Brunnenbauer Eingewöhnungsphase

  • Wir haben vor 10 Tagen ein Pärchen Brunnenbauer (Opistognathus aurifrons) zugesetzt. Einer der beiden ist uns leider trotz 98% Abdeckung in den Überlaufschacht gesprungen und dort verstorben. Habe daraufhin zunächst die Abdeckung noch verbessert. Mein Händler war so nett uns von einem Päärchen einen der beiden Partner zu verkaufen. Die Chance für pssendes geschlecht war dementspr. bei 50%. Wenn es kein Päärchen werden würde hätten wir noch die 2.te gekauft dann hätten wir halt ein 100% Pärchen und einen "Single" gehabt.
    Nach 2 Tagen, wir waren schon ganz glücklich, ist diese Grundel dann in die Höhle des vorher zugesetzten geschwommen.

    Eine der beiden kuckt mit ihrem Köpfchen meistens aus der Höhle. Sie kommt bei der Fütterung auch kurz aus der Höhle um einige Brocken Futter aufzunehmen.
    Die andere Grundel ist aber selten bis nie zu sehen. Auch nicht zur Fütterung und Ich mache mir deswegen langsam etwas Sorgen um sie.

    Habt ihr einen Tip wie man hier unterstützend eingreifen könnte, oder sollte ich die (hoffentlich noch) beiden einfach eine Weile in Ruhe lassen ?

    Gruß
    ...Martin

  • Kann man Brunnenbauer nicht in Kolonien halten? Oder geht nur ein Bock unf mehrere Weibchen?

  • man kann die nur in grossen Becken zu mehreren halten. Dann gehen wohl zwei immer in eine Höhle und die nächste Höhle muss ca 1 m Abstand haben.
    Woran kann ich Mänchen und Weibchen unterscheiden ? Ich habe einen und weiss nicht , was es ist. Es gab kein Paar im Laden. Den ich habe , der hat aber einen ganz dicken Bauch , der Bauch ist an der Stelle auch sehr viel dunkeler als der Rest des Fisches . Ist der Schanger ?

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Labuske (2. Januar 2006 um 11:41)

  • Hi

    Ich habe 4 O. aurifrons in 120x60x60 und das geht sehr gut. Alle 4 Tiere sitzen auf einer Flaeche von 30x20 cm und berwegen sich max 30 cm von ihrem Loch weg. Die anderen Ecken vom Becken haben sie noch niemals besichtigt, obwohl sie die groessten Fische im Becken sind. GU sind keine zu erkennen, aber es gibt min. 1 Paar im BEcken, da einer schon mehrfach Laich im Maul hatte. Jeder hat seine eigene Hoehle, aber die scheinen untereinander verbunden zu sein.
    Aggressionen konnte ich noch nie beobachten. ICh wuerde immer wieder mehrere Tiere pflegen, sind absolut witzig und interessant.
    Als ich die 4 TIere einsetzte habe ich sie etwa eine Woche(!) garnicht gesehen, dachte schon sie waeren alle tot, ploetzlich waren sie dann alle da und frassen wie die Schweine

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Die gleiche Erfahrung wie Jens habe ich in einem Händlerbecken (über Monate
    hinweg) auch gemacht. Daher auch meine Fragen...

    Hat noch jemand welche gehalten?

  • Hi Christian,

    hatte auch drei Aurifrons und einen Black Cap Brunnenbauer auf 120*50*50 (nur im vorderen Drittel).
    Gab nie Probleme unter den Aurifrons (auch wenn die Höhlen nur 10cm entfernt waren), nur der Black Cap vertrieb mit Drohen alle x Monate mal einen aus deren Höhle, wenn die im besser gefiel :O.
    Das größere Weibchen wechselte ab und zu von einem zum anderen und wohnte manchmal auch alleine..
    Gruppenhaltung scheint ideal zu sein.

    Viele Grüße
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von FrankE (2. Januar 2006 um 16:31)

  • Zitat

    Original von Thomas Labuske
    man kann die nur in grossen Becken zu mehreren halten. Dann gehen wohl zwei immer in eine Höhle und die nächste Höhle muss ca 1 m Abstand haben.


    Wie kommst Du da drauf :confused_face: ?(Wie andere schon geschrieben haben lassen sie sich zu mehreren halten wenn die Beckengröße (wie bei allen Fischen) und die Einrichtung paßt. Nur echte Paare werden über einen längeren Zeitraum zusammen wohnen, aber auch dies kann sich immer wieder ändern. Die Bauten werden aber gerne im kurzem Abstand angelegt und die Brunnis klauen sich dann immer wieder Baumaterial vom Nachbarn. Allerdings sind sie großteils sehr schreckhaft bei größeren und/oder Rabauken.

  • Hallo, dann nutze ich diesen Thread auch mal :-). Was für ein Bodengrund bietet Ihr den Tieren und wie hoch ist er? Danke!

    Viele Grüße, Christian

    1 Ati Sunpower 8*39 Watt

    2 Tunze Streams mit Minicontroller

    1 Jebao Wavemaker 25

    1 Eheim Förderpumpe

  • Christian: Livesand, ca 8 cm hoch an der Stelle an der die Brunnebauer sitzen. Zusätzlich dazu diverse zerkleinerte Bruchstücke von LS ( 0,5cm > x >= 1cm) um den Sand zu stabilisieren der ansonsten ziemlich leicht "fließt". Diese werden von den Grundeln auch sehr gerne mit eingebaut. Ist schon erstaunlich was die im Mund alles so mit sich rumtransportieren und einbauen können.


    Gruß
    ....Martin

  • Hallo Christian,

    sehr gut geeignet ist normaler Korallenbruch mit 2-4mm, auf den man zusätzlich noch einiges an zerschlagenem kantigem Lebendgestein mit 5-20mm gibt, das mit der Zeit eingegraben wird.
    Bei Korallenbruch alleine bekommen die nicht so gut stabile Höhlen hin.
    Der Bodengrund sollte schon seine 10cm haben..

    Viele Grüße
    Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von FrankE (3. Januar 2006 um 10:48)

  • Zitat

    Original von KS


    Wie kommst Du da drauf .


    Hat man mir mal gesagt, als ich vor ein paar Wochen nach Brunnenbaueren gefragt habe, finde ich aber auch nicht mehr wo genau. Vielleicht habe ich es auch wo anders gelesen, aber wenn es nicht so ist, dann sorry.


    Ich habe für meinen Brunnenbauer extra eine grosse Ecke abgetrennt, in der 10 cm hoch jede Körnung von Sand bis 3 cm Bruchstücken liegt.
    Nur der Brunnenbauer mag das wohl nicht. Er hat sich in einem anderen Teil, wo nur Live Sand ist eine fast waagerechte Röhre unter einen Lebendstein gegraben.
    Aber das wundert mich nicht. Bei mir macht eh jeder was er will und nicht was im Buch steht:
    wie gesagt der Brunnenbauer Opistognathus aurifrons
    gräbt waagerecht im Livesand, anstatt im tiefen Korallenbruch einen Brunnen zu bauen
    die Grundel Valenciennea puellaris baut sich aus dem Korallenbruch und Sand riesige Höhlen und der Schleimfisch verjagt die Grundel dann und zieht da ein.
    Die Anemonenfische Amphiprion ocellaris gehen immer noch nicht in die Anemone und schwimmen nur im freiem Wasser und der Mandarinfisch wird von keinem Fisch beachtet, der kann machen was er will und wird egal wo er ist , von keinem verjagt. Das finde ich natürlich gut, aber komisch.

    naja, die Fische können ja auch nicht lesen, was über sie geschrieben steht :smiling_face:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!