungen im System.
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Hallo Thomas,
versuche mal neben dem Zinn System ein Röhrenreaktor zu starten. Einfach mit Belüftung, wenig Culture Selco und auf der Fensterbank ohne zusätzl. Beleuchtung sowie möglichst um die 20 Grad. Sollte gerade in der Garage evtl. machbar sein. Weniger ist vielleicht mehr - teste mal aus

Esther züchtete Ende 2001 A.ocellaris mit wirklich extrem einfachen Mitteln.
Damals waren auch die brauchbaren Produkte von Inve für unserein noch kaum (Esther kannte es damals garnicht :D) vertreten und mehr oder weniger nur in riesen Mengen in kleiner Vielfalt zu bekommen als Gewerbetreibender. Sie hatte damals wohl als einer der ersten Endkunden den Zinn Reaktor im Einsatz für die Occelaris.Zur Brachionuszucht würde ich dir persönlich jetzt aber in deinem Fall mal raten die Phytosache vorerst ganz zu verwerfen.
Die heutigen Selco Produkte sind hier richtig angewandt schon ausreichend und als großer Fortschritt anzusehen. Wichtiger ist eine gute Anreicherung unmittelbar vor der Verfütterung der Brachionus.
Zur Aufzucht der Clownies selbst reicht dann Nannochloropsis im Aufzuchtbecken. Das ist robust und leicht zu vermehren. Essentiell benötigte Stoffe besorgen sich die Larven ohnehin vor allem aus dem Zooplankton. Ein besonderer Algenmix zwecks HUFA etc. ist also nicht zwingend notwendig. Zumindest bei A.ocellaris nicht. Bei A.perideraion hoffen wir bis Ende diesen Jahres erste Ergebnisse ausgewertet zu haben. Welche Art möchtest du denn Aufziehen?
Habe es in letzter Zeit häufig gepostet aber ich post ihn dir auch gern nochmals, vielleicht vereinfacht es dir ja dein Vorhaben
- der Link zu einem Selbstbaureaktor der eigentlich dem Zooplankton zugedacht war, aber genauso auch für kleinere Mengen an Phytoplankton geeignet ist. Kostet nicht viel und ist wirklich einfach zu realisieren.Eine echte Alternative wie ich finde zu den Profigerätschaften aus Acrylglas etc. wenn man nicht gerade Vollblutzüchter ist kommt man damit auch sehr weit

Grüße Euch!
Thilo -
Hallo mal wieder !
Also ich weiss eigentlich immer nicht genau,was mit meinen Brachionus passiert,aber ich werde wohl noch ein bischen üben müssen...
Zur Zeit murkse ich noch (hauptsächlich)mit den Kindern meines Päärchen bestehend aus einem Occelaris-Weibchen und einem Percula-Männchens(schon dabei hat's gehapert,2 Fische dergleichen Art zu beckommen)herum.Immerhin habe ich jetzt 17 Jungtiere durch die Meta
morphose)Die eignen sich ja auch gut zum üben...
Ich habe allerdings auch sehr produktive Riffbarsche(Chrisopterus cyanea
und Dascyllus melanurus),Putzergarnelen und Stenopus hispidus,die ständig larven liefern und mir schon mehrmals beim Schöpfen derClownieslarven in die Quere kamen...
Das wird dann aber wohl noch etwas schwierige,ist mir schon klar...
Röhrenreaktor kann ich schlecht machen,da mir meine Frau was erzählen wird,wenn ich damit noch die Wohnzimmerfensterbank ver-
zieren würde...In der Kellerstube ist es zu kalt am Fenster,
Garage =Kühlschrank...
Ich habe mich übrigens jetzt erstmal vernünftig vorgestellt in dem dafür zuständigem Board .
Heute Nacht gibt's wieder neue Clownies-hier stand ja mal was von
Artemia-ich habe ja die von Rudi(INVE)die Inken hat ja damit schonmal
gearbeitet-wie oft müssen die Larven denn mit frischgeschlüpften
Nauplien gefüttert werden?(ich bin mir klar drüber,das sie nur FRISCH
geschlüpfte vertragen)FRESSEN die Ocellaris-Larven auch Phytoplankton
könnten sie damit vielleicht einen Tag mit überleben ?
Beim letzten Wurf ist meine Brachionus-Kultur auch am (ca.)2.Tage nach dem Sclupf der Fische wieder angesprungen,die überlebenden 8 Larven haben wegen der Futterknappheit aber auch über 2 Wochen für die
Metamorphose gebraucht...
Grüsse
Thomas -
Hi !
Hier bin ich schon wieder...Habe gerade 200 Ocellaris/percula-Larven
abgeschöpft-absolut neuer Rekord,ohne Larvenfalle,nur mit einem kleinem Licht und'ner Tasse bewaffnet...aus einem vollbesetztem Becken-musste nur eine meiner Putzergarnelen verscheuchen...
So mit dem Larvenfangen klappt's jetzt jedenfalls...
Ich hätte noch mehr holen können,aber es hat wohl eh kaum Sinn.
Habe auf jedenfall den Artemienkocher angeschmissen,vielleicht schaffen es
ja doch Einige...
Gute Nacht
Thomas -
Thomas,
wenn die Jungen schon so groß wären das sie sofort Artemia fressen können (was ich bezweifele) dann müssten die Nauplien schon jetzt zur Verfügung stehen damit die Jungfische das erste mal fressen können. Die ersten 3-5 Tage wirst du sicher auch Brachiouns benötigen.
Anfangs hatte ich auch meine Mühern mit dem Brachionus. Lag meist an Überfütterung und der damit verbunden Euplotes Vermehrung. Heute habe ich drei 30iger Becken, bei Zimmertemperatur, grobperlig belüftet und mache eigentlich nie Wasserwechsel (wenn ich keine Brachionus verfüttere) und die Kulturen sind selbstläufer.
-
Mor'n !
Frischgeschlüpfte Nauplien(ich hab's ja kommen seh'n) stehen schon zur Verfügung,werden aber nicht genommen.(es sind die kleinsten,430er von Rudi/Inve).
Sie versuchen es noch nicht einmal.
Ich denke auch,das mein Brachionus-Becken zu verdreckt war und/oder
ich zuviel gefüttert habe.In den Zuchtbecken mit den Larven
laufen die Brachionus ja auch noch lange nachdem sie nicht mehr
richtig gefüttert werden.
Vielen Dank für Eure Antworten !
Grüsse
Thomas -
Hi Thomas,
ZitatImmerhin habe ich jetzt 17 Jungtiere durch die Meta
morphose
Herzlichen Glückwunsch
Zitatich habe ja die von Rudi(INVE)die Inken hat ja damit schonmal
gearbeitet-wie oft müssen die Larven denn mit frischgeschlüpften
Nauplien gefüttert werden
Ich würde am Anfang 2-3x tägl. füttern. Das ist natürlich nicht ganz leicht, wenn die Nauplien immer frisch geschlüpft sein sollen. Daher ist eine Aufzucht ausschließlich mit Nauplien auch nicht uneingeschränkt empfehlenswert.
1x reicht warscheinlich auch, aber ideal ist das bestimmt nicht.Später würde ich Nauplien nur noch 1x tägl. füttern und diese dann einfach länger im Aufzuchtbecken belassen, auch wenn man dann riskiert, daß die Larven auch nicht mehr optimal angereicherte fressen. Aber bei Ocellaris/Percula macht das nichts.
ZitatFRESSEN die Ocellaris-Larven auch Phytoplankton
Nein.
Daher habe ich auch nie Phyto für die Ocellaris verwendet. Natürlich hilft es bei der Stabilisierung der Wasserwerte und dunkelt das Becken ab, aber dafür war es mir einfach zu viel Aufwand.Zitatdie überlebenden 8 Larven haben wegen der Futterknappheit aber auch über 2 Wochen für die
Metamorphose gebraucht...
Naja, 2 Wochen ist ja noch nicht übermäßig viel.ZitatHabe gerade 200 Ocellaris/percula-Larven
abgeschöpft-absolut neuer Rekord
Viel Erfolg. Wenn Du davon 100 Stück großbekommst, darfst Du dich Guru nennen
Viele Grüße
Inken -
Zitat
Original von Thomas Engels
?(ich bin mir klar drüber,das sie nur FRISCH
geschlüpfte vertragen)FRESSEN die Ocellaris-Larven auch Phytoplankton
könnten sie damit vielleicht einen Tag mit überleben ?Hallo Thomas,
wie ich bereits geschrieben habe, glaube ich kaum daß die Larven Aktiv das Plankton benötigen bzw. verwerten können.
ZitatOriginal von Esther&Thilo
Die heutigen Selco Produkte sind hier richtig angewandt schon ausreichend und als großer Fortschritt anzusehen. Wichtiger ist eine gute Anreicherung unmittelbar vor der Verfütterung der Brachionus.
Zur Aufzucht der Clownies selbst reicht dann Nannochloropsis im Aufzuchtbecken. Das ist robust und leicht zu vermehren. Essentiell benötigte Stoffe besorgen sich die Larven ohnehin vor allem aus dem Zooplankton. Ein besonderer Algenmix zwecks HUFA etc. ist also nicht zwingend notwendig. Zumindest bei A.ocellaris nicht.
Nauplien und Brachionus (die ersten Tage) halte ich für wesentlich wichtiger als Hauptnahrung. Phyto ist hier wie wohl bei den meisten Larven nur für indirekt wichtig, aber dient selten zur aktiven Nahrungsaufnahme. Sicher wird ein Teil mit aufgenommen wenn sie im "grünen Wasser" Leben, aber zu Wachstum und Entwicklung ist das nicht ausreichend.
Weil du Inken erwähntest: Inken hat das damals auch so gemacht, und ihr Futter in späteren Würfen auch immer weiter optimiert mit Selco Produkten soweit ich mich noch richtig an die Gespräche erinner. Jedenfalls kamen super Farben und gesunde Tiere dabei heraus. Vielleicht kann sie ja mal ein Bild einstellen, die sahen echt klasse aus!
Denke es ist halt wenn man sich soviel Mühe macht mit der Aufzucht so zu Arbeiten daß die Larven nicht ans extreme ausgetestet werden sicher besser. Die Zuchtvorbereitungen sollten soweit funktionieren daß man entsprechend vorgehen kann damit sich die arbeit auch lohnt, die man Investiert.Echte Pionierarbeit ist bei diesem Tier ja erfreulicherweise nicht mehr zu Leisten so daß die essentiellsten Dinge ja gut verbreitet sind zwischenzeitlich, die man auch nutzen sollte. Die Larven zwei Tage und mehr Hungern zu lassen denke ich ist nicht so der richtige Weg.
ZitatOriginal von Inken Krause
Wenn Du davon 100 Stück großbekommst, darfst Du dich Guru nennenHallo Inken,
Wo kann man sich dafür Bewerben
Gibt es da neuerdings Wertungen in Stückzahlen? Oder ist das ein Titel den du vergibst ab 100 Aufwärts. Also jetzt von der Bedinung bzw. Bedeutung des Wortes "wenn" (also Konditional - damit du mich verstehst) abgesehen. Es wäre schön diesmal eine Antwort ohne Maßregelung aus drei km höhe zu bekommen, ich weiß auch so daß du ein intelligentes Mädchen bist 
Grüß Euch!
Thilo -
Hi Esther und Thilo und Inken !
Wenn ich 100 von diesem Wurf grossbekomme,kann ich mich wohl
Jesus nennen.. :ycool.
Ich denke,Inken wollte nur etwas für meine Motivation tun...
Ich wäre schon mit 20 Stk. sehr zufrieden !
Ansonsten bin ich eigentlich an Guru-Wettbewerben wenig interessiert...
Ich möchte auch meine Fischkinder nicht austesten,wollte aber
a)einmal rausfinden,wie gross so ein Gelege meiner Fische eigentlich ist
(bisher habe ich das immer nur schlecht schätzen können)
und
b)es eben mal doch mit frischgeschlüpften Artemia versuchen
Bisher leben auch noch ca 160 Stk.,obwohl ich davon ausgehe,das
sich das morgen wohl drastisch ändern wird.
Ansonsten könnte se ja sein,das meine neu geimpfte Brachionus-
kultur ja noch gerade rechtzeitig aufblüht(das war beim letzten Wurf auch der Fall,da hatte ich eigentlich auch nur wenig Hoffnung wegen
denselben Problemen und habe immerhin 8 ,von ca.30 durchgebracht)
Ausserdem haben die neuen Larven den Zuchtbehälter des letzten Wurfes übernommen,da kann ja noch was verwertbares rumschwirren..
Und,obwohl,das wäre wieder ein weiteres Thema:
Ich habe nicht der Versuchung wiederstehen können,zwischendurch
noch einige (nicht soviele,ca.10-20)Larven von Dascyllus melanurus
und Chrisiptera cyanea eingebracht,die sich immerhin bis 5-6 Tage gehalten haben,was die fressen die jetzt ?(aufjedenfall keine Brachionus
vielleicht nehmen diese Phytoplankton ,einen Dottersack haben sie jedenfalls nicht)
Ausserdem bin ich leider gezwungen,meine Zuchtarbeit für eine Weile einzustellen,da ich Anfang Mai für 10 Tage verreisen werde und den
zuhausebleibenden Familienmitgliedern mit "dem grosse Wurf"ja nicht
alleine lassen will...
Aber ich habe ja gerade erst angefangen,solange meine Fische soweiterlaichen,werde ich wohl noch gut ausgelastet sein diese Jahr..
Vielleicht werde ich ja doch noch Guru...

Schöne Grüsse
Thomas -
Hi Thilo,
ZitatWo kann man sich dafür Bewerben
Gibt es da neuerdings Wertungen in Stückzahlen? Oder ist das ein Titel den du vergibst ab 100 Aufwärts.
Wie Thomas bereits richtig erkannte, sollte das eigentlich nur zur Ermunterung dienen und war nicht ganz ernst gemeint.Du solltest eigentlich wissen, was ich von Leuten halte, die das Können eines Züchters an seinen Stückzahlen messen
ZitatInken hat das damals auch so gemacht, und ihr Futter in späteren Würfen auch immer weiter optimiert mit Selco Produkten soweit ich mich noch richtig an die Gespräche erinner. Jedenfalls kamen super Farben und gesunde Tiere dabei heraus. Vielleicht kann sie ja mal ein Bild einstellen, die sahen echt klasse aus!
Auf die schnelle kann ich nur zwei Bilder finden. (s. Anhang)Die beiden abgebildeten Tiere wurden auschließlich, also ab Tag 1, mit Nauplien aufgezogen.
Allerdings nur Platinum-Qualität von Argent bzw. 430er von Inve. Diese angereichert mit einem Mix aus Multisanostol und Prolon (Inve). Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich da auch noch Lachsöl zugefügt.
Mit schlechten Farben hatte ich aber nie richtige Probleme, auch nicht bei meiner ersten Aufzucht mit Hefe-Brachionus und unangereicherten Billignauplien.
Denke das liegt daran, daß meine Elterntiere ebenfalls recht gute Farben haben.
Viele Grüße
Inken -
Hi Inken !
Allen Befürchtungen hingegen so sind noch sehr viele Larven lebendig-
werden jetzt ausschliesslich mit Artemia gefüttert !Bei der ersten Fütterung zeigten sie kein Interesse,gestern abend haben sie doch aktiv gejagt und ich meine erkennen zu können,das die Larven so etwas
wie ein rundes Bäuchlein haben...natürlich habe ich schon Ausfälle,aber
der jetzige Stand gibt mir doch wieder Hoffnung...
Es wird wohl Probleme geben, wenn sich die Larven an zu grossen/alten Nauplien vergreifen versuchen ...(?)Damit meine ich mir den vorletzten Wurf versaut zu haben...
Grüsse
Thomas -
Hi,
ich sauge die alten Nauplien immer mit einem Luftschlauch ab ehe ich frischgeschlüpfte dazugebe. Das Futtergewimmel wird sonst auch zu dicht und versaut das Wasser durch abgestorbene Nauplien.
mfg uwe
-
Hi !
Herzlichen dank für den Tip !
Schöne Grüsse
Thomas -
Hi Thomas,
Der Vorschlag von Uwe ist natürlich gut, aber noch einfacher geht es, wenn man die alten Nauplien mit einem kleinen Innenfilter oder luftbetriebenen Abschäumer herausfiltert.
Dabei muß man natürlich aupassen, daß keine Larven mit angesaugt werden können.
Ein winziger Sander Piccolo hat mir da gute Dienste geleistet.
Viele Grüße
Inken -
Hi Inken !
Es hört sich ein bischen risikabel an,viel 'rumexperimentieren kann ich ja
da wohl jetzt nicht mehr-obwohl,die grosse Wahl habe ich wohl auch nicht,die alten/grossen Nauplien MÛSSEN ja 'raus...
Ich habe mir so einen altmodischen Luftheber/Schwammfilter von Tetra bzw.Hagen zugelegt,den wollte ich eigentlich erst später einsetzen,aber richtig gedrosselt müsste es wohl klappen..
Habe ich jetzt gar nicht mehr dran gedacht...
was würde ich bloss ohne Euch machen
Es sind übrigens noch mindestens 50 Larven dabei(natürlich die mit der
grössten Klappe...)
Grüsse
Thomas -
Hi Thomas,
Ich wünsche Dir weiterhin Viel Glück und Erfolg mit den 50 verbliebenen Larven!
Wann bekommen wir die ersten Bilder zu sehen?

Viele Grüße
Inken -
Zitat
Original von Inken Krause
Hi Thomas,Ich wünsche Dir weiterhin Viel Glück und Erfolg mit den 50 verbliebenen Larven
Wann bekommen wir die ersten Bilder zu sehenDanke,danke.
Ich habe leider (noch) keine Dgicam(steht aber ganz hoch auf der Liste)
Mal sehen,ob ich mir nicht eine leihen kann.
Viele Grüsse
Thomas -
Hallo nochmal !
Besonders stolz bin ich ja nicht, es haben nur 20 Larven die Artemia-Diät
überstanden.Da muss ich mich noch erstmal mit den älteren Geschwistern trösten und versuche(es ist das erstemal),Bilder von ihnen
zu schicken(und den Eltern)
Schöne Grüsse Thomas -
Und hier die Kinder:
(schon wieder viel Neues gelernt heute) -
Jetzt bin ich doch ein bischen stolz...
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Hallo Thomas,
das kannst du auch sein.![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
-
Hi Thomas,
Super!
So süße kleine Fischkinder

Viele Grüße
Inken -
Hallo!
Ich muss hier nochmal nachhacken...
Bin gerade dabei Brachionus zu bestellen...mitte August solls losgehen. Dann will ich endlich meine ständig laichenden A. Frenatus beglücken. Und L.Wurdemannis...
Aber im Moment mache ich mir erst einam um die Brachionus Zucht sorgen. Kann man anstelle von runden Säulen auch rechteckige Säulen nehmen? Weil es hier keine Acrylsäulen gibt und ich mir einfach ein paar kleine Glasbecken bauen lassen will. Soweit ich verstanden habe, geht es um die kleine Bodenfläche und nicht speziell die Rundung, oder?
So 2 Säulen à 20x20x50...was meint Ihr?Thomas
Was ist aus den 20 Larven geworden? -
Hi Christian,
Für den Hobby-Gebrauch sind ganz normale rechteckige Standardbecken absolut ausreichend.
Ob die Behälter nun hoch sind oder flach ist imho vollkommen egal. Das ist bei Zooplankton höchstens eine Platzfrage.
Bei Phyto ist das anders, weil man hohe Säulen sehr effektiv von der Seite beleuchten kann.
Brachionuszucht ist wirklich leicht. Einfach leicht belüften, ausreichend (aber nicht übertrieben!) füttern und sonst nichts

Wenn man es gut machen möchte und man mit Selco füttert, ggf. regelmäßig den Mulm auf dem Boden absaugen.
Viele Grüße
Inken -
Hallo Christian,
aus den 20 Larven sind mittlerweile mehr als 100 geworden...
Du kannst mich jetzt GURU nennen
Was Dein Behälter für die Brachionus für 'ne Form hat,ist wohl eher untergeordnet...hat nur was für die Hygiene zu sagen..
weniger Dreck am Boden bei kleiner Grundfläche,wie Du schon sagst.
Da musst Du schon aufpassen,ist schon wichtig.
Schöne Grüsse Thomas -
Hallo Inken, hallo Thomas (The Guru!)

"Bzucht ist wirklich leicht" sagst Du Inken...das ist schön zu hören!
Ok, das mit der Form dachte ich mir schon fast. Allerdings hast Du es ja schon relativiert..."für den Hobby-Gebrauch" meinstest Du! Was hast Du den da im Hinterkopf gehabt?Ich will zwar den "Test" starten, aber ich bin am grübeln (vollkommen naiv) ob ich mein leeres Hinterzimmer im Büro als kleine "Zuchtstation" einrichte... natürlich werde ich noch viel lernen müssen, etc. Aber hier wird alles importiert und zB. L.Wurdemannis gib es einfach nicht... etc. (habe als Freiberufler teilweise viel Zeit um einen -oder mehrere- Versuch(e) zu starten)
Hier noch eine Frage zum Licht... wie wichtig ist das Licht? Reicht es die Behälter an ein Fenster (keine direkte Sonneneinstrahlung) zu stellen? Oder sollten es schon Röhren sein? (aus welchen Gründen auch immer)
Was ich schon erfreuliicherweise gelesen habe ist, dass B.Kulturen auch ohne längere Entnahme recht stabil weiterleben. Was muss ich den beachten, wenn z.B. ich 2 Monate keine B entnehmen muss? Wirklich kein Wasserwechsel? Nur füttern und Dreck absaugen? Klingt fast zu schön um wahr zu sein!!!
@Thorsten
Du bist ja ein wahrer Guru...haste jede der 20 Larven in fünf Stücke geteilt und leben eingehaucht??? Oder haben alle überlebt, Paare gebildet und je 10 Eier gelegt?!
***duck und lauf*** 
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Hallo Christian,also bei den 20 Larven sind nochmal 90 dazugekommen,
(welche jetzt2-3 Cm gross geworden sind)
(häten auch noch mehr sein können,aber man muss ja auch Platz dafür haben...)Die ersten 10 habe ich schon verscherbeln können,mit den restlichen werde ich wohl den norwegischen Markt sättigen können...
Mach Dir mal keine falschen Hoffnungen mit der B.zucht, vielleicht bist Du ja mehr begabt als ich,aber so pflegeleicht sind die meiner Erfahrung nach nicht..mach Dir immer schön 'n Back-up im Kühlschrank(dort klappt die Dauerlagrung noch am leichtesten..),dann kannst Du ja immer nochmal von vorn anfangen..Wenn Du Culture selco(am besten plus)
verwendest(kann ich nur wärmstens empfehlen),kannst Du die B. auch im dunkeln kultivieren...
Schöne Grüsse Thomas -
Hi Christian,
Mit dem "Hobbygebrauch" meinte ich nur, daß röhrenförmige Reaktoren platzsparender und besser sauberzuhalten sind. Und wenn man unten einen Ablaufhahn einbaut, ist die Entnahme auch einfacher, als wenn man immer mit irgendwelchen Gefäßen schöpfen muß.
Aber für Hobbyzüchter ist das m.E. vollkommen egal. Hatte noch nie das Bedürfnis nach einem professionellen Brachionus-Zucht-Gefäß.
Den Brachionus ist, wie Thomas schon andeutete, das Licht relativ egal. Tageslicht genügt völlig.
Ganz dunkel habe ich noch nicht ausprobiert, aber es müsste wohl gehen.
Viele Grüße
Inken -
Ja, ich werde auf jeden Fall die Selco Produkte nutzen. Scheint ja viel leichter zu sein.
Thomas
Super, freut micht. Vielleicht bin ich auch mal so erfolgreich...ich hoffe, in naher Zukunft. Dann kann ichs den türkischen Markt verscherbeln!
Das mit dem Kühlschrank mache ich bestimmt. Wie muss man sie den verpacken? Luftdicht??? Ich habe einein "No-Frost" also zieht er die Feuchtigkeit aus allem. Müsste ich schon dicht machen. Wie lange hält sich die Kultur im Kschrank? Was ist mit Füttern, etc?
@Inken
Alles klar! Ich danke Dir. Dann sollte ein rechteckiges Becken auf jeden Fall reichen. Das mit dem Licht ist auch praktisch. -
Hallo Christian
Die Dimension die du angegeben hast scheint mir ideal zu sein. Achte einfach auch darauf, dass du irgendwo mit dem Reaktor unter einen Wasserhahn kommst, nicht dass du da mühsamst reinigen musst. Glas geht natürlich auch, ist aber einfach vom Handling her etwas schwieriger. Schau mal, vielleicht bekommst du auch Glasvasen in dieser oder ähnlicher Grösse, da hätte es dann keine Silikonnähte wo sich die Algen festkrallen können.
Noch ein Wort zur Gefässform:
Hohe schlanke Gefässe haben einfach den Vorteil, dass mit wenigen Luftblasen eine schwache Strömung erzeugt werden kann, welche in jede Ecke gelangt, dies ist bei Normbecken fast nicht möglich. Dadurch werden die Reinigungsintervalle ebenfalls verlängert (nebst der Verwendung vom CS Plus gegnüber dem normalen CS).Thomas: wielange haben denn die Brachionus im Kühlschrank und bei welcher Temperatur überlebt? Hast du da Versuche gemacht?
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Hallo Christian,
bei uns Vermehren sich vorallem Brachionus plicatillis in relativ hohen Gefäßen besser wie in niedrigeren. Ob das am Druck liegt oder an versch. Sauerstoffkonzentrationen kann ich noch nicht abschließend sagen. Jedoch werden die hohen sowohl als auch die niedrigen Behältnisse gleichermaßen identisch gepflegt.
Ob nun aber rund oder Eckig spielt keine Rolle. Runde Gefäße sind halt leichter zu Warten.
Gruß Thilo
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Christian
Du solltest schon luftdicht verpacken.Im Kühlschrank brauchst Du nicht zu füttern.Christian und Rudi
Also 4 Wochen machen sie's schon im Kühlschrank,bei Temperaturen von 2 Grad C.Dauert dann aber dementsprechend,bis sie wieder "von den Toten auferstehen"...
Gänzlich hab's ich eigentlich auch noch nicht ausprobiert,ich will ja nichts
risikieren,es ist für mich hier relativ umständlich und teuer,Neue zu besorgen...
Ehrlich gesagt,mir hängt die ganze Planktonsuppe auch zeitweise zum Halse 'raus,ich habe nicht soviel Platz,mehrere Zuchtversuche gleichzeitig zu starten,aber dazu man braucht's halt doch...Thilo
Habe mir Euer Modell mit dem Ikea-Reaktor nachgebaut,hoffe,es
macht die Stand-by Kulturen pflegeleichter...@Inken
Man kann sie im dunkeln kultivieren,hab's ausprobiertÜbrigens habe ich kürzlich eine schwangere L.wurdemanni (oder ähnliche)isolieren
können,die mir rundt 200-300 Larven beschert haben,von denen allerdings
nur noch 20 am leben sind(nach 10 Tagen)
Ich habe dabei ein anderes Preparat zur Brachionus-fütterung benutzt
(flüssig aus der Tube,fertig angereichert,nur Faulheit meinerseits)
und ich bin sicher,das das plötzliche Massensterben unter den Larven,
was zeitlich mit einem Zusammenbruch der B.kultur zusammenfiel,
wahrscheinlich vermieden werden konnte,wenn ich mich an diem bewähreten Methode gehalten hätte...Schöne GrüssreThomas
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