Eure Erfahrung mit Po4 Adsorbern?

  • Hi zusammen

    Mich würden mal eure Erfahrungen mit Po4 Adsorbern interessieren. Vor allem aber wie es bei euch ist, im Bezug zu denen auf Aluminium basierenden und denen auf Eisenbasis.

    Habt ihr dabei Unterschiede bemerkt, welche sind bei euch besser.

    Zumindest bei uns habe ich letztlich schon oft Aluadsorber versucht aber eigentlich bisher nie so einen deutlich und schnellen Rückgang gehabt wie mit diversen Adsorbern auf Eisenbasis.

    Im übrigen ich achte auf sauberes Wasser, das heisst das ich Gelbstoffe vorher oder eigentlich immer minimiere. Es muss noch was anderes sein was bei mir ist warum die nicht ziehen. Das ging schon mit dem ersten von Tm los, der zweite von einer anderen Firma zog nicht, und der dritte von wieder einer anderen Firme funktionierte bei mir auch nicht.
    Es muss was geben was sonst noch adsorbiert wird

    Als Hintergrund muss ich natürlich anfügen das ich seit einer Weile an einem kleinen Artikel zu dem ganzen Thema Phosphatreduzierung im Aquarium arbeite und vor allem im Bezug auf die Aluadsorber nicht recht weiterkomme. Ich lese das wieder einige anfangen mit den Flüssigmitteln oder gar mit Eisen oder Stahlwolle, dabei dachte ich über das sind wir ja nun hinaus. Scheinbar aber doch nicht.

    bin mal gespannt was ihr so sagt, vor allem diejenigen, die mit beiden Adsrobern praktische Erfahrung und somit wohl auch einen Vergleich haben, das wäre nicht vekehrt.
    Danke vorab.

  • Hallo Robert,

    der Eisenabsorber von Aquamedic funktionierte bei mir im Säckchen das im Filterbecken lag, so gut wie gar nicht. Jetzt habe ich ihn in den dazu gehörigen Filter gepackt. Dort geht er nicht schlecht.

    Was wirklich gut ging, war das Biophos 3 von der Korallenzucht, auf Aluminiumbasis.
    Ich hab jeweils ein drittel der Packung auf mein 300 Liter Becken im zwischenzeitlich zweckentfremdeten Zeovitfilter eingesetzt.
    Dort zog das Material bei einem einmaligen Einsatz (1/3 der Packung) innerhalb von 3 Tagen die hälfte des PO4 aus dem Wasser. Von 1mg auf 0,5mg. Fast schon zu heftig.
    Das einzige was mich daran stört, ist der Preis. Geht halt schon ins Geld.

    Den UltraPhos von Claude habe ich zwar da, aber noch nicht ausprobiert.
    Einen Dank an Claude, für die Probepackung !

    Andreas

  • Hallo Robert, :smiling_face:

    ich habe bisher 5 verschiedene Absorber ausprobiert.
    Wirklich zufrieden bin ich dabei nur mit dem ROWAphos.(Rowa)
    Komischerweise konnte ich keinen/kaum einen Rückgang feststellen mit Silicarbon(Aquaconnect),Antiphos FE,Antiphos(beide Aqua-Medic) und Phosphatredukt von Amtra.
    Eingesetzt wurden/werden die Absorber bei mir in dem Phoshatfilter von Aqua-Medic.(ca.250L/Std. durchlauf)

    Einen Rückgang des Phosphatwertes kann ich beim ROWAphos allerdings
    auch nur innerhalb der ersten 24 Stunden feststellen.

    Liebe Grüße,
    Thomas

  • ist schon seltsam mit den Adsorbern.
    Jahrelang benutzte ich keinen, dann einen Al-basierten und plättete prompt alle Becken.
    Danach zog diese Art absolut nichts mehr aus dem Wasser und der PO4-Wert stieg.
    Seitdem probierte ich sämtliche am Markt befindlichen Fe-basierten Adsorber (außer Sprung-Produkt) mit mehr oder weniger Erfolg.

    Vor 4 Monaten stieß ich auf ein absolutes No-Name Produkt und ist seitdem im Einsatz ,- das arbeitet vorzüglich :confused_face: ....an der Körnung experimentiere ich noch :face_with_rolling_eyes:

    Servus
    Stefan

  • Hallo Robert,

    ich habe auch schon einiges probiert.
    Am liebsten sind mir die auf Alu-Basis. Zur Zeit verwende ich von Tunze Quickphos in einer Filterröhre.
    Mir gefällt, das der PO4-Wert fast konstand bleibt und nur geringe Schwankungen auftreten. Also für den Dauereinsatz ideal.

    Zum senken des PO4-Wertes habe ich einen extrem starken Eisen-Absorber. Der Verlangt aber ganz exakte Dosierung!!! Sprich genau messen und ausrechnen wieviel PO4 raus soll, dann entsprechend Menge abwiegen. Das Phosphat ist dann innerhalb 5h raus.
    Was aber bedeutet, ohne Vorsicht und Präzision ist das Mittel gefährlich!
    Zuviel macht auch 0,000mg/L und alles ist TOT!

    Drum möchte ich es hier lieber nicht Empfehlen! :confused_face:

    Übrigens, mein PO4-Wert halte ich bei 0,08-0,12mg/L und finde es gut!

    Gruss Sven

  • Hallo Sven

    Interessant, das würde mich mal interessieren was das ist? Wenn du offen nicht schreiben willst, gerne auch per PN.

    @all
    Was ist mit dem beobachteten Zusammenhang Gelbstoffe entfernen bei Alu Adsorbern? Gibt es hier keine Erfahrungen von euch?
    Das mehr reduziert wird wenn vorher mit Kohel gefiltert wurde etc.

    @Stefan: auf welcher Basis ist da No Name Produkt?

    Thomas: Geht mir eigentlich ebenso, der Aquamedic (alu) hat es bei mir nicht gebracht Amtra (kleine Säckerl) auch nicht. Rowa und andere Eisenadsorber gehen aber ganz gut.

    Ganz wichtig ist natürlich in dem Zusammenhang die Anwendung. Meist sollte das material gut durchspült werden können. Aber davon gehe ich ja mal bei allen aus die sowas anwenden :smiling_face:

  • Hallo Robert

    Zu Anfang hatten wir Rowaphos, der einfach im Sack in die Strömung ins Hauptbecken gehangen wurde (noch ohne Technikbecken) was prima funktionierte, aber schlimm aussah :grinning_squinting_face:

    Danach haben wir fast nur noch ungewaschenen Fe-Adsorber von Korallenzucht.de genommen, da wir den hier günstig bekommen. Nach dem Aktivieren und Waschen war dieser eqivalent zu Rowaphos. Ich denke aber auch, jeder andere Fe Adsorber hätte gut gezogen Die Anwendung erfolgte im umgebauten Wirbelbettfilter von Petluck.de mit einer Eheim Compact 300, was aber von der Durchströmung verbesserungswürdig war. Danach kam ein Versuch über Contraphos Al-basierten Adsorber einzusetzen, ohne Erfolg.

    Vor 4 Monaten habe ich nun den Petluck Filter in Rente geschickt und einen AquaMedic Filter mit einer JBL Compact 600 installiert, der zunächst mit Ultraphos Al-Adsorber gefüllt war. Wieder keine Reaktion. Erst die Rückkehr auf Fe basierten Adsorber brachte wieder Besserung.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    Einmal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (4. November 2005 um 10:01)

  • Hallo Zusammen :wink


    Hat auch eien No Name im einsatz
    Funktion:
    Po4 kann ich kein richtige aussage machen ich denk er dat funktioniert aber er hat woll das ganze gespeicherte Po4 wieder abgebeben! Was gelbstoffe angeht wahr er echt gut! das ding wahr richtig gelb!

    Was aber das problem bei allen Adsorbern ist das sie wenn sie gesetigt sind das gannzen Po4 wieder abgeben! Also punkt zum tauschen verpasst hats halt nichts gebracht! Ausserdem wenn das dann eintritt fahren die Wasserwerte alle Achterbahn!
    Ich hab da erfahrung :grinning_squinting_face: Gell Claude

    Was gelbstoffe algemein angeht dann lieber Kohle wobei da auch das problem mit er übersetigung ist, oder Ozon!

  • Zitat

    Original von Thomas Jokisch
    ... Antiphos...Eingesetzt wurden/werden die Absorber bei mir in dem Phoshatfilter von Aqua-Medic.(ca.250L/Std. durchlauf)

    Einen Rückgang des Phosphatwertes kann ich beim ROWAphos allerdings
    auch nur innerhalb der ersten 24 Stunden feststellen.

    Liebe Grüße,
    Thomas

    Komisch, ich verwende auch Antiphos von AquaMedic in genau dem gleichen Filter mit ungefähr diesem Durchfluss und bin sehr zufrieden damit :confused_face: Habe mal ne Probepackung von dem JBL-Zeugs bekommen, sieht so ziemlich genauso aus wie das Antiphos und war auch gleich in der Wirkung / Handhabung. Sind ja auch beide auf Zeolitbasis.

    Wenn der PO4-Wert bei 0,092 ist wechsle ich den Inhalt. Dann sinkt er relativ langsam innerhalb von ein paar Tagen (was ja auch erwünscht ist) wieder auf 0,046. Er steigt dann über 6-8 Wochen langsam (anfangs gar nicht) wieder auf den alten Wert und wird dann wieder gewechselt. Bin so absolut zufrieden.

    Ein Freund nimmt das Powerphos con Claude auf Eisenbasis. Er hat massive PO4-Probleme aufgrund von Altlasten, das Zeugs zieht sehr schnell Phophat raus, ist dann aber auch schnell erschöpft. Naja kein Wunder, er pendelt immer zwischen 0,25 und 1mg / L innerhalb von Tagen :winking_face_with_tongue: Komischerweise wachsen bei ihm die Korallen trotzdem ganz gut.

    Gruß
    Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sensay (4. November 2005 um 10:00)

  • Hallo Actros

    eine Anmerkung habe ich aber doch :smiling_face:
    Eisenadsorber wie auch Aluminumadsorber geben das absorbierte Material nicht mehr frei.

    Und es ist schon klar das man Gelbstoffe mit Kohle entfernt oder Ozon.

    Es geht mir einfach darum wer eine Idee warum die Aluadsorber in manchen Becken nicht recht funktionieren und in manchen schon?

  • Hallo Robert!


    Sorry mal wieder nicht alles richtig gelessen :face_with_rolling_eyes:

    Die frage ist eigentlich was für die grossen Aquarianer die viele becken haben und auch das dann beurteilen können! Sie haben dafür auch eine erklärung und wissen was es ist! Vorallem die die haben besser Möglichkeiten zum Testen
    Bei mir währ es nur ein ursachen raterei :face_with_tongue:

    ich meld mich mal per PN.

  • Hi!


    Benutze das Ultraphos und Ultra Sil abwechselnd im Dauerbetrieb. Da ich ja ein Problem mit meinem alten Boden habe und den darin befindlichen Depots ist es bei mir mit dem PO4 Wert immer nicht so toll. Aber mein PO4 hat sich jetzt so auf 0,28 eingependelt. Das ist schon nicht schlecht vorher hatte ich 0,5-0,8. Sauge jetzt langsam alten Boden ab.

    Werde aber mal einen Eisenadsorber ausprobiren. Aber meine Korallen stehen besser denn jeh deswegen möchte ich das alles nicht zu schnell senken. Da mene No3 Werte ja auch nicht die besten sind 50mg.

    Das Wasser ist übrigens Klasklar. Ich merke das schon das ein Unterscheid zu vorher ist.

    @ Sensay

    Hatte in meinem Becken noch nie unter 0,2 Po4. Teilweise 0,8 und es hat noch nie den Korallen geschadet. Ich denke das das PO4 Problem alles ein bischen übertrieben wird. Wenn es nach den Vorgaben geht müsste mein Becken schon gekippt oder total veralgt sein und keine Koralle dürfte wachsen. Das einzige ist ich muss alle 2 Tage meine Scheiben putzen :wink

  • Morgen Christian,

    selbst Scheiben putzen alle 2 Tage ist normal, das geht mir auch so und ich kenne keinen, bei dem es nicht so ist.

    Ich sehe nur, dass die Korallen bei dem Freund nicht ganz so farbig bleiben wie bei mir, wenn wir Ableger von meinen Korallen zusetzen. Die gehen ein bischen mehr ins bräunliche. Aber nicht dramatisch oder so.

    Gruß
    Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sensay (4. November 2005 um 10:57)

  • Ja !

    Ok ! Das mit der Farbe habe ich auch ein bischen. Teiweise. Meine Monti Platte ist knallrot. Aber manche Acros gerade mit blau bleiben ein bischen dunkel. Aber ich kann damit leben. So lange alles wächst und gedeiht. Denke aber das man schon schauen sollte die Werte möglichst nicht so hoch zu kommen lassen. War einfach damals ein Fehler weil ich Groben u. feinen Bodengrund gemischt habe und teilweise bis 11 cm hoch. :winking_face_with_tongue: Nun damals wurde mir das so empfohlen man war halt noch nicht so weit. Aber ich sauge jetzt bei jedem WW was ab und irgendwann hoffe ich habe ich auch wieder normale Werte. Ist eh gut wenn es langsam passiert. :winking_face: :wink

  • Hallo Robert,

    habe dir ne PN geschickt.

    Seltsam ist, der AL PO4-Adsorber von Tunze(910) senkt den PO4-Wert auf etwa 0,1 und bleibt bei diesen Wert. Nimmt man ihr raus, steigt der Wert ...packt man ihn wieder rein fällt PO4 wieder auf 0,1mg/L!

    Gruss Sven

  • Hey, das ist ja mal wieder eine interessante Diskussion.

    Ich gehöre auch zu der Fraktion, bei der die Absorber nicht funktionieren. Ich habe drei Produkte ausprobiert:

    Jeweils eins auf Alu-, Eisen- und Zeolith-Basis.

    Jeweils durchprobiert mit: Säckchen lose ins Becken gehängt (gut umströmt), in einem speziellen Filter so eingestellt, dass der Absorber verwirbelt wird und in einem speziellen Filter so eingestellt, dass der Absorber verbackt.

    Ich habe auch schon alle drei Absorber zusammen eingesetzt und auch in Mengen jenseits der empfohlenen Maximaldosis.

    Getestet mit drei verschiedenen Tests.

    Ergebnis bei allen Konstellationen: der PO4-Wert ist wie festgenagelt bei 0,1. Weder vor noch nach Einsatz zeigen sich hier Schwankungen.

    Ich bin da auch ziemlich ratlos. Als "Nicht-Chemiker" könnte ich aber mal meine - vielleicht total hirnverbrannte - These in der Raum stellen:

    Vielleicht gibt es ja sowas wie einen PO4-Gleichgewichtswert im Wasser, der sich aus anderen Substanzen im Wasser heraus ergibt (und damit auch von Becken zu Becken unterschiedlich sein könnte) und sich immer "automatisch" einstellt. Also sowas in der Richtung wie der Zusammenhang zwischen pH, KH und CO². Wenn man nun PO4 über Absorber entfernt, wird dieser Gleichgewichtswert zunächst gestört aber dann sofort aus bestehenden PO4-Depots (und die habe ich bei meinem hohem Bodengrund bestimmt genug) heraus über geheimnisvolle chemische Reaktionen wieder hergestellt. In der Folge hätte man einen konstanten PO4-Wert trotz Einsatzes von Absorbern.

    Was meint Ihr (Ihr können jetzt eigentlich nur gewiefte Chemiker sein)?

    Grüße
    Andreas

  • Hi,

    Zitat

    Vielleicht gibt es ja sowas wie einen PO4-Gleichgewichtswert im Wasser, der sich aus anderen Substanzen im Wasser heraus ergibt (und damit auch von Becken zu Becken unterschiedlich sein könnte) und sich immer "automatisch" einstellt. Also sowas in der Richtung wie der Zusammenhang zwischen pH, KH und CO². Wenn man nun PO4 über Absorber entfernt, wird dieser Gleichgewichtswert zunächst gestört aber dann sofort aus bestehenden PO4-Depots (und die habe ich bei meinem hohem Bodengrund bestimmt genug) heraus über geheimnisvolle chemische Reaktionen wieder hergestellt. In der Folge hätte man einen konstanten PO4-Wert trotz Einsatzes von Absorbern.

    ... das ist auch MEINE Vermutung.

    Zumal wir "nur" PO4 messen und nicht Phosphor!

    Grüsse Sven

  • Bin zwar kein Chemiker, aber:

    Selbst wenn es so ein regulierendes System gäbe, müsste der Phosphat ja trotzdem irgendwo herkommen, und das könnten nur eingelagerte Depots sein. Da durch die Adsorber nun PO4 dauerhaft entfernt wird, würden diese Vorräte irgend wann erschöpft sein.

    Gruß
    Sven

  • Hallo Sensay,

    der Absorber selbst könnte die "Depotquelle" sein. Also erst rein und dann wieder sofort entrissen. Oder sogar von vorne herein Verhinderung der Absorbtion, weil das, was es im Wasser hält "stärker" ist als der Absorber.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo zusammen,

    eine erste Bitte: es handelt sich um Adsorber und bitte nicht immer von Absorbern schreiben.

    Dann ist es so, dass Adorber durchaus auch wieder adsorbierte Stoffe abgeben können auch wenn jemand (Th...) weiter oben das Gegenteil behauptet.
    Zum Beispiel werden mit Phosphat beladene Aluminium basierende Phosphatadsorber als Depotdünger für Pflanzen angeboten.
    Ich denke auch, dass sich ein Gleichgewicht einstellt. Was eigentlich bei Adsorbern sonst auch üblich ist. Wo dieses liegt ist von der Art des Adsorbers, des adsorbierten Materials und einigen weiteren Nebenbedingungen (z. B. Salzgehalt, Tenperatur, pH-Wert,....) abhängig.

  • Hallo Manfred

    Man geht zwar davon aus das Adsorber auch das wieder loslassen können was sie adsorbiert haben, zum Beispiel bei Kohle, aber bei Phsopahtadsorbern ist es eher nicht zu erwarten, bzw. ist mir kein Fall bekannt.

    Der Wert müsste auch wesentlich höher steigen wenn das Material wieder etwas abgibt. Bei Kohle ist es eher der Fall aber auch eher selten.

  • Hallo Robert,

    wie bereits von Andreas vermutet stellt sich ein Gleichgewicht ein. Wie hoch diese Gleichgewichtskonzentration ist hängt, wie bereits gesagt von sehr vielen Faktoren ab.
    Wenn diese Gleichgewichtskonzentration sehr niedrig ist, dann wird von manchen vermutet der Adsorber gibt nichts mehr ab.
    Wieso sollte der Wert dann wieder höher steigen? Wie gesagt Gleichgewicht.

  • Hi Sven

    Zitat

    Selbst wenn es so ein regulierendes System gäbe, müsste der Phosphat ja trotzdem irgendwo herkommen, und das könnten nur eingelagerte Depots sein. Da durch die Adsorber nun PO4 dauerhaft entfernt wird, würden diese Vorräte irgend wann erschöpft sein.

    ...das ist schwer möglich. Mal abgesehen vom Phosphateintrag durch die Fütterung! Selbst Korallenbruch aus dem "Nährstoffarmen Meer" hat recht viel Phosphat gebunden! Beim Auflösen (Kalkreaktor) wird es Freigesetzt.

    Grüsse Sven

  • Hallo Manfred

    Es will mir aber nicht ganz in den Kopf hinein, wenn ich von 0,34 auf 0,1 reduziere, (sagen wir mal in einem Tag) der Adsorber dann das adsorbierte an sich gezogene - wieder loslassen sollte - es dann tortzdemnicht über 0,1 ansteigt. Müsste dann nicht wieder 0,34 vorhanden sein?

    Es wird ja bisher niemald davon berichtet das nach Eisenadsorber der Wert schlagartig wieder stieg?

    Oder hänge ich irgendwie wo fest und blicke es nicht?

    Zitat

    Original von Manfred Pitsch
    Hallo Robert,

    wie bereits von Andreas vermutet stellt sich ein Gleichgewicht ein. Wie hoch diese Gleichgewichtskonzentration ist hängt, wie bereits gesagt von sehr vielen Faktoren ab.
    Wenn diese Gleichgewichtskonzentration sehr niedrig ist, dann wird von manchen vermutet der Adsorber gibt nichts mehr ab.
    Wieso sollte der Wert dann wieder höher steigen? Wie gesagt Gleichgewicht.

  • Hallo Robert,

    es stellt sich eine Gleichgewichtskonzentration ein. Das heisst, wenn die Gleichgewichtskonzentration bei 0.1 mg/l liegt und der Adsorber dann in Wasser mit weniger als 0.1 mg/l gebracht wird, dann gibt er das adsobierte Phosphat wieder ab.
    Bleibt der Adsorber aber im Wasser mit 0.1 mg/l wird er solange weiter Phosphat aufnehmen, bis er erschöpft ist. Erst dann wird die Phosphatkonzentration weiter steigen.

  • Hallo Robert

    ich kenn es so Adsorber rein PO4 fallend bis 0,1 mg/L, nicht weiter. Bleibt bei diesen Wert! Ein weiteres Senken geht nur durch Bio-Verbraucher, die sehr schnell wachsen.

    Aber ich glaube zu wissen WAS der Puffer ist! Es gibt doch einen Zusammenhang zwischen Phosphat<und>Calzium. Die BEIDEN verdrängen sich, aber stehen auch in einem Verhältnis.

    Das ist doch auch das Problem, was Steinkorallen mit zu hohen Phosphat haben!? (Skelettaufbau)

    Grüsse Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sven B. (7. November 2005 um 23:22)

  • ... natürliches Riffgestein, Korallenbruch enthält doch Ca und Phosphor im Kristallinen-Gitter eingelagert.

    Wenn ich mich nicht irre. :confused_face:

  • Hallo,
    da ja einige von euch den Filter von Aqua Medic nehmen, habe ich eine Frage zum Betrieb. Bei mir wird von unten mit einer Pumpe das Wasser in den Filter reingepumpt. Den oberen Deckel habe ich abgeschraubt und dadurch wird das Filtermaterial wie ein Wirbelbettfilter gut durchmischt. Der Haken an der Sache ist, dass das Wasserplätchern mir gehörig an die Nerven geht. Wie betreibt Ihr euren Filter?
    Achso bei mir funktioniert der Aqua Medic Absorber ganz gut, in dem oben beschriebenen Filter.
    Gruß Peter

    Daten:
    Neu:

    Red Sea max 130

    Alt:

    Aquarium 2,30 x 0,80 x 0,70 m
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Titannadelrad und 1500 Pumpe
    Kalkreaktor Schuran Jetstream 1
    Black Devil 10.000 und Strömungspumpen 2xTunze Stream 12000 Liter
    Grotech Photon Plus mit 3 x 250 Watt HQI + 8x39W Osram Blue
    IKS Computer, Grotech Dosieranlage

  • Hallo Peter,

    ich habe zwar nicht den Aqua Medic aber einen prinzipgleichen Filter im Einsatz. Meiner hängt exakt lotrecht im Wasser und die Oberkante ist ca. 2 cm über der Wasseroberfläche. So läuft das Wasser sanft über die Kante und am Filter entlang nach unten ohne das es plätschert.

    Man könnte auch versuchen die Oberkante des Filters mit einer Aquarienscheibe in Kontakt zu bringen. Dann würde das Wasser sanft an der Scheibe entlang zurückfliessen. Eine andere Möglichkeit wäre auch die Pumpenleistung reduzieren.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo,

    ich habe auch den Aqua medic in Betrieb. Auf den oberen Deckel habe ich einen Schlauch gesteckt, über den das Wasser zurückfließt. Kein Plätschern.

    Viele Grüße
    Christine

  • Aber warum Adsorber bei manchen gar nichts bringen ist mir immer noch ein Rätsel, bei den meisten scheint er ja zu wirken.

    Gruß
    Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sensay (8. November 2005 um 10:33)

  • Zitat

    Original von Christine Ehrhardt
    Hallo,

    ich habe auch den Aqua medic in Betrieb. Auf den oberen Deckel habe ich einen Schlauch gesteckt, über den das Wasser zurückfließt. Kein Plätschern.

    Viele Grüße
    Christine

    Ich habe meinen im Kreislauf Riffbecken -> Ablegerbecken zwischengeschaltet. Der langsame Durchlauf von ca. 200 l/h ist dafür optimal.

    Peter: Wenn du wie Christine sagt ein Stück Schlauch auf den Deckel steckts und unter Wasser zurück führst, die Säule nicht ganz voll machst und die Pumpenleistung groß genug ist, solltest du auch einen Wirbelfiltereffekt haben. Ohne Plätschern.

    Gruß
    Sven

  • Zitat

    Original von Christine Ehrhardt
    Hallo,

    ich habe auch den Aqua medic in Betrieb. Auf den oberen Deckel habe ich einen Schlauch gesteckt, über den das Wasser zurückfließt. Kein Plätschern.

    Viele Grüße
    Christine

    So läuft er bei mir auch.
    Worin soll denn der Unterschied im Filterverhalten bestehen, ob nun der obere Deckel mit Schlauchstutzen aufgeschraubt ist oder nicht?

    Grüße
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,
    durch das abschrauben des Deckels wird der Absorber richtig gut durchmischt. Dies hatte ich mit Deckel und Schlauch nicht gehabt. Aber vielleicht war die Pumpe zu Schwach, deshalb werde ich es nochmals ausprobieren.
    Gru? Peter

    Daten:
    Neu:

    Red Sea max 130

    Alt:

    Aquarium 2,30 x 0,80 x 0,70 m
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Titannadelrad und 1500 Pumpe
    Kalkreaktor Schuran Jetstream 1
    Black Devil 10.000 und Strömungspumpen 2xTunze Stream 12000 Liter
    Grotech Photon Plus mit 3 x 250 Watt HQI + 8x39W Osram Blue
    IKS Computer, Grotech Dosieranlage

  • Hallo Robert

    ich habe dir ne PN gesendet.

    Sensay du nimmst doch auch Adsorber... Welchen Wert erreichst du damit? Hast du Riffkeramik oder Riffgestein im Becken?
    Was schätzt du, wieviel Riffgestein zur gesamt Wassermenge?

    Das wäre für mich Interessant!
    Danke!

    Gruss Sven

  • Hi Sven,

    ich nehme Antiphos von AquaMedic (Zeolith+Aluminium, kein Eisenadsrober), ist einer der günstigsten Adsorber (Preis pro Liter). Ob er auch so günstig im Verhältnis Bindekapazität pro Liter ist, weiss ich nicht. Davon kommt ca. 1 Liter in den Bypass-Filter von Aquamedic, wie gesagt und langsam durchströmt, ca. 200 l/h.

    Mein Wasserkreislauf hat ungefähr 1000 Liter netto, ca. 130-140 KG Lebendgestein, kein Lochgestein. Eher geringer Fischbesatz durch das eingeschliffene Ablegerbecken, aber gute Fütterung. Guter Besatz mit Korallen. Fütterung mit Staubfutter nur alle 2-3 Tage. Abschäumer normal bis eher gering dimensioniert (ausgelegt für 1000 Liter), seit 3 Monaten wieder 24h am Tag.

    Der Rest wie schon beschrieben, also der Wert pendelt zwischen 0,046 und 0,092, innerhalb von ca. 6-8 Wochen.

    Gruß
    Sven

    3 Mal editiert, zuletzt von Sensay (9. November 2005 um 12:40)

  • Hallo Sensay,

    das ist interessant. Aber ich habe gleich noch 2 Fragen.
    Ist im Ablegerbecken Bodengrund oder (Lebend) Riffgestein?

    Und hast du Livesand im Becken?

    Gruss Sven

  • Ist Bodengrund drin (Sand + Korallenbruch gemischt, ca. 3cm hoch). Kein Live-Sand. Lebendgestein ja, ist in der genannten Menge schon mit einberechnet.

    Hauptbecken: Bodengrund ja, 4-5cm hoch, Korallensand mittlerer Körnung (ca. 2-3mm).

    Gruß
    Sven

  • Hi zusammen

    Nun stelle sich mir aber nachfolgend noch die Frage auf welcher Basis ihr den Adsorber, egal welche, anwendet.
    Ich habe nun auch eine Zeit mit der Aquamedic Röhre gearbeitet dann aber festgestellt das ich damit zuviel an Adsorbtionskapazität verliere.

    Der Multifilter von AMA ist ein guter Ansatz, (durch das Wechseln der Lauftrichtung) aber auch hier lag bei mir nach drei Tagen das Material und bewegte sich nicht mehr. Evtl eine stärkere Pumpe?

    Das beste is an sich ein schneller Wirbelbettfilter der aber wieder einen möglichen Eintrag durch Abreiben nach sich ziehen kannn. Mir sind Bericht von manchen bekannt die damit Probleme hatten da Bodenlebende tiere nicht gut wegkamen.

    Ich habe mal einiges zusammengefasst und komme dort eigentlich back to the Roots. Es hies ja früher schon das Material in die Hand zu nehmen und zu kneten, wobei das war eher für die gedacht die den sack einfach nur ins Filterbecken legen. Ich nehme nun wieder einen Strumpf (Damenfeinstrumpf) und hole das Material jeden Tag aus dem Filter heraus und reinige es (in eine starke Strömung halten so das alle davon abfliegt) Es muss was bringen da danach weiter Po4 reduziert wird was bei anderer Betriebsweise nicht mehr zu messen war.

    Es ist nur so da die Adsorber ja doch einiges kosten und man bei vielen Fischen doch ganz schön dran ist dies immer unten zu halten.

    Helt mir weiter :smiling_face: Der eigentliche Grund des Artrikels ist das man in anderen Foren wieder vermehrt von Eisenflüssigmittel und Stahlwolle liest. Das sollte man meiner Ansicht nach heute nicht mehr verwenden. (Gründe bekannt oder nach zu lesen)

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