Hi Kathrin,
Danke. Dann werde ich mal Claude und Hans Werner kontaktieren.
Phosphatproblem
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Muetzel -
26. März 2004 um 16:32
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Hallo Klaus!
Das Ultraphos sind kleine, weiße "Kügelchen" mit einem Durchmesser von etwa 0,5-0,8 mm (Schätzung). Das Elimiphos habe ich allerdings noch nicht gesehen.
Gruß,
Michael
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Hallo Klaus,
so sieht das Ultraphos aus,Elimiphos habe ich noch nicht gesehen

[SIZE=7]©J.Rathje[/SIZE] -
Hallo,
hatte schon meides. Soweit ich mich erinnern kann (leider nicht gleichzeitig), dürfte es in etwa dieselbe Konsistenz haben. Allerdings hatte ich mit Ultraphos bessere Ergebnisse. Elimiphos war das erste Mittel, vielleicht hab ich es auch nicht optimalst verwendet...
Grüße
Markus
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Zitat
Original von MarkusK
Hallo,hatte schon meides. Soweit ich mich erinnern kann (leider nicht gleichzeitig), dürfte es in etwa dieselbe Konsistenz haben. Allerdings hatte ich mit Ultraphos bessere Ergebnisse. Elimiphos war das erste Mittel, vielleicht hab ich es auch nicht optimalst verwendet...
Grüße
Markus
seltsam, seltsam;
ich dachte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, es ist ein und dasselbe:-))
so bin ich jedenfalls aufgeklärt worden... -
Zitat
Original von Rüdiger Scharm
So,nach 24 Einsatz von 500 mg Rowaphos bei gleichen Bedingungen (Material von unten nach oben durchströmt mit ca. 65 LIter/Stunde) ist der PO4 Gehalt von 1 mg/L. auf 0,2 mg/L. abgefallen

Das Zeug ist zwar doppelt so teuer, aber wirkt- unter diesen Einsatzbedingungen- wie der Hammer.
Test Ende, Ende gut
Gruß
RüdigerIch bezweifle, dass das gut ist....
Bei entsprechendem Nitratwert würde ich einen Po4 von 1 einem schnellen Absenken unbedingt vorziehen.
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Zitat
Original von Rüdiger Scharm
nach 24 Einsatz von 500 mg Rowaphos bei gleichen Bedingungen (Material von unten nach oben durchströmt mit ca. 65 LIter/Stunde) ist der PO4 Gehalt von 1 mg/L. auf 0,2 mg/L. abgefallen
Das Zeug ist zwar doppelt so teuer, aber wirkt- unter diesen Einsatzbedingungen- wie der Hammer.
Test Ende, Ende gutHallo Rüdiger,
hier muss ich doch mal energisch meinem Vor-Schreiber Stefan zustimmen. In der Meerwasseraquaristik ist nicht die Änderung von Werten das Gefährliche, sondern die Schnelligkeit, mit der das geschieht. Wir haben im AQ eng verknüpfte und hoch komplexe biologische und biochemische Vorgänge. Wenn also zum Beispiel ein Nährstoff wie Phophat von heute auf morgen entzogen wird, hat eigentlich kein Lebewesen die Chance, sich daran anzupassen. Mit viel Glück überleben sie vielleicht, Schaden nehmen sie auf jeden Fall.
Was ich nie verstehen werde: es brauchte Wochen oder Monate, bis ein zu hoher Nährstoffwert entstehen konnte. Warum soll das dann sofort und gleich und hundertprozentig wieder ins Lot gebracht werden, warum kann man sich dafür nicht auch Wochen Zeit lassen?
Die Geschwindigkeit wäre vorher angebracht gewesen, bevor sich die Mißstände ausgewachsen hatten. Bei der regelmäßigen Kontrolle der Wasserwerte. Dann hätte man weit früher mit schonendem Eingreifen agieren und Schlimmeres verhüten können.
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Hallo Thomas, Stefan und Kathrin,
0,2 mg/l sind ja noch nicht nix, sondern immer noch mehr als die meisten SPS-Halter für gut empfinden würden. Bis vor ein paar Monaten waren es ja auch noch 0,5 mg/l. Insofern ist zwar vorsicht geboten, aber wenn die KH stimmt, sollten bei diesem Wert noch keine Probleme auftreten.
an alle:
treten die Phosphat-Probleme vor allem dort auf, wo vor Wodka-Anwendung Eisen als Phosphat-Adsorber benutzt wurde? Das würde darauf hinweisen, dass bei Wodka-Einsatz Eisen(III)Phosphat reduziert wird und das Phosphat daraus freigesetzt wird.
Grüße
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner,
nee falsch, es ging darum, PO4 innerhalb von 24 Stunden von 1 mg/l auf 0,2 mg/l zu senken! Nicht darum, über Monate hinweg von 0,5 mg/l auf 0,2 mg/l. Eine derartig massive Änderung der Wasserwerte in derartig kurzer Zeit geht meist in die Hose.
Zu Deiner Frage mit den eisenhaltigen Phospahtabsorbern: welche Absorber sind auf Eisenbasis? Ich hatte ja auch lange Zeit trotz Wodka, massive Phosphat-Probleme und ich hab fast ausschliesslich Contraphos benutzt. Aber natürlich nach einiger Zeit wieder aus dem System entfernt. Damit kann ja dann nix wieder freigesetzt werden. Wenn aber Dein Gedanke richtig ist, bedeutet es dann doch zwangsläufig, dass man bei Wodka-Einsatz keine Absorber auf Eisenbasis benutzen darf? Wie verhält es sich mit der Dosierung von Eisen, ist das dann genauso eine "Phosphat-Quelle"?
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Hallo Kathrin,
hab ich schon richtig verstanden, aber ich denke wirklich gravierend ist z. B. von 0,2 auf 0,02 mg/l PO4, was man eventuell mit der gleichen Menge Rowaphos bewerkstelligen kann.
Aber egal, es ging mir darum, dass man Vorsicht anraten sollte, die Kritik aber nicht überziehen.
Zu Phosphatadsorber auf Eisen basis: Alle was braun, rotbraun, gelbbraun oder fast schwarz ist ist Eisenbasis. Darunter fallt zumindest auch das Contraphos-Konzentrat. Contraphos glaube ich nicht zu 100%.
Ursache für die Phosphatfreisetzung sind m. E. die gelösten und feinen Bestandteile, die in das Aquarium gespült werden und dort unter Steinen und im Bodengrund bei Wodka-Dosierung reduziert werden. Das sind wohl erst nach längerem Einsatz dieser Mittel nennenswerte Mengen. Das Produkt im Filter wird davon wohl eher nicht betroffen, kann also weiter verwendet werden.Grüße
Hans-Werner
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Hallo Werner,
hmm... interessanter Aspekt mit dem Eisen-Zeugs. Wäre ja dann eine Erklärung, woher mein Phospaht damals kam. Trotzdem mal nochmal meine Frage: ich dosiere flüssigen Eisendünger. Wirkt der sich genauso aus, bindet also Phosphat und gibt ihn wieder frei? (Vielleicht hab ich mich ja jetzte etwas ungeschickt ausgedrückt, ich meine natürlich nicht komplett, sondern Teile/Spuren von dem Zeug... was vielleicht nicht sofort aufgenommen wurde)
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Hallo Kathrin,
ja, alles was Eisen in das Becken bringt, Spurenelemente usw. hat in mehr oder weniger ausgeprägtem Maße diese Eigenschaft. Ich will mich jetzt nicht drauf festnageln lassen, dass das auch bei allen Komplexverbindungen so sein muss, aber grundsätzlich oxidiert Eisen im Meerwasser, bindet Phosphat und gibt es wieder frei, wenn es reduziert wird.
Grüße
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner,
ich hatte vor der Wodka-Anwendung Rowaphos im Sack in einem Eheim-Aussenfilter betrieben.
Da es offensichtlich nicht richtig durchspült wurde, konnte ich den PO4-Wert auf 0,5mg halten (klar, war immer noch zuviel!).
Nachdem ich Anfang des Jahres auf die Wodka Methode umgestiegen bin, hatte ich das Rowaphos entfernt, in der Hoffnung, mit Wodka das Phosphat-Problem in den Griff zu bekommen.
Leider gelang dies nicht!
Der Wert stieg kontienuirlich weiter an und auch mit einer stetigen Erhöhung der Wodka-Dosis fiel dieser im Gegensatz zu Nitrat leider nicht wieder ab.
Dies führte trotz Wasserwechsel relativ schnell zu einem PO4-Wert von ca. 1mg/L.
Also, vielleicht ist an Deiner Theorie wirklich was dran.@ all Kritiker:
Wenn ihr meine Postings richtig gelesen hättet, müsstet Ihr eigentlich gelesen haben, dass ich vor noch nicht allzu langer Zeit einen Wert von 0,5mg/L. hatte.
Der Anstieg von 0,5 auf 1.0 hat recht schnell stattgefunden also Denke ich nicht, dass meine Korallen etc. bei einer Absenkung von nun auf 0,2mg. unter "Entzugserscheinungen" leiden werden.Gruß
Rüdiger -
Zitat
Original von Hans-Werner
Hallo Kathrin,ja, alles was Eisen in das Becken bringt, Spurenelemente usw. hat in mehr oder weniger ausgeprägtem Maße diese Eigenschaft. Ich will mich jetzt nicht drauf festnageln lassen, dass das auch bei allen Komplexverbindungen so sein muss, aber grundsätzlich oxidiert Eisen im Meerwasser, bindet Phosphat und gibt es wieder frei, wenn es reduziert wird.
Grüße
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
mir ist die Tage ein kleines Mißgeschick passiert: ein Beutel mit Rowaphos ist geplatzt und sein Inhalt (ca. 250 ml) ist ins Becken bzw. den abgetrennten Filterteil entleert worden. Den wohl größten Teil konnte ich zwar absaugen, aber es ist sicher auch einiges endgültig verschwunden.
Hat das auf Dauer irgendwelche negativen Folgen? Oder was passiert mit dem Eisenpräparat? -
Hallo Ralf,
das Eisen ist im Meerwasser praktisch unlöslich, zumindest bei hohem Redoxpotential. Bakterien können das Eisen aber ebenso wie Nitrat reduzieren und dieses Eisen(II) ist dann löslich.
Das Eisen wird im gut durchlüfteten Teil des Aquariums sicher rasch wieder ausgefällt als Eisenhydroxid, so daß keine gefährlich hohen Konzentrationen im Wasser auftreten, aber möglicherweise ist das dabei freigesetzte Phosphat die Ursache für den Anstieg der Phosphatgehalte bei Anwendung von Wodka.Grüße
Hans-Werner
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