Fadenalgenplage nicht unter Kontrolle zu kriegen !!!!!

  • Hallo zusammen,

    ich habe jetzt seit ca 8 Wochen dermaßen mit Fadenalgen zu kämpfen und ich kenne den Grund nicht einmal genau.

    Richtig Akut wurde es erst nach einer Anti Red Behandlung , da war wirklich" alles" bewachsen. Die Wasserwerte waren normal wie immer:

    PH 8-8,3
    No3 n.n
    Po4 n.n
    KH 8

    das einzige was ich festgestellt hatte war das der Calziumwert bei 650 mg lag
    und der Magnesiumwert voll im Keller ca 800-900 mg war,
    entstanden durch einen schlechten Sera Test , messe seit dem mit JBL

    Habe dann immer wieder gereinigt mit Bürsten im Wasser und Schnellfilterpatrone
    aber es kam immer wieder habe jetzt vor kurzem die Einrichtung herausgenommen und komplett abgeschruppt auch den Kies entfernt und neuen eingesetzt.
    Habe auch öffter das Wasser gewechselt in letzter Zeit aber irgendwie machen diese Algen keine Anstallten ihr Wachstum zu verringern .

    Habe den Calziumwert mittlerweile auch auf ca 490 mg runter und Mg auf 1070 mg
    diesen werde ich im lafe der Zeit noch weiter anheben ( tägliche Zugabe BIO Magnesium ).

    Auch mein Schlammfilter ist voll von den Fadenalgen die ich fast täglich raushole, und das trotz vollem Caulerpabestand im Filter ( ich dachte die Caulerpa nehmen den Fadenalgen die Nahrungsgrundlage ?? )

    Was mir noch einfallen würde wäre meine jetzt schon 2,5 Jahre alte Osmoseanlage ( Kohle u. Vorfilter auch 2,5 J alt ) das diese irgend etwas ins Becken bringt ? wollte jetzt versuchen in der nächsten Zeit mit Dstiliertem Wasser aus dem Laden das verdunstete Wasser nachzufüllen.

    Habe ein Seeigel und ein Algenblenni aber die gehen glaube ich nicht an die längeren Fadenalgen auch ein Seehasen hatte ich ca ein bis zwei Wochen dann ist er mir kaputt gegangen ,ich weiß nicht warum ( war eine Stunde eingewöhnung zuwenig ? ) Einsiedler habe ich 11 Stück aber ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen die sind auch recht klein und ein paar Turban Schnecken.


    vieleicht kann mir jemand von euch helfen ??


    Gruß Ric

  • Hi Riccardo,
    wie lange steht das Becken, welche und wieviele Tiere ?Ein Abschäumer könnte doch sinvoll sein- ansonsten, wenn möglich - brutalerweise einfach kürzere Zeit beleuchten.
    Gruss Heinz

  • Hallo Ric, :wink

    schlimme Sache mit deinen Algen.
    Ich habe auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Bei mir lag es einmal am Calziumgehalt dieser war auf 300 abgestürzt und am verbrauchten Leuchtmittel (HQI). Wie sieht es mit deiner Beleuchtung aus?
    Aber auch wenn alle Werte stimmen mußt du sehr viel geduld haben bis du deine Plage überstanden hast, denn ich habe mal gehört das die Algen ihre Nährstoffe auch speichern können. Viel Erfolg!

    Gruß Fischl

  • Du schreibst etwas von Kies ? Du meinst doch sicher Korallenbruch oder Korallensand und nicht wirklich Kies , oder ?

  • Hallo zusammen und Danke für eure Antworten,

    @Fischl
    meine Röhren sind gerade 5 Mon. alt , wie lange hatt es den bei dir gedauert bis sie weg waren ?


    @Heinz
    das Becken steht jetzt genau 1 Jahr , der Besatz ist nicht zu dicht : 1 Zebrasoma f.
    6 chromis , 1zwergkaiser , 4 Prachtschwertgrundeln , 4 Gelbschwanz Demoisellen, 2 occelaris, 1 Blenni , 3-4 Putzergarnelen.
    überwiegend Leder u. Weichkorallen, Xeenia , versch. Scheibenanemonen, Röhrenkorallen, Gorgonien.
    In wie weit kann ich denn die tägliche Lichtmenge verringern ?? und wie bekommt das den meinem Besatz ??

    Thomas
    natürlich meine ich Korallenbruch, hatte mich vertan :grinning_squinting_face:

    Gruß Ric

  • Hallo Ric, :wink

    wann du deine Röhren wechseln mußt, kann ich nicht genau sagen aber ich glaube wie alle Leuchtmittel nach 6 Monaten.
    Bei mir hat es mit den Algen ca. 2 Monate gedauert.
    Für 300l und 1 Jahr Standzeit sind das aber viele Fische, oder was sagt das Forum? Nach einem Jahr hatte ich 5 Fische drin und diese auch nur nach und nach.

    Gruß Fischl

  • Zitat

    Original von Riccardo Labianca
    diesen werde ich im lafe der Zeit noch weiter anheben ( tägliche Zugabe BIO Magnesium ).

    sind in diesen BIO-mittelchen nicht auch spuris drin?
    denn dann würd ich den MG-wert lieber anders anheben (balling-salze)...
    aber vielleicht hab ich das auch falsch in erinnerung (sorry)

    gruss
    cms

  • naja sind immerhin fast 20 Fische auf 300L
    ist schon eher üppig als mager :winking_face:
    Aber wenn die Nitratwerte OK sind spricht das ja nicht gerade für eine zu hohe Belastung des Systems.

    Ich nehme mal an dass die Behandlung mit anti-red eine biologische Nische geöffnet hat die jetzt von den Fadenalgen besetzt wird.
    Was hast du denn für Steine im Becken?

  • Im Biocalcium sind die Spuren schon mit drin (Komplettballing). Das Biomagnesium ist nur ein Magnesiumersatz.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hi Riccardo,
    die Zahl der Fische ist sicherlich zu hoch- ich habe 9 Fische drin (noch- das Becken steht erst 5 Monate). An den Nitratwert kann ich nicht so richtig glauben bei der Fischmenge. Borge dir mal einen Abschäumer, du wirst staunen was der rausholt. Die Beleuchtungsdauer kannst Du auf 9 Stunden reduzieren.
    Gruss Heinz

  • Hallo Heinz,

    so unglaublich ist das gar nicht. Ich hab ähnlich viele Fische auf 340l und auch kein Nitrat. Bei guter Technik, guter Einrichtung und entsprechend hohem Korallenbesatz sind diese Werte problemlos zu erreichen. Zudem sinds ja auch nicht die "Dreckschleudern".

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hi Kai,
    aber du hast einen Abschäumer der (glaube ich) für grössere Becken als deins ausgelegt ist. Bin halt der Meinung das es auf Dauer ohne nicht geht.
    Gruss Heinz

  • Ja, hab ich. Allerdings könnte ich ihn nach meinem Empfinden auch aus lassen. Ich denke, dass das Lebendgestein und der Sand den größten Job erledigen, wenn ich mir anschaue, was der Abschäumer in der Woche so rausholt.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Kai, sei froh das du ihn hast- irgendwann brechen diese abschäumerlosen Systeme immer zusammen- weil immer ein bischen Dreck übrigbleibt und messen können wir sowieso nicht alles was wichtig ist.
    Heinz

  • Ja die Aussage ist sehr pauschal! Es gibt viele AQ die ohne AS super laufen.

    Aber ich würde Nieemals auf eine verzichten. Bin halt ein "Berliner". :grinning_squinting_face:

  • Ich glaube kaum dass man die Systeme von vor 20 Jahren mit den heutigen Möglichkeiten vergleichen kann. Seitdem hat sich doch einiges verändert.
    Lassen wir das - die Fadenalgen sind nicht nur einfach auf das Fehlen eines Abschäumers zurückzuführen.

    edit: Mein nächstes Becken wird allerdings wohl trotzdem einen Abschäumer haben denke ich :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (29. August 2005 um 20:56)

  • Hi Steffen,
    die Fadenalgen sind auf einen, für sie positiven, erhöhten Nährstoffgehalt zurückzuführen. Die Systeme von vor 20 Jahren sind nicht wirklich anders gewesen- nur verfügen wir heute über viel bessere Technik ( Licht, Strömung und Abschäumung).
    Gruss Heinz

  • Das ist so nicht gesagt, wenn die Fadenalgen in Verbindung mit dem Schlammfilter das freigesetzte Nitrat/Phosphat sofort wieder binden und in Biomasse umsetzen hat man zwar NN. Werte aber die Algen gedeihen trotzdem prächtig. Ich würde jedoch den mit tropftest gemessenen Werten eh nur bedingt vertrauen, denn gerade bei geringen Konzentrationen sind diese doch sehr ungenau, da hat man schnell mal NN wenns in Wirklichkeit doch 5 mg/l Nitrat sind....

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hi Steffen,
    wieso muß man es erst noch nachweisen wenn es deutlich zu sehen ist ? Die Algen brauchen schließlich ihre " Nahrung" um wachsen zu können.
    Gruss Heinz

  • Hi zusammen

    eine messbarer Wert von n.n No3 und Po4 muss nicht heissen das in den verwendeten Steinen einiges zu finden ist.

    Ich halte auch heute die Verwengund von guten Steinen für äusserst wichtig. Wenn die Algen im freien Wasser nichts finden kann es nur in den Steinen sein.

    Abschäumer hin oder her, das ist eine Sache des Systemes an sich. Es gibt genug Systeme die lassen ihn besser aus, und andere die bräuchten einen grösseren - leistungsfähigeren. alles eine Sache des Futtereintrages, Stoffwechsel der Tier etc.

    Ich tippe aber zu allerers bei den guten Werten auf die steine und das die Algen sich das daraus ziehen.

  • Hi Robert,
    denkst du das die ein Jahr brauchen um sich den Müll da raus zu holen?
    Ich glaube an einen zu hohen Besatz mit Fischen.
    Gruss Heinz

  • Hallo Heinz

    Aber die Werte sprechen eigentlich dagegen. Die Algen müssten soviel viel in der Zahl sein, gegenüber anderen Blumentieren, das sie sofort alles was anfällt, wieder binden bzw. rausziehen.

    Schlechte Steine erkennt man oft nicht gleich , nur anhand solcher auftretenden Plagen.
    Wobei ein Jahr doch eine ganze Ecke an Zeit ist. Aber mir erscheint die Fischzahl auf die Literzahl in der Tat doch ausserordentlich hoch da deine Gedanke sicher auch in Frage kommt. :grinning_squinting_face:

  • Hallo zusammen,

    @Heinz
    ich verstehe nicht wieso immer sofort das Filtersystem schuld sein soll, von solchen Po4 und No3 Werten träumt doch jeder Abschäumer betreiber !! ich füttere mindestens 3 mal täglich ordentlich. Als ich einen kleinen Schwarm Fahnenbarsche pflegte fütterte ich noch extremer und in der Zeit hatte ich No3= 5-10 mg stabil u. Po4 n.n , und das bei vernachlässigtem Wasserwechsel.
    Ein Abschäumer holt doch genauso viel gewünschte Substanzen aus dem Wasser wie unerwünschte, er ist nicht das maß der Dinge. Zudem bin ich beim Abschäumersystem auf Nitratfilter , Phosphatfilter angewiesen und bloß nicht zu viele Fische von einer artgerechten Fütterung ganz zu schweigen.
    Desweiteren habe ich mit dem Sera Test gemessen und dem Aquarium Systems Test ( der Sera Test hatte im Nitrattest bei Korallenriff.de zuviel angezeigt !! ) Beide zeigten den gleichen Wert.

    Steffen
    ich habe ca. 10 kg LG und 20 Kg totes Gestein, im MM System sind nur 25% des gesamten Aufbaus LG erforderlich.
    Warum bist du mit deinem Hang on unzufrieden ?


    cms
    das Bio Magnesium nehme ich erst seit kurzem ( nach der Plage ) aber soviel ich weiß giebt es von TM extra Spurenelement Lösungen.


    Thomas
    das ist richtig was du sagst aber genau dies ist ja auch erwünscht , allerdings nur von den Caulerpa Algen durch deren regelmäßiger Ernte ich dann das Phosphat aus dem System entferne. Bei den Tests gebe ich dir Recht wobei es doch eigentlich egal ist ob ich 2 mg oder 9 mg messe .


    Gruß Ric

  • Hi Robert,
    ich hatte in meinem ersten Meeresaquarium (1975) am Anfang eine wirklich gewaltige Fadenalgenplage-ich habe alle 2 Tage ein 3- Liter- Gurkenglas voll herausgeholt, etwa 4 Wochen lang und dann war der Spuk vorbei denn sie hatten sich selbst ihrer Nährstoffgrundlage beraubt.
    PS: das Becken hatte 260 Liter

    Gruss Heinz

  • Hi Riccardo,
    ich denke auch das jedes System funktionieren kann. Warum man beim "Berliner System" Nitrat und Phosphatfilter benötigt kann ich nicht so richtig verstehen- aber was soll es. Tatsache ist aber nun mal auch, daß nichts auf der Welt ohne entsprechende "Nahrung" wachsen und gedeihen kann!
    Und du weißt sicher wer täglich 3 mal was ins Becken schmeißt, oder? Wenn ein Filtersystem x,y nun die Nährstoffe nicht komplett entfernen kann dann reichern sie sich eben an.
    Also, lass dir was einfallen wie du sie raus kriegst.
    Gruss Heinz

  • Hallo Heinz,

    das stimmt ja, aber wenn ich keinen oder angenommen wenig Nitrat u. Phosphat messen kann ( mit versch. Tests ) kann ich doch davon ausgehen das mein Filtersystem seine Sache voll im Griff hatt und sich nichts anreichert oder ? ,3 mal Füttern pro Tag da bin ich sicher nicht der einzige. Ich habe gehört das auch bei erhöhten Spurenelementen eine Fadenalgenplage entstehen kann.

    Gruß Ric

  • Hi Riccardo,
    auch Spurenelemente können eine Plage begünstigen, sind aber nie die alleinige Ursache. Was das Messen angeht- man kann die allerwenigsten Stoffe im Aquarienwasser überhaupt messen und dann auch noch relativ ungenau. Lass einfach mal die Messwerte und die Filtertechnik aussen vor und sieh dein Problem: Fadenalgen. Du kannst es aussitzen und die Algen immer wieder mechanisch enfernen oder du verstärkst den Nährstoffaustrag indem Du versuchsweise einen Abschäumer anschließt- wie du selbst sagst entfernt er ja nicht nur Eiweiss. Manche entfernen auch Spurenelemente, Aminosäuren e.t.c. - alles auch Futter für Algen.
    PS: zuviel CO2 oder Eisen hast du ja nicht im Becken?
    Gruss Heinz

  • Hallo,

    Da ich grundsätzlich beim Algenwachstum von dem Ansatz ausgehe, dass das Auftreten bestimmter Algen durch deren Algenkonkurenten gefördert oder unterdrückt wird und in einem funktionierenden System selten direkt beinflußt werden kann, stellt sich für mich die Situation etwas anders dar als bisher hier diskutiert:

    Durch die Probleme mit dem Mg/Ca - Gehalten wurde das Wachstum der Kalkalgen eingeschränkt und hörte vielleicht sogar ganz auf.
    Das gab den Fadenalgen die Chance hochzukommen und zu wachsen.
    Da die Mg/Ca Situation schon auf dem Wege der Besserung ist werden auch die Kalkalgen wieder anfangen zu wachsen und die Fadenalgen gehen von selbst wieder weg. Nachdem das Mg/Ca Situation wieder optimal ist wird das allerdings min. 8-12 Wochen dauern. Algenseitig ist das eine ähnlicher Zustand wie beim Einfahren eines neuen Systems.
    Während dieser Zeit würde ich die Fadenalgen von Zeit zu Zeit mechanisch aus den System entfernen (also Rupfen, Holzstab u.s.w. aber nicht abbürsten).

    Was ich mich allerdings Frage ist wie Mg/Ca in so eine Schieflage kommen konnte?
    Ein AQ mit regelmäßigem und ausreichendem WW (sagen wir 5-10% pro Woche), einem Besatz mit Fischen, Weich- u. Lederkorallen (Steinkorallen sind ja wohl keine drin) kann das eigendlich so dramatisch nicht passieren, zumindest nicht während der beschriebenen 12 Monate.

    Achso: Denke auch das da zu viele Fische drin sind. Die beinflussen aber nicht das Ca/Mg Verhältnis.

    Gruss
    Johannes

  • mann mann mann das ist ja mal wieder eine schwachsinns-diskussion hier! fakt ist ja wohl dass definitiv zu viele nährstoffe eingebracht werden. also raus damit oder weniger rein - anders wird dein becken auf kurz oder lang am überschuss zugrunde gehen!!!

    vergiss deine tests usw. sondern sieh dir den höchst wahrscheinlich ziemlich erbärmlichen anblick deines beckens an!!

    und noch ein ganz persönlicher tip: versuchsweise kanns du mal ohne ende xenien einsetzen als konkurrenz zu deinen algen und um die nährstoffe zu veratmen..... kenne immer mehr aquarianer bei denen selbst extrem überdüngte becken so wieder ins gleichgewicht gekommen sind! scheint ähnlich effektiv zu sein als caulerpa.


    gruss
    cms :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Riccardo Labianca

    Steffen
    ich habe ca. 10 kg LG und 20 Kg totes Gestein, im MM System sind nur 25% des gesamten Aufbaus LG erforderlich.
    Warum bist du mit deinem Hang on unzufrieden ?

    Davon höre ich zum ersten mal. Mein Becken ist nur halb so gross und ich habe 20kg LS drin und keine toten Steine. Ich bin nicht wirklich unzufrieden mit dem hangon aber bei nem grösseren Becken würde ich glaube ich eher eine Kombi aus Abschäumer und Refugium fahren - mal sehen was ich dann wirklich mal mache :winking_face:

  • Hallo Riccardo,

    mal eine ganz andere Frage: kannst Du mal ein gutes Bild Deiner Fadenalgen einstellen? Mich würde mal interessieren, ob das wirklich "normale" Fadenalgen sind, oder nicht vielleicht eher Bryopsis. Dann nützen Dir die bisherigen Massnahmen nämlich gar nichts, und Abrupfen bzw. Abbürsten ist sehr mit Vorsicht zu geniessen. Damit verbreitest Du dann eher die Plage.
    Falls das mit dem Bild nicht klappt, such mal hier im Forum nach Bryopsis und schau Dir da mal die Bilder an, ob die Alge aussieht wie Deine.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hallo zusammen,


    @Heinz
    ich glaub ich probiere es mal mit einen zusätzlichen Abschäumer ( würde mich echt interessieren ).
    du bist ja lustig , erst sagst du ich soll die Tests aussen vor lassen und dann fragst du nach Fe und Co2 Werte ( Co2 kannich im moment nicht messen , Eisen konnte ich nicht nachweisen )

    cms
    das mit den Xenia's ist bestimmt nicht schlecht , ich habe allerdings schon eine relativ große Siedlung mit Xenia ( ca 40x40 cm ) die auch stetig wächst.

    Steffen
    den Nitrat Abbau erledigt in einem MM Filter System zum größten Teil der Schlamm
    von daher ist nicht die Menge erforderlich die beim Berliner System erforderlich ist.


    Kathrin
    ich werde versuchen einige Fotos einzustellen , das Bürsten im Becken werde ich dann wohl sein lassen höchstens wenn ich die Steine wieder raushole


    Gruß Ric

  • meiner meinung nach ist das bürsten echt eine todsünde, ein großteil des lebens im LS sitzt auf dessen oberfläche.....!! so zerstörst du jedesmal jegliche ansiedlung von anderem leben.

    hatte auch mal eine kleine fläche fadenalgen, die wohl von einem phosphat-depot gelebt haben müssen, denn es war immer nur eine kleine stelle auf ein und demselben stein betroffen. eine koralle drüber angesiedelt und somit abgeschattet und das problem war keines mehr :]

  • Hi Ric,
    die Frage war eher rhetorisch- wenn der pH- Wert richtig ist kommt CO2 ja nicht in Frage. Eisen wäre möglich ist aber unwahrscheinlich.
    Gruss Heinz

  • Hallo zusammen,

    hier ein paar Bilder noch, aber ich denke es dürfte sich um Derbesia handeln oder die Cyanobakterie Lyngbya ( zu dieser steht in der Literatur das sie in "nährstoffarmen" Wasser wächst, was meine Messungen ja eigentlich bestätigen ) was meint ihr ? Wie kann ich denn genau die Art bestimmen, lohnt sich die Anschaffung eines Microskops ?


    Gruß Ric


    http://salzwasserforum.de/images/planetg…letypes/jpg.gif

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!