Beiträge von FrankD

    Hallo Hans-Werner,
    du hast Recht. Als ich den Katalog von Merck vor mir hatte, habe ich nur geschaut, welche Tests angeboten werden und für Meerwasser zugelassen sind. Dass die Skalierung auf PO4-P ausgelegt war hatte ich nicht gesehen. Es ändert aber auch nicht viel am gesagten. Auch ein Bereich ab 0,04 mg/l liegt in einem geeigneten Messbereich. Werte darunter zu messen macht nach meiner Meinung wenig Sinn, da sowieso in jedem Becken vorhanden. Aber ich gebe dir insofern noch Recht, dass man bei jedem Test, den man benutzt, die Anleitung lesen muss, in welcher Form der Analyt angegeben wird. Letztlich gab es da z.B. einen Thred ob Silikattests nun Silicium, Silikat oder SIO2 anzeigen, gleiches Problem. Man muss halt lesen, da kommt man nicht drum herum. Auch die KH/GH wird gerne mal in irgendwelchen Calciumwerten angezeigt.
    Gruß,
    Frank

    Hallo Gerlinde,
    also aus beruflicher Sicht würde ich in der Tat den Tests von Merck eher vertrauen als welchen von Firmen, die eigentlich aquaristischen Bedarf produzieren und für die die Analytik Nebenerwerb ist. Leider bietet Merck nicht für alle unsere Wünsche geeignete, oder besser bezahlbare Fertigtests an.
    Der Nitrat-Streifentest ist lt. Merck Katalog nicht für Meerwasser geeignet, ist auch eher grob graduiert. Einen geeigneten gibt es auch nicht bei Merck. Der Nitrit-Streifentest ist zugelassen, da gibt es verschiedene. Ein Test der ab 0,005 mg/l misst kostet aber auch schon über 60 Euro.
    Dein Phosphattest ist der billigere und mit einer unteren Nachweisgrenze von 0,25 mg/l zu grob. Ich benutze den Merck Nr.1.14445.0001, der misst ab 0.015 mg/l PO4 und kostet ebenfalls über 60 Euro (für 200 Tests).
    Im Bereich Calcium gibt es zwei zugelassene Tests, die aber beide nur bis 40 bzw. 100 mg/l Ca messen. Die Probe müsste also mit Osmosewasser verdünnt werden. Die Tests sind 1.10083.0001 (60 Stäbchen, 30 Euro, 10 - 100 mg/l) und 1.14443.0001 (Kolorimetrisch, 90 Tests, 62 Euro, 3-40 mg/l).
    Einen Magnesiumtest bietet Merck nicht an, es sei denn einen für Photometer.
    Zu den anderen Herstellern kann ich nichts sagen.
    Frank

    Hallo Leute,

    habe seit bestimmt einem Jahr schon Probleme mit Parasiten auf den Krustenanemonen. Meiner Meinung nach sind es Nackschnecken: Nahezu Kugelrund, etwa 1 mm groß, weißlich. Sie "laufen" in die Krustis hinein, was sich in deren Schließung bemerkbar macht. Die betroffenen Polypen gehen nicht, oder kaum noch auf und sterben irgendwann ab, es sei denn man entfernt den Schmarotzer mechanisch. Genau das mache ich schon lange, werde der Plage aber nicht Herr. Auch kurzzeitige Bäder in Süßwasser halfen nicht wirklich. Nach ein bis zwei Minuten hatte ich Angst, dass die Koralle eher drauf geht als die Parasiten und habe die Behandlung abgebrochen. Zu früh?

    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit solchen Kerlen sammeln können? Sie haben sich auch auf eine weiter entfernte Kolonie ausgebreitet, obwohl die kleinen Dinger sicher nicht weit laufen können. Andere Anemonen oder Korallen werden wohl nicht befallen.
    Frank

    Hallo,
    hatte gerade gestern eine ähnliche Erfahrung. Habe erstmals Cyclop Eeze eingesetzt. Habe eine Aufschlämmung in Wasser direkt mit einer Pipette zwischen die offenen Polypen der Acroporas gespritzt. Danach haben alle stark "abgeschleimt". Ob das jetzt positiv, weil Verdauung, oder negativ, weil Abwehrreaktion, war, weiß ich nicht. Geschadet hat es jedenfalls nicht.
    Frank

    Hallo,
    Vorsicht mit den Versicherungen, das würde ich immer konkret abklären. Bei meiner Signalversicherung war es damals so: Hausrat übernimmt nur Leitungswasserschäden, also nicht Wasserschäden aus dem AQ. Läuft das Wasser, egal woher, in die Nachbarwohnung, z.B. darunter, braucht man eine Haftpflicht, denn Fremdschäden zahlt die Hausrat auch nicht. Meine Zusatzversicherung AQ Glas, versicherte nur den Glasschaden am AQ extra. Da das im Ernstfall aber meine geringste Sorge war, habe ich bald wieder gekündigt.
    Frank

    Hallo Stefan,
    im Prinzip bestimmt. nur wird es mit ein paar Tropfen nicht getan sein. Der pH-Wert muss deutlich gesenkt werden. Hinderlich ist auch, dass Citronensäure ein gängiges Zwischenprodukt im Abbau von Kohlenhydraten ist (sog. Zitronensäurezyklus), also im Zweifelsfall positiv auf die Abbaureaktionen im Schäumertopf wirkt. Aber ich glaube wie gesagt, die Menge machts. Die Milchsäurebakterien sterben ja auch am niedrigen pH-Wert in der Milch, den sie selbst verursacht haben. Eine solch destruktive Lebensweise ist also nicht den Menschen vorbehalten. :smiling_face:
    Frank

    Hallo Ted,
    grundsätzlich bekannt, es ist halt frisches Glas ohne alte grüne Flaschen darin. Die Aussage, "einige andere chemische Elemente", ist natürlich wieder witzig. Wenn sie weder die Farbe (da farblos), noch die Beschaffenheit des Glases beeinflussen, warum sind sie dann drin oder verändert drin? Also doch eine ungewollte Verunreinigung?
    Frank

    Hallo,

    mein 500 l Becken ist ebenfalls Wulstverklebt, mit den Glasstreben darüber. ich kann nur sagen das ist eine super Sache und werde ich bei meiner nächsten Vergrößerung wieder verlangen. Die Silikonfugen sind so sehr geschützt, vor allen Dingen gegenüber Klingenreinigern. Mein kleineres Stoßverklebtes Becken ist erst 3 Jahre alt und die Fugen franseln schon alle.
    Die Diskussion mit der Zertifizierung halte ich für wenig sinnvoll. Ziemlich garnichts in unseren Becken ist zertifiziert, kein Salz, kein Abschäumer, keine Spuris etc.. Warum soll es eine Verklebung sein? Und wer zertifiziert denn, und nach welchen Richtlinien? Ich kann auch zertifizieren wie man eine Straße kehrt. Sorry, ich bin da ein gebranntes Kind. In der Industrie versucht man neuerdings alles zu zertifizieren, macht oft wenig Sinn, sieht nach aussen aber toll aus, so eine Urkunde.
    Fakt ist doch, dass ich von meinem Aquarienbauer eine Dichtigkeitsgarantie abverlange, sonst kaufe ich woanders. Meine Wulstverklebung hält jetzt schon über zehn Jahre und es spricht nichts dagegen, dass es noch weitere werden. Vielleicht sollten wir uns hier selbst mal eine Bild (Umfrage) machen, wer mit einer Verklebung je Probleme hatte.
    Frank

    Hallo Mario,
    sehe ich genauso. Der Abschäumer soll ja die oberflächenaktiven Substanzen, also z.B. Proteine, abschäumen bevor sie anfangen bakteriell zersetzt zu werden. Optimalerweise sollte es daher nie riechen. Fakt ist aber, das die im Topf stehende Brühe ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze ist. Fangen die an, schefelhaltige Aminosäuren zu cracken, entsteht das nach faulen Eiern riechende und giftige H2S. Um diesen unangenehmen Geruch zu vermeiden, kann man entweder regelmäßiger (täglich) den Topf leeren oder wie kürzlich in Koralle oder MW-Aquarianer stand Kalkmilch oder Säure in den Topf geben. Das Milieu verhindert das Wachstum der Bakterien.
    Frank

    Hallo beisammen,
    na dann schreib ich halt auch mal meine Erfahrung. Vorweg, die industriell größte Anwendung von Ozon ist die Entkeimung von Trinkwasser (für Idealisten gebe ich gerne auch die Literaturstellen weiter), das Zeug muss also Wirkung haben. Und weil dass so ist, ist die Anwendung im AQ nicht ganz ohne, ein zuviel kann böse folgen haben. Was die richtige Dosierung ist, also Keime töten und Korallen nicht schädigen, könnte wohl nur eine Keimzahlbestimmung liefern bei gleichzeitigem Beobachten des Wohlbefindens der niederen Tiere.
    Ich selbst bin ein Fan von UV. Es ist ebenfalls zur Entkeimung im Lebensmittelbereich bekannt, aber großtechnisch wohl zu Kostenintensiv.

    Achtung, jetzt kommt eine persönliche Erfahrung, ein Anspruch auf zukünftige Ereignisse in anderen AQs besteht nicht: :face_with_tongue:

    Lasse UV (30 Watt HW) mittlerweile immer laufen, es hat mehrmals die Ausbreitung von Krankheiten (Pünktchen, Pilze, bakterielles) verhindert, nachdem alle anderen Mittelchen versagten. Es hilft bei jeglicher Schwebealgenplage und bei mir zur Zeit gegen Kugelalgen. Den Ozonisator, den ich habe, benutze ich nicht mehr. Es hat im ganzen Unterschrank immer nach Ozon gestunken, und im Gegensatz zum UV-Klärer nie einen direkten Erfolg gezeigt.
    Frank

    Hi Tom,

    ok, dass mit den Ausfällungen beim Eintropfen ins AQ lässt sich verstehen, habe es aber selbst nie beobachtet. Theoretisch würde das alkalische Milieu das kohlensaure Calciumhydrogencarbonat zum Carbonat fällen, wäre denkbar. In diesem Fall würde ich den Reaktor auch nicht so sauer fahren, habe selbst max. pH 6,5. Die Lösung sollte aber in jedem Fall klar aus dem Reaktor laufen, sonst stimmt was mit dem Substrat nicht, enthält also unlösliche Bestandteile. Natürlich kann man einen Kalki auch mit KH 16 betreiben, dann ist halt die Durchflussrate höher einzustellen, um auf die gleiche Menge zugeführten Bicarbonats zu kommen. Ich glaube an dem "Leistungsdiagramm" zum Jetstream kann man das ganz gut ablesen.

    Ralf,
    die sog. Nachreaktoren erfüllen nach meiner Einschätzung nur denn Sinn, das gelöste, überschüssige CO2 aus der Lösung auszutreiben. Das geht auch mit Biobällen. Dass auf diesem Weg noch mal Kalk gelöst wird halte ich für unwahrscheinlich, da der pH-Wert zu schnell in neutrale steigt.
    Frank

    Hallo und nachösterliche Grüße,

    ich will das Thema ja nicht unnötig strapazieren, glaube aber, dass es für den ein oder anderen, der ein neues Becken plant wichtig ist, denn steht das Becken mal, ist Austausch nicht mehr möglich. Und bei meinen Preisanfragen sagte man mir, ein Raumteiler aus Weissglas (viel davon) käme im Vergleich zum herkömmlichen Glas doppelt so teuer.
    Nochmal: ich habe nicht verstanden, warum bei irgendeinem Glas im Meerwasserbetrieb nichts passieren soll bzgl. Trübung etc., beim Lagern des Glases, wo höchstens etwas Wasser und Sauerstoff drankommen kann, was im MW ebenfalls zu genüge da ist, aber schon. Kann man von diesen Risikofaktoren nicht auf die Verhältnisse in AQ schliessen?
    Eine andere Idee: Kann es nicht sein, dass wir unser Glas im Becken durch das häufige Reinigen mit Klingen, Magneten etc. einfach stressen? Gerne sprechen wir von Kratzern, also makroskopischen Verletzungen an der Oberfläche, die sofort ins Auge fallen. Aber wie sieht es in der Summe der winzigen Kratzer aus? Also ich warte mit meinem neuen Becken das Ende der Diskussionen um Weissglas noch ab.
    Frank

    Hallo Tom,

    schreibt er wirklich 16 am Austritt des Kalkreaktors? Das kommt mir etwas schwachbrüstig vor. Mit dieser KH fahren ja manche ihr ganzes Becken. Um ein Becken mit z.B. KH 7-8 auf KH 12 zu bekommen, muss der Kalkreaktor aber eine sehr hohe Literleistung haben. Mit ein bis zwei Tropfen pro Sekunde käme man da nicht sehr weit.
    Bei mir messe ich am Ausgang zwischen 25 und 30 KH, würde mir aber mehr wünschen, da bereits überschüssiges CO2 aus dem Reaktor entweicht.
    Die Messung des KH-Wertes ist in der Tat etwas durch die hohe gelöste CO2-Menge gestört. Dies erschwert in der Regel die Ablesbarkeit des Umschlagpunktes. Die Werte sind aber durchaus auswertbar. Im schlimmsten Fall ist die KH etwas höher als gemessen.
    Frank

    Hallo,
    ich habe auch noch mal eine Antwort von einem Chemiker. Ich glaube die Frage sollte eher an Biologen gestellt werden. Chemisch kann man natürlich aus den Carbonaten das Kohlendioxid freisetzen, biologisch ist das wohl seltener der Fall. Meines Wissens nach, ist das freie oder gelöste Kohlendoxid mit Abstand größte Quelle für c-autotrophe Organismen. Dass Carbonate und Bicarbonate, insbesondere erstere, aufgeschlossen werden ist wohl eher unüblich und nur eine Notlösung für den der kann. Mir ist nicht bekannt, dass z.B. Marmor, Kalkgebirge, Korallenskellette etc. in nennenswerten Mengen mikrobiologisch abgebaut werden. Für (gelöste) Bicarbonate, also unserer Karbonathärte, habe ich das schon gelesen. Bei Kohlendioxidmangel soll nach der Formel: Bicarbonat --> Carbonat + Wasser + CO2 die Karbonathärte geknackt und das entstehende CO2 genutzt werden. Aber als Kohlenstoffquelle für c-heterotrophe Organismen taugen sie wohl nicht, das sehe auch ich so.
    Frank

    Und noch was,

    die Werte, die du erhalten hast machen schon Sinn. Wie bereits gesagt, ist der Kieselalgen-verursachende Gehalt an Silikat im Trinkwasser zu hoch. Im Aquarium sollte er sicher um mindestens eine Größenordnung (also Faktor 10) kleiner sein. Daher Umkehrosmose oder Ionenaustauscher nehmen.

    Auf die Messwerte vom Wasserwerk kann man sich erstmal verlassen. Zumindest sollten sie an der Probenahmestelle stimmen. Denn die Trinkwasserverordnung ist eine ganz genaue, wenn da in der Analytik (Nitrat, Pestizide, Keime etc.) was nicht stimmt könnte das für viele Menschen sehr gefährlich werden. Die messenden Labors sind zertifiziert, und wenn die nicht messen können, wer denn dann! Einschränkend kann man spekulieren ob sich auf dem Weg vom Wasserwerk zum Wasserhahn noch was ändert (Beispiel: Blei aus alten Bleirohren in Altbauten). Bei Silikat und Co glaube ich das aber nicht.
    Frank

    Hallo Thorsten,
    in der Tat ist es bei solchen Analyten wichtig, anzugeben auf was man sich bezieht. Kieselsäure (H2SiO3) liegt gerne polymer vor und ist dadurch nicht einfach quantifizierbar. Als Polymer liegen Gerüste von (SiO2)x vor. Üblicherweise spricht man dann vom SiO2 als Kieselsäure. Faktisch ist es aber das Anhydrid, also die Wasser-freie Form, so wie das CO2 die Wasser-freie Form der Kohlensäure H2CO3 ist, die ebenfalls wenig stabil ist. Silikat ist eigentlich ein Salz der Kieselsäure, z.B. Natriumsilikat Na2SiO3. Die Namen werden aber, wie du gemerkt hast bunt gemischt. In deinem Fall lauten die Referenzwerte auf mg/l Si oder mg/l SiO2. Letzteres ist der üblicherweise angegebene Wert. Habe gerade mal bei Merck nachgeschaut. Die haben sowohl Tests, die auf ersteres kalibriert sind und welche auf SiO2. Einfach nachschauen, was auf der Packung steht. Man kann die Werte natürlich dann umrechnen. Beispiel: 10 mg/l Si entsprechen 21 mg/l SiO2. In jedem Fall gilt aber, dass die Größenordung gleich bleibt.
    Gruß,
    Frank

    Hi Leute,
    jetzt muss ich doch auch mal was zu dem Thema Stream sagen, nachdem immer wieder nach der Stärke gefragt wurde. Vorab, ich bin sehr zufrieden. Ich habe in meinem 150X65X50 (ca. 500 Liter) zwei 6000er in den beiden hinteren Ecken wechselseitig gegeneinander laufen, sog. Ebbe-Flut im Wechsel alle 1-2 min. Ich pflege neben den üblichen verdächtigen Fischen Stein- und Weichkorallen, etwa halbe halbe. Meine Erfahrung mit der Strömungsstärke widerspricht einigen gemachten Aussagen. Ich betreibe beide Pumpen, obwohl immer nur eine läuft mit max halber Leistung, also 30-50% gepulst. Die Strömung ist damit hart an der Grenze, soll heissen: Im Abstand von 50 cm kann kein Fisch, auch ein großer Gelber Doc nicht, in die Nähe der Pumpe schwimmen. Wenn er eine Breitseite der Strömung abbekommt bläst es ihn weg. Dies hat zur Folge, dass je nachdem welche Pumpe läuft, von dem 1,50m-Becken immer nur 1,0m beschwimmbar sind! Ich glaube nicht, dass meine Fische schwächer sind als andere. Die Weichkorallen haben ebenfalls kaum eine Chance in dem Abstand. meine Lederkorallen können gegn diesen Druck nicht "anwachsen". Auch hatte ich große Probleme nach Umstellung auf die Stream, meine Steinkorallen so anzuordnen, dass sie noch aufgehen. Auch eine Acropora im Abstand von 30 cm hat diese Strömung nicht vertragen, d.h. die Polypen gingen nicht richtig auf. Weiche Strömung hin oder her, die machen schon ganz schön Wirbel. Eine große Tridacna (ca. 30 cm) hatte ebenfalls anfangs Probleme (max. Abstand), hat sich jetzt aber an die starke Strömung gewöhnt. Ich glaube, für das oben ganannte Becken reichen die 6000er.
    Frank

    Hallo,

    ich habe bei meinem "normalen Grünglasbecken" ähnliche Probleme. Das Becken ist jetzt bereits 12 Jahre alt, davon 8 unter Meerwasser. Das ist glaube ich wichtig, denn Fenster werden auch nicht nach 10 Jahren trüb. Vor drei Jahren fiel mir die milchige Trübung an einigen Stellen auf, dachte erst es wären Calciumcarbonatablagerungen, ließen sich aber auch mit Säure nicht entfernen. Ist noch nicht sehr tragisch, aber wenn mans weiss, sieht man es. Zum Weißglas daher meine Denkanregung: Vielleicht sieht man die Veränderungen, also Trübungen dort einfach besser, d.h. Fehler fallen schneller auf als bei einem ohnehin farbstichigem Glas. Da meines Wissens das Weißglas noch nicht sehr lange im (Meeres)aquaristischen Bereich eingesetzt wird (zumindest höre ich erst in den letzten Jahren vermehrt davon), liegen wohl erst wenig Langzeiterfahrungen vor. Von der chemischen Zusammensetzung, und damit der Stabilität gegenüber Meerwasser sollten keine Unterschiede zwischen "Grünglas" und Weißglas bestehen.
    Grundsätzlich ist Glas unbeständig gegenüber Alkalien und Flußsäure.
    Aber wie gesagt, auf einem weißen Auto sieht man den Dreck auch besser als auf einem dunklen!
    Gruß,
    Frank

    Hallo,

    ich habe seit einem halben Jahr die Aquastarlight T5 mit 4 x 54 Watt. Es lassen sich je 2 Röhren zusammen schalten, also zwei Schaltkreise. Bei mir läuft die Lechte parallel zu HQI. Sonnenaufgang in der Art, dass erst zwei blaue T5, dann die zwei weissen, dann HQI brennen. Ob die Leuchte jetzt besser oder schlechter reflektiert als eine andere, kann ich mangels Vergleich nicht beurteilen, war aber überascht über die hohe Lichtleistung in Lux, die die vier T5s bringen. Ich hatte diese Leuchte nach längerem Suchen spontan genommen, da sie wohl die kompakteste auf dem Markt ist, was Länge, vor allen Dinge Breite (ca. 17cm) und Höhe angeht. Bei mir wurde es nämlich langsam eng über dem Becken. Auch der Preis von damals 300 Euro incl. Leuchtmittel war vergleichsweise preiswert. Qualität und Verarbeitung sind sehr gut und vergleichbar mit meiner Giesemann 400.

    Frank

    Danke, Danke!

    Nein, ich arbeite in Hanau bei einer Firma, die mal Gold- und Silberbarren hergestellt hat. Mehr Werbung darf wohl nicht sein.

    Bitterfeld? Nein, in der Wetterau gibt es eigentlich keine Chemieindustrie. Aber in Berlin habe ich auch mal ein paar Jahre gewohnt (Studium). War übrigends eine sehr schöne Meerwassergemeinde. Dort konnte man schön Ableger verkaufen, tauschen oder verschenken. Hier bekomme ich nicht mal meine Ableger verschenkt. Aber mit Teilnahme am Forum ergeben sich bestimmt der eine oder andere Kontakt. Wäre übrigends schön bei Gelegenheit zu wissen wer noch so in meiner Gegend (Friedberg) von euch wohnt. Suche noch immer einen kompetenten Ansprechpartner, der meiner Urlaubsvertretung (Schwiegermutter) im "Notfall" mal beim Aquarium mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte.
    Grüße,
    Frank

    Hallo Leute,

    nachdem ich nun schon längere Zeit das Forum als Gast besucht habe, halte ich es für überfällig, mich ebenfalls anzumelden und hier und da meinen "Senf" dazu zu geben. Wenn ich das richtig sehe, dann ist mein voller Name samt Titel nun auch mein Username. Irgendwie muss ich bei der Anmeldung verpasst haben, wie ich mich im Forum nennen will. Nun belassen wir es bitte einfach bei Frank. Ich bin 34, verh., Chemiker von Beruf, und arbeite als Laborleiter in der Aminosäureforschung für die Futtermittelindustrie. Vielleicht kann mein Know How an der ein oder anderen Stelle im Forum mal nützlich sein. Meerwasseraquarianer bin ich seit rund 15 Jahren. Mein derzeitiges Becken umfasst ca. 500 + 200 Liter und soll schon seit ewigen Zeiten in ein "richtiges" Becken vergrößert werden. Ansonsten bin ich etwas Technik-verliebt und baue gerne nützliche und nutzlose Geräte in mein Becken ein. Mit der Technik des Forums muss ich mich noch etwas beschäftigen, normalerweise stehe ich mit Computern auf Kriegsfuß. Hoffe mal, der Beitrag erscheint,wie er soll.

    An der Stelle vielleicht schon eine Antwort auf eine im Allg. Forum gestellte Frage, in dem ich als Neumitglied keine Schreibberechtigung habe. Auf die Frage nach der Aktivkohle Hydraffin XC30 von Donau Carbon folgende Antwort von mir: Ich hatte die Kohle u.a. kürzlich für einen anderen Zweck getestet. Die XC30 ist für die Trinkwasseraufbereitung gedacht und zugelassen. Es ist eine Steinkohle, die Wasserdampfaktiviert ist, nicht mit z.B. Phosporsäure. Dennoch enthält sie natürliche Mengen (Steinkohle) an Phosphat und Silikat, die sich mit der Zeit auslaugen können (werden). Sie ist nicht gewaschen, aber sollte grundsätzlich im MW einsetzbar sein, vor allen Dingen als Kurzzeitanwendung für Medikamente etc.. Ansprechpartner und nähere Daten kann ich auf Anfrage weitergeben.

    Auf anregende Diskussionen!
    Frank aus Friedberg/Hessen