Beiträge von hajo
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Unklarheit bringt keine Lösung.
Der Wasser und Salzhaushalt wird über die Osmose geregelt.
Das Wasser im Fisch diffundiert immer in Richtung Salz.
Ergo muss der Fisch als Ausgleich trinken, sonst dehydriert er. Erhöhte Salzkonzentrationen werden durch die Kiemen ausgeschieden. Fische, die einem schnelleren Anstieg des Salzhaushaltes ausgesetzt sind, dehydrieren, da ihnen durch den schnelle Anstieg Flüssigkeit entzogen werden. Nicht alle Fische sind gleichermassen betroffen, manche kommen mit einem schnellen Anstieg gut zurecht. Siehe u. a. Brackwasserfische.
Aus diesem Grund sind mir pauschale Urteile zuwider, da individuelle Unterschiede auch individuelle Massnahmen erfordern.
Meine langjährige Erfahrung sagt mir, dass es besser ist, die Angleichung langsam vorzunehmen.
Ohne eine vorherige Überprüfung des Transportwassers auf den Salzgehalt und langsame Anpassung an die neuen Werte wird bei mir kein Fisch überführt.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Nicht wenige Aquarianer messen dem Transportwasser eine Bedeutung zu. Sollten sie aber, da die bereits durch den Transportstress geschwächten Tiere durch die unbedachte Umsetzung noch weiteren Belastungen ausgesetzt sind.
Die meisten "Unfälle" mit Infektionen bei Neuankömmlingen sind auch mehr oder weniger Ergebnisse einer unbedachten Umsetzung.
Ein gesunder Fisch mag es noch verkraften, ein angeschlagenes Individium nicht.Gruß
Hajo
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Noch ein kleiner Nachtrag, der ein wenig genauer erklären soll:
Ein geschlechtsreifes Paar lebt immer mit einer unterschiedlichen Anzahl von Jungfische zusammen.
Amphiprion weisen eine starke soziale Hierarchie auf, die auf Grösse basiert. Diese Hierarchien fungieren als Warteschlangen für die Fortpflanzung. In der Gruppe werden die Fische gemeinsam älter und grösser. Wenn das dominante, grosse Weibchen enfernt wird, nutzen alle Untergebenen die Gelegenheit im Rang aufzusteigen und zu wachsen.
Vor der Geschlechtsumwandlung des Männchen zum Weibchen sind die Hoden sehr aktiv während der Eierstock unreif bleibt, aber nicht inaktiv.
Bei Verlust des Weibchens wird der "Schalter" umgelegt. Genetische Mechanismen steuern in der Übergangsphase den Geschlechtswechsel und die gonadale Umstrukturierung sowohl im Gehirn des Fisches, wie auch in den Gonaden.
Das Männchen ist jetzt dabei ein Weibchen zu werden und wechselt rasch das Geschlecht, um die frei gewordene Position einzunehmen, während der grösste undifferenzierte Fisch in der Hierarchie das Paar vervollständigt, indem es sich in kurzer Zeit in ein vollständig entwickeltes Männchen verwandelt. Damit ist das alte Schema wieder hergestellt.
Zur Durchführung des Geschlechtswechsels ist allerdings die Anwesenheit untergeordneter Fische (unvollständig entwickelte Männchen) notwendig. So die Wissenschaft.
Und genau diese Besonderheit kann bei Verlust des weiblichen Fisches zu Komplikationen in der individuellen Pflege im Aquarium führen.Gruß
Hajo
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Hallo Hajo
2 Jahre ist der Standard,
warum mehr geben wenn nicht nötig?
Hallo Ewald,
das nennt man einen Wettbewerbsvorteil.
Die Garantieerklärungen der verschiedenen Hersteller sollten nicht über einen Kamm geschert werden.
Die gesetzliche Garantie beläuft sich auf 2 Jahre und nicht länger. Das ist richtig.
Darüberhinaus ist es aber jedem Hersteller unbenommen, weitere Verlängerungen anzubieten.
Damit wird auch geworben.
Für Becken mit Streben werden normalerweise längere Garantiefristen vergeben, als für die z. B. optisch ansprechenderen Poolbecken.
Anschlussgarantien sollte man mit jedem Aquarienbauer verhandeln, sofern sie nicht schon von vornherein bekannt sind.
Einige Hersteller vergeben Garantien von bis zu 15 Jahren!
Da müssten RS die Ohren klingeln.
Gruß
Hajo
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Andersrum gesagt/gefragt:
In dem Becken wohnen 3 Clownfische, etwa 2 Jahre alt. Ein Pärchen hat sich gebildet. Der 3. balzte auch schonmal gerne an dem Weibchen rum.
Die drei Geschlechter sind somit seit Jahren klar. Frage war, ob nach dem Entfernen des Weibchens eines der Männchen noch weiblich werden kann, oder ob das so bleibt.
Jedes Exemplar von Amphiprion männlichen Geschlechts kann zum Weibchen werden. Nur das weibliche Geschlecht kann nicht mehr zurückgebildet werden. Also, echte Weibchen können nicht das Geschlecht wechseln.
Es wird vielen, auch bekannten Meeresfischen, in gewissen Situationen eine bidirektionale Wandlung nachgesagt.
Nicht so bei den Amphiprion.
Gruss
Hajo
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Jeder preiswerte Massenhersteller wie Juwel baut Aquarien die 30 Jahre halten.
Gruß
Bernd
....und warum gibt Juwel dann nur eine Garantie von 2 Jahren?
Gruss
Hajo
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Der Titel verwirrt etwas. Wenn das Weibchen stirbt, wird das dominante Männchen zum Weibchen. Ein Weibchen kann sich aber nicht mehr zurück zu einem Männchen wandeln (zumindest nach meinem Kenntnisstand).
Das ist korrekt. Die Geschlechtsumwandlung ist irreversible!
Gruss
Hajo
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Viele stellen feste Kameras auf, so dass man bei Abwesenheit das Becken beobachten kann. Ich denke, das ist auch hier der Fall.
Das ist eine Aufnahme mit einer Handkamera, keine feste Kamera-Einstellung.
Gruss
Hajo
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Übrigens gibt es aus der Forschung noch eine Erkenntnis: Je kleiner das Becken, desto schwieriger die Haltung von Acroporen (noch schlimmer wird die Haltung zusammen mit anderen Korallen im kleinen Becken).
Das ist erklärbar durch eine im Verhältnis zur Wassersäule stärker kumulierte Konzentration von Abwehrstoffen, Terpenen usw. Grosse Becken mit Acroporen und wenigen "Weichen" haben diese Probleme kaum.
Gruss
Hajo
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Obwohl Kuriiwa et al. (2007) durch phylogenetische Analysen gezeigt hat, dass der genetische Abstand zwischen S. vulpinus und S. unimaculatus äusserst gering ist, wird S. unimaculatus immer noch als andere Art von S. vulpinus gehandelt.
Woodland (1990) und neue genetische Studien legen nahe, dass S. unimacultus eine Farbmorphe von S. vulpinus ist, und als solche eine jüngeres Synonym dieser Art ist. (Borsa et al. 2007, Kuriiwa et al. 2007)
Gruss
Hajo
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Dann gib mal eine in Auftrag.

Gruss
Hajo
Die beiden unterscheiden sich nicht. Eine Feldstudie könnte Aufschluss bringen.
Gruss
Hajo
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Hallo Hajo, in dem Fall müsste aber auch die Gegenprobe möglich sein, dass bei Siganus vulpinus in manchen Situationen der Seitenfleck erscheint. Wäre interessant, ob dies jemand bestätigen kann, dass er dies beobachtet hat.
Letztendlich wird wohl erst eine DNA-Analyse Aufschluß geben.
Dann gib mal eine in Auftrag.

Gruss
Hajo
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Nach Beobachtungen der Verhaltensforscherin Prof. Ellen Thaler unterscheidet sich Siganus unimaculatus von Siganus vulpinus nur durch den schwarzen Fleck an den Seiten. Nach Ellen Thaler können die Fische den schwarzen Fleck je nach Stimmungslage ein und ausschalten, so dass davon ausgegangen werden muss, dass es sich bei Siganus unimacultus nur um Siganus vulpinus mit sichtbarem Seitenfleck handelt.
Gruss
Hajo
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Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ich hatte immer viele Weich-, Leder- und Hornkorallen neben Montipora, Seriatopora, Stylopora und Millepora und es hat in meinem Becken in all der Zeit nicht eine einzige Acropora länger als einen Monat überlebt. Ich habe es bestimmt 50x versucht mit Fragmenten, faustgroßen Korallen, Geschenken von Freunden oder von der Uni.
Am Ende habe ich es aufgegeben und diese Korellengattung einfach ausgeklammert.
So ist es.
Die Vergesellschaftung von Acroporen und anderen Steinkorallenarten mit konkurrierenden Weichkorallen kann ein bischen tricky werden.
In der Natur finden wir sie auch nicht eng zusammen.
Das gibt zu denken.
Steinkorallen werden verdrängt weil Weichkorallen besser mit niedrigen PH-Werten (Versuerung) zurecht kommen.Es fusst auf Beobachtungen der letzten Jahre.
Das ist aber noch nicht alles.
Sogar ausführliche Feldbeobachtungen natürlich vorkommender Interaktionen zwischen Weich- und Steinkorallen zeigten auffallende Wachstumsverzögerungen!!
Es ist also nicht nur auf die Pflege im Aquarium begrenzt.
Übrigens ist das keine neue Erkenntnis, sondern wurde bereits von Meerwasser-Aquarianern vor Jahrzehnten berichtet.Gruß
Hajo
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Hallo Hajo,
ja, die Bilder sehen schon anders aus. Wenn ich an Herpes denke, das auch eine Viruserkrankung ist, kommt diese auch gerade bei Stress zum Ausbruch, daher halte ich das nicht für ausgeschlossen.
Neben dem Krankheitsbild ist der Verlauf ausschlaggebend. Der Cryptocarion-Erreger streut flächendeckend in Intervallen, während sich die betroffenen Hautstellen bei Lymphocystis zu sogenannten Riesenzellen (Knötchen) entwickeln. Ausserdem verschwinded diese Virenerkrankung nicht in nur wenigen Tagen. Anfangs (bei einzeln auftretenden Punkten) kann das ungeübte Auge einer Cryptocarion-Infektion aufsitzen, aber das spätere Erscheinungsbild wird schon anhand der Knötchengrösse (blumenkohlartig) deutlich auf Lymphocystis hinweisen. Mir sind fast alle einschlägigen Fischkrankheiten bekannt, u. a. auch bestens die Wucherungen von Lymphocystis. Volon-A Haftsalbe und eine scharfe Schere haben letztendlich geholfen, den befallenen Fisch zu befreien. Eine gute Wasserqualität fördert die Genesung ungemein. Das Bild vom Septentrionalis zeigt keinen Lymphocistis-Befall.
Gruss
Hajo
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Nach wenigen Tagen sind die Pünktchen komplett zurückgegangen und auch nicht wieder in mehr oder weniger großen Schüben zurückgekehrt. Ich denke deshalb, dass es eher Lymphocystis gewesen ist als Cryptocarion und auf den Transportstress zurückzuführen ist.
Hallo Sandy,
Lymphocystis kannst du ausschliessen. Lymphocystis ist eine Viruserkrankung und hat ein ganz anderes Erscheinungsbild.
Dass Fische nach dem Transportstress manchmal "aufblühen" ist nicht selten. Oft legt sich dieser Zusatnd innerhalb weniger Tage.
Google-Ergebnis für https://www.thegoldfishbowl.co.uk/images/lympho-ja6xy1.jpg
Gruß
Hajo
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Hi Hajo,
Danke für den Link. Interessantes Video. Die Angabe zur Dosierung im Beipackzettel deutet zwar darauf hin, dass nach einigen Wochen der Anwendung die Phosphatkonzentration im Wasser steigen sollte, aber egal...
Ich versuche eh mehr auf die Korallen als auf das reine Messergebnis zu schauen...Hallo Kai,
höchstwahrscheinlich werden die nicht aufgenommenen partikulären Substanzen doch von den Bakterien später aufgespalten und gehen so in Lösung, und möglicherweise trägt auch noch die Verstoffwechselung der Korallen zu einem trägen Anstieg von PO4 bei.
Gruss
Hajo
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Ich habe mal ein wenig nachgeschaut und entdeckt, dass gar nicht so viel wirklich genau bekannt ist. Von den Pomacanthidae ist bekannt, dass sie ihr Geschlecht wechseln können (Mergus), aber sicher belegt ist es von anderen Unterfamilien offenbar nicht. Aus Erfahrung klappt es bei den Zwergkaisern auch sehr häufig mit dem Zusammenstellen von unterschiedlichen Größen, insbesondere einem juvenilen Exemplar zu einem Erwachsenen. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch Centropyge das Geschlecht wechseln kann, zumindest einmal als juveniler Fisch.
Interessant auch in welche Richtung!
Obwohl protogyner Hermaphrodismus für einige Kaiserfische dokumentiert ist, ist es angesichts ihrer stak variablen Natur ihrer Gruppierung verfrüht, diese Schlussfolgerung für alle zu ziehen.
Kaiserfische sind in der Regel protogyne Hermaphroditen.
Keine Regel aber ohne Ausnahmen.
Ganz so festgegossen ist die Sache mit dem Geschlecht nicht.
Wie Holocanthus tricolor ist auch Pomacanthus paru gonochoristisch veranlagt. Weibchen fehlt die Möglichkeit bei Verschwinden des Männchens das Geschlecht zu wechseln.
Nicht nur bei einigen Centropygen können sich unter gewissen Umständen Weibchen wieder in Männchen zurückverwandeln (Genicanthus).
Bei Centropyge ferrugata kann sich das Männchen wieder in ein Weibchen verwandeln. Das Sexualverhalten und die Gonaden sind vollständig umkehrbar.
Wer sich näher mit den Kaiserfischen beschäftig, der schaut in eine Wundertüte.
Gruß
Hajo
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Hallo Hajo,
vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich würde wenn nur ein futterfestes Tier erwerben wollen. Und eigentlich hätte ich gerne die Red Sea Variante wegen der (schöneren) Färbung. Soviel ich weiß, gibt es die nicht als Nachzucht. Na ja, mal sehen... Bisher sind es nur Überlegungen...
Der "Graubauch" ist auch nicht ohne Eleganz!!
Gruß
Hajo
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Wir fühlen mit der ganzen Familie, und trauern um einen Menschen, der mit seiner ruhigen und hilfsbereiten Art eine Bereicherung für unser Forum war.
Ich bin tief betroffen und sehr traurig.
Hajo
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Liebe "Phosfeeder in spe",
hier kommt des Rätsels Lösung.....
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Hajo
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Sind Kaiserfische nicht erst Weibchen und wandeln sich später zum Männchen? D.h. zwei unterschiedlich große Tiere sind fast immer ein Paar?
Wie würde es denn bei Falterfischen sein? Ist dort das Geschlecht fest oder können sie das auch ändern?
Die erste Frage hast du ja schon selbst beantwortet.

Die Beantwortung der zweiten Frage ist etwas knifflig, da bei einigen Arten sowohl gonochoristische als auch hermaphroditische Veranlagungen beobachtet wurden. Es gibt, je nach Art, Haremstrukturen, wie auch Paarbildung (monogam) und auch Einzelgänger.
Gruss
Hajo
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Hi Hajo,
Danke, dann wäre so zu sagen Glückssache zwei kleine Nachzuchten zu kaufen und das ist/wird dann ein Paar - schade.
Viele Grüße
Klaus
Die Option geht immer. Falls sich eine Unverträglichkeit heraustellen sollte, kannst du ein Exemplar immer noch abgeben. Die Nachfrage für einen futterfesten herangewachsenen Pygo ist nicht gering!
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Grösse zwischen den Geschlechtern.
Der weibliche Part ist kleiner.
Aber leider wird das auch erst im Alter deutlicher.
Gruss
Hajo
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Hallo Klaus,
grössere Kiemenstacheldornen und etwas weiter ausgezogene Rückenflossen beim männlichen adulten Fisch.
Diese Merkmale sind bei den gehandelten kleinen Größen wenig ausgeprägt.
Gruß
Hajo
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Hallo Kai,
gut eingewöhnt verhält er sich wie alle anderen Großkaiser.
Die Futterfrage ist früher ein Knackpunkt gewesen.
Bei Nachzuchten stellt sich diese Frage kaum noch.
Ausserdem kann man auf ein vielfältiges Angebot des Handels zurückgreifen.
Selbst Spezialfutter für Schwammfresser ist erhältlich.
Gruß
Hajo
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"Phosphat wird gezielt dosiert, ohne das die bereits vorhandene Phosphatkonzentration im Becken ständig erhöht wird....." !!!!
Das bedeutet nicht, dass durch die Zugabe von Phosfeed ein bereits vorhandener PO4 Spiegel ständig erhöht wird.
Durch den Stoffwechsel der Fische und der Fütterung ist der Eintrag sowieso gegeben.
Das sollte man gedanklich trennen.
Gruss
Hajo
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Vielen Dank für die Antworten. Ich habe ebenfalls mit einem zugeringen Po4 Wert zu kämpfen.
Ich habe zwei Dosen gratis bekommen und werde ausprobieren.

Bitte weiter berichten. Eine interessante Methode, besonders für fischarme Riffaquarien.
Ich werde es auch einmal ausprobieren.
Gruss
Hajo
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Danke für die Videos Hajo.
Auf dem ein oder anderen Video sehe ich auch diese Verwachsungen, die ich auch habe. Naja ich hab mal bisschen mehr Gas bei der Strömung gegeben. Meine Kh ist immer so bei ca 8,3.
Die "Verwurschtelungen" entwirren sich besser, wenn neben der horizontalen Strömung auch ein wenig Wasserauftrieb von unten kommt. Bei meiner Hellfire ist das auch so.
Gruss
Hajo
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Ich hatte eher gedacht, ich hätte vielleicht zu viel Strömung. Ich wollte grad mal ein Video einstellen aber erst war das Video zu groß und nach dem komprimieren ist der Dateiname nicht gültig.
Ich fahre meine beiden MP40 im Pulsemodus. Ich werde mal die Strömung etwas höherstellen.
Hier bekommst du Infos und eine ungefähre Vorstellung der Wasserbewegung.
Es gibt noch etliche andere Videos über die Pflege von Euphyllia glabrescens.
Wenn die Strömung nicht ausreicht, wirken die Köpfe wie verwurschtelt.
Eine ausreichende Wasserbewegung wird der Koralle unter die Tentakeln greifen und das Bild wird ein anderes sein.
Vorausgesetzt, die Wasserwerte sind nicht die Ursache für das schlappe Aussehen.
Alkalität lieber etwas höher (8KH) ansetzen.
Gruß
Hajo
Hier einige Exemplare in der Aufzucht. So stark braucht die Strömung im Aquarium nicht zu sein!
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Die Glabrescens braucht deutlich mehr Strömung. Dann sieht das Bild auch anders aus.
Gruss
Hajo
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Hallo hajo,
ich habe gerade nochmal die ganzen Bilder meiner (jetzt Inas!) Tomentosus durchgeschaut. Die Fische sind ja wirklich extrem variabel, aber egal wie sehr sich die Zeichnung des Körpers verändert, die Flossen bleiben transparent.
Ich hätte gern ein Video hochgeladen, wo einer der beiden ständig seine Körperfärbung ändert, aber die Brustflossen bleiben gleich...
Hallo Rüdiger!
Alles paletti! Mir ist ja auch aufgefallen, dass sich die Punkte wie aufgereiht darstellen. Das allein reicht für eine Beurteilung nicht aus. Kann Zufall sein. Deswegen die Suche nach vergleichenden Aufnahmen. Ich habe momentan keine Feile im Becken. Deshalb ist ja Schwarmwissen angesagt. Wie man sieht, mit Erfolg.
Gruss
Hajo
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Das ist die natürliche Zeichnung des Fisches. Manche haben die Punkte mehr und manche weniger ausgeprägt. Manche haben gar keine Punkte.
Einen Befall habe ich ja auch infrage gestellt. Auf den im Netz zugängigen Fotos sind die Flossen transparent und ohne Muster.
Zumindestens weicht das Bild von der vorliegenden Abbildung ab.
Wenn ich recht erinnere, war da bei meinen Tomentosus auch so.
Aus diesem Grund:
"Vielliecht gibt es ja den einen oder anderen Mitleser und Pfleger eines Tangfeilenfisches, der das besser beurteilen kann.
Bezogen auf die relativ lange Behandlung mit Kupfer sollte das Bild ein anderes sein."
Gruß
Hajo
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Was immer das auch ist, es gehört nicht auf die Flossen.
Vergleiche mal die Bilder im Netz und du wirst immer einen Tomentosus mit transparentem, klaren Flossensaum sehen.
Gruss
Hajo
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Spontan würde ich dem Verkäufer zustimmen, dass es die Zeichnung des Fisches ist
Um das zu überprüfen, habe ich mir mehrere Dutzend Fotos von A. tomentosus angeschaut.
Merkwürdig ist, das dort alle Flossen durchgehend sehr transparent waren und keinerlei andere Merkmale aufwiesen.
Bei manchen Fischen kann sich während des Heranwachsens die Zeichnung verändern. Auch abhängig vom Geschlecht.
Ich habe leider keinen Tomentosus im Becken, um das zu überprüfen.
Vielliecht gibt es ja den einen oder anderen Mitleser und Pfleger eines Tangfeilenfisches, der das besser beurteilen kann.
Bezogen auf die relativ lange Behandlung mit Kupfer sollte das Bild ein anderes sein.
Gruss
Hajo
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Hallo Stefan,
wie sehen denn Schwanzflosse und Brustflosse aus?
Reibt der Fisch sich an Gegenständen?
Irgendwie sehen die Punkte wie aufgereiht aus. Kann auch täuschen.
Deshalb die Frage: Gibt es am Körper des Fisches ähnliche Auffälligkeiten?
Gruss
Hajo
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Noch etwas zur Planung eines neuen Beckens:
Becken " von der Stange" haben meist einen Nachteil. Sie haben normierte Glasdicken,
welche wegen der Kosten von einigen Aquarienbauern auch noch unterboten werden.
Ich habe mir schon lange angewöhnt, die Glasstärke immer eine Nummer grösser zu wählen,
als in den Vorschriften angegeben.
Das kostet zwar etwas mehr, beruhigt aber ungemein.
Gruss
Hajo
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Hallo Chris!
Alles gut, war auch nicht bös gemeint.
Haus, Frau, tägliche aquaristische Übungen, Garten, Teiche (ich hoffe, die Reihenfolge ist korrekt?) nehmen viel Zeit in Anspruch. Trotzdem bleibt noch Zeit, sich dem Forum zu widmen.
Das ist auch gut so. Auch wenn viele Themen Erinnerungen wachrufen, dass man meint, es hätte sich nicht viel getan in der Szene. Dafür sind andere umso interessanter.
Bei unserem Thema wollte ich noch etwas nachschieben, was für mich ausschlaggebend war, keine gebrauchten Aquarien zu kaufen.
Jeder Transport, inklusive Gewichtsverlagerung, bringt Druck auf die Klebestellen. Altes Silikon scheint nicht mehr so elastisch zu sein, sodass sich damals der Mittelsteg eines 300l Beckens löste, ins Wasser fiel, und das Glas dicke Backen machte. Es musste schnell gehandelt werden, da sich im Altwasser dieses Beckens einige teure Kaiserfische befanden. Diese sollten ein paar Tage später ins grosse Becken umziehen, dass für diese Fische extra gebaut wurde. Dort war das Wasser frisch gesalzt und hätte noch ein paar Tage gebraucht. Die Zeit gab es nicht und die Fische mussten schnell überführt werden, da ihr Eigenheim drohte zu platzen. Das Ende vom Lied waren etliche tote Fische.
Seit dieser Zeit betrachte ich den Transport älterer und gebrauchter Becken mit anderen Augen.
Gruss
Hajo
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Ich könnte mich gerade zweiteilen und hätte immer noch ausreichend zu tun. Das ist nicht wie bei euch Rentnern, die in den Tag hinein leben und vor sich hin werkeln. (autsch, böse böse)

Komm du erst einmal in mein Alter.

Ich hatte auch einmal die Vorstellung, dass der Ruhestand mehr freie Zeit bedeuten könnte. War ein Irrtum. Er kostet auch deutlich mehr! Ob neues Getier oder Hardware, die Spreu vom Weizen zu trennen erfordert mehr Zeit, als gedacht. Hinzu kommt, dass man sich zwar altersbedingt aquaristisch verkleinert hat, der Puls der Zeit einen aber immer noch gewaltig auf Trab hält.
Gruss
Hajo
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Alles anzeigen
Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Beiträge und Hilfsangebote. Kai, ich wohne in Süddeutschland, ist leider zu weit. Aber Fabian, auf dein Hilfsangebot komme ich zurück
Ich sage rechtzeitig Bescheid.Stimmt, Sandy, an die Fische habe ich gar nicht gedacht. Shame on me!
Ich bin gerade am Überlegen, ob ich die Korallen nicht alle massiv zurückschneide. Im Becken sind gefühlt mehr Korallen als Wasser, das ist alles sehr groß geworden. Zwei Acros haben STN, das geht schon über Monate. Ich denke, zu wenig Strömung und Licht. Aber es ist kaum mehr möglich, das Becken vernünftig zu beströmen.
Eventuell fange ich jetzt schon an, einige Korallen massiv zu kürzen bzw. Ableger zu machen. Die Pavona ist Fußball-groß und mit der Rückwand verwachsen. Da hatte ich schonmal ein eingewachsenes Kabel raus gemeißelt.
Das Becken kommt in die Firma und ich möchte es etwas pflegeleichter haben. Es wäre nicht tragisch, wenn vor allem die hochwachsenden Acros nicht mehr da wären. Zudem gefallen mir LPS und Weichkorallen mittlerweile sehr gut.
Und ein paar Ableger könnte ich auch in das kleinere Kallax Becken packen.Der Aufbau ist eigentlich recht simpel. Das eine Drittel besteht aus einer Keramik mit zwei Säulen und Bodenplatte. Das kann ich rausheben und einzeln transportieren. Der restliche Aufbau ist nicht geklebt, sondern verkantet. Norbert Dammers epo reef der ersten Generation.
Sand ist zum Glück keiner mehr drinnen, den habe ich komplett entfernt. Wollte eigentlich wieder neuen reinmachen, aber dann hatte ich keine Zeit und schließlich kam der Hauskauf. Das ist natürlich jetzt ganz praktisch. Das Technikbecken habe ich auch erst komplett gesäubert, da sollte es auch nicht allzu lange dauern. Vielleicht klappt es doch in einem Tag.Das Becken steht halt im 2.OG. Alles was verpackt wird, muss getragen werden (können).
Ich hätte jetzt noch eine andere Idee, die natürlich wesentlich entspannter wäre. ich besorge mir ein neues Becken, baue es auf und müsste dann nur noch die Tiere transportieren. Es ist eh so, dass am neuen Standort ein Raumteiler eher ungünstig ist.
Ich habe gerade ein gebrauchtes Becken gesehen für 100 Euro mit den fast identischen Abmessungen, mit Unterschrank, Technikbecken und Verrohrung. Innen ist sogar ein Alu Gestell/Rahmen. Bild hängtDas wollte ich eigentlich schon die ganze Zeit vorschlagen.
Alles andere wird eine nervige Prozedur.
Gruss
Hajo
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Das ist erst einmal ein optisches Problem, mit dem man nicht wirklich glücklich wird.
Ergo muss etwas geändert werden.
Die logische Folge wäre nun eine neue Verklebung der Naht.
Dazu müssten die alten Nähte entfernt werden und das Ganze neu verklebt werden.
Das hat mehrere Vorteile.
Erstens stören die Beschädigungen nicht mehr.
Zweitens schützen jetzt Glasstreifen auf den Nähten vor Beschädigungen durch die Klinge etc.
Drittens schafft jede professionelle Neuverklebung mehr Sicherheit, als das Becken im ursprünglichen Zustand. Gerade bei Becken von diesem Hersteller!
Wenn mir kein Aquarienbauer in der Nachbarschaft bekannt wäre, würde ich mich an meinen Zoofachhändler wenden und über ihn Kontakt knüpfen.
Möglicherweise sind ihm einige Fachleute in der Nähe geläufig, die diese Arbeit übernehmen können.
Alles andere ist dann eine Kostenfrage.
Wenn allerdings die Scheiben stark verkratzt sind, würde ich mir den Aufwand schenken und gleich
ein neues Glas bestellen.
Dann nicht von der Stange, sondern gefertigt nach meinen eigenen Vorstellungen.
Gruss
Hajo
