Beiträge von hajo

    Du schreibst, du wirst bald 78 Jahre alt. Das ist ja kein Alter. Ich denke, du holst jetzt 2 Jahre Luft und startest mit Anfang 80 nochmal neu durch :winking_face: Spaß beiseite...

    Warum eigentlich nicht? Das ist nicht ungewöhnlich. Genau in diesem Lebensabschnitt hatte ich angefangen mich zu verkleinern. Solange die Gesundheit noch mitspielt ist noch alles offen. Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass mit zunehmendem Alter sich jeder 2. Mensch entweder geistig und/oder körperlich verbessert. Körperlicher und geistiger Abbau ist nicht unvermeidlich. Allerdings gibt es Situationen, wo es klug ist, die Weichen anders zu stellen.

    Gruss

    Hajo

    Die Robustheit dieser Art ist enorm. Kann eigentlich nichts schiefgehen. Nach Schnitten oder Fixieren ist es von Vorteil, die Koralle in eine moderate Strömung zu stellen. Das fördert u. a. auch den Heilungsprozess an der Schnittfläche.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Bernd!


    Das Thema unseres Hobbys nimmt das ganze Leben lang, oder auch nur streckenweise, einen wichtigen Einfluss auf des Aquarianers psychische Gesundheit und auch auf sein familiäres Umfeld. Wenn man, wie du, Aufgaben ausführst, die Freude bereiten, und einen selbst noch dabei mit Sinn erfüllen, Erfahrungen teilst und stets in der Wortwahl präzise und genau auf den Punkt kommst, dann tragen diese wertvollen Eigenschaften auch zu einem besseren Verständnis für das Miteinander in diesem Forum bei. Ich hoffe, das der Abbau deines Aquariums nicht auch gleich das "Entfernen von der Truppe" bedeutet. Es soll hier auch nicht eine Trauerrede werden. Das Alter zeigt die Grenzen auf. Wer weiss das besser, als ich. Man ist zwar noch recht passabel geistig dabei, die täglichen Pflegearbeiten lassen sich auch noch gut bewerkstelligen. Unvorhergesehene Katastrophen aber werden zur Sinnfrage. Beendet man sein Hobby oder reduziert man den Aufwand und verkleinert die Ansprüche auf ein erträgliches Minimum an Tier und Gerät?
    Ich hatte und habe mich für letzteres entschieden und meine Becken reduziert, in Anzahl und Grösse. Weniger Arbeit und leicht überschaubar. Vielleicht wär das auch etwas für dich? Möge eine Totalaufgabe nicht zum ultimativ endgültigem Ergebnis werden.

    In diesem Sinne.:wink

    Gruss

    Hajo

    Wenn man sich den Himmel so anschaut oder die Brühe auf der Frontscheibe nach kurzem Regen, ist das Regenwasser aber auch nicht mehr, das was es mal war.:frowning_face:

    Gru

    Blütenstaub der Frühjahrsblüher und/oder Saharastaub sind beileibe nicht mit gefährlichen Insektiziden oder Pestiziden aus der Landwirtschaft zu vergleichen. Aufgrund von Achtlosigkeit brachte damals die Vogelmiere vom Feldrain den Tod über meine Dompfaffen in der Voliere. Seitdem: Gebrannter Hajo scheut das Feuer! Die wächsernen Überzüge auf manchen Obst- und Gemüsesorten beim Discounter betrachte ich ebenfalls mit einigem Misstrauen......

    Gruss

    Hajo

    Hi Eric,

    ich hatte früher (ca. 30 Jahre her) auch Großkaiser, allerdings ohne Korallen, aber mit der Lochkrankheit. Das war ein P. imperator mit ca. 8 cm im Jungendkleid. Mein damaliger Händler hat mir damals empfohlen, wegen der fehlenden Vitamine, so oft wie möglich Kopfsalat zu füttern. Das habe ich dann auch umgesetzt. Eigenes Beet im Garten für den eigenen Salat und dann habe es täglich 1 - 2 Salatblätter. Es dauerte ca. 9 Monate bis das letzte Loch wirklich weg

    Hallo Klaus!

    Sehr löblich auf unbehandelten! Salat hinzuweisen. Alles andere wäre der bekannte Ritt auf der Rasierklinge.

    Gruss

    Hajo

    Zu beachten wäre die enorm gute Sehschärfe der Krabbe. Die meisten Fehler werden vor dem Aquarium gemacht. Wird eine Falle benutzt, sollte sie keineswegs zwischen Anfang und Ende der Nacht kontrolliert werden. Auch, wenn die Neugier noch so gross ist. Ebenso sind Schatten oder Lichtreflexe vor dem Aquarium kontraproduktiv. Die Krabbe hat in der Natur keinen Mangel an Fressfeinden und ihr Fluchtverhalten ist jeder Situation angepasst.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Lisa!

    Juvenile Centropyge fressen in diesem Lebensabschnitt mehr Algen als fleischige Kost. Das erklärt möglicherweise auch das momentane Desinteresse an fleischiger Nahrung (er scheint nicht zu hungern) obwohl die "Starthilfe" durch den anderen Artgenossen gegeben ist. Ergänzend zu Sandys Vorschlägen möchte ich noch Lobstereier hinzufügen. Dieses Frostfutter ist meist der "Brustlöser" für mäkelnde Fische. Leider bekommt man es nicht mehr bei jedem Händler.

    Gruss

    Hajo

    Habe auch ein Kugelfisch im Becken Canthigaster

    Seit ca. 5 Jahre wie Alt der wirklich ist keine Ahnung da ich den damals von ein Bekannten übernommen habe

    Aber aufgeblasen habe ich den noch nie gesehen im Becken

    Soviel ich weiß, machen die es nur durch Stress

    Na ja, der 2. Vorname von Stefan ist ja Stress... :winking_face_with_tongue:


    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Noch eine kurze Anmerkung zur Feststellung der Salinität im Aquarium oder zur Kontrolle von Osmosewasser.
    Erstens: Refrak ist nicht gleich Refrak.
    Es sind Refraktometer im Umlauf, die nicht für Meerwasser geeignet sind!
    Zweitens: Es gibt temperaturabhängige und nicht temperaturabhängige Produkte. Der Laie kann das nicht unterscheiden.
    Drittens: Die meistens Handgeräte sind ungenau ablesbar.
    Also Typ Schätzeisen, wie Sandy treffend bemerkte.
    Spindeln sind ähnlich umständlich und anfällig, da sie ebenfalls temperaturabhängige Werte anzeigen.
    Ein digitaler Leitwertmesser ist beiden Produkten überlegen, da es temperaturkompensiert reale Werte anzeigt.
    All diese Hilfen haben mich durch die Vergangenheit begleitet, und manchmal auch mehr oder weniger zur Verwirrung beigetragen.
    Meine Messungen führe ich heute mit einem digitalen Refraktometer durch. Sehr einfach zu bedienen, sehr genau, sehr einfach zu kalibrieren, sehr gut ablesbar!
    Herrlich! :smiling_face:

    Gruß

    Hajo

    Hallo Sarah,

    ich bemüh mal den Konjunktiv.

    Wenn ich als Laie Probleme mit der Verrohrung hätte, aus welchen Gründen auch immer, ich würde den nächsten Zooladen aufsuchen und den freundlichen Herrn gegen einen entsprechenden Geldbetrag bitten, die Verrohrung vorzunehmen. Als Laie muss man nicht gegen mutmassliche Tücken von (alten) Dichtungen und/oder nicht passenden Gewindegrössen ankämpfen. Das erspart dir Frust und Ärger mit tropfenden, undichten Verbindungen. Im Notfall genügt auch ein Klempner, Wasserinstallateur. Also jemand, der sich mit einer Verrohrung und Dichtungen im Wasserbereich auskennt.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen,

    hermatypische, riffbildende Korallen finden wir in Bereichen von ca. 30 Grad nördlicher bis ca 30 Grad südlicher Breite, im Temperatur-Jahresmittel von 23,5 Grad , wobei 20 Grad an den kühleren, nördlichen und kühleren, südlichen Grenzen des Korallengürtels durch warme Strömungen nicht unterschritten werden. Gegen diese natürlichen Grenzen dünnt sich die Vielfalt der rein hermatypischen! Arten aus. Darüber hinaus gibt es zwar auch Solitärkorallen, die kältere Zonen bewohnen, aber nicht zu den eigentlich riffbildenden Arten gehören. Nicht jede tropische, hermatypische Warmwasserkoralle kommt im Aquarium mit kühlen Temperaturen zurecht. Das ist sicherlich auch artspezifisch zu sehen. Das untere Ende der Temperaturskala als Dauertemperatur zu verwenden, halte ich für diese Arten, z. B. Acropora, für äusserst anstrengend.
    Riffe sind komplexe Ökosysteme und Biotope, wo diverse Würmer, Weichtiere, Schwämme, Stachelhäuter, Krebstiere, Fische und Bakterien in einer Art Kommensalismus in einem funktionalen Lebensraum mit den Korallen leben. Die Individuen in diesen Biotopen pflanzen sich auch nicht ganz temperaturunabhängig fort...... Dieser Lebensraum mit seinen spezifischen Lebensgemeinschaften setzt sich u. a. aus abiotischen Umweltfaktoren, wie z. B. der Temperatur und Wasserströmung zusammen. Die richtige Temperatur ist ein wichtiger Baustein in der Reproduktionsleistung von Lebewesen im Meer und auch anderswo.
    Ganz lapidar gesagt, Korallen können sich in gewissen Grenzen auch an die Umwelt anpassen. Sie versuchen es jedenfalls.
    Der rein äquatoriale Korallengürtel verschiebt sich momentan leicht temperaturbezogen in seinen nördlichen und südlichen Grenzen, er verbreitert sich durch die Erhitzung der Meere. Die Korallen müssen sich auch an diese Situation anpassen. Die Larven wandern ab. So ist es nicht ungewöhnlich Korallen in Bereichen zu finden, die vormals nicht zu den erwarteten Regionen dieser Arten gehörten.
    Warum sollten im Umkehrschluss nicht einige Arten im kühleren Biotop Fuss fassen und durch kurze, jahreszeitlich bestimmte Warmwasserströmungen wachsen und gedeihen?
    In der Natur ist es so. Jedenfalls bei einigen Arten. Ob innerhalb eines abrupt gesetzten, unnatürlichen Zeitrahmens eine dauerhaft erfolgreiche Aquariumhaltung unterschiedlicher Arten dieser schleichenden, natürlichen Anpassung im Meer folgen kann, ist ungewiss. Jedenfalls für mich.

    Gruß

    Hajo

    Weil der letzte nachgesetzte Halichoeres vom alteingesessenen Melanurus zu Tode gehetzt wurde bzw. danach nie wieder aus dem Sand aufgetaucht ist.

    Da ist der Verbleib in der Box auch keine absolut sichere Lösung. Der Alteingesessene lernt schnell, dass er seinem Gegner in dem Kasten nicht beikommen kann und wird sich erst einmal neutral verhalten. Die Konkurrenz dabei immer im Blick. Einzig und allein der Moment der Zusammenführung wird Aufschluss geben, ob es passt oder nicht. Dutzende Male konnte ich das beobachten.

    Es ist nicht selten ein Problem Fische unterschiedlicher Arten miteinander zu vergesellschaften.

    Bei Fischen derselben Art erhöht sich das Risiko enorm, wenn die Geschlechter nicht explizit stimmig sind. Selbst unter der Annahme, das passende Geschlecht erwischt zu haben, kann bei Lippfischen der Geschlechterwechsel bereits angestossen oder sogar vollzogen sein. Eine Umfärbung muss sich dann nicht im absoluten Einklang befinden. Ein noch weibliches Äusseres ist noch keine Garantie.

    Einzeln gehaltene Lippfische (Männchen) entwickeln oft territoriale Allüren, die einen Neuzugang unmöglich machen. Aufgrund des rasanten Geschlechtswechsels (auch wegen des auffälligen Farbkleids) überwiegen leider die Männchen im Handel.

    Bei Aggressionen kann es von Vorteil sein, den Aggressor vorübergehend zu entfernen und dem Neuen Zeit zur Eingewöhnung zu geben. Manchmal klappt es, manchmal nicht.

    Gruß

    Hajo

    Hallo,

    Ich würde unter diesen Bedingungen auch nichts fressen. Warum in aller Welt setzt man diesen Fisch in eine kleine, auch noch transparente Box, wenn ein Sandbett im Becken die beste Lösung ist? Lippfische sind naturgemäss sehr schreckhaft. Manch einer hat diese Schockstarre nicht mehr überwunden. Ab ins Aquarium damit!

    Gruss

    Hajo

    hajo das ist eine gute Idee. Das werde ich machen - ich habe diesen Post erstellt weil ja viele Nutzer hier eine gewisse Expertise haben und vielleicht schon was dazu sagen können. Vielleicht kommt ja noch Jemand in die Unterhaltung der was genaueres sagen kann - man weiß ja nie 🙂

    Ja, das ist gut möglich. Es ist aber genauso gut möglich, dass der Support einige Fragen mehr beantworten kann. Ausserdem geben Ersatzteile im Original optimale Sicherheit bei der Installation.

    Gruss

    Hajo

    Man muss dabei wahrscheinlich die unterschiedlichen Systeme und deren Arbeitsweisen betrachten.

    So ist es. Unterschiedlicher Besatz und/oder unterschiedliche Systeme = unterschiedlicher Verbrauch.

    Auch sind die natürlichen Wachstumsraten bei den unterschiedlichen Arten verschieden. Der bakterielle Anteil am Verbrauch der Alkalität ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Reinhard,

    das kann schon mal passieren. Wenn auch selten. So, wie es auch mal sein kann, dass sich die Schläuche der Dosieranlage zusetzen und dadurch ein Defizit entstehen kann. Ist aber selten. Dann wird umgehend händisch angepasst.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Reinhard,

    die Dosierungsmenge erhöht sich sukzessive über Nacht, sodass die letzte und somit höchste Dosis kurz vor dem Start der Beleuchtung erfolgt. Das sichert meinem System (vorwiegend LPS) eine moderate Alkalität über die Beleuchtungsphase.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Hajo,

    bei mir fällt die KH unter Tags um ca. 1,5 KH wenn ich nicht dosiere. Das müsste doch bei Dir dann jeden Tag so sein wenn Du nur Nachts dosierst?

    Hallo Reinhard,

    das kann schon mal passieren. Wenn auch selten. So, wie es auch mal sein kann, dass sich die Schläuche der Dosieranlage zusetzen und dadurch ein Defizit entstehen kann. Ist aber selten. Dann wird umgehend händisch angepasst.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Hajo!

    Hast Du bei dieser Dosierung nicht starke Schwankungen unter Tags? Der Großteil wird doch in der Beleuchtungszeit verbraucht.

    Hallo Reinhard,

    nein, keine nennenswerte Schwankungen. Die jeweiligen Dosiermengen sind nach engmaschiger Kontrolle über den gesamten Zeitraum dem aktuellen Verbrauch angepasst. Ph 8,1-8.2; KH 8; Ca 420-440. Bei Abweichungen nach unten (mehr Verbrauch) wird (selten) angepasst.

    Gruss

    Hajo

    Der Notablauf sitzt etwas zu hoch. Etwas tiefer gesetzt, würde der Ablauf den Wasserstand im Becken regeln. Das Minus an Wasser im Abteil wird dann zum Plus auf der Beckenseite.

    You know what I mean?

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan!

    Das oft etwas schwierige Verhältnis von Centropyge zu Koralle & Co ist kein Geheimnis und ausführlich beschrieben. Das heisst nicht, dass alle Arten gleichermassen die gleichen unguten Ambitionen haben. Man kann aber anhand der Mehrheit der Taten erkennen, bei welcher Art man die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten muss oder sogar gänzlich auf den Erwerb verzichten sollte. Bei der Abwägung spielt auch der vorhandene Korallenbesatz eine nicht unwichtige Rolle. Ein und derselbe Fisch in unterschiedlichen Riffgärten kann auch ein unterschiedliches Verhalten zeigen. So ist es durchaus nicht verwunderlich, dass sich einige Beobachtungen und die Schlüsse daraus nicht mit anderen decken. Dennoch sollte man sich nicht von diesen Ausnahmen der Vergesellschtung leiten lassen und bereits schon die Idee eines bestimmten Erwerbs kritisch hinterfragen. Vermutungen sind niemals Gewissheiten! Das betrifft auch das Thema der Nachzuchten.

    Gruss

    Hajo

    Centropyge vroliki ist nur bedingt reef safe. Man muss mit Übergriffen auf Stein - und Weichkorallen und Muscheln rechnen. Eigentlich kaum ein anderes Verhalten, als alle anderen Zwergkaiser-Arten. Wer das toleriert, bekommt einen schönen und agilen Fisch.

    Gruss

    Hajo

    Moin zusammen,

    hat hier jemand schon Erfahrungen mit den "kleinen" Coris Arten wie caudi- & dorsomacula oder pictoides gesammelt und kann etwas über deren Verhalten sagen?

    Man findet leider fast garnichts, nur über die sprichwörtlichen Elefanten im Raum wie gaimard usw.

    Männchen erreichen 20cm, weibliche Tiere etwas darunter. Sandboden nicht unter 10cm ! Zwerge sind sie nicht!

    Gruss

    Hajo

    Hallo Bernd,

    ich vermute einmal, dass dieser Bericht deine Fragen zum A. ocellaris beantwortet. Wenn nicht ganz, dann doch grösstenteils.

    Gruß

    Hajo


    Host choice and fitness of anemonefish Amphiprion ocellaris (Perciformes: Pomacentridae) living with host anemones (Anthozoa: Actiniaria) in captive conditions
    In this study, we investigated the host choice of naïve Amphiprion ocellaris, a specialist, at two different stages of development (newly settling juveniles…
    pmc.ncbi.nlm.nih.gov

    Man kann auch ruhig einmal darüber nachdenken, ob der Selektionsprozess bei den Nachzuchten überhaupt noch funktioniert. Gendefekte o. ä. werden bei der riesigen Menge nicht mehr gründlich aussortiert. Gewinnstreben? Es gibt Artenschutzprogramme, die darauf abzielen, die genetische Vielfalt innerhalb einer Art soweit wie möglich zu erhalten und gleichzeitig angeborene Defekte zu verhindern. Survival of the fittest. Man kann Aussagen von Händlern finden, die viele in Gefangenschaft gezüchtete Clowns geliefert bekommen, die besser aussortiert hätten werden müssen. Werden sie aber nicht. Jetzt kann man darüber nachdenken, was die Konsequenzen sein werden.

    Gruss

    Hajo

    Meine These:

    Anemonenfischen geht es primär um den taktilen Reiz, weshalb sie auch entsprechende Weich- und Lederkorallen sowie passende LPS nützen. In der Natur fungieren Anemonen als Schutz, im Aquarium ist dies nicht notwendig.

    Ja. Die Suche nach einem Wirt....

    Während visuelle und chemische Reize bei der Fernorientierung dominieren, bestätigt der taktile Reiz letztlich nur die Eignung des Wirtsorganismus. Es beantwortet leider nicht die Frage, warum es in Becken mit Wirtsanemonen mal klappt und mal nicht.

    Gruss

    Hajo

    Meine alte Anemonenfischfrau hat ihren jungen Lover das Kuscheln in der Anemone beigebracht. Nach ca. drei Tagen lebte der Kleine nicht mehr in seinem Plastikrohr, sondern fast in der Anemone (immer mit ca. 1cm Abstand zur Anne).

    Das könnte eine Bestätigung des visuellen Reizes sein. Über den Geruchsinn klappt es nicht (mehr), das Vorhandensein eines Artgenossen in der Anemone triggert das Zusammengehörigkeitsgefühl (soziale Bindung, Ausschüttung von Oxytocin (Bindungshormone) etc.).

    Gruss

    Hajo8