Hallo Wolfgang
Was soll heisen schön das du wieder da bist?
Eure sinnfreine Anspielungen könntet ihr beiden (Robert und du) euch sparen, da sie einer Diskusion wenig dienlich sind.....denke du verstehst.
So jetzt zum Thema
Hoffe ich hab dich nicht falsch verstanden mit dem regeln des Marktes. Und das einige Sachen nicht mehr importiert werden sollten, halte ich für nicht gut.
Es ist zwar ein toller Traum das bei keinem mehr Fische sterben müssen, nur wenn das wirlich der Fall wäre, wären erst die Fischer pleite, dann die Importeure und dann die Händler (zumindest die die nur MW haben)
Einfach zusagen "das darf nicht mehr rüber kommen" halte ich für den falschen Weg. Vielmehr sollten die Leute (auch hier im Forum) ihre ganzen Erfahrungen weitergeben. Zum Teil wird das ja schon gut gemacht, nur hier könnte noch viel mehr kommen.
Ich weiß ich wiederhole mich, nur wenn Leute hier nicht zu ihren Tieren stehen die sie halten, weil sie Angst haben deshalb angemacht zuwerden.........Bestes Beispiel sind meine Haie und der dadurch entstanden Kontakt mit anderen Haltern. Andere Halter die einfach keinen Bock haben über ihre Erfahrungen zuberichten, weil sie dafür angemacht werden.
Ich erinnere mich hier an Endlosdiskusionen über Weiskehl, Chelmon, Paru, Rochen , Haie, Kaiser usw usw
Ich meine halt das sich die Aquarianer unter sich erstmal einig sein müssten, erst dann macht ein weiterer Schritt Sinn. Aber hier sehe ich mehr als schwarz. Es gibt einfach zuviel Pseudotierschützer die meinen was sie machen ist OK, aber andere für ähnliches anmachen zumüssen, die Gegenseite sind dann die. denen es wirklich scheiss egal ist was mit ihren Tieren ist. Beides gibt es und beides ist falsch! Nur solange man hier keinen Ansatz findet kann man alles andere vergessen.........
Das gleiche gilt für die Art Kunden die Geiz geil finden, einerseits kann ich sie verstehen, auf der anderen Seite kann einen dieser Art Kunde ganz schön auf die Eier gehn.
Gruß Frank
Greenpeace mag uns nicht
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Matthias -
6. Dezember 2005 um 22:16
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Hallo Frank!
Keine feinsinnige Anspielung =). Ich hab mich zurückgemeldet, weil der Server so lange weg war - Robert hat gemeint, weil ich länger nix geschrieben habe. Das ist alles. Zerstör hier nicht unsere neue Harmonie
:D:wink :D:wink!Zum Nichtimportieren von einigen Spezies meine ich folgendes: Stellt sich nach anfänglichem Import heraus, dass das Tier nur schwer oder nur unter besonderen Bedingungen haltbar ist, sollte es nicht mehr standartmäßig sondern nur noch auf Bestellung importiert werden. Das ist übrigens ein sehr hobbyfreundlicher Ansatz. Die meisten Tier- und Naturschutzverbände vertreten die Ansicht, dass vor dem Erstimport nachgewiesen werden muss, dass die Entnahme für die Population unschädlich und eine artgerechte Haltung gewährleistet ist. Da das in der Praxis kaum geht, wäre es sofort aus mit Neuimporten.
Dass sich Tierhalter gerade von selten gehaltenen Spezies austauschen ist mehr als begrüßenswert. Nach dem von mir vorgeschlagenen Ansatz wird es auch weiterhin Leute geben, die sich Haie, Rochen oder andere Leckerbissen halten können. Aber das sind halt dann die Freaks, die sie auch am Leben erhalten. Was ich zurückdrängen will, ist, dass solche Tiere im Geschäft einfach angeboten und jedem verkauft werden, ohne Rücksicht auf seine Anlage, sein Engagement und sein Können. Freilich kann sich auch ein Anfänger einen Hai bestellen. Das kann ich nicht ausschließen. Aber der unüberlegte Gelegenheitskauf wird damit schon erschwert.Gruß
Wolfgang
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Hi,
da hat Wolfgang schon Recht. Wenn ich an Franks kleinen Schaukelfisch denke und mir vorstelle das davon 10 Stück in einem normalen Zooladen in den Schaubecken schwimmen - ähm schaukeln
- dann würden wohl mindestens 9 davon als Gelegenheitskauf bei besonders "Unwissenden" Aquarianern landen. Halt weil die ja so süß sind.
Andererseits muß ich sagen das bei den meisten Händlern die ich kenne nur die Standardfische in den Becken schwimmen und "Exoten" sowieso extra bestellt werden müssen. Ich denke also das die meisten besseren Händler das schon umgesetzt haben was Wolfgang wünscht.mfg Uwe
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Hallo Wolfgang,
ZitatOriginal von Wolfgang S
Zum Nichtimportieren von einigen Spezies meine ich folgendes: Stellt sich nach anfänglichem Import heraus, dass das Tier nur schwer oder nur unter besonderen Bedingungen haltbar ist, sollte es nicht mehr standartmäßig sondern nur noch auf Bestellung importiert werden
Und wer macht das Gutachten über die Haltbarkeit? Etwa Frau Thaler
ZitatNach dem von mir vorgeschlagenen Ansatz wird es auch weiterhin Leute geben, die sich Haie, Rochen oder andere Leckerbissen halten können. Aber das sind halt dann die Freaks, die sie auch am Leben erhalten.
Braucht man dann einen "Freakschein" zum Fischkaufen

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Hallo Use / Wolfgang
Spontankäufe sind sicher nicht der Brüller, nur haben wir alle das doch schonmal gemacht.
Ein Händler der nur "Standart" anbietet wird auf Dauer sicherlich auch Probleme bekommen.
Es ist halt schwer es jedem recht zumachen. Ich werde auch weiterhin "Raritäten" bestellen. Einfach deshalb weil der Kunde sowas sehen will. Natürlich sage ich schon vor dem Verkauf was zubeachten ist (soweit ich das halt weiß)
Was ist überhaupt eine Rarität und was ist Standart? Mir war es eihentlich immer egal ob das Tier jetzt selten ist oder nicht. Gelbe Doc´s gehören heute noch zu meinen Lieblingsfischen und daran wird sich auch nix ändern und das obwohl sie eigentlich in jedem Becken schwimmen.
Was ist leicht zuhalten, was schwer? Das ist die nächste Frage. Hier denk ich das wenn man sich informiert, gewissenhaft vorbereitet,Becken/Grössenverhältnis stimmt, man eigentlich jeden Fisch halten kann. Dazu braucht man auch kein Experte zusein.
Gruß Frank -
Zitat
Original von Frank Mohr
Hallo Use / Wolfgang
Spontankäufe sind sicher nicht der Brüller, nur haben wir alle das doch schonmal gemacht.
Ein Händler der nur "Standart" anbietet wird auf Dauer sicherlich auch Probleme bekommen.Gruß Frank
Hi Frank,
eben. Wenn ich das süße Vieh in einem Zooladen gesehen hätte schwämm der jetzt schon in einem meiner Becken. Wenn ich den erst bestellen muß denke ich darüber nach und dann laß ich es meistens doch lieber. Schlecht für den Händler - gut für den Fisch. Meine Händler jammern schon das ich ich immer nur Fische und Korallen bringe und nichts mehr kaufen will. Ich bestell dann immer Pseudochromis aldabrensis
als Zuchtpaar. Die aufzutreiben versuchen Sie schon seit über einem Jahr vergeblich.mfg Uwe
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Hai use
machen wir das alle so wie du, brauchen wir uns über Händler keine Gedanken mehr zumachen, weils keine mehr geben wird, wo du dann bestellst..........
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naja so lange es Läden gibt in denen man Exoten bekommt ohne dass jemand Fragen stellt selbst wenn man nicht mal weiss wie das gewünschte Tier heisst.
Gerade in bei einer bekannten Kette hier gibt es immer erstaunlich viele Raritäten.Ich für meinen Teil bin mir dessen bewusst dass mein Hobby der Natur eher schadet als nutzt. Genauso schadet mein Auto der Umwelt und und und.
Ich lasse mich trotzdem ungern von den Greenpeace Heinis als Tierschänder brandmarken. Wenn die Importbedingungen etc. verbessert werden könnten wäre ich dafür auch bereit etwas tiefer in die Tasche zu greifen aber das wird in einer freien Marktwirtschaft wohl erstmal nicht passieren. -
Zitat
Original von Frank Mohr
Hai use
machen wir das alle so wie du, brauchen wir uns über Händler keine Gedanken mehr zumachen, weils keine mehr geben wird, wo du dann bestellst..........
Ganz so ist es ja auch nicht. Wenn er meine Fische und Ableger verkauft verdient er 200% mit nahezu 0 Ausfällen. Nach Abzug seiner Spesen bleibt genug für ihn übrig. Und wie gesagt. Auf Bestellung hätte er den Schaukelfisch wohl innerhalb einer Woche da. Nur paßt der Schaukelfisch, realistisch betrachtet, auf Grund seiner Endgröße leider nicht in meine Becken.
mfg Uwe
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Hallo zusammen!
Spannendes Thema, nicht? Also:
@Klaus:
Kein Gutachten. Es gibt Gott sei Dank auch ehrliche Meerwasseraquarianer (wie z. B. Frank), die nicht nur über Erfolge sondern auch Misserfolge berichten. Das Internet ist eine hervorragende Möglichkeit, etwas über die Haltbarkeit eines Tieres zu erfahren. Und die Händler wissen, ob Tiere besonderes transportempfindlich sind oder grundsätzlich krank ankommen. Man müsste halt so etwas wie einen Informationspool aufziehen. Natürlich ist man dann von der Mitarbeit der Leute abhängig. Aber das ist halt so bei Freiwilligkeit. Die Alternative lautet über kurz oder lang gesetzliche Regelung. Ob uns das dann besser gefällt?Nein, einen Freakschein brauchst du dann eben nicht (der käme aber wohl bei gesetzlicher Regelung). Der Effekt, auf den ich setze, ist das, was Uwe richtig angemerkt hat: Bei Bestellung denk ich halt eher nach und der Kaufreiz durch das Fischchen direkt vor meiner Nase entfällt auch.
@ Frank:
Ich glaube nicht, dass ein Händler nur überleben kann, wenn er schwer haltbare Tiere anbietet. Die Zahl der frustrierten Aquarianer, die nach dem x-ten Misserfolg aufgibt, ist auch nicht gering und das sind dauerhaft verlorene Kunden. Außerdem halte ich die Bestellmethode immer noch für besser, als ein gesetzliches Totalverbot. Das droht zwar nicht aktuell, soviel ich weiß, aber so etwas geht ruck-zuck.ZitatIch für meinen Teil bin mir dessen bewusst dass mein Hobby der Natur eher schadet als nutzt.
Derzeit sicher. Aber muss man das auch fatalistisch hinnehmen? Was spricht dagegen, die Schäden zumindest zu minimieren oder das Ganze sogar ins Positive zu kehren?ZitatIch lasse mich trotzdem ungern von den Greenpeace Heinis als Tierschänder brandmarken.
Na, ob das "Heinis" sind, lassen wir mal dahingestellt. Und im Ergebnis sagen sie doch nix anderes, als du selbst in deinem obigen Zitat ?(. Ich glaube nicht, dass Greenpeace der Feinde Nr. 1 der Meerwasseraquaristik ist.Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Rarität bedeutet ja nicht zwangsläufig unhaltbar
Ein Chelmon oder Weiskehl ist ja keinen Rarität und gelten trotzdem als schwerer zuhalten.
Was mich etwas stört an dieser Diskusion ist, das hier von schweren Schäden geschrieben wird. Ich denke nicht das die Aquaristik einen solchen Schaden anrichtet.
Meist werden doch Jungfische bestellt und von diesen würden wahrscheinlich viele in der Natur nie das Erwachsenenalter erreichen. So retten wir ja theoretisch vieleicht sogar das ein oder andere Leben
Seltenst werden doch so genannte Showtiere (adult) bestellt. Von solchen Fischen stehen auch immer wenige auf den Listen.
Gruß Frank -
Zitat
Original von Wolfgang S
Derzeit sicher. Aber muss man das auch fatalistisch hinnehmen? Was spricht dagegen, die Schäden zumindest zu minimieren oder das Ganze sogar ins Positive zu kehren?
Na, ob das "Heinis" sind, lassen wir mal dahingestellt. Und im Ergebnis sagen sie doch nix anderes, als du selbst in deinem obigen Zitat ?(. Ich glaube nicht, dass Greenpeace der Feinde Nr. 1 der Meerwasseraquaristik ist.Ich halte nicht besonders viel von Greenpeace - da war "Heinis" fast noch geschmeichelt
Die Umwelt kann sicher sogar noch mehr Fürsprecher bzw. Verteidiger, Retter etc. brauchen nur gefallen mir oft die Methoden nicht.Ich kenne mich zu wenig aus auf diesem Gebiet um einschätzen zu können was die Alternativen zum Fang von Aquarienfischen in manchen Regionen wären. Würden die Fische dann unbehelligt im Meer schwimmen oder würden sich die Menschen dort vielleicht noch viel zerstörerischer ihren Lebensunterhalt verdienen?
Klar würde keine kleine Grundeln fangen um sie zu essen
aber vielleicht wäre ein intaktes Riff ohne den Markt Aquaristik an manchen Stellen weniger Wert für die Bewohner, rein finanziell gesehen.
Wer gesunde Korallen und Fische langfristig verkaufen will muss dafür sorgen das Riff nicht zu zerstören oder zu überfischen - aus purem Eigennutz.Ich kann mich auch noch erinnern dass hier mal jemand erzählt hat dass Docs mancherorts auch in grossen Mengen auf dem Fischmarkt landen - da bringen sie sicher weniger Geld ein und somit müssen mehr davon gefangen werden.
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Habe da mal einen sehr interessanten Bericht bei Spiegel TV gesehen. Das ist eigentlich nur noch eine einzige Spendensammlungsmaschiene. Ab u. zu mal ein paar Aktionen dass mann noch da ist aber mehr ist da nich mehr... Eigentlich traurig. Sollten halt mal nach Kanada fahren wenn all die Robben abegeschlachtet werden

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Hallo Frank!
ZitatRarität bedeutet ja nicht zwangsläufig unhaltbar Ein Chelmon oder Weiskehl ist ja keinen Rarität und gelten trotzdem als schwerer zuhalten.
Ich hab auch grundsätzlich nix gegen Raritäten. Aber Chelmon und Weißkehl sind gute Beispiele insbesondere dafür, dass man kein Gutachten braucht, um die schwere Haltbarkeit festzuszutellen.
Das Problem solcher Diskussionen ist, dass zu wenig zwischen Tierschutz einerseits und Natur-/Artenschutz andererseits unterschieden wird - aber dir brauche ich das sicher nicht zu erklären. Die Frage, ob ein Tier haltbar ist und unter welchen Bedingungen, gehört zum Tierschutz. Also sind Chelmon und Weißkehl in erster Linie Tierschutzfragen. Eine leicht transportier- und haltbare Rarität ist kein Tierschutzproblem. Allerdings ist es halt oft so - aber nicht immer -, dass es davon dann auch in freier Natur nur geringe Populationen gibt und deshalb schon das Wegfangen von wenigen Tieren Probleme machen kann. Das ist dann eine Frage des Artenschutzes. Oft hängen die beiden Probleme auch zusammen: Sind Arten sehr gefragt, aber schlecht haltbar (= Tierschutzproblem), müssen für den Nachschub viele Tiere permanent weggefangen werden. Das kann insbesondere in den Hauptfanggebieten dann auch zu einem Artenschutzproblem führen.Dass Jungfische bestellt werden, ist auch gut so. Aber auch die sind meist schon in einem Alter, in dem sie "aus dem Gröbsten raus" sind und gute Überlebenschancen haben. Und sie fehlen für die Fortpflanzung. Es kommt halt immer darauf an, wie viele es an Ort und Stelle insgesamt sind und wie hoch die Produktion ist. Im übrigen fehlen die Tiere, die man den Räubern wegschnappt, dann diesen. Aber auch da kommt es sicher auf den lokalen Fangdruck an.
Noch zu den "großen Schäden". Was ist schon ein großer Schaden und was ein kleiner? Ich glaube auch, dass in Relation zu so gewaltigen Dingen wie Erderwärmung oder CO2-Anstieg die Aquaristik allenfalls gering ins Gewicht fällt. Das sollte uns aber nicht in eine Art Ist-eh-schon-Wurst-Mentalität fallen lassen. Im übrigen glaube ich nach wie vor, dass die Aquaristik ein Wirtschaftszweig ist, der - vernünftig betrieben - gerade in armen Ländern vielen Leuten eine Existenz verschaffen kann. Das ist ein Aspekt, der bei den Umweltverbänden oft viel zu kurz kommt. Nur sollte es nicht so sein, dass die Menschen nur über Raubbau ihr Einkommen erzielen können. Aber da sind wir wieder bei Hans-Werners Gedanken vom fairen Handel....
Gruß
Wolfgang
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Zitat
Original von Frank Mohr
Seltenst werden doch so genannte Showtiere (adult) bestellt. Von solchen Fischen stehen auch immer wenige auf den Listen.
Hi Frank,
gefangen werden sie trotzdem, aber sie landen halt in der Pfanne
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Hallo Steffen!
ZitatWürden die Fische dann unbehelligt im Meer schwimmen oder würden sich die Menschen dort vielleicht noch viel zerstörerischer ihren Lebensunterhalt verdienen?
Das theoretische Schicksal eines gefangenen/gesammelten Tieres lässt sich natürlich nicht voraussagen. Aber dass der eine oder andere überleben und zur Arterhaltung beitragen würde, steht sicher außer Zweifel. Und dass z. B. Sprengstofffischerei schädlicher ist als der giftfreie(!) Fang von Aquarientieren, stimmt sicher auch. Deshalb meine ich ja, dass die Aquaristik durchaus auch was Positives für die Riffe und die menschen dort sein kann. Wenn die Riffe etwas wert sind, werden sie sicher eher erhalten, als wenn sie als einmalig benötigtes Baumaterial betrachtet werden. Kommt halt immer darauf an, in welchem Umfang und mit welchen Methoden man herangeht, und vor allem, ob die Fänger auch die Zusammenhänge überschauen.Gruß
Wolfgang
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Guten Abend Zusammen,
ein ganz wichtiger Punkt fehlt da noch. Die Selbsteinschätzung.
Jeder sollte Wissen in wie weit er seinem Wunschtier bzw. dessen Pflege auch Rechnung tragen kann und damit nicht übers Ziel hinaus schießt.
Somit Regelt sich auch die Nachfrage für entspr. Tierarten, und daß der Kunde auch mal was Aussergewöhnliches sehen will wird wohl jeder von euch zugeben müssen
. Ein Verantwortungsvolles Handeln für den ehrkäufer besteht dann aber doch vor allem darin seine Kundshcaft in sofern zu kennen daß man weiß wem man welches Tier Verkaufen kann und welches nicht!Daß man die aber gänzlich weglässt bzw. Importverbote erteilt halte ich ebenfalls für absolut falsch.
Auch eine Art Sachkundenacheis für heikle/große Fische so wie das in der Terraristik nötig ist manchmal, wäre es auch hier Denkbar. Allerdings sollte der Papierkram dann shcon Überschaubar und vor allem Nachvollziehbar sein.
Wenn nun Leute wie Frank z.b. Haie halten liegt es in deren Selbstverantwortung wenn diese Erfahrungen der Pflege Publiziert werden, die Sache auch so auszuleuchten daß der GANZE Aufwand damit ebenfalls schonungslos offen Publiziert wird, so ist der Sache sicher gut getan und man kann über eigentlich JEDES Tier Schreiben und Diskutieren!
Postings wie das z.b. von Nils (nach seinem Besuch bei Frank) und die weiterfolgenden von Frank bezügl. Fütterung etc. finde ich hier mindestens genauso wichtig wie schonende Fangmethoden und nachhaltigern Riffschutz in den Herkunftsländern.
Zudem halte ich nach wie vor daran fest daß unser Hobby auch Arten und Naturschutz bedeutet, wenn auch Indirekt und noch in zu gerignem Maße, aber ich nehme auch hier wieder die Terraristik als Zugpferd heran.
Wären seltene Arten wie Nashornfrösche, Nashornleguane, Oman Dornschwanzagamen, usw. usw. Aufgrund ihrer Seltenheit nie für die Terraristik gefangen worden, so könnte man heute auch keine Internationalen Zuchtprojekte zur Bestandststabilisierung Unternehmen.
Und die Terraristik hat die Tiere sicher nicht an den Rande der Ausrottung gebracht.So gibt es weitere Zahlreiche Beispiele, ich kenne genug Aquarianer die Aufgrund ihrer Beckengröße schon so einigen Waisenkindern ein Artgerechtes Zuhause geboten haben, oder was wäre wenn sich keine Privaten -ich sag jetzt mal "Tierfanatiker" - sich z.b. mit Krokodilen o.ä. Beschäftigen würden, was würde man dann z.b. mit den Geschmuggelten Tieren tun die so oft beim Zoll Entdeckt werden?
Ein Zoo kan sicher einiges Aufnehmen aber sicher nicht soviel wie Sichergestellt werden an Exotischen Illgealen Tieren.
Und ich bin mir sicher daß die Meeresaquaristik über die Jahre noch deutlich an Bedeutung zulegen wird, hinsichtlich des Natur und Artenschutzes und das sicher in einigen Punkten.
Grüße Thilo
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Zitat
Original von Frank Mohr
Seltenst werden doch so genannte Showtiere (adult) bestellt. Von solchen Fischen stehen auch immer wenige auf den Listen.Hallo
Das mit den selten bestellten Showtieren mag in D ja zutreffen, hier sind die Haendlerbecken voll damit. 30 cm Imperator, Maculosus, Sohal, etc. alles zu haben und zwar permanent. Das ist nun mal das Zeug was die Leute hier so haben wollen. Die stehen auf den Listen nicht nur zur Zierde, die werden bestellt, und zwar reichlich! Deutschland ist das Land der Zwerge, was die Groessen der gehaltenen Fische angeht.
Gruesse
Jens
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Zitat
Original von Jens Kallmeyer
Deutschland ist das Land der Zwerge, was die Groessen der gehaltenen Fische angeht.Aber nur, weil wir wissen, daß sich juvenile Exemplare viel besser an die Aquarienhaltung anpassen.
Gruß
Uwe -
Hallo Uwe
Nein, das denke ich eher weniger. Es gibt sicherlich auch hier Freunde von grossen Fischen, aber hier setzt es sich in der Summe an Aquarianern eher durch das man keine 50 cm gross werdenden Fische in einem 2 Meter Becken hält. Dennoch gibt es noch genug Leute mit 300 Liter Becken die (meist ohne sich zu informieren) einen kleinen Paletti kaufen.
Den meisten Käufern die so einen Fisch haben wollen kaufen ihn sowohl für zu kleine Becken als auch adult oder juvenil. Bei kaisern ist halt der schon weit höhrere Kaufpreis schon etwas limitierend bei adulten.
Es macht letztlich dann die Diskussion und das nachlesen was dann später oft erst greift.
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Moin Jens
Nun, wenn jemand lieber grössere Fische hält ist da ja nichts gegen einzuwenden. Ich hab auch lieber grössere Becken, mit grösseren Fischen. Ich nehm halt lieber Jungfische da ich es sehe wie Uwe. Die Fische haben es einfach so leichter sich den Becken und dem Futter anzupassen. Grundelplankton find ich ja auch ganz nett, aber halt nicht in "grossen" Becken.
Das alles im Amiland etwas anders ist wissen wir ja, genau wie bei den Schlitzis (Asiaten) Die trocken die Seepferde ja lieben und fressen sie dann in der Hoffnung das der Kleine dann besser seinen Mann steht
Nur wir sind ja hier und haben hier mit Vorurteilen "zukämpfen"
Robert oder wie du auch jetzt immer heisen magst
Ich denke der junge Paletti in 300 Litern ist garnicht so schlecht. Die Leute ziehen den Fisch gross, gewöhnen sich an ihn und werden dann meist vergrösseren. So zumindest meine Erfahrung. Ich denke jeder (deutsche) Aquarianer machts das. Ich kenne keinen der mit 300 Liter angefangen hat und es dabei geblieben ist. Gut für die Fische, gut für die Händler.
Man sollte nicht alles so schwarz sehen und den Leute schon eine gewisse Tierliebe zugestehn. Sicherlich gibt es auch andere, nur das sind doch ehr Ausnahmen.
Ich bin mir auch darüber im Klaren das mein Rochen vieleicht mal ein anderes Becken braucht, war mir schon klar als ich ihn zu mir geholt habe. Nur wenn ich dann Bilder von asiatischen Fischmärkten sehe, wo diese Tiere zu Hunderten tot auf den Auslagen liegen, denk ich mir doch das meiner Glück gehabt hat.
Gruß Frank -
Zitat
Original von Frank Mohr
Rarität bedeutet ja nicht zwangsläufig unhaltbar
Hi Frank,
dann habe ich ja noch Hoffnung mal so einen vierbeinigen "Lauf"hai zu bekommen
Weiß da zufällig jemand den Namen oder die Homepage von Scott Michael? -
Hi Klaus,
auch wenns hier ja OT ist

Ich nehme an du meinteste ein Wobbegong? Gabs bei Koelle mal für knapp 400 €uro.
Grüße Thilo
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Hi Thilo,
Nein. Michael Scott zeigte abends ein Foto von nem kleinen Hai der am Boden gelaufen ist. Der hat mich fasziniert
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Hallo Wolfgang,
ich weiss schon, dass es im Namen von Greenpeace auch anders geht, ich habe auch das "Greenpeace-Buch der Korallenriffe" und dort werden auch die Alternativen zur aquaristischen Nutzung gezeigt: Branntkalk und Baumaterial.
Aber wenn´s auf Breitenwirkung ankommt sowas, wenn man auch Verbündete sein könnte, die am gleichen Strang ziehen, naja .....Ich würde den Fischern oder den Heimatländern unserer Tiere nichts vorschreiben können, ich wollte nur mögliche Ansätze aufzeigen. Fair-Trade-Organisationen haben es in Brasilien und anderswo auch geschafft ähnliche Sachen in vernünftige Bahnen zu lenken.
Wenn ich Fernsehberichten Glauben schenke, geht es beispielsweise auf den Phillipinen den Menschen teilweise so schlecht, dass sie nur daran denken können, wie sie sich und ihre Familie heute satt bekommen. Die werden fragen, was nutzt mir die lebendige Kuh, die Milch gibt, wenn ich oder meine Kinder nicht mehr leben.
Menschen in solch existenziellen Nöten kann man schlecht sagen, sie sollen die Riffe für uns erhalten.
Es ging in diesem Bericht (schon vor Jahren) auch um Cyanidfischerei und Sprengfischerei, die offenbar beide auch für die Nahrungsgewinnung eingesetzt werden, mit denkbar schlimmen Folgen für Menschen und Riffe, wie Vergiftungen und Verstümmelungen auf der einen Seite und der totalen Zerstörung auf der anderen.Es kann ja wohl nicht so sein, dass bei uns auch noch das letzte Stückchen Land "in Wert gesetzt wird", wo bei uns die meisten Menschen an zuviel Essen sterben, und dort, wo die Mensche wirklichen Mangel bis zur existenziellen Bedrohung erleiden, sollen die Leute für uns die Riffe erhalten. Leben wir in Wolkenkuckucksheim?
Auch in der dritten Welt denkt man in "Einkommen" und "Arbeitsplätze"!Ich denke, nur pragmatische Lösungen können funktionieren, wenn man die Riffe erhalten will, die von Klimaerwärmung und Stürmen noch nicht zerstört sind. Da hilft Idealismus nur bedingt.
Wolfgang, das ist jetzt nicht alles speziell an dich gerichtet, aber ich hab´s mal so addressiert, ich denke du hast Verständnis :wink.
Grüße
Hans-Werner
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Sehr treffend formuliert Hans Werner.
Man kann Leuten denen es schlecht geht nicht mit "Naturschutz" daherkommen - das klappt ja nicht mal in unserer Wohlstandsgesellschaft. Das wird nur funktionieren wenn diese Menschen auch etwas davon haben und zwar direkt und sofort.
Es muss sich für sie finanziell lohnen diese Riffe zu "bewirtschaften" ohne sie zu zerstören. Das betrifft nicht nur die Aquaristik, auch Whalewatching oder Tauchtourismus kann oftmals die bessere Alternative zum Raubbau sein.
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Hallo Hans-Werner!
Vorschreiben können wir weder den Menschen vor Ort noch den Herkunftsländern etwas. Das bleibt diesen selbst oder internationalen Vereinbarungen vorbehalten. Aber das ist für mich keine Ausrede, die Hände resigniert in die Hosentaschen zu stecken (und uns kann man auch etwas vorschreiben). Es geht auch keinesfalls darum, nach der Zerstörung der eigenen Umwelt jetzt von den anderen die uneigennützige Bewahrung derselben zu fordern. Wobei man durchaus daran denken kann, andere vor den selbst gemachten Fehlern zu warnen. Gerade weil es um Einkommen und Arbeitsplätze für z. T. sehr arme Menschen geht, sollten wir aber alles in unserer Macht stehend tun – selbst wenn es wenig ist - , dem zerstörerischen Raubbau entgegenzuwirken, damit die Sammler und Jäger nicht nur ihre Kinder sondern diese wiederum auch die nächste Generation ernähren können. Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Selbstredend ist es schwierig, einem Fischer unterhalb des Existenzminimums zu erklären, er solle z. B. bestimmte Gebiete zeitweise schonen, um dauerhaft etwas zum Verkaufen zu haben. Aber erstens soll man die Leute nicht allgemein für dumm, unbelehrbar oder naturzerstörerisch halten und zweitens ist es halt nun mal so, dass ein zerstörtes Riff niemandem mehr nützt und niemanden ernährt. Also sollte unser Interesse schon mal sein, dass der Fischer anständige Preise erzielt, damit er auch bei schonender Bewirtschaftung seine Familie ernähren kann. Im übrigen aber ist es wohl nicht immer so, dass die im aquaristischen Bereich tätigen Leute so ganz arme Menschen sind (und ich meine damit nicht die in der BRD :-)). Zum Teil geht es sicher auch um ganz handfeste Gewinninteressen, wobei das ja auch nicht von vorne herein unmoralisch ist. Genau an den von dir angesprochenen pragmatischen Lösungen sollten wir interessiert sein.
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Ich stimme dir zu das der Fänger mehr für seine Arbeit bekommen sollte. Nur ich hab dir schonmal versucht zuerklären das noch höhere Fischpreise von 99% der Käufer nicht akzeptiert werden. Du solltest dich mal als Verkäufer in einen Laden stellen um das mal life mitzuerleben. Um jeden Cent wird versucht zuhandeln. Den Ansatz der Aufklärung wie du dir es denkst ist gut, nur glaub ich nicht das er umsetzbar ist.
Man kann vieleicht Organisationen etwas besämpftigen das sie ein anders Bild von Hobby Meeresaquaristik bekommen. Nur bei den Leuten vor Ort wo es wirklich ums nackte Überleben geht kann ich mir das nicht vorstellen. Dort geht es ehr darum schnell viel Geld zumachen das die Familien wenigstens für ein paar Tage Essen aufn Tisch bekommen. Da den Leuten mit Riffschutz für ihre Kindes Kinder zukommen wird wohl kaum möglich sein.
Gruß Frank -
Hallo Frank,
die Preise im Laden haben ja sowieso recht wenig mit dem Geld zu tun dass der Fänger bekommen hat. Da stecken andere Mechanismen dahinter.
Je nachdem welchen Laden man aufsucht sind hier Preisdifferenzen von 300% problemlos möglich. Die Fänger bekommen aber ziemlich sicher das gleiche für ihre Fische. -
Hallo Frank, hallo Steffen und alle die noch dabei sind!
Da muss man sich die Preisgestaltung einmal anschauen. Die kenne ich natürlich nicht. Aber es müsste doch möglich sein, herauszufinden, was in etwa auf den Fänger, den Zwischenhandel/Exporteur, den Transport sowie die Groß- und Einzelhändler fällt. Dann könnte man auch sehen, ob und wo Potenzial drin wäre, um vor Ort mehr ankommen zu lassen. Ich schätze mal, Steffens Einwand trifft die Sache recht gut. Es geht also gar nicht gleich mal um Erhöhungen der Endverkaufspreise. Allerdings sollte man m. E. den Meerwasseraquarianern schon auch allmählich beibringen, dass eine „Geiz-ist-geil-Mentalität“ zu Lasten der Menschen vor Ort und der Riffe auf Dauer nicht hinnehmbar ist. Und da geht es mir keineswegs um die Beruhigung von Umweltverbänden, sondern tatsächlich um Menschen- und Riffschutz. Die Vermeidung von Angriffsflächen und gesetzlichen Regelungen ist nur eine wichtige Folge, nicht das Hauptziel. Wenn man den Leuten konkret sagen könnte, das Tier kostet 1 € mehr und der kommt zu 100 % dem Fänger und dem Riffschutz zugute, dann - glaube ich jedenfalls - wäre durchaus bei vielen Bereitschaft da. Aber: Die Sache ist ja nicht so einfach. Denn wie stellt man sicher, dass der € wirklich dort ankommt, wo er hinsoll? Und wie stellt man sicher, dass die Leute vor Ort den Mehrverdienst nicht einfach einschieben und jetzt noch mehr plündern, weil ja noch besser dafür bezahlt wird? Das wäre ja nur zu verständlich aber absolut kontraproduktiv. Also es ist sicher nicht so einfach damit getan, dass man Preise erhöht. Das Ganze bedarf der Organisation, Betreuung und Kontrolle, so wie es bei Fair Trade praktiziert wird, obwohl es sicher auch dort nicht immer hundertprozentig klappt. Die nächste Frage ist, wen kann man dafür gewinnen? Und da denke ich z. B. an bestehende Organisationen die sich die Hilfe zur Selbsthilfe aufs Banner geschrieben haben. Oder auch nationale Wirtschafts- und Naturschutzbehörden bzw. Verbände.
Gruß
Wolfgang
PS: Gehen bei Euch auch die Smilies nicht?
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Zitat
Gehen bei Euch auch die Smilies nicht?
Vieleicht ist das Thema zuernst
Wolgang
Klingt alles sehr ehrenvoll was du da so an Gedanken einwirfst, nur leider sieht die Realität ganz anders aus. Fische sind ein Geschäft und wie bei jedem Geschäft versucht jeder der daran beteidigt ist das Beste für sich rauszuholen. Das der Fänger das arme Schwein das unterste Glied ist wird sich niemals ändern. Denn Armut hat keine Lobi in dieser Welt.
Verbände usw machen auch nichts aus reiner Nächstenliebe, auch hier würden Kosten entstehen und wo soll man diese dann abwelsen? Am Käufer? Oder willst du bei den Fluggesellschaften mal nachfragen ob sie vieleicht billiger werden? Natürlich zum Wohle der Umwelt und des Riffschutzes
Ich seh hier wirklich keine Möglichkeit etwas zuändern.
Gruß Frank -
Zitat
Original von Wolfgang S
Dann könnte man auch sehen, ob und wo Potenzial drin wäre, um vor Ort mehr ankommen zu lassen.moin,
traurig,aber wahr
würde man den fängern mehr geld zukommen lassen,würde das in einer armen,unterentwickelten volkswirtschaft dazu führen,daß jeder "arme/arbeitslose" fische fängt,da man den verdienst ja über den normalen satz anheben würde.
sicherlich sind die fänger die armen schweine,aber für den riffschutz wäre diese maßnahme kontraproduktiv!
:winkmbb
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Hallo mbb!
Das Problem hab ich ja angesprochen. Aber mit diesem Ansatz muss man die Meerwasseraquaristik weltweit verbieten, dann fängt keiner mehr zu diesem Zweck. Damit hast du dir die Argumentation der Totalverbieter aber zu eigen gemacht. Es gibt im übrigen durchaus Ansätze, z. B. begrenzte Fanglizenzen zu vergeben oder Riffabschnitte an Genossenschaften zu verpachten, so dass halt nicht jedermann einfach loslegen kann. Da kommt der Ansatz von Hans-Werner zum Tragen, dass das Riff jemandem "gehören" muss. Also lösbar ist das Problem schon.Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
mal ne Frage warst du mal in "solchen" Ländern ?
gruss Claude
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Hallo Frank, mbb,
da muß ich Wolfgang recht geben, so würde ich das auch nicht sehen wollen, dass man da nichts machen kann.
Es gibt immer Möglichkeiten, etwas zu machen.
Z. B. läuft es ja bei Fair Trade so, dass es weniger Zwischenstufen gibt, also weniger Händler, die das Gro des Gewinnes machen, sondern das Geld direkt beim Anbauer, hier dem Fischer ankommt. Aber wie schon gesagt, es müßte dann halt auch sein "eigenes" Riff sein.Daniel Knop arbeitet doch an Korallenzuchtprojekten in den Riffgebieten, Tridacnas werden auch gezüchtet und verkauft. Irgendwie wird das schon gehen. Es wäre sicher nicht die schlechteste Entwicklungshilfe, entsprechende Projekte zu fördern. Greenpeace könnte sich ja auch einbringen :D.
Im Regenwald (ich glaube atlantischer Regenwald, Brasilien) soll es ein Projekt geben, wo Pflanzen, die in Plantagen nicht wachsen würden, im Regenwald wie in einem Garten "bewirtschaftet" werden und wo Schmetterlingspuppen gesammelt und verschickt werden (für Tropenhäuser, Sammler?), ohne die Bestände zu zerstören. Das ganze wird von Biologen begleitet und läuft vermutlich erst einmal als Projekt, ohne größere Einbindung und ziemlich klein dimensioniert. Aber es haben halt ein paar Leute ein sichere und ökologisch sinnvolle Arbeit. Vorbild?
Naja, da müßten sich halt Leute vor Ort drum kümmern.
Wenn sich bei uns mit Vorschriften tatsächlich etwas regeln ließe, sollte man es bei den Kaiserfischen eigentlich gemerkt haben. Haben sich die Bestände damals erholt?
Auf internationaler Ebene ist es etwas anderes. Als die Tridacnas geschützt waren, hat es dann auch mit der Zucht geklappt. Ist aber sicher nicht in größerer Breite praktikabel.
Grüße
Hans-Werner
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Zitat
Original von Wolfgang S
Hallo mbb!
. Damit hast du dir die Argumentation der Totalverbieter aber zu eigen gemacht.dann reden(schreiben) wir aber aneinander vorbei.
die bewirtschaftung der riffe und eigentum daran ist zwar ein guter ansatz,ist aber noch nicht mal bei uns in der 1.welt verwirklicht.
in der 3.welt ist doch größtenteils nur überleben angesagt,profitgier etc setzt erst auf der großhandels/exporteursebene ein,unterstelle ich.
eine verdoppelung des fängerpreises würden wir als endverbraucher noch nicht mal merken,aber einstecken würde ihn der exporteur.ich bin mehrfach mit fängern getaucht,glaub mir ich weiß,wie es aussieht,da kommt so schnell nix an

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Zitat
Original von Hans-Werner
Z. B. läuft es ja bei Fair Trade so, dass es weniger Zwischenstufen gibt, also weniger Händler, die das Gro des Gewinnes machen,
Hi Hans-Werner,
gibt es doch (Importe über Agenturen). KOmischerweise kosten bei diesen einzelhändlern die Tiere mindestens genausoviel wie bei Händlern die ausgesuchte Tiere im Großhandel kaufen
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Frank
Ja, ja, der Raubtierkapitalismus! Wahrscheinlich hast du (leider!) recht. Aber wenn jeder nur schaut, dass er so schnell wie möglich so viel wie möglich einsacken kann und der Käufer versucht, so viel wie möglich für so wenig wie möglich zu bekommen, werden die Menschen, die Riffe und die Aquaristik recht schnell auf der Strecke bleiben. Dann fragt sich nur noch, ob das Klima, die Bauwirtschaft, die Fischerei oder die Aquaristik schneller sind. Wenn das so ist und es sich nicht ändern lässt, und wenn man nicht nur von Besitzgier sondern auch von echter Naturliebe beseelt ist, dann kann man eigentlich gesetzlichen Beschränkungen der Meerwasseraquaristik nicht mehr ernsthaft widersprechen. Und das wäre – jedenfalls für mich – ein schwerer Schlag. Natürlich würde auch ein Aquaristikverbot die Riffe nicht endgültig retten. Aber notfalls würde ich den Weg mitgehen. Denn sehenden Auges und bedenkenlos an der mutwilligen Zerstörung ausgerechnet des Lebensraumes mitzuwirken, der mich am meisten fasziniert, das bringe ich auch nicht übers Herz. Ist halt auch eine Frage der persönlichen Einstellung.
Und noch etwas gebe ich zu bedenken: Viele, die jetzt so lautstark fordern, es dürfe sich nix ändern und vor allem nichts verteuern, werden sich bei gesetzlichen Regelungen die Meerwasseraquaristik jedenfalls in der jetzigen Form überhaupt nicht mehr leisten können. In der Terraristik konnte das durch verstärkte Nachzuchten einigermaßen abgepuffert werden. In der Meerwasseraquaristik wird das auf absehbare Zeit kaum gehen, zumal genau die Leute Nachzuchten auch nicht fördern, weil sie ja etwas teuerer sind.......Aber allmählich drehen wir uns im Kreise und das bringt einen bekanntlich auch nicht weiter J
@ Claude
Nein, aber muss man das, um nachzudenken?

Hab ich mir schon gedacht, dass du es nicht so gemeint hattest. Und wenn es wirklich in keiner Weise zu verwirklichen ist .... siehe oben @ Frank
@Hans-Werner
Es gibt so ein Projekt (ich glaube in Costa-Rica) für Baumsteigerfrösche. Da werden von "Froschfarmern" Ablaichbehälter aufgehängt und abgesammelt. Ein gewisser Prozentsatz verbelibt in der Natur. Ob es langfristig klappt muss man sehen.
Gruß
Wolfgang
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@ Claude
Nein, aber muss man das, um nachzudenken?

Ja muss man da man es echt mal gesehen haben muss wie das da abläuft wie die Menschen dort leben.
Dann weiss man auch wie sinnig oder unsinnig Ideen sind die auf Basis unserer Gesellschaft erdacht werden.gruss Claude
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Nachdem du dort schon gewesen bist hast du ja vielleicht einen besseren Vorschlag ?
Sind diese theoretischen Ansätze denn so falsch?
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