Beiträge von FrankD

    Danke an alle,

    hier habt mir hier sehr weiter geholfen. Auch wenn ich nun pessimistisch für die Zukunft meiner Muschel bin. Die kleinen Dinger finden immer Platz irgendwo in die Muschel einzudringen.

    Grüße,

    Frank

    Hallo Joe,

    danke für die schnelle Bestätigung.

    Mist, da kann ich nur absammeln, wenn ich welche sehe. Da sie tagsüber alle weg sind müssen sie de facto schon in der Muschel sitzen (und beim Kauf bereits dort gewesen sein). Das schreckt mich jetzt schon wieder ab jemals wieder eine Muschel zu kaufen.

    Grüße,

    Frank

    Hallo an Alle,

    habe seit 2 Wochen eine ca. 10 cm große Tridacna Muschel im Becken und musste feststellen, dass sich nachts kleine weiße Schnecken am Kalkskelett tummeln. Hatte das vor Jahren schonmal. Damals ging die Muschel irgendwann ein. Keine Ahnung, ob es an den Schnecken lag. Auch wenn ich sie nicht auf dem Mantellappen sehe, sondern nur an den harten Rändern, ist mir nicht wohl bei der Sache. Habe mal einige abgesammelt, die ich sehen konnte. Da sind aber sicher noch einige mehr. Kennt die jemand und weiß ob sie schädlich für die Muschel sind?

    Grüße,

    Frank

    Hallo,

    warum so "kompromisslos"? Vor- und Nachteile kennst du anscheinend. Ich würde daher zu einem Mix raten. Gereinigtes Totgestein oder Keramik dort, wo man aufwendige, komplizierte Aufbauten will, für den Rest lebende Steine. Ganz ohne LS würde ich nicht fahren wollen, auch wenn es ja mittlerweile Meinungen gibt, LS bringen zumindest in großer Zahl mehr Nach- denn Vorteile (z.B. Meerwasseraquarianer 2/15).

    Grüße,

    Frank

    Ich fürchte es liegt in der Natur der Eisenabsorber schwerlösliche Phosphate zu bilden. Und je feiner das Material desto aktiver/schneller der Absorber. Das führt zwangsläufig zu "Zementierung" der Packung. Und starke Verwirbelung ist kontraproduktiv, da dann die schwerlöslichen Phosphate wieder ins Becken geraten, wo sie bestenfalls "tot" liegen bleiben.

    Frank

    Wow, nach dem China-Bashing nun gegen Banker, Politiker und das ganze kapitalistische System :frowning_face:

    Ach was geht es uns doch so schlecht! :grinning_squinting_face:

    Von einem, der noch arbeitet, zusätzlich ein paar Aktien hat mit denen er mal gewinnt und mal verliert und sich trotzdem dieses teure Hobby leisten kann :winking_face:

    Hallo,

    es gilt hier auch zu bedenken, dass nicht alles was sich im toten Korallenskelett analysieren/finden lässt durch Auflösung mit CO2 im Kalkreaktor auch wieder löslich und damit bioverfügbar vorliegt. Gerade das ein oder andere Spurenelement kann als schwerlösliche Verbindung aus dem Reaktor gespült werden und sedimentiert sofort wieder.

    Frank

    Es ist wie bereits geschrieben:

    "Wir" sind es, die die billigen Solarmodule wollen oder den günstigen Flat-Panel TV aus Fernost und die deutschen Hersteller wie Solarworld und Loewe in den Ruin treiben. Auf der anderen Seite sind es "Die", die die teuren BMW's, Luxusartikel etc. von uns kaufen und dadurch manch deutscher Firma erst eine Daseinsberechtigung oder ein überhaupt positives Ergebnis erlauben.

    Und wer global und insbesondere in China als "wichtigsten Markt" mitspielen will muss dafür auch die ein oder andere Kröte schlucken. Auf Dauer bleibt man nur durch Fertigungsqualität, Service und kontinuierliche Weiterentwicklung am Ball.

    Just my 2 Cents

    Hallo,

    ich habe das früher immer so gemacht:

    Stein mit Anemone in eine dunkle Ecke stellen oder alternativ von oben stark abschatten. Evtl. hilft es auch die Strömung dort zu minimieren. Hintergrund soll sein, dass die Anemone sich an dieser Stelle dann nicht mehr wohlfühlt und Richtung Licht abwandert. Dabei lassen sie sich wesentlich leichter lösen als wenn sie fest eingenistet ist. Dauerte meist weniger als 2 Tage bis sie sich in Bewegung setzten.

    Frank

    Hallo Robert,

    Danke für das Update. Kannst du mir evtl. noch was zu folgenden Punkten sagen:

    1) Steuerung über Tablet. Kannst du bestätigen, dass die Futura sich nicht mit einem IPad/IPhone von Apple steuern lässt? Leider habe ich derzeit nur solches im Haus, müsste sonst halt noch ein billiges anderes Tablet nur für diesen Zweck kaufen.

    2) Was passiert, wenn mal ein Stromausfall auftritt oder der Stecker gezogen wird? Habe irgendwo gelesen, dann wäre die Programmierung weg und Werkseinstellungen laufen. Stimmt das und was bedeutet das? Leuchtet sie dann überhaupt noch? Fände es nicht lustig, wenn während eines Gewitters der Strom mal kurz weg ist und das wenn ich mal ein paar Tage nicht da bin, dann das Becken lange dunkel steht.

    Danke,

    Frank

    Hallo,

    kannst du ein erstes Update geben? Wie stehen die Tiere jetzt da, Veränderungen? Gefällt "dir" die Ausleuchtung (auch im Randbereich, die LED's stehen ja doch recht schmal über dem Becken)? Möchte ebenfalls auf LED umstellen und bin von Haus aús Giesemann-Fan. Schwanke aber zwischen der Aurora Hybrid (mit T5) und der Futura. Erstere ist zunächst mal auf der sicheren Seite, denn wenn die LED nicht richtig ausleuchten, die T5 tun es bekannterweise. Auf der anderen Seite, wenn es schon eine neue Technologie gibt, warum dann auf einen Mix setzen.

    Grüße,

    Frank

    Ja wenn man mal schnell überschlägt wird deutlich wie schnell das Wasser aus dem Filterbecken mit dem Hauptbecken vermischt wird. An meinem 600 Liter Becken habe ich ein ca. 60 bes 80 Liter fassendes Technikbecken (Arbeitsniveau). Betrieben wird es mit einer 4500er RD. Pi mal Daumen wird also das Technikbecken alle 56 Sekunden ausgepumpt und das Wasser im Hauptbecken etwa 7 mal pro Stunde ausgetauscht (grob ohne Verluste zu berücksichtigen). Ganz zu schweigen von den zwei Streams, die da für Wirbel sorgen.

    @Stefan
    Wie sieht die Kalkulation denn bei dir aus, bestimmt nicht schlechter, oder? Sicher ist jedes System anders.

    Die ideale Durchmischung stimmt aber nur für frei schwebende Teilchen oder gelöste Substanzen. Ich bezweifle aber auch, dass sich irgendwelche hier zu betrachtenden Erreger am Boden halten können. Das würde alle Theorie von den Nährstofftransporten (Plankton, auch nix anderes als die Erreger) zu den Polypen der Korallen zunichte machen, d.h. unser Becken wäre nicht optimal durchströmt. Die Streben wir ja unter anderem an mit unserer Strömung.
    Für Eiweisse gilt das alles wohl weniger, da die sich nachweislich an der Wasseroberfläche anreichern können und eine Oberflächenabsaugung Sinn machen kann. Aber selbst hier kann man durch entsprechend bewegte und aufgewirbelte Oberfläche ein Anreicherung verhindern. Im Meer schwimmt auch keine Kahmhaut, vielleicht mal ein Ölteppich.

    Ansonsten habe ich beste Erfahrungen mit UV Lampen gemacht, sowohl gegen SchwebeAlgen (glaube sogar meine Kugelalgenplage damit in den Griff bekommen zu haben, da frei Sporen abgetötet wurden) als auch gegen Pünktchen bei Fischen. Ich habe sie bei Bedarf, aber auch schon mal prophylaktisch für ein paar Tage laufen lassen. Bin der Meinung, das biologisch "Notwendige" sitzt zu genüge auf der Dekoration, der Rest kann auch mal über die Wupper gehen (Bakterien, Schwebeorganismen im Wasser). Es ist halt wie mit Antibiotika bei unseren Krankheiten, die machen auch alle Bakterien im Körper zunichte, aber Hauptsache die Krankheit ist besiegt, der Rest wächst schnell nach.
    Frank

    @Stefan
    Natuerlich muss man im Einzelfall entscheiden ob man sein Becken ueberhaupt Entkeimen will, also UV ja oder nein, aber darum ging es hier ja nicht.
    Dennoch meine ich, dass das Gesagte auch fur die "parasitaren" Erreger gilt, die werden genauso herumgewirbelt und im Wasser statistisch verteilt (Kerle, die an den Scheiben etc. rumlaufen erwischt man eh nicht mit der UV). Und das Technikbecken ist doch nunmal wesentlich kleiner als das Hauptbecken, sonst waere es ueberdimensioniert und okologisch nicht sinnvoll (Verschwendung, dann lieber groesseres Hauptbecken). Und die Entkeimung (und das Wachstum im Gegenzug) dauert natuerlich sehr lange, eben deswegen sage ich ja es spielt keine Rolle an welche Stelle ich entkeime und eine "Verdunnung" der Keimzahl vornehme. Durch das schnelle Vermischen von allen Wassern ist das umgehend identisch. Man kann sich das Vorstellen wie wenn man einen Schwebstoff (Easy life etc.) ins Becken kippt. Man kann den Rausfiltern indem man das Ablaufwasser filtert (ueblich weil einfach) oder indem man das Zulaufwasser uber einen Filter laufen laesst. Beides wird den gleichen Effekt haben. Meine Betrachtung beruht natuerlich immer auf der gute Stromung im Becken und die angesprochene Austauschmenge (Pumpenleistung). Aber selbst in einem reinen Fischbecken sollte die einfach gegeben sein. Deswegen glaube ich es ist Erbsenzaehlerei nur durch Wahl des Installationsortes die Keimzahl veraendern zu koennen.

    P.S. Naturlich wird auch bei Anschluss des UV-Entkeimers im Ablauf nur ein Teil durch den Entkeimer geleitet, also auch ein "Bypass", schliesslich muss ja die Durchflussrate optimiert sein. Und nochmal: Dieses entkeimte Wasser im Filterbecken ist innerhalb von Sekunden wieder im Hauptbecken, da waechst nix zwischendurch, selbst Bakterien brauchen mind. ne halbe Stunde zum Teilen.

    Frank

    iXware
    Will den alten Thread, den ich gerade uberflogen habe doch nochmal aufgreifen, weil ich denke, deine Erklarung, die du Timo gegeben hast, ist zwar eine gelaufige, aber eine nicht belegte. Ich glaube nicht, dass sich deine Aussagen durch (mikrobielle) Tests belegen lassen. Vielmehr sollte die Keimzahl an nahezu jeder Stelle im Haupt und Filterbecken gleich sein, es folglich also egal ist, wo ich das Wasser zur UV-Klarung entnehme und egal wo ich es hin ableite, weil:

    1) Die komplette Wassermenge im Becken im Schnitt und i.d.R mindestens einmal pro Stunde (Richtwert) durchs Filterbecken lauft.
    2) Das Volumen im Filterbecken vielleicht 20% des Volumens des Hauptbeckens beinhaltet

    Demnach (und einfach durch Blockieren des Rucklaufs austestbar) ist die Verweilzeit des Wassers im Filterbecken nur wenige Minuten (wenn uberhaupt). Statistiker konnen gerne eine detalierte Verweilzeitrechnung machen. Kurzum, die mittlere Zahl der Keime kann sich in dieser kurzen Zeit nicht andern, weil kein Keim sich so schnell teilt oder vermehrt. Keimzahl von einlaufendem Wasserim Filterbecken ist gleich dem auslaufenden.
    Weiterhin bezweifle ich, dass die Keimzahl am Boden des Hauptbeckens grosser ist als weiter oben. Im "normalen" MW-Becken ist die Stromung so gross und die Eigenbewegung der mir bekannten Keime so gering, dass ein "Wunschort" der Mikroorganismen nicht vorhanden sein kann (gleiches gilt im verstarktem Mass fur das Technikbecken). Vielmehr totet man mit dem UV-Klarer Schwarmer, die durch das Wasser bewegt werden. Abgesehen von "toten" und ohnehin mit dem UV-Klarer nicht zu erreichenden Stromungsecken ist die Konzentration der Schwarmer im Becken ebenfalls statistisch verteilt und konstant. Diese Tatsache (der optimalen Vermischung und schnellen Stoffaustausch Becken/Filter) macht es nur moglich, dass wir Heizstabe, Kalkzugabe oder Spurenelemente im Technikbecken zugeben konnen bzw. deren Messwerte erfassen durfen.
    Demzufolge kann ich nur sagen: Baut den UV-Klarer dort ein, wo er am besten hinpasst. Und aus Energietechnischen Grunden am besten in den Rucklauf vom Becken zum Technikbecken, den das macht die Schwerkraft und kostet keine Pumpenenergie wie im Bypassmodell. Den Bypass nutze ich dort, wo ich mehr Druck brauche, beim Kalkreaktor.
    Kommentare?
    (Sorry, habe keine Umlaute auf der Tastatur)

    Hallo,
    hatte meine beiden Junioren damals auch mit zusätzlichen Lindenholzausströmern bestückt. Die Venturidüse des ATKs war immer bereits nach wenigen Tagen verkalkt, soll heissen die Luftmenge, die eingeblasen wurde nahm kontinuierlich ab. War einfach zu unzuverlässig und musste immer nachreguliert werden. Ich habe dann neben dem PVC-Luftrohr ein weiteres eingebaut (6mm Loch bohren und entsprechendes PVC-Rohr einkleben, mit kurzem Schlauch Ausströmersteine anschliessen) und dort mit einer Wisapumpe kontinuierlich Luft eingeblasen. Da fielen die Schwankungen durch die Venturidüse garnicht mehr auf.
    Dennoch bin ich auf einen Bubble King umgestiegen. Der schäumt wirklich gleichmässig und um Klassen besser.
    Frank

    Hallo, wollte der Fairness halber noch schreiben wie die Geschichte ausgegangen ist. Da ich leider bis Weihnachten keine Antwort von RE erhalten hatte, bin ich wie angekündigt zwischen den Jahren zum neuen Service Point Aqua Perfect nach Sinnerdorf gefahren. Herr Boettcher hat mir dort umgehend zur Seite gestanden und die Pumpen nach persönlicher Begutachtung selbst an RE zwecks Garantieprüfung weitergereicht. Bereits am nächsten Tag konnte ich die betriebsbereiten Pumpen wieder abholen. Insgesamt wurden die Motoren der beiden 4500er getauscht und das Flügelrad der 6000er Abschäumerpumpe ausgewechselt. Dort hatte sich herausgestellt, dass der Magnet zuviel Spiel auf der Achse hatte und der Flügel daher am Ansaugstutzen schleifte (schliff?). Warum die Elektronik an den 4500ern in die Knie gegangen ist bleibt erstmal unklar. Die Reparaturen waren komplett kostenfrei für mich.
    Mit den neuen Service Points scheint das Problem der Erreichbarkeit und des Servicestaus bei RE nun gelöst zu sein. Mein Eindruck bei Aqua Perfekt hat mir wieder Zuversicht in dieser Sache gegeben.

    Hi,
    wollte mal ein kleines Update geben, da der Thread ja wieder aufgenommen wurde. Hatte damals als die Pumpen stehen blieben und ich dummerweise beim häufigen Reinigen den Magnetläufer zerbrochen habe, diesen zu RE nach Koln schicken lassen. Im beiliegenden Brief wurde gebeten, mir moglichst schnell einen neuen zu senden.
    Nun was soll ich sagen, es sind jetzt vielleicht 5 Wochen vorrüber. Wie auch bei den vorherigen Servicefallen, habe ich keinerlei Reaktion erhalten, geschweige denn das bestellte Ersatzteil. Es wird wohl dabei bleiben, dass ich versuche zwischen den Jahren mit allen Pumpen nach Köln zu fahren um mit den Leuten beim alten oder neuen Service Center Klarheit zu bekommen.
    Die ATK Pumpe läuft weiterhin tadellos.

    Um am Rande mal was Positives zu sagen:
    Wenn die Pumpe am BK300 läuft, dann ist der BK richtig gut. Abgesehen davon, dass der BK300 für mein Becken natürlich überdimensioniert ist (sollte ein Anschaffung für die Zunkunft sein), muss ich mittels der mitgelieferten Düse Wassermenge und Luftzufuhr runterregeln, sonst "geht die Post zuviel ab".

    @Stefan
    Ja, als Chemiker tue ich mir auch ein wenig schwer jetzt zu versuchen an einzelnen Wasserparametern zu philosophieren. In einem Becken, in dem es augenscheinlich den Korallen und Fischen gut geht, kann die Wasserqualitat nicht so verkorkst sein.

    Hallo,
    wie gesagt, die Wasserwerte sind im normalen Bereich. Das gilt auch für Mg, Ca und KH. Eine Kalkwasserzugabe oder Kalkreaktor war nicht in Betrieb als die neue Pumpe eingebaut wurde. Daher wundere ich mich ja warum es trotzdem zu der Verkalkung kommt. Ich werde mal an der Spannungsversorgung spielen, wie empfohlen. Ansonsten sende ich die Pumpen wohl doch ein oder komme besser mal selbst vorbei.

    Das mit der Motorelektronik und dem Abschaltmechanismus ist ja ganz schön, aber wenn sie dann im Falle von Stromschwankungen am Netz kaputt geht, auch nicht toll.
    Die zwischenzeitlich eingebaute ATK läuft noch ohne Probleme.

    Vorab, ich bin mir der guten Kritik der Pumpen bewusst, daher auch die Anschaffung. Will sie auch nicht schlecht reden. Dass die massiven Probleme aber so gehäuft bei mir auftreten, lässt sich nicht mehr als Pech abtun. Kann es nicht einfach sein, dass sie durch die hochpräzise Fräsung der Bauteile für kleinste Verunreinigungen und Steinchen empfindlicher ist als vielleicht eine grobschlächtigere Eheim? Leider lassen sich die Pumpen aber auch durch penibles Reinigen nicht mehr in Gang bringen.
    Die Pumpen waren bereits vor ein paar Monaten beim Service. Ich will ja gerade vermeiden sie schon wieder einschicken zu müssen. Auch weil damit nicht unerhebliche Kosten verbunden sind, vom Zeitaufwand mal ganz zu schweigen. Will mir ja auch nicht noch ne zweite 6000er Pumpe als Ersatz für den BubbleKing hinstellen. Daher zunächst hier die Frage nach Erfahrungen und Lösungsansätzen.
    Bin gerade selbst nicht zuhause, aber mein Techniker vor Ort ist Verfahrensingenieur und arbeitet jeden Tag an Pumpen jeder Größe. Er bekommt sie aber nicht mehr richtig zum laufen. Werde jetzt nochmal die gepostete Reinigungsanweisung weitergeben. Aber eigentlich wurde das so gemacht. Wenn ich daheim bin werde ich versuchen die Pumpen selbst beim Service vorbeizubringen und ein Test vor Ort vorschlagen.

    Armin
    Ca-Gehalt wird nicht regelmassig gemessen. Stichprobenhaft mal. Kann naturlich sein dass Phosphate in der Pumpe ausfallen. Der Kalki ist bereits nicht mehr in Betrieb, was ich aber auch nicht mag, da mir der KH in den Keller geht. Brachte eigentlich ja auch keine Verlängerung der Einsatzzeit.

    Sven
    Interessanter Ansatz. So einen Strommonitor habe ich eigentlich am Becken, wegen der Kostenerfassung. Aber dann müssten doch auch die Streams Probleme haben. Bzw. sollten die Pumpen anderswo im Haus oder gar ausserhalb besser laufen. Problem ist ja nicht die schwankende Leistung, sondern die augenscheinliche Funktionsuntüchtigkeit. Es ist immer ein Wechsel aus Pumpen und Anschalg des Rückschlagventils. Gefördert wird eigentlich garnicht mehr. Wenn man sie in einen Eimer stellt, oder wir hatten sie mal ins Schwimmbecken gehängt, sieht man die mangelhafte Förderung sehr gut.

    Grüsse, Frank

    Hallo Leute,
    wollte mal mein Leid klagen und fragen ob es von Eurer Seite ähnliche Erfahrungen gibt. Von den Red Dragon Pumpen hört man ja eigentlich viel gutes, was mich zu einer Anschaffung trotz hoher Kosten bewegt hatte.
    Habe vor gut einem Jahr mein Becken (600l) von Eheim/ATK auf Red Dragon umgestellt. Habe einen BK 300 intern und und zwei 4500er RD (ein Ersatz) Pumpen gekauft. Da ich derzeit in China tätig bin, sollte das Becken stabil und günstig laufen, damit mein "Mann vor Ort" wenig Arbeit hat, daher die Investition. Doch leider trat das Gegenteil ein. Auffallig war schon, dass speziell die Pumpe am Abschäumer Anlaufschwierigkeiten hatte und hat. Man muss mehrmals Stecker rein und rausziehen bis sie es endlich schafft durchzulaufen und der Impeller nicht blockiert. Das war bereits bei der Erstinbetriebnahme so. Aber bereits nach wenigen Monaten blieben die beide Pumpen endgültig stehen, wobei die 4500er blockierte und "durchbrannte" und erneuert werden musste. Eingeschickt zum Hersteller hiess es, sie wären stark verkalkt gewesen. Um es kurz zu machen, sie bleiben nun etwa alle 2 Monate stehen, entkalken und Auseinanderbauen bringt mehr oder weniger guten Erfolg. Ich habe mittlerweile bei KH 8 den Kalkreaktor ausser Betrieb genommen um der Sache Herr zu werden. Ich zweifle nur langsam daran, dass es an Kalkablagerungen liegen kann, ich sehe zumindest keine. Zur Zeit ist wieder eine ATK-Pumpe provisorisch am Becken, weil alle drei Red Dragons nicht mehr laufen. Die beiden Förderpumpen lassen sich auch durch stehen/laufenlassen in Essigsäure über viele Tage nicht mehr richtig in Betrieb nehmen. Sie laufen unrund, pulsieren und fördern kaum noch. Die nagelneue Ersatzpumpe mit Antikalk-Bypass fing bereits nach zwei Wochen an nur noch zu pulsieren, es lief in dieser Zeit kein Kalkreaktor und es wurde nichts ins Becken gegeben. Die BK-Pumpe blieb zuletzt stehen bevor ich sie reinigen konnte, das Flügelrad ist ohne äusseren zutuns gebrochen, ebenfalls ein teurer Spass jetzt. Und weils natürlich immer ganz dick kommen muss, ist mittlerweile durch das häufige Auseinanderbauen einer der Magnetlaufer der 4500er Pumpen runtergefallen und zerbröselt. Ok, eigener Fehler. Ich bin nur langsam am verzweifeln ob der ständigen Ausfälle. Ich kann doch nicht alle zwei Monate Pumpen zum Hersteller einschicken. Ich glaube auch nicht, dass das Wasser in meinem Becken aggressiver ist. Aber warum sind die Pumpen dann so anfällig? Wie ist das bei Euch sofern ihr diese Pumpen betreibt? Wenns Essig nicht tut, was kann man zum Reinigen nehmen, Salzsäure ist wohl nicht gut. Ameisensäure-Phosphorsäure? Welche Konzentration?

    Hallo,

    hatte das Problem aufgrund defekter Dosierpumpe ja ebenfalls vor einem Jahr (etwa gleiche Menge Alkohol pro Liter MW) und habe hier ausführlich berichtet. Fische sind damals keine zu Schaden gekommen. Hatte anfangs auch sonst nicht viel gemerkt. Aber nach Alk hat es schon einige Tage gerochen! Die Baks müssen ja auch erst mal wachsen. Für eine so große Menge sind nicht genug da. Nach etwa zwei Tagen fingen dann aber alle Scheibenanemonen an sich aufzulösen, man sah dann auch eine Bakterienblüte (Wasser trüb). Insgesamt sind dann noch eine Tridacna und ein Acropora glaube ich verendet. Ich hatte nach den ersten Anzeichen ebenfalls viel Wasser gewechselt und somit wohl das Schlimmste verhindert. Kann das auch hier nur empfehlen.
    Frank

    Christian

    Da muss kein Phosphat-Absorber rein. Wenn ich kein Problem mit Phosphat aus anderen Quellen (Futter, LS) habe, ist die Menge an Phosphat aus dem Kalki ok. Schließlich brauchen Steinkorallen auch Phosphat. Ich selbst habe auch hohe Phosphatgehalte am Reaktor-Auslaß. Im Becken aber praktisch nichts. Entweder es fällt im Becken wieder aus oder verbraucht sich.
    Frank

    Ralf, IP (gibts da auch einen Namen?),

    ich verstehe eure Diskussion um die Anteile an UV-C-Strahlung nicht. UV-C ist sicherlich die energiereichste Strahlung bezüglich der kurzen Wellenlänge. Aber auch UV-A und UV-B Strahlung können Organismen töten. Ich kann auch mit sichtbarem oder Infrarotlicht "Tiere" töten. Es kommt auf die Strahlungsleistung an. Jeder kennt die alltäglichen Beispiele wenn man eine lichtempfindliche Pflanze ins helle Sonnenlicht stellt, sie stirbt ab, und nicht aufgrund der UV-Strahlung. Dies ist eine alte Beobachtung aus der Pflanzenphysiologie und übertragbar auf alle Organismen, selbst auf den Mensch! Und ja, auch auf einer Sonnenbank kann ich mir tödliche Lichtdosierungen einfangen, wie sich jeder vorstellen kann, auch wenn sie "kein UV-C" Anteil hat.

    @Markus
    Die Theorie von dir stimmt natürlich. Je länger die Verweilzeit (siehe Sonnenbank) desto effektiver die Entkeimung. Aber wie weiter oben geschrieben macht eine 100%ige Entkeimung nicht immer Sinn. Ein zu hoher Durchflusss aber auch nicht. Da du kein Messverfahren zur Hand hast, nimmt die 500 Liter als Richtwert.

    Grüße,
    Frank

    Hallo Markus,

    also diese Diskussionen um den UV-Klärer kommen wohl immere wieder sehr kontrovers auf ten Tisch. Ähnlich war das früher mit Kalkwasser, Abschäumer, Rieselfilter etc. Es dauert etwas bis sich eine allgemeine Meinung über eine Technik etabliert hat. Beim UV-Klärer gehen die Meinungen noch sehr auseinander.

    Ich bin ein Anhänger der UV-Klärung und habe am 500er Becken eine 30Watt HW und am 200er Becken die gleiche 15W wie du. Ich habe seit Einsatz der UV-Klärung im Falle von Krankheiten nie wieder Verluste. Welche Krankheiten das waren kann ich genau nicht sagen, vom Erscheinungsbild her waren es Pünktchen, Flossenpilze, Ein geschwollenes Auge (Gasblase?) und dunkle Flecken auf den Schuppen. Alle Fische schwimmen noch heute im Becken. In diesen Fällen habe ich die UV-Lampe für 2-3 Wochen durchlaufen lassen. Ansonsten läuft sie bei mir alle Monate mal für ein paar Wochen prophylaktisch, wie auch der Einsatz von z.B. Aktivkohle.

    Ich glaube die Dimensionierung kann nicht groß genug sein, aber die 15 Watt bei deinem Becken sollten im Dauerbertrieb ihren Dienst tun.

    Übrigends kam ich am Anfang meines Meerwasserhobbys das erste mal mit dieser UV-Technik in Berührung und hatte auch gleich die beste und eindrucksvollste Erfahrung gemacht, deswegen bin ich vielleicht heute noch ein Anhänger: Vor ca. 15 Jahren füllte ich mein erstes Becken mit stark Silikathaltigem Leitungswasser. Die daraus resultierende Kieselalgenplage war durch nichts zu besänftigen (Ursache kannte ich damals noch nicht). Alles war braun und das Wasser tief trüb von braunen Kieselalgen. Bis mein Händler mir UV empfiehl. Ich schloss eine 30W HW an das 200er und war das Problem innerhalb von 2 Tagen los. Die frei schwebenden ALgen gingen sofort kaputt und wuchsen nicht mehr. Erst später brachte man mich auf die Idee Osmosewasser zu nehmen. Wie auch immer. Das Ganze hat eindrucksvoll gezeigt, wie die Algen im UV-Klärer abgetötet werde. Ich glaube mit allen anderen Organismen (Bakterien etc.) passiert das auch.
    Frank

    Hallo,
    kein Edelstahl macht Meerwasser lange mit. Chlorid ist so ziemlich das aggresivste Ion das es gibt. In der Industrie werden alle Prozesse wie die Pest gemieden wenn Chloride enthalten sind, aus Korrosionsgründen. Nachteilig fürs Becken könnten neben dem Verlust des Materials in der Tat die weiteren Bestandteile des Stahls sein. Bessere Edelstähle sind Chrom-Nickel-dotiert. Dieses würde dann im AQ landen.
    Frank

    Hallo Leute,
    machen mir gerade Gedanken über den Umzug eines 500-600 Liter Beckens. Will bei der Gelegenheit die Förderpumpe erneuern. Spiele mit dem Gedanken eine Red Dragon 4500 oder die kleinste ATK 5536 zu nehmen. Für die 4500 gibt es auf der HP von aquaconnect keine Daten bzgl. Kennlinie und Verbrauch in Watt. Hat da jemand was oder Erfahrung? Gab es für die Red Dragon nicht noch baugleiche Modelle von anderen Herstellern?
    Danke,
    Frank

    Hallo Leute,

    habe mit dem Mittel ebenfalls mal Erfahrung gemacht: Im ersten Meerwasseratlas wird es als Mittel (in der alten Bezeichnung Bioex oder so) gegen Planarien empfohlen. Dagegen hatte ich Exodin dann auch eingesetzt. Es zeigte Wirkung. Nach etwa einer Woche Einsatz (normale Dosierung) war ich sie los. Verluste an Korallen hatte ich damals nicht, wobei derzeit eine Hirnkoralle die einzige Steinkoralle im Becken war. Die war allerdings etwas beleidigt und ging erst nach der Behandlung wieder auf. Tridacnas und Weichkorallen waren ok. Heute würde ich das Mittel nicht mehr einsetzen, denn ich hatte es meinem Händler zur Planarienbekämpfung weiter empfohlen. Bei ihm starben alle Steinkorallen innerhalb von wenigen Tagen ab, wie hier im aktuellen Fall beschrieben.
    Frank

    Hallo,
    habe selbst zwei Pärchen ocellaris. Die laichen auch alle 4 Wochen ab.
    Jungfische schlüpfen meist 2-3 Wochen später in der Nacht. Habe nie einen lebend wiedergefunden, den ein oder anderen aber im Filter.
    Die Aufzucht der Anemonenfische "aller Art" ist schon oft gelungen und mehrfach beschrieben. Im Becken selbst kannst du das aber vergessen. Eier müssen separiert werden. Und dann fängt die Arbeit erst an, du must eine funktionierende Planktonzucht haben. Alles in allem halt sehr Zeit-aufwendig, aber machbar.
    Frank

    Habe mir gerade noch mal den Shorty auf der Homepage angesehen. Sollte so sein wie ich beschrieben habe. Aber für was ist den die Bohrung in der Mitte des Reaktionsrohres?
    Frank

    Habe die Online-Bedienungsanleitung auf der HP gefunden. Der mittige Anschluss ist also der Zulauf und der Abschäumer hat zwei Abläufe. In der Bedienungsanleitung wird kein Wort darüber verloren wie man die Schaumhöhe einstellt. Aber zwei Ventile an den Ablaufrohren sind eingezeichnet, wird also vermutlich auch über die Drosselung des Ablaufs geschehen. Aber dann bleibt die Gefahr bestehen, wenn zuviel Luft eingesaugt wird oder mehr Wasser zuläuft als ablaufen kann hebt es den Deckel.

    Ansonsten glaube ich dass der Abschäumer gut gebaut ist, brauche für ein neues Becken auch noch einen. Wie zufrieden bist du denn mit dem Teil. Sind die Ocean Runner Pumpen nicht sehr laut? Kann man da auch eine anderen dran basteln?
    Frank

    Mike,

    also bei meinem ATK ist das mit dem Überlaufen wie beschrieben, und das sollte bei dem Aqua Medic Geräten nicht anders sein: Wenn der Schaum derart nass ist, dass praktisch kein Schaum, sondern Wasser in den Topf läuft, kann es nicht zurücklaufen sondern hebt den Deckel hoch. Es ist ja nicht der Schaum, der den Deckel hebt sondern die Kraft der Förderpumpe, die das Schaum/Wasser-Gemisch in den Topf drückt. Von sich gegen den Pumpendruck zurücklaufen kann das Wasser sicher nicht. Es steht dann zwar höher als der potentielle Ablauf (Schaumrohr), aber von da kommt ständig neuer Schaum / Wasser. Das ganze passiert auch wenn du nur trockenen Schaum abschäumst, dauert halt länger bis es soweit ist.
    Du kannst den Effekt anschaulich testen. Man reguliert den Wasserstand (Schaumhöhe) im Abschäumer ja durch Regulation von Luftzufuhr (eher selten da maximal erwünscht) oder durch den Ablauf. Drehe mal den Ablauf soweit zu, dass Wasser oder Nassschaum in den Topf läuft und warte ab. Den Deckel kannst du auch beschweren oder fixieren. Berichte mal was passiert!
    Frank

    Hallo Mike,
    ich verstehe dein Problem aber nicht die Lösungsansätze! Ein Abschäumer ist doch immer ein nach oben offenes System, d.h. irgendwo kommt die eingeblasene Luft wieder raus. Du kannst den Deckel somit sichern wie du willst, da wo sonst die Luft rauskommt wird beim Überlaufen das Wasser rausgedrückt und die Sauerei ist perfekt. Ich kenne jetzt den shorty nicht so genau, aber da ist wohl auch eine Pumpe, die Wasser in den Schäumer drückt. Auch eine Wanne oder Ablaufflasche hilft wenig, die sind früher oder später auch voll. Und erfahrungsgemäß ist es ja so, dass wenn Abschäumer "spinnen" dann ordentlich. Dann sind ein paar Liter in 10 min nichts. Schlimmer noch als der Wasserschaden ist vielleicht, dass dein (Technik-)Becken trockengepumpt wird oder noch schlimmer die fehlende Menge kontinuierlich über eine automatische Nachfüllanlage ergänzt wird. Dann schwimmen deine Fische bald in Osmosewasser. Und der Abschäumer kotzt munter weiter.
    Da ich das gleiche Problem hatte :smiling_face: (ich meine dass der Abschäumer kotzt) habe ich das einzig wahre für dieses Problem gebastelt. Eine Überlaufsonde (aus Nachfüllautomatik) im Deckel schaltet die Abschäumerpumpe aus wenn das Wasser bis zum Deckel steht. Das funzt immer und springt bei mir etwa alle 14 Tage an. Ich hätte schon viele Überschwemmungen gehabt.
    Frank

    Hallo Jessica,

    zunächst vorab, mit Ca und Mg Zugabe kannst du den pH-Wert nicht erhöhen. Die üblicherweise zugegeben Ca- und Magnesiumchloride und sulfate sind von Natur aus pH-neutral, ergeben also Lösungen vom pH-Wert um die 7. Was den pH-Wert im Becken beinflusst ist das Carbonat-Puffersystem, also die Anionen, sprich die KH. Lediglich wenn du basische Ca/Mg-Salze wie Kalkwasser zugibst steigt der pH-Wert. Das ist aber wenig empfehlenswert, weil dies ungepuffert geschieht, d.h. sehr schnell. Nur die Kombination aus Calciumhydroxid und CO2 erzeugt KH und damit einen auf Dauer stabilen pH-Wert (oder die Kombi Ca-chlorid / Natriumhydrogencarbonat --> Balling).

    Da bei dir weder die KH dramatisch niedrig ist, noch ein 10%iger Wasserwechsel große Veränderungen bringt, tippe ich mal wieder auf falsche pH-Wertmessung. Der pH-Wert fällt nicht von einen auf den anderen Tag um eine Einheit, es sei denn du hast Säure statt Meersalz ins Wechselwasser gegeben. Einfach noch einmal nachmessen, vielleicht auch mit einem anderen Test oder elektronisch.
    Ich selbst hatte mal einen nennenswerten pH-Shift nach unten als im Zimmer zahlreiche Kerzen brannten. Der pH-Wert ist von 8,3 auf unter 7,6 gefallen. Als die Kerzen als (CO2-) Ursache ermittelt und gelöscht habe, ging der pH innerhalb kurzer Zeit wieder hoch.
    Frank

    Hallo Thilo,
    na gereizt? Ärger mit dem Chef gehabt? Feierabendstau?
    Wie auch immer. Bitte nicht versuchen aus Halbinformationen Schlüsse zu ziehen und Empfehlungen abzugeben, lieber nachfragen. "Sporadisch" meint natürlich nicht täglich 1-2 h oder so, sondern im Bedarfsfall (z.B. Pünktchenbefall) das Ding mal 2-3 Wochen durchlaufen zu lassen. Und das hat bei mir bisher immer geholfen, daher bin ich auch ein Befürworter der UV-Klärer. Ansonsten bleibt der Strom aus aber das Wasser fließt weiterhin durch. Klar?
    Wenn dein Wasser im Filterbecken nicht kristallklar ist, dann wird es das auch im Becken selbst nicht sein, da kommt es ja her. In diesem Fall würde ich die ganze Technik bei dir noch mal überdenken.

    Das mit den Verschmutzungen kann man interpretieren wie man will. "Übertrieben" hat vielleicht niemand, ich kenne die Becken ja nicht, aber Beschreibungen wie:

    Zitat:
    Die größeren Schmutzpartikel dürften ja sowieso mit dem Hauptsog der Leitung (3000 l/h) mitgerissen werden und nicht in den dünneren Bypass (1000 l/h) laufen, theoretisch....

    oder Zitat:
    ...ein bunter Mix aus Borstenwürmern, Mulm, kleinen Röhrenwürmern und Schnecken...

    hören sich für mich z. Teil so an als kämen im Wasserstrom nennenswerte Mengen an Unrat mit. Also ich entnehme das Wasser wie die meisten hier wohl aus einem Oberflächenabzug also einem Ablaufkamm. Und auf meiner Wasseroberfläche schwimmt weder Mulm, noch Schnecken noch Borstenwürmer etc. Die paar die es doch schaffen kann man an der Hand abzählen (s.meine Beiträge oben). Die Beschreibungen fand ich daher sehr übertrieben. Wenn du es anders siehst, auch schön. Und reinigen kann man nur was auch verschmutzt ist. Bei den HW-Klärern sieht man gut wenn eine Verschmutzung vorliegt. Das mag bei den geschlossenen Systemen anders sein.
    Frank

    Hallo,

    also ganz so einfach ist das Ganze nicht. Wie Hans-Werner schreibt gibt es viele Unterschiede. Da ich für die Schaumbekämpfung der weltweit größten Aminosäure-Produktionsanlagen zuständig bin kann ich da ein Lied von singen. AS werden sehr wohl abgeschäumt. Ich behaupte mal 90% der zugegebenen AS im AQ landen im Abschäumer, natürlich abhängig von der Stärke (Durchfluss) des Abschäumers (die i.d.R. groß ist). Wie schnell gelöste AS in Wasser von Organismen abgebaut werden können müssen die Biologen sagen. Grundsätzlich werden hydrophobe AS besser abgeschäumt als hydrophile, letztere verhindern sogar die Schaumbildung und führen zum Zusammenbrechen der Abschäumung. Aber das hängt von vielen Parametern, z.B. pH-Wert und Temperatur ab. Studien zum Verhalten in MW sind mir nicht bekannt. Mit pauschalen Äußerungen wäre ich aber vorsichtig.
    Frank