Verschiedene Fragen zu Wasserklärung und Spurenelemente

  • Keimreduktion und Wasserklärung - Womit macht ihr es? 0

    1. ich habe gar kein Aquarium ;-) (0) 0%
    2. etwas ganz anderes (0) 0%
    3. keines von beiden (0) 0%
    4. UV-C-Klärer alleine (0) 0%
    5. Ozonisator + UV-C-Klärer (0) 0%
    6. Ozonisator alleine (0) 0%

    Hallo!

    Mich beschäftigen zur Zeit ein paar Fragen, die ich trotz intensiver Nutzung der "Suchen"-Funktion noch nicht klären konnte.

    Zuerst mal eine kurze Beschreibung meiner Situation (Beckendaten siehe Signatur):
    Habe seit einigen Wochen ein paar Einsiedler und einen Seeigel im Becken. Ansonsten läuft alles noch jungfräulich in der Anfangsphase. Kämpfe noch ein wenig mit Lärmquellen (Abschäumer, Lampe, Strömungspumpe, Überlauf) - ansonsten aber alles in Ordnung - finde ich!

    Meine Fragen:
    a) Keimreduktion mit Ozon oder mit UV-C
    b) Spurenelementzugabe

    zu a)
    Habe mich schon etwas über die verschiedenen Systeme der Ozonisatoren und UV-C-Klärern informiert. Habe verschiedentlich auch schon über Probleme und Unglücke beider Systeme aus früheren Zeiten gelesen - sind die noch aktuell?
    Ich würde mir gerne einen Ozonisator anschaffen, weil ich zum einen auf einen weiteren Stromfresser verzichten möchte und ausserdem keinen großen Aufwand bzgl. Verrohrung betreiben möchte. Gehe ich richtig in der Annahme, dass alles was eine UV-C-Klärung schafft, ein Ozonisator auch erreicht? Brauche ich unbedingt Mess- und Regeltechnik für den Ozonisator oder genügt es auch einfach das Teil an den Abschäumer anzuschliessen. Woraus sich die nächste Frage ergibt: Sind H&S-Abschäumer Ozon-tauglich. Wie sieht es generell mit der Gefahr einer Zerstörung von PVC-Teilen im Technikbecken aus wg. der Sauerstoffradikale?

    b) Spurenelemente
    Genügt es für den Anfang, wenn ich mich für die Spurenelemente eines Herstellers entscheide und die (meist) drei Flaschen kaufe und entsprechend den Angaben dosiere. Bekomme ich da auch ausreichend Calcium ins Becken oder brauche ich auch gleich einen Kalkreaktor (will zu Beginn erstmal überwiegend Weichkorallen halten)
    Was unterscheidet dieses System (Spuren + Kalki) vom Balling-System?

    Ich hoffe, ich konnte meine Fragen einigermassen klar rüberbringen. Ist halt so schwer, weil mich wirklich viele Detailfragen interessieren und ich al Anfänger ja auch keinerlei praktische Erfahrung habe!

    Viele Grüße und Danke schonmal für eure Tipps!

    Flo

    :wink

  • Hallo,

    es ist sehr lobenswert wenn du dir soviele Gedanken machst aber lass es einfach etwas ruhiger angehen und verzichte auf die ganze Technik, das kostet einen Haufen Geld und geht auch ohne.

    Einen UV-Klärer haben die meisten um mögliche Krankheitserreger zu bekämpfen, in ernsten Situationen reichen die Teile aber meist nicht aus.

    Ozonisator hatte ich noch nie und ist bei einem normalen Becken wohl nicht nötig.

    Kalki brauchst du auch nicht, wenn du vorerst nur Weichkorallen pflegen möchtest reicht Balling um Ca und KH zu halten, dein Verbrauch wird in diesem Fall recht niedrig sein. Selbst später reicht Balling, es gibt viele Becken mit dichtem Stenkorallenwachstum welche nur mit der Ballingmethode betrieben werden.

    Spuren solltest du auch erstmal sein lassen und wenn dann nur deutlich geringer dosieren als empfohlen und langsam je nach Besatz und Bedarf steigern.

    Gruß Henry

  • Hallo
    a: ich würde dir auch eher zum Ozon raten.
    1. Anschaffung günstiger
    2. Unterhalt ist günstiger

    Ich fahre mein Becken ohne Redoxregelung, habe Ihn eine 1/2 Umdrehung kleiner gestellt wie ich Ihn riechen kann, bei 25mg/h.

    Ozon greift so ziehmlich alles an was Oxidieren kann, entscheident ist halt wie lange und wieviel. Der Regelhahn am Abschäumer war nach einem 3/4 Jahr geschmolzen (so sah es zumindest aus).

    Zum Kalki und Spurenelemente:
    Kalki lässt sich "relativ" schlecht einstellen. Auch aber erst zu empfehlen bei größem CA Verbrauch. Wenn du Regelmäßig einen Guten WW machst und die Werte im Grünen Bereich, sind Spuri´s eigentlich nicht Überlebensnotwendig.

    @ Henry: Schon mal ein Ozonisator angeschlossen trotz Werte im unteren Messbereich ? Was meinst du was da trotzdem noch für ein Schnodder rauskommst :wink

  • Zitat

    Original von Uwe Demann

    Ozon greift so ziehmlich alles an was Oxidieren kann, entscheident ist halt wie lange und wieviel. Der Regelhahn am Abschäumer war nach einem 3/4 Jahr geschmolzen (so sah es zumindest aus).

    Hallo Uwe,

    das würde ja bedeuten, dass ich mir jedes Jahr einen neuen Abschäumer kaufen muss - mal grob gesprochen! Damit wären dann die günstigen Investititonskosten dahin! - Oder!
    Vor allem müsste ich ja immer ein Ersatzgerät zu hause stehen haben, weil es ja passieren kann, dass plötzlich der Abschäumer wegoxidiert ist! :smiling_face:
    Außerdem: Gibt das denn keine bösen Stoffe ab?

    Grüße - Flo

  • Hi Flo

    Nicht der Abschaeumer ist kaputt gegangen, sondern der Regelhahn, ein 1€ Teil. Keine Angst, jeder gute Abschaeumer ist heute 100% Ozontauglich. Nur die Lufschlaeuche und die kleinen Haehne und Ventile dafuer, die sind es z.T. leider nicht, was aber auch kein grosses Problem ist, da billig.
    Ich benutze garnichts von den genannten Sachen, da nur noch Schlammfilter. Allerdings habe ich auch noch einen Abschaeumer und Ozonisator fuer den Notfall.

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Habe meine UV vor 3 Monaten ausgeschaltet, keine sichtbare Veränderung im Becken seitdem - auch keine Pünktechen an den Docs.

    Seitdem leite ich allerdings Ozon ein, aber in sehr geringer Menge (ca. 20mg im 1000 Liter Kreislauf). Seitdem ist das Wasser schön klar, ich setzte praktisch keine Aktivkohle mehr ein, da der Gelbstich so auch weg geht. Selbst in dieser geringen Einstellungen erhöhte sich schon das Redoxpotential, daher gehe ich von mindestens leichter Keimreduzierung aus.

    Der Ozonisator verbraucht in der Einstallung gerade mal 2 Watt, die UV hat mit 20W immerhin da zehnfache verbraucht - ohne den Gelbstich zu entfernen. Hinzu kommt etwa einmal im Jahr ein Röhrenwechsel.

    Ich behalte die UV aber, falls doch mal ne Krankheit ausbricht.

    Gruß
    Sven

  • Hi,

    ich werde nichts von Beidem benutzen, da ich versuche, eine möglichst große Schwammdichte zu erreichen. Die filtern z.B. Bakterien bis zu 96% raus. Ein UV-C-Klärer wäre mir viel zu radikal mit dem Plankton.

    Ciao
    Joachim

    ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen


    Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET kämpft erfolgreich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, Infos unter:
    http://www.target-human-rights.com

  • Benutze keines von beiden! Bis jetzt sehe ich auch keinen Grund dies zu ändern. Wenn dann eher Ozon. Akohle ist bei mir im Dauereinsatz.

    Einmal editiert, zuletzt von Christian T. (22. Februar 2006 um 10:26)

  • Zitat

    Original von Joachim Kolb
    Hi,

    ich werde nichts von Beidem benutzen, da ich versuche, eine möglichst große Schwammdichte zu erreichen. Die filtern z.B. Bakterien bis zu 96% raus. Ein UV-C-Klärer wäre mir viel zu radikal mit dem Plankton.

    Glaub mir, mein Becken ist voll von Schwämmen, kaum ein Stein, der nicht an der abgeschatteten Seite komplett von Schwämmen zu ist. Das war auch schon während der UV-Zeit so.

    Gruß
    Sven

  • Hallo Flo!

    Ich verwende im Riffbecken nur UV, da auch relaitv wenig Fische.
    Im Fischbecken verwende ich UV und Ozon da doch eher viel und große Fische.
    spurenelemente verwende ich schon lange nciht mehr (ausg. Mg.), da tausche ich lieber öfter das Wasser.

    Servus,
    Peter

  • Hi Flo,

    Ich verwende (wieder) UV und Ozon. Es sind beides sehr nützliche helfer, und jedesmal wenn ich Zeitweise ohne Arbeite komm ich immer wieder zum Entschluß mit läuft es einfach besser :winking_face: Und die Ergebnisse geben mir recht.

    Spurenelemente kommen nur selten zum Einsatz wenn div. Tests anstehen, ansonsten klappt das über den Wasserwechsel bislang ganz gut, da ich auch kaum bis garkeine SPS Korallen pflege ist der Verbrauch entspr. geringer.
    Im neuen Riffbecken werden aber wohl auch noch einige SPS Korallen (jaja die bessere Hälfte :grinning_squinting_face: :wink :winking_face: ) Einzug halten so daß sich das zumindest bei einem Becken vermutlich bald ändern wird.


    Grüße Thilo

  • Also ich tendiere bislang eher zu Ozon - hab aber auch schon mal gelesen, dass das sehr gefährlich sein kann - wenn die Sauerstoffradikel ins Becken gelangen.

    Wo liegen sonst noch die Probleme beim Ozon begraben?
    Ist die Vermeidung einer "Ozon-Überdosierung" mittels Redox-Meß-Steuerelement möglich?

    Grüße

    Flo

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