• Hallo,
    habe soeben mal meinen Silikattest ausprobiert. Also Testergebnis am Wasserhahn ist mind 3mg/l (dunkelblau/Salifert). Komischerweise ist im Becken selbst nichts nachweisbar. Kieselalgen hab ich aber doch ein paar. Können aber auch von der erst kürzlich eingebrachten Riffdeko resultieren; zuvor waren die eigentlich weg.

    Wie kann das eigentlich sein, das das Ausgangswasser belastet ist und im Becken selbst nichts nachweisbar? Adsorber setze ich keine ein.

    Sollte bei solchen Werten eine Osmose/Reinswasserfilter betrieben werden? Falls ja kann ich dann das Osmosewasser direkt als Nachfüllwasser benutzen oder muss ich das auch wieder mit Nährstoffen versorgen (z.B. Tropic Marin Re-Mineral Marine)

    Viele Grüße

    Matthias
    ________________________________

  • Hallo,

    wenn Du nur ein wenig Wasser nachfüllst, wird das Silikat von den Kieselalgen verbraucht.

    Wenn dich die Kieselalgen stören, kannst Du nach der Osmose noch ein Mischharz verwenden, es filtert das Silikat raus.

    Gruß

    Ralf

  • Hi,

    ich noch mal.

    Wenn deine Wasserwerte o.K. sind und dich die Kieselalgen nicht stören kannst du dir das Geld für die Osmose sparen.

    Ich kenne einige Meerwasser-Fans die reines Leitungswasser nehmen. Ich würde aber auch Nitrat etc. mal messen und dann entscheiden.

    Nur wegen dem Silikat im Leitungswasser (Osmose zieht eh nicht alles Silikat raus, geht nur mit Mischbettharz wenn du das Silikat loswerden willst, aber dann mit vorgeschalteter Osmose, sonst ist das Harz sehr schnell verbraucht) mußt du das nicht machen.

    Wie lange lange steht das Becken schon?

    Zu deiner letzten Frage:

    Wenn du regelmäßig Wasserwechsel machst, würde ich Osmosewasser nicht mit Remineral anreichern. Ich habe das mal gemacht und dadurch in meinen Osmoe-Nachfüllbehälter Algen bekommen. Seitdem lasse ich das Zeugs raus, bisher keine Nachteile!

    Gruß

    Ralf

  • Eine UO-Anlage holt etwa 80% des SI raus. Würde aber auch versuchen, wenn alle anderen Werte i.O. sind ohne auszukommen. Kanns ja immer noch eine zuschalten, wenn du Probleme bekommst. Die Silikatbeläge verschwinden dann schnell wieder, SI wird sehr schnell verbraucht.

    Gruß
    Sven

  • Hi,
    SI wert ist bei mir im Leitungswasser ähnlich!! ICH benutze UO und nachgeschaltet SIFilter und habe NULL Kieselalgen!!


    Marcus

  • ich werd`s jetzt auch mal eine Weile lang ohne versuchen. Wenn`s nur die Osmoseanlage selbst wäre, aber dann gehts wieder los: Vorfilter tauschen, Kohlefilter tauschen, Mebran tauschen..................... soll ich weiter machen :grinning_squinting_face:
    wenn ich mir das sparen kann, wäre ich nicht böse

    Viele Grüße

    Matthias
    ________________________________

  • Zitat

    Original von Matthias Würth
    Vorfilter tauschen, Kohlefilter tauschen, Mebran tauschen..................... soll ich weiter machen :grinning_squinting_face:
    wenn ich mir das sparen kann, wäre ich nicht böse

    Meine läuft jetzt seit 1 Jahr ohne Tausch irgendwelcher Teile.. und ohne Spülung. Alles bestens, allerdings steht sie nie trocken.

    Gruß

    Ralf

  • Hi
    schon mal Verhältnis Reinstwasser zu Abwasser gemessen?? DAS ist das was sich bei ner UO-Anlage verschlechtert!! Meine Anlage bekommt zweimal im Jahr einen neuen Vorfilter..der dann auch leicht braun ist!! Und der SIFilter wird getauscht wenn SI nachweisbar ist!! Meine Membran macht derzeit noch 1/3,6 was für mich noch ok ist....wenn ich so bei 1/4,5 bin tausche ich die Membran!


    Marcus

  • Zitat

    Original von Marcus Pieper
    Hi
    schon mal Verhältnis Reinstwasser zu Abwasser gemessen?? DAS ist das was sich bei ner UO-Anlage verschlechtert!! Meine Anlage bekommt zweimal im Jahr einen neuen Vorfilter..der dann auch leicht braun ist!! Und der SIFilter wird getauscht wenn SI nachweisbar ist!! Meine Membran macht derzeit noch 1/3,6 was für mich noch ok ist....wenn ich so bei 1/4,5 bin tausche ich die Membran!


    Marcus

    Ist mir schon klar... trotzdem, weder Silikat nachweisbar noch anderes. Das Verhältnis habe ich noch nicht (weder am Anfang noch jetzt) geprüft. Solange mein Kanister in 6-8 Stunden voll ist werde ich nichts erneuern.

    Evtl. habe ich ja auch besseres Leitungswasser.

    Gruß

    Ralf

  • Mit dem besseren Leitungswasser ist durchaus möglich!!
    Wenn es alles gut ist ist ja GUT :smiling_face:
    Mein Anlage ist sechs Jahre alt!! Und passt immer noch!! Also erst Membran!


    Marcus

  • Hallol!

    Ich nehme ausschließlich Leitungswasser und hatte bis in der Einlaufphase noch nie Kieselalgen oder ein anderes Prob. Liegt halt am guten Münchner LW! :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Christian

  • Zitat

    Original von Christian T.
    Hallol!

    Ich nehme ausschließlich Leitungswasser und hatte bis in der Einlaufphase noch nie Kieselalgen oder ein anderes Prob. Liegt halt am guten Münchner LW! :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Christian


    was für ein Stadtteil?
    in Schwabing ist das Wasser schon wieder unter aller Sa.u :frowning_face:

    Servus
    Stefan

  • @ MAthias,

    frag doch mal deine Händler z.B. den Pascal oder den Wolfgang Czech ,
    die nehmen meines Wissens nach das gute Bodenseewasser pur,
    ich glaube besseres Wasser bekommst du nicht.

    Cu Resa

  • Zitat

    Original von Stefan C.


    was für ein Stadtteil?
    Neuhausen
    in Schwabing ist das Wasser schon wieder unter aller Sa.u :frowning_face:


    Echt ! Seltsam!!! Also nie nach Schwabing ziehen ! Gefällt mir eh nicht!! :grinning_squinting_face:

  • Hallo,
    habe jetzt mal die Antwort vom Wasserwerk erhalten:

    Das Bodenseewasser enthält 1,6 mg/l Silizium (Si).

    Daraus ergibt sich mit dem entsprechenden Umrechnungsfaktor ein Silikatgehalt (SiO2) (Siliziumdioxyd) von 3,4 mg/l.

    Was meint ihr

    Viele Grüße

    Matthias
    ________________________________

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Würth (3. März 2005 um 20:21)

  • Hallo Matthias

    Keine Frage, bei 3,4 mg Sio2 würde ich was gegen Si tun. Ich benutzte Osmose mit Kohle und voriflter und nachgeschalteten Harz. Das harz hält ca. 3-4 Monate dann neues.

    Es gibt Becken da sieht man nichts, es gibt Becken da schlagen schon weit weniger an uns es bilden sich braune Beläge am Boden.

  • Hi,

    Si ist einer der kritischsten Stoffe im MWAqua., Nullwerte im Wasser des Becken bedeuten gar nichts, da wie eben schon erwähnt die Si biologisch im Becken gespeichert werden, Bodengrund, Steine, sonstige Deko. Der Haken an der Angelegenheit ist, dass diese Speicherfähigkeit begrenzt ist und irgendwann das Faß durch Si belastetes Wasser zum überlaufen gebracht wird, mit allen Nebenwirkungen Cyano-Explosion etc., obwohl alle anderen Werte im grünen Bereich sind kaum NO3, PO4 etc.. Habe diese Erfahrung gerade selber hinter mir, da durch eine defekte Osmose mit dem Nachfüllwasser reichlich Si im Becken angereichert wurden.
    Dies hat mich dazu bewogen, eine kleine Testreihe mit Nano-Becken durchzuführen und die Auswirkungen zu prüfen, die eine gezielte Anreicherung mit Si nach sich zieht.
    Das vorläufige Ergebnis ist, dass das Beckenwasser zwar kein Si aufwies, die biologische Speicherung des Si sich aber ab einer nicht genau definierbaren Schwelle in Form von massiven Braunalgen und Cyano Wachstum bemerkbar machte, aber alle anderen Parameter waren OK!
    Daher vermute ich mittlerweile, dass viele Becken, die in der Vergangenheit aus ungeklärter Ursache diese Plagen hatten, genau diese Phänomen durchleben durften.
    Daher kann ich nur raten, im Nachfüll- und im Wechselwasser kein Si in nachweisbarer Form zu haben und eine Osmose mit nachgeschaltetem Si-Filter zu benutzen.

    mfg
    Rüdiger

    mfg
    Rüdiger
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