Beiträge von FrankD

    Hallo,

    für mich ist dieser sog. Trend eher ein Rückschritt. Becken sind kitschig und sehen wie alte amerikanische Becken aus: Steril, bunt und am besten noch in Plastikbecken (kommt ja anscheinend als nächster "Trend"). Ein natürliches Riff basiert auf einer Basis von Lebendgestein (toten Korallen), welches dem Riff Stabilität gibt. So sehe ich es auch im Aquarium. Die so schön gezeigten Becken ohne Deko und ohne stabile Basis (ohne "Kaimauer") werden sich über kurz oder lang selbst kannibalisieren. Die Korallen wachsen ineinander, vernesseln sich und sterben ab. Kaum eine Chance da noch einzugreifen, zu filigran der Aufbau. Zwischen den Ästen etc. kann man nicht mehr gärtnern. Das Becken wird den Lauf eines jeden Riffs nehmen, d.h. die unteren Partien sterben. Nur werden diese toten Partien keine feste Unterlage bilden und sich schwerlich austauschen lassen.

    Ich bleibe nach über 20 Jahren MWA dabei: Eine Basis an LS muss sein.

    Hallo,

    würde den AS sofort laufen lassen wenn das Salz halbwegs aufgelöst ist (vorher funzt er eh nicht). Erstens schadet eine gute Belüftung des Wassers beim Salzauflösen nie (soll heißen kann je nach Salzart Trübungen entfernen), zweitens willst du so früh wie möglich wissen ob deine Technik richtig läuft. Warum also warten?

    Hallo,

    habe einen (älteren) BK-Abschäumer mit der damaligen Bezeichnung 300 intern. Er besitzt einen transparenten Schalldämpfer an der Lufteinsaugung wie in angehängtem Bild. Nun wenn ich hier so Berichte lese, wie "flüsterleise" die BK-Abschäumer sind, meiner aber recht laut schnorchelt, frage ich mich, ob ich einen aktuelleren Schalldämpfer nachrüsten könnte und ob der mehr bringt. Welcher wäre das? Derzeit ist der vorhandene Dämpfer mit Watte gefüllt.

    Zitat

    Davon ab,gibt es in der wirklichen welt denn überhaupt andere möglichkeiten , die qualität von salzen zu beurteilen ,als gemäss dem arzneibuch ?


    Nun dir könnte sicher jeder Servicedienstleister, der auch Meerwasser analysiert, dir mittels z.B. ICP einen sehr guten Überblick über die z.B. anorganischen Bestandteile geben.


    Hallo Thomas,

    nun die Welt ist aber auch nicht so schwarz/weiß wie du hier vorgibst. Natürlich kann ich Qualitäten kaufen, die gemäß Arzneibuch spezifiziert und freigegeben sind (inkl. der Analysenmethoden dazu). Das ist aber ein bisschen wie mit dem Normverbrauch der Autos: vergleichbar aber nicht immer sinnvoll. Schließlich machen wir keine Pharmazeutika sondern Meerwasser. Und viele für die MWA interessante Spurenelemente werden in pharmazeutischen Anwendungen lediglich als Summenparameter (z.B. Schwermetalle) zusammen gefasst. Da kann eine spezialisierte Analytik und entspr. Analysenzertifikat außerhalb der Pharma durchaus Mehrwert bieten. Wo wir wieder bei der Anwendung wären: es ist eben ein Unterschied, ob ich die Salze für Pharma, Halbleiterplatten oder nur als Streusalz brauche.

    Hallo,

    es gibt noch einen dritten von Readsea, eine Kombi aus Ca, Mg und KH, wobei die Tests darin in allen Kits die gleichen sein sollten. Habe selbst mit letzterem bisher keine signifikanten Unterschiede zu anderen Tests festgestellt. Würde mich ehrlich gesagt auch wundern wenn es gerade da probleme gibt. KH Tests sind ja eher von einfacher Natur.

    Also wenn "es" immernoch da sitzt, dann ist es vielleicht eher keine Planarie. Für mich auf dem Bild schwierig zu erkennen, ist es überhaupt "lebendig" oder eher eine Alge?

    Bewegt es sich denn überhaupt? Ansonsten: Absaugen! Die Situation kann nur schlechter werden. Warum das Roulettespiel.

    Hallo,

    verstehe deine Frage nach der Reinigung nicht. Da der Wasserstand im AS bei Betrieb immer höher ist als im Technikbecken, fällt der Wasserstand im AS entsprechend auf TB-Niveau wenn der AS aus ist. Dann kann man ganz normal den Schaumtopf abnehmen und reinigen. Gleiches gilt fürs Schaumrohr. Lediglich wenn du ihn komplett reinigen willst (AS-Pumpe abbauen etc.), wirst du die Wasserzufuhr (evtl. -abfuhr) abklemmen müssen. Ansonsten rate ich immer zu internen Abschäumern, also welchen, die in einem Technikbecken sitzen. Es kommt immer der Tag, an dem der Topf überschäumt oder nicht richtig aufsitzt. Bei einem externen hast du dann schnell nasse Füße.

    Hallo,

    wenn diese Community mehr ist als nur ein weiteres anonymes Forum in dem jeder jeden maßregeln kann, dann würde ich erwarten, dass du aus deiner Gegend mehr Angebote für eine Leihlampe bekommst. Ich schätze mindestens jeder Zweite, der dieses Hobby schon länger pflegt, hat im Keller noch eine T8, T5, HQI.... liegen, die es für die Übergangszeit allemal tut. Ich bin leider etwas weit weg von dir, hätte ansonsten z.B. 2x150 HQI und T5 im Keller. Und nein, nicht jeder legt sich extra eine Zweitbeleuchtung oder Abschäumer ins Regal. Eine Ersatzrückförderpumpe würde ich aber empfehlen, obwohl mein Becken auch schonmal 1-2 Wochen ohne diese (und Abschäumer/Heizung...) auskommen musste. Da sind mir damals zwei Red Dragons innerhalb kürzester Zeit ausgestiegen.

    Ich finde die Punkte von Matthias gerechtfertigt. Ist das nun die Superpumpe oder doch nur wieder eine von vielen? Ich gebe auch gerne mal ein paar Euro mehr aus wenn ich weiss dass auch ein Mehrwert verkauft wird. Die hier besprochene Pumpe ist letztendlich aber auch nur eine "Plastik Pumpe" mit Magnetpropeller. Und warum soll die Strömung mit dieser laminar sein? Und überhaupt, welche Korallen wollen laminare Strömung? Wenn ich mir die Wellenbrecher an manchen Riffen so anschaue, geht es den Korallen dort ebenfalls sehr gut.

    Ihr dürft bei der Diskussion auch nicht vergessen wie robust manch Tier gegenüber ungünstigen Umweltbedingungen sein kann. Wenn man überlegt, wie Korallen oder Muscheln an Schiffsrümpfen mal durch Meere und mal durch Süßwasserflüsse geschippert werden und das überleben? Oder Fische wie Lachse, die mal in Salzwasser und mal in Süßwasser unterwegs sind. Ich glaube daher, dass viele Tiere unempfindlich gegenüber vielen Schwankungen in Dichte, Ionenverschiebung etc. sind.

    Ich schließe mich meinem Vorredner an, weniger (Messen, Zugeben) ist oft mehr! Ist doch wie beim Arzt: je mehr untersucht wird desto mehr "Auffälligkeiten" werden gefunden und oft fataleweise behandelt. Ich könnte jetzt sicher noch ein paar mehr Elemente aufzählen, die deine Dienstleister nicht vermessen haben, und von denen man ebenfalls kaum weiß wie notwendig sie sind.
    Komzentrier dich wie geschrieben auf die wesentlichen Parameter. Das ist meine Meinung als Chemiker.

    Leute macht euch jetzt nicht verrückt. Es geht bei solchen Sachen immer um Einfuhr und gewerbsmäßigen Handel. Ich lese nirgends, dass ein Privatmann wegen seines Aquariums im Wohnzimmer belangt wurde. Ist doch wie mit der falschen Rolex am Handgelenk. Wer sich eher Gedanken machen könnte, sind alle, die Korallen und Ableger verkaufen. Der Handel mit geschützten Tieren ist immer heikel. Aber selbst da? Möge einer berichten, der deswegen rechtlich belangt wurde.

    Na wie ihr meint. Dennoch verwunderlich, bei den Luftmengen, die der Abschäumer pro Stunde Wasserdampfgesättigt entlässt, sollte das nicht wirklich nennenswert sein. Damit mein Abschäumer auch frischen Sauerstoff einträgt und nicht im Umluftbetrieb arbeitet, sind meine Unterschränke grundsätzlich gut belüftet. Da gibt es dann auch keine Wassertropfen.

    Wer bitte schön braucht Abdeckungen? Behaupte mal gerade im Sommer werden fast alle Becken ohne betrieben, Filterkammern sowieso. Und die mit Abstand größte Verdunstungsoberfläche bildet der Abschäumer. Also stürzt euch mal auf andere Argumente.

    Leute,

    verfallt nicht ins Kaffeesatzlesen mit diesen Analysen. Diese beherbergen zu viele Unbekannte. Es ist nie klar, ob die Proben repräsentativ und stabil sind. Die Sollwerte sind unklar mangels wissenschaftlicher Studien zu vielen dieser Elemente in Natur und Aquarium. Es ist wie mit einer ausführlichen Blutanalyse beim Arzt: Ein Wert ist immer "verdächtig", eine dann folgende Behandlung meist unnötig.

    Weniger ist of mehr.

    Just my 2 Cents

    Hallo,

    diese Magnetklingenreiniger taugen nicht viel. Manchmal ist der Anpressdruck zu gering, die Kalkalgen (egal welcher Farbe) zu entfernen. Ein Problem könnte auch sein, dass du dir den Bereich über dem Kies bereits zu stark verkratzt hast. Die Algen aus den Furchen zu kriegen ist dann nochmals schwieriger.

    Übrigens schön zu sehen, dass es außer mir noch andere gibt, deren "Sand" mit Kalkalgen bewachsen ist. verstehe immer nicht, wie die hier gezeigten Becken bis ins letzte Eck einen strahlend weißen Bodengrund behalten können. Soviel wühlt doch keine Grundel oder anderes.

    Hi,

    Du nutzt sicher ein Pro Salz. In diesem Salz sind zutaten wie CA, KH, MG, ect... bereits enthalten. Wenn du jetzt einen großen Kübel kaufst und diesen nicht ganz ansetzt/verbrauchst beim ersten mal dann hast du unterschiedliche Werte.
    Wenn mich nicht alles täuscht ist MG leichter als CA usw.. dadurch hast du in deinem Kübel meist das Magnesium oben und unten die anderen Stoffe/Salze.
    Da MG aber auch nur sehr langsam und wenig im Becken verbraucht wird wird sich dieser Wert wohl etwas länger halten. Aber wie bereits gesagt MG mit 1500 ist noch nicht sooooO schlimm, quasi hart an der Grenze.
    Ich würde es so lassen. Wie sind den deine anderen Werte?


    Ja sicher, ich bleibe aber dabei, ein in der Realität wenig relevanter Vorgang. Sonst müsste ich mein jodiertes Speisesalz auch immer in Gänze essen :loudly_crying_face:

    Die Dichten der Salze liegen alle um die 2, anders als beim "Pfeffer".

    Hallo,

    nach meinem Verständnis dient ein WW vor allem auch dazu die Stoffe zu entfernen/zuzuführen, die wir eben nicht einfach messen und dosieren können. Gerade bei den unerwünschten Stoffen (Schwermetalle, schwierig abbaubare org. Verbindungen, Weichmacher etc.) würde es sonst zu Anreicherungen kommen, die dann auf Dauer (!) negative Auswirkungen haben könnten. Offen ist natürlich weiterhin, wie oft das Wasser nun gewechselt werden muss.

    Grüße,

    Frank

    Wenn wir grade am Brennvorgang angelangt sind. Wie bleibt eigentlich das beigemischte Calcium und Magnesium beim Brennvorgang erhalten und damit verwertbar!?
    Eigentlich müsste das doch verbrennen, oder nicht?


    Vielleicht kann man weiter versuchen sachlich zu argumentieren, und obige Frage scheint bisher nicht weiter aufgegriffen worden zu sein. Ich kenne jetzt zwar nicht die genauen Herstellverfahren der verschiedenen Hersteller von Riffkeramik, aber wenn freie Magnesium und Calciumsalze vor dem Brennen zugeführt werden, sollten diese als Oxide (Vgl. gebrannter Kalk) in der Keramik verbleiben. Diese gebrannten Oxide sind stark alkalisch und ich würde vermuten, dass entspr. Keramik vor Einsatz enspr. gewässert wurde. Die Wässerung würde dann aber Hydroxide bilden, die sich über kurz-oder lang an der Luft zu Carbonaten umwandeln. Alle weiterhin alkalisch. Erstere könnten beim Wässern dann auch gleich wieder herausgewaschen werden. Sollten die zugeführten Salze beim Brennen feste Verbindungen mit dem Ton eingehen (Sintern, auch abh. von der eingesetzten Tonerde), stehen sie für KRA etc. ohnehin nicht mehr zur Verfügung.

    Meine Einschätzung ist, dass die zugeführten Ca/Mg-Salze keinen Vorteil für die KRA haben, sie aber durchaus den Oberflächen-pH verändern können. Das muss alles kein Beinbruch sein, erklärt mir aber die durchaus längere Zeit, bis eine solche Oberfläche biologisch "attraktiv" ist. Und das gilt mit oder ohne Zugabe von extra Salzen.

    Just my 2 Cents,

    Frank

    Leute,

    man kann das "Abwasser" der UO auch weiter nutzen. Ich betreibe meine einfache UO auch mangels hohem Druck mit einem Verhältnis von. ca. 1:3. Das Abwasser geht direkt in den Gartenteich und deckt die tägliche Verdunstung dort. Ansonsten käme es in den Kübel zum Rasensprengen. Und ja, es ist dann ca. 25% härter als aus der Leitung.

    Ansonsten bedenkt bei eurer Umweltdiskussion nochmals meinen oben genannten Einwand: Diese Entkalker konsumieren NaCl, welches über kurz oder lang im Abwasser landet. Dieses ist (zusammen mit unserem Salzwasser vom Wasserwechsel) wenig hilfreich für die Umwelt.

    Grüße,

    Frank

    Hallo,

    habe meinen Rondomatic seit den Neunzigern und war immer zufrieden. Aktuelles Modell sieht noch fast gleich aus, das spricht auch für sich. Hatte ihn früher bis zu 2 Wochen (mit zweimal pro Tag füttern) im Einsatz. Lediglich die Füllungen der letzten Tage zeigten hier und da angeklebtes Futter im Napf, das also nicht ins Becken geflutscht ist. Ursächlich dafür ist aber, wie leicht das Trockenfutter Wasser aufnimmt. Meiner kam seinerzeit übrigens mit einem Befülltrichter, der auf die "Näpfe" zugeschnitten war.

    Grüße,

    Frank

    Hallo,

    also die Entkalker, welche mit NaCl regeneriert werden tauschen ja nur die Härtebildner durch Kochsalz aus (bei Kationentauschern Ca durch Na, bei Anionentauschern Carbonate durch Chloride). Früher war das mal ins Gerede gekommen, da erhöhte Natriumionen-Konzentrationen nicht gerne gesehen sind (Babynahrung etc.).

    Was hier also gesagt wird ist, dass eine UO mit dem Trennen von Natriumionen besser umgehen kann als mit dem Calcium? Denn die Ionenzahl (einwertige statt zweiwertige) nimmt nach dem "Entkalken" ja erstmal zu.

    Grüße,

    Frank

    Hallo,

    aus meiner Erfahrung wird dein Vorhaben sehr schwierig werden. Wenn die neuen Anemonenfische eingesetzt sind, wird das vorhandenen Pärchen sie so weit wie möglich von ihrer Anemone vertreiben. Und das heißt auf die linke Seite des Beckens. Als Konsequenz werden sie die vorgesehene Anemone nicht zu Gesicht bekommen. Täten sie das, würden sie sich sicher über kurz oder lang darin einnisten. Ich könnte mir vorstellen, dass du für ein paar Tage (bis die neuen die Anemone akzeptiert haben und darin sitzen) eine räumliche Trennung bastelst (Lichtrasterplatte etc.). Die Trennung stellst du zwischen die beiden Anemonen. Die muss auch nicht an allen Ecken und Enden abschließen, lediglich den freien Schwimmraum zwischen den Anemonen klar trennen.

    Grüße,

    Frank

    Hall Joe,

    ja sicher sehe ich gewisse Vorteile des Automatisierens. Glaube aber, hier wird ein wenig mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dann wechsle ich mein Vlies halt alle drei Tage. Dann bin ich bei einem Kompromiss, der noch bei weitem günstiger und sicherer ist und dafür ein wenig Zersetzung (mit Aufbau von Biomasse auf dem Vlies, die dann beim Wechseln ebenfalls entfernt wird) erlaubt. Hinzu kommt, dass vermutlich ein Großteil dieser Trübstoffe gar nicht organischer Natur sind und eh wie ein Stein im Vlies hängen.

    Bin ja auch ein Technikfreak und habe mehr "Gedöns" am Becken als notwendig. Aber hier bin ich nicht überzeugt.

    Frank

    Wow,

    habe mich mit dieser Technik bisher nicht befasst, aber hier und da schon von gehört. Ein riesiger Aufbau mit recht anfälliger Mechanik dahinter. Vielleicht etwas ketzerisch, aber ersetzt dieses Monstrum nun die 20x20cm Vlieseinlage, die ich in meinem Ablaufschacht habe und wöchentlich wechsel? :winking_face:

    Grüße,

    Frank

    Wie bereits gesagt, bin ich Fan von der Aurora Hybrid von Giesemann. Ich würde mir zwei davon über das Becken hängen. Für mich in der Verarbeitung und von dem was mir die Leuchte bietet die beste Wahl.


    Ich habe die Aurora (120er Version) ebenfalls seit ein paar Wochen. Wie sich die Korallen langfristig verhalten wird sich noch zeigen. Bisher ist alles bestens. Und zum Design? Ja, ist das "alte" Design der HQI-Balken. Aber mein Gott, ich hatte 20 Jahre lang hässliche HQI's anderer Hersteller über dem Becken und habe immer geträumt so einen schönen HQI-Balken von Giesemann zu haben. Habe ich jetzt, aber halt mit LED/T5. :winking_face:

    Frank

    Hallo Stefan,

    im Grunde gibst du dir doch selbst die Antwort. Wenn selbst die Hersteller, die sicher zig Prototypen gebaut und getestet haben nachweislich (z.B. Lüfter) hier und da noch "schlechte" Performance abliefern. Was soll dann der "Bastler" zuhause ausrichten? Wieviele Fehlversuche soll er machen und finanziell verkraften?

    Aber jedem das Seine

    Frank

    Hallo,

    also das mit dem Selbstgebastele halt ich für keine gute Idee. Es gibt am Markt genügend Firmen, die sich einen Namen mit Beleuchtungssystemen gemacht haben und auf langjährige Erfahrung mit Elektrik, Lüftern, Aufhängung und vor allem Farbspektren zurück greifen können. Da mal zu glauben, das mit einem Lötkolben und ein paar LED's selbst besser machen zu können zeugt schon von viel Selbsbewusstsein. Zu Zeiten als es nur Leuchtstoffröhren und HQI gab hat ja auch keiner zuhause mit Edelgasmischungen und neuen Metalldämpfen experimentiert.

    Wie schon früher kann man ja auch heute verschiedene Lampentypen kombinieren wenn man glaubt ein Fertigsystem alleine bringt es nicht. Da bleibt dann auch die Sicherheit (für sich selbst und die Tiere) nicht auf der Strecke. Becken, Filter, Deko, alles kann man/frau basteln, aber bei Elektrik?

    Just my 2 Cents,

    Frank

    Hallo,

    nur eine Anmerkung zu deinen Druckangaben. Ich gehe davon aus, du meinst die CO2-Flasche. Die sollte im normalen Betriebsmodus immer zwischen 50 und 60 bar haben, da das CO2 flüssig vorliegt. Erst wenn die Flasche nahezu leer ist, sinkt der Druck sehr schnell auf Null. Wenn du also eine Antwort auf deinen Verbrauch suchst bzw. wielange die Flasche noch hält, musst du sie wiegen.

    Ansonsten: ich wasche meinen Korallenbruch natürlich vor dem Einfüllen aus. Da sind immer Holz- und Plastikstücke drin, die dann im Eimer (oder eben Reaktor) aufschwimmen. Eine irgendwie geartete "Apothekenqualität", die frei davon wäre, hatte ich noch nie bekommen.

    Grüße,

    Frank

    Hallo,

    @Ina

    Welche Seenadel hast du denn im Becken? Wie fütterst du die dort?

    @Maik

    Ich war auch immer vernarrt in Seepferdchen und hatte vor Jahren mal ein 200 Liter Becken im Bypass zum Riffbecken, also so eine Art Algenrefugium. Steine etc. brauchst du da kaum, vielmehr einen Garten an z.B. Caulerpa, an denen sie sich hangeln können. Andere schnelle Fressfeinde (Fische) dürfen nicht im Becken sein. Strömung gering.

    Was soll ich sagen, irgendwann habe ich es aufgegeben. Die Kerlchen sind einfach zu anspruchsvoll was Futter angeht und recht kurzlebig (z.Tl. < 3 Jahre Lebenserwartung). Lebendfutter ist schonmal gut, aber auch das darf dann nicht zu einseitig werden. In Mangel an dessen hatte ich mir dann bisweilen lebende Mysis aus der Nordsee schicken lassen. Übrigens lebende Bachflohkrebse aus dem Fluss gekeschert haben sie auch gerne genommen.

    Grüße,

    Frank