Dicke von Siebdruckplatte (+ Wien-spezifische Frage)

  • Hallo,

    da ich nun endlich einen Händler gefunden habe, der mir eine Siebdruckplatte zuschneidet (ohne gleich die ganze Platte zu müssen kaufen), hätte ich noch 2,5 Fragen :smiling_face:

    1: reicht für mein AQ (130x60(T)x50) eine 18mm Siebdruckplatte?

    2: Mache einen Ytong-"U" Unterbau. Brauche ich hier eine Mittelstütze vorne? Wenn ja, wie könnte ich sie machen (sollte natürlich nicht viel Platz brauchen und nachträglich entfernbar sein (falls das Technikbecken was hat,...))

    0,5: An Wiener hier im Forum: Kann mir jemand einen Tip geben, wo es in Wien/Umgebung einen Holzhandel gibt, der Siebdruckplatten zuschneidet (ohne ihm gleich die kleinste Platte mit 3,5m2 abkaufen zu müssen), auch dickere Platte als 18mm hat (falls es notwendig ist) und vielleicht auch noch günstig ist? Der Händler schneidet zwar zu, jedoch nur bis 18mm und nicht gerade billig.

    Gruß
    Reinhard

  • Hallo

    Ich wuerde mich bei 18 mm fuer 2 Platten entscheiden.

    Auf welcher Flaeche soll die Bodenplatte auf dem Ytong aufliegen, bzw. welche Breite willst Du freitragend haben?

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo Jens,

    ok stimmt, 18 mm sind recht dünn. Sollen die Platten zusammengeschraubt, verleimt oder nur übereinandergelegt werden?

    Ich werde 15 cm breite Ytongsteine nehmen --> also links und recht liegen 15 cm auf und hinten natürlich auch 15cm (minus dem Ausschnitt für die Abläufe).

    Übrigens (möchte dazu keinen neuen Thread aufmachen): Hab mir gerade meinen gekauften Holzunterschrank für mein 100'er AQ angeschaut. Der ganze Schrank besteht aus Pressspanplatten, die anscheinend mit einem Kunststoff (Furnier mit Holzornament) eingekleidet sind. Obwohl ich ihn nun schon seit Jahren verwende (auch Salzig), gibt es überhaupt keine Probleme mit dem Holz...und er die Platte hat schon viel mitgemacht. Nun habe ich schon unzählige Beiträge über die richtige Platte gelesen, nur noch nie, dass man eine "normale" billige Holzplatte nehmen und diese genauso mit dieser Kunstofffurnier (muss es doch zu kaufen geben) oder einer anderen Kunststofffolie überzieht soll!?

    Gruß
    Reinhard

  • Zitat

    Original von Marroc
    Brauche ich hier eine Mittelstütze vorne? Wenn ja, wie könnte ich sie machen (sollte natürlich nicht viel Platz brauchen und nachträglich entfernbar sein (falls das Technikbecken was hat,...))

    Hallo Reinhard,

    Du köntest ja auch ein Stahlprofil an der Vorderseite als Sturz einbauen.

  • Hallo Manfred,

    ist mir zwar peinlich, aber könntest Du mir "Stahlprofil an der Vorderseite als Sturz" ein wenig genauer erklären...bin mir da nicht genau sicher, was Du meinst (habe mit dem "Baubegriffen" nichts am Hut) :smiling_face:


    Gruß
    Reinhard

  • Gerne Reinhard,

    Sturz nennt man bei uns das, was über einem Feinster oder einer Tür eingemauert wird, damit man darauf weiter mauern kann.
    Und Stahlprofil kann alles mögliche aus Stahl sein, das irgenwie profiliert ist (z. B . Vierkantrohr, Eisebahnschiene, H-Träger,...). Es muss nicht einmal Stahl sein, Vielleicht reicht schon ein ganz normaler Holzbalken als Sturz.
    Alles klar?

  • Das heisst, das Du einen Stahlträger an der Front einbaust.

    Bind kein guter zeichner deswegen versuche ich es zu beschreiben:

    Nimm ein Stahlprofiel (ich denke 10x10cm sollten ausreichend sein).

    dann "sägst" du an den obersten Ytonsteinen links und rechts je eine Kerbe von 10x10cm. Muss aber äusserst Präzise sein! und legst das Stahlprofiel da einfach drauf. Platten drüber Aquarium drauf fertig ist die Laube.

  • Hallo Reinhard!

    Jetzt habe ich endlich die genaue Bezeichnung für die 3S Platten gefunden, sie heissen Multiplan 3 Schicht Platten und sind aus 3 Schichten verleimt und naturbelassen. Bei mir halten sie schon jahrelang. Für dein Aquarium würde ich schon 30 mm starke Platten nehmen.

    Gruß

    Aquarius

  • morgen reinhard,

    für mein 3m becken habe ich eine sogenannte TOKKA-Platte genommen, bekommst in jeden baumarkt, sind jene platten, die auch am bau für schallungen verwendet werden.sind gelb.

    das mit dem stahlprofil ist eine gute idee, denke aber, dass du eigentlich gar keine mittelstütze brauchst, habe bei meinen ablegerbecken (120x50x40) mit 10er y-ton steine gearbeitet und auch keine mittelstütze verwendet.

    gruß
    robert

  • Hallo?
    Wir reden hier von einem Aquarium das 1,3 Meter lang ist und eine Höhe von 50cm hat und 60 cm Tief ist. Die heutigen AQ´s sind so gebaut, dass die Bodenscheibe das Gewicht auch so trägt, wenn es nur rechts und links aufsteht (wurde mir zumindest so erzählt). Es werden 15cm breite Yton Steine verwendet als U Form, d.h. es bleibt eine Fläsche von 1m * 0,45 m was soll sich da bei einer 18er Siebdruckplatte durchbiegen? Über diese Platten können Autos fahren.

    Ich hatte mal ein ähnliches Becken130/65/65, rechts und links Yton und eine 21er Siebdruckpaltte. Gab keine Probleme

    Gruss Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von AmStaff (14. Januar 2005 um 07:58)

  • Hallo,

    erst einmal Danke für die bisherigen Antworten.

    Robert: Über diese Platten hatte ich schon mal ein Thema gestartet.

    @Manfred, Marcus: Hab ich mich doch richtig erinnert :smiling_face: 10cm wären gut, da ich sowieso vorhabe 3 Steine (20cm) + einen Halben (10cm) übereinander zu legen. Den halben brauch ich dann nur 10 cm vorne kürzer machen.

    Nur gibt es nun wieder einmal unterschiedliche Meinungen und ich weiß nun nicht genau, was ich machen soll (klingt leider immer alles plausibel) :smiling_face: :winking_face:

    Irgendwie könnte ich mir vorstellen, sollte ich die vorgeschlagene dicke der Platten nicht bekommen, einen Stahlträger mit einer 18mm Siebdruck zu verwenden.

    Gruß
    Reinhard

  • Mein 160x70x60 Becken stand auf 21mm Siebdruck, rechts und links Auflage und in der Mitte eine "freie" Fläche von ca. 110cm. Zur Sicherheit hatte ich noch einen 10cm breiten Streifen aus Siebdruck vorne in der Mitte als Pfeiler angebracht. Eben dieser Pfeiler ist mit der Zeit imer mehr gebogen und am unteren Ende gesplittert weil der Druck so hoch war und sich die Platte wohl doch durchgebogen hat.
    Ich würde auf jedenfall die Lösung mit dem "Sturz" in betracht ziehen, die nimmt dir keinen Platz weg und du bist auf der sicheren Seite.

    Alternativ kannst du es auch in der Mitte abstützen, aber dann bitte besser als ich es gemacht habe :smiling_face:

  • Hallo Reinhard!

    Ich weiss nicht was Siebdruckplatten sind. Auch ich habe bei meinen Becken eine Schichtverleimte Holzplatte genommen. Du bekommst solche Platten bei jedem Hornbach in verschiedenen Stärken und Anzahl der verleimten Platten. Die schneiden auch zu.

    Grundsätzlich kann ich dir als Tipp die Homepage eines anderen Mitglieds ans Herz legen. Wirklich tolle Information zum Thema (aber uch andere Themen) und kann nicht oft genug genannt werden.

    Natürlich kannst du auch einen Stahlvierkantrahmen unter der Holzplatte verwenden. Es wird dann aber natürlich auch recht teuer. (Falls du aber trotzdem willst kann ich dir gerne mit einer Adresse helfen, da ich bei meinem großen Becken ebenfalls einen Stahlrahmen zwischen Unterbau und Holzplatte montiert habe. Ist aber schon recht heikel, da ein solcher Rahmen genau plan geschweisst werden muss und das nicht so einfach ist.

    Wenn du mehr wissen willst, ruf´ mich einfach an. Nr. Per PN.

    Servus,
    Peter

  • Zitat

    Original von Peter Metzner
    Natürlich kannst du auch einen Stahlvierkantrahmen unter der Holzplatte verwenden.

    Hallo Reinhard,

    bei 130 cm Breite müsste wirklich ein 40 mm * 40 mm Stahlrohr reichen, da ja die anderen 3 Seiten auf dem Ytong aufliegen. Da ist ein kompletter Rahmen sicherlich übertrieben.
    Aber ich denke bei 130 cm könnte auch ein 10 cm Balken reichen, was sich dann gut mit der letzten Ytongsteinreihe decken würde.

  • Hallo,

    da bin ich wieder mit einer kleinen Frage.
    Lagebericht (beziehe mich auch auf andere Beiträge von mir): Mittlerweile bin ich zur Ansicht gekommen, dass ich das Becken nur mit einer Verbindung zu einer Wand aufstellen kann (Statiker hatte noch keine Zeit etwas zu berechnen, aber ich glaube nicht, dass mein Boden die 600kg aushalten wird). Ein Möglichkeit wäre gewesen, den Unterbau der Länge nach an die Wand zu dübeln, jedoch habe ich keine passende tragende Wand gefunden. Habe aber einen neuen vielversprechenden Lösungsansatz:

    Ich möchte nun den Unterbau an der Breitseite an eine wirklich tragenden Wand befestigen (etwa 4 cm dicke Holzplatte (oder 2x2cm) mit mehreren Bolzen (die durch die Wand gehen und hinten verschraubt werden) an die Wand schrauben) --> siehe Skizze.

    Meine Frage nun: Da es jetzt keine hintere Wand aus Ytong mehr gibt (sonst hätte ich ja wieder mehr Gewicht auf dem Boden --> ohne hintere Wand würde sich das Gewicht des AQ schön halb auf die tragende Wand und halb auf den Boden (Ytong-Stütze) verteilen), habe ich (wahrscheinlich) das Problem des Druchbiegens meiner 3 cm Multiplex-Platte nach einer gewissen Zeit. Auf das vorgeschlagene 4-kant Rohr als Sturz möchte ich nach der letzten Diskussion über Rosten von Stahl verzichten. Wäre es, ohne Probleme zu erwarten, bei meinen Maßen möglich, die Ytong-Stütze etwas zur Mitte hin zu verschieben (so wie in der Skizze eingezeichnet) und wenn ja, wie weit könnte ich rein gehen, d.h, wie groß soll/kann "A" bzw. "B" sein (maximal wäre für "B" 70 cm möglich, da mein Technikbecken diese Maße hat)?

    Gruß
    Reinhard

  • Hallo Reinhard,

    bin physikalisch etwas eine "Wildsau" - aber nach meinem Hausverstand würde ich sagen, dass Dein Modell das meiste Gewicht auf die Ytongstütze und die Platte darunter verteilt.
    Ich denke immer noch, dass eine große Platte und das Aquarium in Deiner Größe an der Wand aufgestellt von der Decke getragen werden kann.

    ...da dürften manche sonst nämlich kein Bücherregal aufstellen...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (24. Januar 2005 um 16:58)

  • Hallo Markus,

    ahhh, stimmt. Hab mal wieder etwas übersehen (dafür seit ja Ihr da :smiling_face: ). Bei meinem Plan geht wieder mehr Gewicht auf den Boden, Schei... - ich verzweifle bald :frowning_face:

    Naja, also mein Boden ist wirklich unter aller Sau. Hier der passende Thread, falls Du ihn nicht schon gelesen hast. Der Statiker hat auch gemeint, dass er den Statiker kennt und der ist dafür bekannt sei, dass er keine Reserven miteinrechnet.

    Gruß
    Reinhard

    2 Mal editiert, zuletzt von Marroc (24. Januar 2005 um 17:06)

  • Hi Reinhard,
    wie lang ist denn die Wand? Vielleicht könntest Du das Untergestell auf zwei Stahlträger stellen die auf dem Boden aufliegen und li+re in die Wand eingelassen sind.

  • Hi Marroc...
    hab ich was verpasst oder redest Du von "nur" 400Litern?? Also dem oa. Becken??

    Wenn ich das nicht auf JEDE der Positionen stellen könnte würde ich mir echt Gedanken machen wenn ich mich im Bett umdrehe oder wohlmöglich rhytmische Bewegungen mache :smiling_face:

    Ich habe gerade ein 1200Liter Becken in Planung und mach mir jetzt nur gerade Gedanken weil mein altes Becken auch noch ne Weile steht weil ich das ja noch Umziehen muss. Mein altes Becken steht im Übrigen nur auf sechs Füssen a 10X11 CM und hat in den letzten Jahren keinen Muchs gemacht!! Ich denke das man bis 500Litern an der Wand lang keine hektischen Flecken bekommen muss!!

    Der Statiker hat mir gesagt das ich 1250Liter (ca. 1950KG) Problemlos in eine Zimmerecke (eine tragende Wand) ca 50CM von der Ecke in Richtung Raummitte stellen kann!


    Gruß

    Marcus

    PS: ICH würde bei Platz "1" bleiben..

    M.

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus Pieper (1. März 2005 um 11:48)

  • Hallo Marcus,

    hast einen etwas "älteren" Beitrag ausgegraben :smiling_face:

    Mittlerweile steht das AQ und zwar auf Platz 2. Ist alles gut gegangen.

    Im Prinzip wird es schon stimmen, dass man bei einem 400 Liter Becken (sind aber bei mir noch Technikbecken und ein "Anemonenbecken" dazugekommen) nicht allzuviel überlegen muss, aber wenn es ein Billigbau ist (wie in meinem Fall), bin ich schon vorsichtiger. Aber wie gesagt, scheint alles zu halten :winking_face:

    Gruß
    Reinhard

  • Ich dachte gerade ich hätte das JAHR mal wieder verplant :smiling_face:

    SOOOO alt ists denn ja nun nicht....

    Ich denke gerade über meine Aufstellung und den Unterbau nach und les deshalb fasst alles!!

    Ich werde einen YTong Unterbau mit zwei Säulen und Rückwand aus 24er YTong bauen...vorne werd ich wohl zur sicherheit einen selbsttragenden Struz einsetzen.


    Marcus

  • Na dann wirst ja noch über einige von mir gestartete Beiträge stolpern :smiling_face: :smiling_face:

    Zu Ytong: kann ich uneingeschränkt empfehlen. Habe viele Spielarten durchgedacht, aber Ytong hat einfach gewonnen :smiling_face: Sturz wurde mir auch empfohlen, aber ich denke, dass er bei meiner Größe nicht notwendig war/ist. Es wurde eine Mittelstütze und zur Zeit passt noch alles.
    Bei Dir würde ich schon zu einem Sturz tendieren.

    Gruß
    Reinhard

  • mein neues Becken, 130x60x60 steht auf ner 18er Seibdruckplatte. Kein Problem. Das Gestell ist aus 40er Quadratrohr mit 4 Querstreben auf der Länge von 1,3m auf der die Platte aufliegt. Hast du nur die seitlichen Streben, reicht die 18er Platte nicht.

  • Ich werde mit den Säulen ca. 35CM von Aussen weggehen (sollte dann die ideale Lastverteilung ergeben) und dann einen 130er Sturz vorne benutzen!
    Ich habe dann genau den Meter zwischen den Säulen platz den ich für das Technikbecken brauch!

    Das neue Becken soll 175X100X70 werden .. ich denke nicht das ich da schon eine E-Form brauche!?!?

    Andere Meinungen??


    Marcus

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