Einer unserer Macropharyngodon bipartitus hat sich entschlossen kein Weibchen mehr zu sein. Gigantisch wie schnell und gründlich die Verwandlung statt gefunden hat.
Zum Vergleich sende ich zwei Bilder -Vorher und Nachher -
Vorher
Einer unserer Macropharyngodon bipartitus hat sich entschlossen kein Weibchen mehr zu sein. Gigantisch wie schnell und gründlich die Verwandlung statt gefunden hat.
Zum Vergleich sende ich zwei Bilder -Vorher und Nachher -
Vorher
Nachher
Hallo Günter,
coole Sache ![]()
Wie lange leben die Beiden bei Dir schon? Und wie gross sind sie jetzt? Falls sie unterschiedlich gross sind, welcher hat sich umgewandelt? Vielleicht kannst Du nun auch ein Balzverhalten feststellen und darüber dann auch berichten. Wäre interessant, darüber dann auch mal was zu hören.
Jedenfalls finde ich es Klasse und gratuliere Euch, dass Ihr das Glück hattet, dass sich ein Päarchen gefunden hat ![]()
ZitatOriginal von brombeere
Jedenfalls finde ich es Klasse und gratuliere Euch, dass Ihr das Glück hattet, dass sich ein Päarchen gefunden hat
hi ihr lieben,
das schmusen wird nicht lange anhalten, da auch der zweite fisch in gleicher größe sich zwangsweise umwandeln wird.
was dann passiert....... ![]()
ZitatOriginal von Joe
hi ihr lieben,
das schmusen wird nicht lange anhalten, da auch der zweite fisch in gleicher größe sich zwangsweise umwandeln wird.
was dann passiert.......
Nein.
Hallo Kenny,
was "Nein" ?
Bei den Fischen erfolgt keine Zwangsweise umfärbung, zumindest höre ich das von Joe zum ersten mal ![]()
...
ähm..
wir hatten paare von
thalasoma bifasciatum + hardwicke
m. bipartitus
m. meleagris
h. chloropterus
bodiantus bimaculatus
bei allen war zu beobachten, dass nach geraumer zeit sich das weibchen
begann umzufärben und damit die agressivität des männchens bis zur vernichtung auslöste.
Hallo Joe,
welchen Sinn macht das aber, dass sich beide Tiere als Männchen umwandeln und dann bekämpfen? Ich meine, die Natur hat doch einen Arterhaltungstrieb normalerweise vorgesehen und hier passiert doch dann genau das Gegenteil.
ZitatOriginal von brombeere
welchen Sinn macht das aber, dass sich beide Tiere als Männchen umwandeln und dann bekämpfen? Ich meine, die Natur hat doch einen Arterhaltungstrieb normalerweise vorgesehen und hier passiert doch dann genau das Gegenteil.
High Kathrin,
Ist wie bei den Menschen, die älteren Herren bevorzugen die jüngeren Damen :D. Nein, im Ernst, jung = Weibchen, alt = Männchen. Eine mögliche Erklärung wäre, daß in der Natur nur wenige Exemplare älter werden.
Gruss
Uwe
Hallo Uwe,
und welchen Sinn macht das? Sorry, wenn ich nachhake, aber es muss doch einen Nutzen haben. Die Natur tut doch nix, was nicht irgendwie auch sinnvoll ist. Und hier sind nur zwei Tiere da, also auch so nen "oller Kerl" wird doch mitbekommen, dass da nix junges mehr ist. Wenn das zweite sich auch zum Männchen umwandelt, dann ist schliesslich Feierabend. Also wenn es sich um eine Gruppe handeln würde, könnte ich das ja noch verstehen, aber bei zwei Tieren?
Ups, habe Deine Nachfrage übersehen und die Erklärung im Beitrag nacheditiert.
Eine mögliche Erklärung wäre, daß in der Natur nur wenige Exemplare älter werden.
Den wenigen (älteren) Männchen stehen so immer ausreichend Weibchen zur Fortpflanzung zur Verfügung (Harem).
Sorry
Uwe
ZitatOriginal von brombeere
welchen Sinn macht das aber, dass sich beide Tiere als Männchen umwandeln und dann bekämpfen? Ich meine, die Natur hat doch einen Arterhaltungstrieb normalerweise vorgesehen und hier passiert doch dann genau das Gegenteil.
hi kathrin,
nun, ich denke, dass es zumindest bei den von mir beobachteten lippfischen keinen mechasnismus gibt, der die umwandlung unterbindet.
Hallo Joe,
würde das aber dann nicht bedeuten, dass es wahrscheinlich bei den (von Dir beobachteten) Tieren in jedem Fall zur Umwandlung kommt, also praktisch "vorprogrammiert" ist? Sie hätten sich auch umgewandelt, wenn sie alleine gewesen wären? Und damit ist es nicht so, dass das nach "Bedarf" passiert, damit sich Päarchen bilden, sondern bei manchen Fischen eben von vornherein festgelegt ist, sie werden mal zu Männchen?
ZitatOriginal von brombeere
würde das aber dann nicht bedeuten, dass es wahrscheinlich bei den (von Dir beobachteten) Tieren in jedem Fall zur Umwandlung kommt, also praktisch "vorprogrammiert" ist? Sie hätten sich auch umgewandelt, wenn sie alleine gewesen wären? Und damit ist es nicht so, dass das nach "Bedarf" passiert, damit sich Päarchen bilden, sondern bei manchen Fischen eben von vornherein festgelegt ist, sie werden mal zu Männchen?
hi kathrin,
das denke ich so.
(das umwandeln passiert auch bei alleinhaltung ab einer bestimmten größe/alter.)
ZitatOriginal von brombeere
Hallo Günter,coole Sache
Wie lange leben die Beiden bei Dir schon? Und wie gross sind sie jetzt? Falls sie unterschiedlich gross sind, welcher hat sich umgewandelt? Vielleicht kannst Du nun auch ein Balzverhalten feststellen und darüber dann auch berichten. Wäre interessant, darüber dann auch mal was zu hören.
Jedenfalls finde ich es Klasse und gratuliere Euch, dass Ihr das Glück hattet, dass sich ein Päarchen gefunden hat
Die beiden leben seit ca. 11 Monaten im Becken. Die Größenunterschiede waren anfangs nur gering, ca. 1 cm. Jetzt hat sich der Größere umgewandelt. Das fing vor etwa zwei Monaten an das er merklich dunkler wurde und an Körpergröße deutlich zunahm. Jetzt ist er ca. 3 cm größer als das Weibchen. Die Zeichnung am Körper wurde immer ausgeprägter.
Zu beobachten ist, das er merklich unruhiger geworden ist. Er jagt sein Weibchen schon einmal durch das Becken. Balzverhalten ist zu beobachten. Er jagt spielerisch hinter ihr her, sie versteckt sich dann unter einem Stein und sofort lässt er von Ihr ab. Nur Sekunden später verlässt sie diesen Schutzraum und schwimmt nun gezielt in seine Richtung, auf das sich das Spiel wiederholt.
Gelegentlich stellt er sich senkrecht vor ihr hin und rüttelt und schüttelt sich vor ihr. Alle Flossen sind weit abgestellt. Einfach beeindruckend welche Größe er dabei erreichen kann. Auch habe ich den Eindruck das dann seine markante Zeichnung dabei noch intensiver leuchtet.
Brigitta ist nun besonders stolz auf Ihre beiden und sitzt stundenlang vorm AQ. Leider habe ich das mit den Flossen nicht so drauf wie unser neuer Fischmann.
ZitatOriginal von Günter Carstens
Gelegentlich stellt er sich senkrecht vor ihr hin und rüttelt und schüttelt sich vor ihr. Alle Flossen sind weit abgestellt. Einfach beeindruckend welche Größe er dabei erreichen kann. Auch habe ich den Eindruck das dann seine markante Zeichnung dabei noch intensiver leuchtet.
Brigitta ist nun besonders stolz auf Ihre beiden und sitzt stundenlang vorm AQ. Leider habe ich das mit den Flossen nicht so drauf wie unser neuer Fischmann.
Hi Carsten,
zumindest das größerwerden und und intensivere Leuchten klappt doch schon ganz gut. Zumindest an Bauch und Schläfen ![]()
mfg Uwe
ZitatOriginal von brombeere
Hallo Joe,würde das aber dann nicht bedeuten, dass es wahrscheinlich bei den (von Dir beobachteten) Tieren in jedem Fall zur Umwandlung kommt, also praktisch "vorprogrammiert" ist? Sie hätten sich auch umgewandelt, wenn sie alleine gewesen wären? Und damit ist es nicht so, dass das nach "Bedarf" passiert, damit sich Päarchen bilden, sondern bei manchen Fischen eben von vornherein festgelegt ist, sie werden mal zu Männchen?
Hallo Kathrin,
Je nach Gattung gibt es beim Geschlecht
1. von Geburt an festgelegt
2. vom Weibchen zum Männchen
3. vom Männchen zum Weibchen
4. vom Weibchen zum Männchen und wieder zum Weibchen
5. vom Männchen zum Weibchen und wieder zum Männchen
6. Zwitter (d.h. gleichzeitig Männchen und Weibchen)
und vom Geschlechtsverhalten her
a. lebenslange Monogamie
b. zeitweilige Monogamie
c. Harem
d. Orgien
e. einmaliger Verkehr mit lebenslanger Speicherung
f. Selbstbefruchtung
und bestimmt habe ich noch einige Kombinationen vergessen. Du siehst, die Natur ist kreativer als der Mensch ![]()
Zwangsumwandlung in einem bestimmten Alter würde aber bedeuten, das in einer Grupper gleichalter Jungfische erst alle Weibchen werden, dann alle Männchen. Die Natur mag kreativ sein, aber gleichgeschlechtliche Fortpflanzung hat sie wohl noch nicht erfunden ![]()
Ich kenne M. bipartitus die viele (>6) Jahre weiblich waren, erst dann (nach Umsetzen in ein anderes Becken) hat sich einer Umgewandelt. Die anderen sind jetzt auch noch weiblich (nach der Färbung zu urteilen). Möglicherweise aber auch je nach Herkunftsregion unterschiedlich oder es liegt an irgendwelchen Umweltparametern
Das mit der umwandlung á la joe hab ich bei ein paar bekannten auch gesehen, bzw. gehört. Da scheint was dran zu sein, denn nachdem ich sie mal wieder besucht habe, und nach den lippis fragte, hiess es nur, die sahen irgendwann gleich aus und machten sich nieder.
Ihr könnt ja mal versuchen, mit pillen-hormonen die geschlechter zu manipulieren
![]()
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