Wodka und Algenproblem ???

  • Hallo, ich hatte das Thema vor einiger Zeit schonmal angeschnitten, aber mir konnte nicht wirklich geholfen werden.Da 2 Algenarten langsam in meinem Becken die Oberhand gewinnen wende ich mich wie immer voller Hoffnung an euch :grinning_squinting_face: und bete
    das ich nicht der einzigste bin der dieses Problem hat.Seid dem Einsatz der "Wodkamethode" und der damit verbunden Senkung der Nährstoffe wachsen bei mir vermehrt Kugelalgen und eine sehr feine Caulerpaart ( Fotos siehe Link ), ich weiß einfach nicht mehr weiter da sie langsam auch meine Korallen überwachsen.
    Ihr Obi Wan Kenobi seid meine letzte Hoffnung :grinning_squinting_face:

    http://www.ystart.net/upload/20040306/1078574351.jpg

    http://www.ystart.net/upload/20040306/1078574409.jpg


    Gruß Stefan

    P.S.was ich bis jetzt versucht habe: alle Steine geschruppt und einge Ausgetauscht ohne Erfolg und erhöhung von Nitrat und Po4 von 0,2 mg/l Nitrat und 0,03 mg/l Phospat auf 2 mg/l Nitrat und 0,1 mg/l Phospat ohne Erfolg.Achja fast vergessen ich habe einen "niedrigen" Ph-Wert von 7,6 bis 7,8 könnte da noch ein zusammenhang bestehen mit dem Algenwuchs ? und würde eine erhöhung des Ph-Wertes mittels Kalkwasser was bringen ?

    Einmal editiert, zuletzt von Hergo (6. März 2004 um 13:07)

  • Hi Stefan,

    hört sich nach einer falschen Dosierung des Wodka an.

    Denke darin liegen die meisten gemachten Fehler. ich würde ihn absetzen. Du Veränderst mit der Wodkazugabe doch Enorm das Millieu, und teils recht Schnell. Im Meer gibts auch kein Wodka :grinning_squinting_face:

    Ich selbst habe es bis heute bei einem Versuch mit Reinalkohol aus der Apotheke belassen. Es funktionierte recht gut, aber wäre hier vielleicht auch eine "homöoptaische" Dosierung weit angebrachter als manchmal schon fast "Literweise" :winking_face:

    Die Methode ist sicher ausgeklügelt und unsere Bremer haben da sicher eine Variante veröffentlich die sehr Wirkungsvoll eingesetzt werden kann, nur Denke ich haben die wenigsten so ein "Händchen" für die Dosierung, und "Auge" für die Erkenntniss zur Steuerung des ganzen.

    Die beiden machen das ja schon lange. Jörg studuiert, und Michael ist so gesehen Profi Aquarianer. Daher liegen den beiden wohl Gegebeneheiten Zugrunde wo so etwas durchaus praktiziert werden kann, in der breiten Masse aber wird es sicher schwer sein. Das war mit dem Schwefelnitratfilter nicht anders, genauso wie mit Zeolith etc. Es gab immer wieder Lösungen zur Entfernung von überschüssigen Nährstoffen, aber für die breite Masse halt nicht so leicht Einsetzbar.

    Starte mal in fünf Jahren eine Umfrage wer noch Wodka ins Becken kippt :winking_face:

    Ich bin auch einer der immer wieder Ausprobiert und Tüftelt, genauso bin ich für Neuerungen rund um unser Hobby eigentlich immer zu haben, doch wie erwähnt es gibt Methoden die ich persönlich nicht für den normalen Aquarianer gedacht, sehe.


    Gruß Thilo :face_with_tongue:

  • Hergo,

    das ist Bryopsis, nicht Caulerpa. Sind zwar relativ nah verwandt, aber nicht das gleiche.

    Mit Wodka hat das nichts zu tun, sondern mit den Nährstoffverhältnissen im Becken, die für Algen sehr ausgewogen sind.
    Mit Kugelalgen und Bryopsis hast Du leider zwei Algen erwischt, die man sich nicht gerade wünscht. Eines von beidem ist schon schlecht, beides zusammen, naja.
    Das Problem ist, dass Kugelalgen und BRypsis alles andere als Indikatoren für schlechtes Wasser sind. Deswegen ist es in vielen Becken auch ein Problem, denn wenn sich Korallen wohlfühlen, dann diese beiden meistens auch.

    Es gibt keine zuverlässigen natürlichen Fressfeinde für beide Arten, da helfen Dir am besten die Leute, die damit schon mal zu tun hatten. Ich war Gott sei Dank davon immer verschont geblieben. Manchmal heißt es gehen Kaninchenfische an Kugelalgen. Ob Percnon Krabben an Bryopsis gehen, weiß ich nicht.

    Was Du aber machen kannst, ist das Nährstoffverhältnis zwischen Stickstoff und Phosphor so weit zu verschieben, dass es den Algen nicht mehr paßt. Für die Korallen-Zooxanthellen Symbiose ist dieses externe Nährstoffverhältnis oft unkritisch, v.a. wenn Du mit Staubfutter oder Plankton die Korallen fütterst.

    Momentan sind Deine Stickstoff : Phosphor Verhältnisse zu ausgewogen, weshalb sich die Algen auch so wohl fühlen.

    Abschrubben der Steine würde ich sein lassen, aus dem kleins vorstellbaren Stückchen Bryopsis, was übrig bleibt, wächst Dir im Aquarium wieder ein BEstand. Ähnlich wie bei Glasrosen. Kugelalgen, die Du im Becken zerdrückst, entlassen Millionen von Sporen, die Dir wieder auskeimen.

    Es hat also nicht direkt etwas mit der Ethanoldosierung zu tun, sondern mit den Nährstoffverhältnisse im Becken. Hast DU mal versucht, die Wodkadosierung zu steigern und damit Nitrat und Phosphat weiter runterzubringen? Wenn DU Phosphat auf 0,01 - 0,05 mg/L bekommst, und Nitrat auf 2 mg/L hälst, dann könnte das klappen. Anders, Du solltest nicht versuchen, Nitrat weiter abzusenken und Phosphat bei 0,1 mg/L zu lassen, ich denke, dass geht schief, weil Du dann eine Stickstofflimitierung hast, die sich wahrscheinlich auch auf die Korallen auswirken sollte.

    H Hersteller

  • Hallo Thilo
    Ich weiß zwar jetzt absolut nicht, was deine Antwort mit Hergos Problem zutun hat...aber naja :face_with_rolling_eyes:

    @Hergo
    Peter Schniedel scheint ja das gleiche Problem zuhaben. Er hat vor kurzer Zeit Fressfeinde eingesetzt. Vieleicht solltest du mal darüber nachdenken. Ich denke das eine anhebung der Nährstoffe da ehr das Gegenteil bringt.
    Gruß Frank

  • @Jörg darum hatte ich auch die Wodkamethode in " gesetzt, ich meinte nicht das der Wodka direkt schuld daran ist. Zum Thema Wasserwerte noch weiter senken, muss ich sagen das ganze fing richtig doll an als meine Werte bei 0,2 mg/l Nitrat und 0,03 mg/l Phospat waren, darum dachte ich das eine erhöhung der Nährstoffe etwas gegen diese Algen die sich ja in sauberen Wasser sehr wohl fühlen hilft.
    Fressfeinde einsetzen ( hier sind ja wohl hauptsächlich Füchse gemeint ) davon halte ich ganz und gar nix in meinen 300 liter Becken.Wie bekomme ich das den am besten nun hin mit der verschiebung der Nährstoffverhältnisse ?
    Achja und was hälst du von der erhöhung des Ph Wertes Jörg mittels Kalkwasser ? wäre das noch ine möglichkeit ?

    Gruß Stefan

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    @Hergo
    Peter Schniedel

    :grinning_squinting_face:

    Hi Frank,

    es erschien mir angebracht dies bei diesem Beitrag zu erwähnen.
    Ist halt meinen Meinung, schau mal wie viel ihr Becken bügeln derzeit...
    Es tauchen immer mehr Probleme auf, die sicher nicht mit der Methode ansich Zusammenhängen sondern ich Denk halt das liegt am Aquarianer.

    Beim lesen von Jörgs Beitrag erkennst doch ganz genau wieder daß es alles andere als Einfach ist, hier mit allem klar zu kommen. Er kann das doch wieviel andere? :confused_face: Es Bedarf meiner Ansicht nach mehr Wissen wie nur der Beitrag im MA und dem Forum.

    Am ehesten Denke ich sollte man es in eimem kleinen Versuchsbecken mal ausprobieren, und sich so langsam an die Sache rantasten. Wen ein 54L Becken voll ist mit Algen kipp ich es über die Reling und fange von vorne an :grinning_squinting_face: Und bei einem 1000L Becken z.b.? :confused_face: oh oh...

    Aber solange man in unserem Forum nicht die Fehler bei den Autoren sucht, geb ich künftig ne Ruhe, und beobachte das ganze weiter. :face_with_rolling_eyes:
    Wenn das in 5 Jahren immer noch alle machen Überleg ich mir das auch mal wieder anzufangen :smiling_face:


    Gruß Thilo :face_with_tongue:


    Nachtrag:
    Oder ich stell Jörg oder Michael als Betreuer für meine Becken ein :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    2 Mal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (6. März 2004 um 14:28)

  • Hi Stefan,

    deswegen sagte ich ja auch Phosphat auf 0,01 - 0,05 mg/L senken und
    Nitrat bei 2 mg/L lassen. Wenn Du die Werte gleichmäßig absenkst, dann
    verändert sich das Verhältnis nicht, von daher kann ich gut nachvollziehen,
    dass das die Algen nicht kratzt.

    pH Wert erhöhen ist zumindest bei Derbesia Fadenalgen bekannt, dass die
    das nicht mögen. Bei Bryopsis hab ich da selber keine Erfahrungen, weil
    ich die wie gesagt nie hatte. Es gab mal die Beobachtung, dass es sogar
    sinnvoll ist, die Algen lokal mit Calciumhydroxid einzunebeln. Rein
    theoretisch ist das unproblematisch, wenn Du nicht viel Phosphat
    im Becken hast. In Deinem Falle würde ich das bei 0,1 mg/L Phosphat
    noch nicht machen, weil das Calciumhydroxid dann mit Phosphat zu
    Hydroxylapatit (eine Calciumphosphatverbindung) reagiert, und sich die
    Algen dann wieder freuen, wenn sie darauf wachsen und das Phosphat
    wieder aufschliessen können.

    Also wie gesagt, ich würde die Wodkadosis langsam erhöhen, abwarten
    bis Phosphat fällt und gleichzeitig mit Ammoniumchlorid oder Calciumnitrat
    den Nitratgehalt stabilisieren. Wenn dann die Algen verschwinden, ist
    es oft so, dass sie dann ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber den
    Korallen verloren haben und dann auch nicht mehr auftreten, wenn
    Du den Nitratgehalt dann nicht mehr stabilisierst. Gleichzeitig kannst
    Du natürlich schon morgen mit der Kalkwasserdosierung anfangen,
    schaden tut das nicht. Aber dran denken, dass man Kalkwasser immer nur
    morgens, vor dem Einschalten der Beleuchtung tropfenweise dosieren
    muß. Aber das weißt Du vielleicht auch selber.

    Wenn dann der Phosphatgehalt runter ist, kannst Du auch versuchen,
    die Bryopsis mit ungelöstem Calciumhydroxid einzunebeln. Dazu solltest Du
    dann die Strömung soweit ausstellen oder verändern, dass das Zeug
    nicht weggetrieben wird. Wenn Du das dann ein paar Stunden lang
    hast einwirken lassen, kannst Du das mit einem Schlauch absaugen, und
    wenn Du Glück hast, sind die Bryopsis bis dahin so "motzig", dass Du
    Teile davon mit absaugen kannst. Das würde ich dann täglich machen.

    Ob das alles funktioniert, weiß ich natürlich nicht. Ich würde das aber so
    versuchen.

    Viel Erfolg!

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Peter Schniedel scheint ja das gleiche Problem zuhaben. Er hat vor kurzer Zeit Fressfeinde eingesetzt.


    Hi frank,
    bei Peter wuchern caulerpa. Bei Hergo sind es aber Bryopsis. Da gibt es eigentlich keinen Freßfeind.

  • Hallo,

    in meinem alten 325l Aquarium hate cih diese Algen oben rects an der Scheibe direkt unter der Wasseroberfläche... mein damaliger Emblemaria sp. (3-4cm) schwamm immer Abends am Silikon hoch und hat an den Algen geknabbert... dan flog er wieder runter... und das spiel ging weiter bis das Licht aus war.... es waren genaun die gleichen Algen.. aber die kleinen Emblemarias können nciht wirklich viel anrichten :winking_face:

    Tim

  • @Jörg das mit dem Einnebeln und evtl. Abspritzen "nein nicht das was ihr jetzt wieder denkt :grinning_squinting_face: " habe ich schon versucht bei den Kugelalgen und bei Bryopsis, aber wie du oben schon geschrieben hast es brauch nur ein klein wenig überbleiben und schon verloren :baby: und alles wechzubekommen ist fast unmöglich *grml*
    Ich könnte doch auch mit Phospatadsorber arbeiten um das Nährstoffverhältniss zu verschieben oder ?
    Ansonsten danke euch erstmal für die schnellen Lösungvorschläge und werde mal rumtesten *g*

    Thilo schön und gut Wdka absetzen, bloß was nützt mir das wen ich dann wieder 50 mg Nitrat und andere Probleme bekomme und mein Becken wieder nicht läuft was ja vor Wodka der Fall war da ging nähmlich gar nix.

    Gruß und Thx

    Stefan

  • Meine Amblygobius bynoensis und mein Zebrasoma flavescens
    zupfen ab und an mal etwas dran, aber eine Wirkliche hilfe sind sie mir auch nicht.Könnte ein Salarias fasciatus evtl. noch abhilfe schaffen ???

    Gruß Stefan

    Tim was sind Emblemaria sp. ???
    @Jörg naja ich kanns versuchen, ansonsten probier ich es eben anders herum, mehr Wodka rein und Nitrat über Calciumnitrat oben halten.

    Einmal editiert, zuletzt von Hergo (6. März 2004 um 14:56)

  • Zitat

    Original von Hergo

    Thilo schön und gut Wdka absetzen, bloß was nützt mir das wen ich dann wieder 50 mg Nitrat und andere Probleme bekomme und mein Becken wieder nicht läuft was ja vor Wodka der Fall war da ging nähmlich gar nix.

    Hi Stefan,

    ja klaro, dafür ist die Methode ja auch da, aber jetzt hast andere Probleme die ich für wesentlich schwieriger halte als das Nitrat vorher.

    50mg/l sind ja noch nicht derart viel dass man hier nichts machen könnte. Ich habe erst neulich im Forum mit ein paar über den Wodkafilter diskutiert. Das wäre doch auch mal ein Versuch wert oder?

    Auch ein natürliches System zur Nitratenfernung wäre doch denkbar bei dem Wert. Ein Algenrefugium z.b.? ein hoher feiner Bodengrund mit vielen Lebewesen darin? Oder wesentlich mehr lebende Steine? meist sind sie ja gemischt mit Tuffgestein u.ä. im Becken.

    Wäre sicher alles auch mit Nachteilen verbunden, aber eher an der Natur orientiert (bis auf den Wodkafilter :grinning_squinting_face: ) und daher würdest du einer enormen Millieuverschiebung innerhalb kürzester Zeit schon mal aus dem Wege gehen.

    Ein Algenrefugium ist sicher noch schwerer Steuerbar als der Wodka, doch kann da meines erachtens auch wengier passieren.
    Gut abernten und darauf achten daß die Population nicht abstirbt (24h gute Beleuchtung) dann hast die größten Gefahrenquellen schon mal abgedämmt.


    Da die Wodkamethode ja aber auch bei einigen bislang recht gut funktioniert, würde ich jetzt mal genau das machen was dir Jörg Empfohlen hat. Wenn s abermals nicht klappt würd ich eben von der Methode weg.


    Gruß Thilo :face_with_tongue:

  • Hi KS
    Die Bilder hab ich nicht angeschaut und im posting was von Caulerpa die Rede. :winking_face:
    Thilo
    Schön wie du schreibst, aber Hergos Algen gehn deshalb auch nicht weg.
    @Hergo
    versuchs halt mal mit einem Seehasen. Ich weiß nicht ob sie das Zeugs nun fressen oder nicht, Aber einen Test ist es doch Wert, bevor man anfängt an den Werten rumzuschrauben.
    Gruß Frank

  • Erstmal *lol* der Frank nun wieder, hoffe du weißt worauf sich das bezieht *g*
    Zum Hasen das ist eine gute Idee, diese möglichkeit sollte ich mal in betracht ziehen.

    Gruß Stefan

  • Zitat

    Original von Frank Mohr

    Thilo
    Schön wie du schreibst, aber Hergos Algen gehn deshalb auch nicht

    Frank,

    das schon, aber mit Jörgs Vorschlag entzieht er der Alge doch vermutlich ihre Lebensbedingungen, daß sie abstirbt. So zumindest die Hoffnung!

    Der Seehase ist ne Option aber ob der das wirklich frißt? hm.. Klaus hat geschrieben dass es keinen Freßfeind gibt. Denke er hat auch schon Seehasen versucht.

    Gruß Thilo :face_with_tongue:

  • Hallo,

    ich glaube nicht, daß der Seehase da dran geht - meiner hat nur kurze Algen gefressen - ganz selten ist er auch mal an Caulerpa gegangen - aber die langen Faden algen in einem meinem kleinen Becken hat er gar nicht angeschaut....

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Stefan,
    auch ich hatte viele Probleme mit Wodka ins Becken; inzwischen weis ich das auch zuviel Silikat dafür verantwortlich war. Leider hab ich ( was mir erst hinterher wieder einfiel ) kurz vor Beginn mit dem Wodka auch das Salz gewechselt und da war zuviel Silikat drin. Aber der Wodka hat auch dazu beigetragen, dass sich das Milieu total geändert hat und die Algen sprossen.
    Da´s bei mir nicht so richtig funktioniert hat, hab ich wieder den Wodkafilter angebaut, da bleibt der Wodka wenigstens im Filter und gelangt nicht ins Becken.
    Gruß Dietmar

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo,

    ich glaube nicht, daß der Seehase da dran geht - meiner hat nur kurze Algen gefressen - ganz selten ist er auch mal an Caulerpa gegangen - aber die langen Faden algen in einem meinem kleinen Becken hat er gar nicht angeschaut....

    Ich kann das nur bestätigen. Mein Hase hat die langen Algen und die Caulerpa nicht gefressen. Außerdem hast Du mit der Ernährung des Hasen nach gewonnener Algenschlacht ein Problem.

  • ...


    bei uns hat der einsatz des üblichen seehasens wunder bewirkt.

    weiteres aufwachsen haben dann seeigel verhindert.

    bryopsis lassen sich als büschel recht gut abrupfen - machmal lässt sich durch wiederholtes rupfen die population verkleinern.

  • Hallo Hergo!

    Ich kann dein Problem nachempfinden, da ich selbiges habe.
    Leider sind die Bryopsis richtig schwer wieder loszuwerden.
    Es gibt zwar auch Fressfeinde (lt. Fossa/Nielsen) und zwar in Form von Nacktschnecken.
    Bis jetzt konnte ich aber leider keine solche im Handel finden.
    lo vulpinus fressen bei mir keine Bryopsis
    Diademseeigel ebenfalls nicht
    sonstige Doktoren vermutlich auch nicht in einem Masse das Sinn machen würde.
    Du kannst die Algen etwas länger wachsen lassen und dann zumindest per Hand gut ausrupfen. Lösung ist das aber leider auch keine. Vorsicht bei zu langem wachsen lassen, da sich diese Algen sonst vermehren.
    Ich bin zur Zeit dabei den Nährstoffgehalt möglichst nach unten zu bringen, das Licht auf ein Minimum zu reduzieren und mit Kohle alles an Nitrat rauszuholen (lt. Fossa/Nielsen sind auch NN Mengen bereits ein Problem).

    Wirklich helfen wird vermutlich nur das komplette entfernen der befallenen Steine aus dem System und abdunkeln der Steine bis die Algen hinüber sind. Dann mit Salzwasser gut säubern.
    Bis jetzt habe ich es auch noch nicht so weit gemacht.
    Einsiedler setzen sich manchmal kurze Zeit auf die Bryopsis, aber das ist einfach zu wenig.

    Alles Liebe,
    Peter

  • Hallo Stefan,

    ein Seehase bringt gar nichts und macht nur Probleme. Meiner ist nach einigen Wochen trotz Zufütterung verschwunden :frowning_face:
    Mein höhere-Algen-Problem geht jetzt langsam von selbst, weil die Wirbellosen alles zuwachsen. Bei jungen Becken hat man halt das Problem, daß noch zuviel freie Besiedlungsfläche vorhanden ist. Bei den Lichtstärken wachsen sie natürlich enorm. Das hat nach meinem Gefühl nichts mit gutem oder schlechtem Wasser zu tun, solange es sich im üblichem Rahmen bewegt. Im Meer wachsen sie schließlich auch an freien Flächen.
    Setz doch Xenien oder Keniabäumchen ein, aber dann kommt gleich das nächste Problem *g*
    Fazit: rupfen, rupfen und nochmal rupfen, danach Aussitzen. So schlimm find ich einen mäßigen Algenwuchs gar nicht, sind viele Kleinstlebewesen drin. Und zeigt, daß die Spurenelemente halbwegs ok sind. Von Abschrubben halt ich nix, weil man zuviel zerstört, dann braucht man sich kein Lebendgestein kaufen. Hab neulich erst eine Steinkoralle auf einem 12 Monate altem Stein entdeckt.

    Grüße
    Ulrike

  • Hallo Ulli! :smiling_face:

    Rupfen kannst du die Bryopsis, bis du keine Haut mehr an den Fingern hast.
    Damit verzögerst du zwar das weiterwachsen, aber wie geschrieben nur eine Verzögerung und nicht mehr. Leider!

    Servus,
    Peter

  • Hi Pete,

    und ich sage, sie verschwinden., Irgendwann ..
    In dem hochbelastetem Filtriererbecken hab ich übrigens null Bryopsis. Lege da aber auch großen Wert auf Wachstum anderer Algen und mache massive Wasserwechseln (30-50% pr Woche) Das Wasser ist trtotzdem schlecht-> sprich, bryiopsis braucht gutes Waser mal so locker behauptet.
    Hilfreich ist evtl auch der Einsatz abnderer höhererr Algen wie C. racemosa, die sie überwuchern und sich ohne wunde Finger rupfen lassen :smiling_face:
    Ales eine Frage der Geduld, aber das ist ja eine Grundregel der MW-Aquaristik. Mir hat mal nen Händler gesagt, Seewasser sei pflegeleichter als Süßwaser,da lach ich nur nochh drüber.
    Bi mir wurden die Bryopsis zim Riffbecken mit einer Verschlechterung der Wasserwerte brüchiger, Po4 klebt seit Monaten bei 0.2-0.3. Trotzdem scheint das Überwuchern durch Wirbellose wie Xenien, Montipotas, Seritoporas etc entscheidend zu sein, denn an exponierten Stellen wächst das Bryopsiszeugs immer noch.

    Grüße
    Ulrike

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