Gibt es Zahlen wieviele Bakterien in einem cm² Sediment oder Lebendgestein leben?
Bakteriendichte
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Ich glaube dazu könnte Jens Kallmeyer etwas sagen - das Thema geht fast in seine Spezialrichtung. Schick ihm mal ne PN, falls er hier nicht reinschauen sollte
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Die Konzentration organischer Substanzen im Sediment liegt um mindestens 3 Zehnerpotenzen höher als im freien Wasser (g l[H]-1[/H] statt mg l[H]-1[/H]).
Dementsprechend sind auch die Bakteriendichten wesentlich höher (10[H]8[/H] bis 10[H]11[/H] Zellen ml[H]-1[/H] gegenüber 10[H]6[/H] ml[H]-1[/H]). Da feinkörnigere Sedimente einen höheren Gehalt an organischen Substanzen haben, sind die Bakteriendichten im Schlick höher als im Sand.Auszug aus Sommer, Biologische Meereskunde, Springer-Verlag Berlin 1998, Seite 325
ISBN 3-540-63512-2 -
Also sind 10.000.000 (10 Millionen bzw. 10[H]6[/H]) pro Pfund Sand für Sedimente fast schon als Steril zu bezeichnen oder?
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Hi Kenny,
es gibt aber auch ganz andere Zahlen, wenn man mal ins Internet schaut:
"The bacteria is so abundant that just one spoonful of ocean water contains from 100 - 1,000,000 bacteria cells per cubic centimeter! "
Zitat aus ocean -
Hallo Thomas,
seltsame Angabe. Für was brauche ich den Löffel wenn ich dann sowieso die Bakteriendichte pro Kubikzentimeter angebe. Eher verwirrend was Herr Buchheim da schreibt!

Grüße
Hans-Werner
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Zitat
Original von kenny
Also sind 10.000.000 (10 Millionen bzw. 10[H]6[/H]) pro Pfund Sand für Sedimente fast schon als Steril zu bezeichnen oder?Hi kenny,
10 Mio sind aber 10[H]7[/H].

Gruß,
Christian -
Ja das ist richtig. Ich wollte schreiben 10 * 10[H]6[/H]
Trotzdem noch viel weniger als 10[H]8[/H] bis 10[H]11[/H]
Mich hat nämlich gewundert das auf LiveSand hinten draufsteht
"Contains more than 10 Million heterotrophic bacteria per pound."
Das sah mir nach Bauernfängerei aus, weil 10 Millionen ist für Bakterien ja gar nicht soviel. Einf Pfund von dem Zeug sind so geschätze 250 - 500 cm³

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Zitat
Das sah mir nach Bauernfängerei aus, ...
Das im Zusammenhang mit "live sand" bringt mich zum Lachen.
Zitat... weil 10 Millionen ist für Bakterien ja gar nicht soviel. Einf Pfund von dem Zeug sind so geschätze 250 - 500 cm³
Na, Du willst doch auch etwas Sand und nicht nur Bakterien - oder?
Gruß,
Michael
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Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich finde den LiveSand toll und habe auch bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Nur das hat mich halt doch ein wenig gewundert...
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Hallo Kenny
Ich finds gut wenn man nachfragt
denn nur so kommen manchmal auch Fehler raus die evtl sogar gar nicht beabsichtigt sind
Ich finde solche Zahlen auch etwas zum Schmunzeln denn ich frag mich immer
wer zählt das denn ? und wenn ja wer sagt denn das alle Baks was tun ?
Gruss Claude
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Hallo,
Weiß eigentlich jemand um was für Bakterien es sich bei denen im "living sand" handelt oder zumindest was sie machen?
Sind es nitriifizierende/ denitrifizierende/ org.C-Verbindungen/... Bakterien? Diverse Bakterien oder Monokultur?
Oder sind es vor allem "Platzhalter", die quasi in der ersten Phase die Sandkörner vor nicht erwünschten Algen schützen?
Aragonitsand wird doch in den Staaten als Spielsand im Baumarkt verkauft. Da kann man dann große Säcke für wenig Geld kaufen.
Obwohl der Preis, den man hier für trockenen Aragonitsand bezahlt ist ja auch nicht gerade gering. -
Hallo FRank
es handelt es sich hier um fakultativ anaerobe Bakterien wahrscheinlich aus der Gruppe der Nitrosomas , Nitrobacter und Nitrospira.
Welche es genau sind weiss ich nicht müsste mal fragen ob der Hersteller das je genau untersucht hat
Meiner Meinung nach wird sich das aber immer ein wenig ändern je nach dem wann und wo der Sadn gewonnen wurde.Gruss Schuhmi
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Hallo Claude,
Danke für die Info.
Aber ist ja echt mal interressant zu wissen, was es mit den Bakterien im Sand auf sich hat.
Weil die Nitrosomas, Nitrobacter,.. die in unseren Aquarien für die Abbauprozeße verantwortlich sind benötigen ja aerobe Verhältnisse und N,C,..
Dann wird es doch wahrscheinlich so sein, das sie als Erstbesiedler gegen Schmieralgen,.. vorsorgen, jedoch nach einiger Zeit von rein aeroben Bakterien, zumindest im oberen Bereich des Sandes, abgelöst werden.
Erinnert mich irgendwie an die Diskussion über diese kleinen Joghurtkulturdrinks.

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Hallo Frank
ich schrieb fakultativ anaerob
Gruss Claude
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Hallo
Googelt doch einfach mal nach
heterotrophe bakterien
autotrophe bakterienDa findet man dann schon einiges
Mich machen solche Angaben auf der Verpackung auch etwas stutzig.
1.Wie Claude ja schon schrieb..wer hat die denn gezählt?
2.Dürfte die Bakteriendichte in unseren AQ's sowieso stetig steigen,alleine durch simple Querteilung/Spaltung.
Also ist es schon alleine desshalb unwichtig ob 10 Mio. heterotrophe pro Pfund Live Sand viel ist oder nicht.
Das ist ja auch nur ein .. na sagen wir mal "Startkapital" an bakkies und der Sand ist am Anfang eben nicht so "Tod" wie normaler.Außerdem bin Ich auch noch davon überzeugt das sich in einem "normalem" Bodengrund (vorausgesetzt er ist ähnlich fein!) absolut die selben Bakterienpopulationen entwickeln werden.
Da dürfte es dann später keinen unterschied mehr geben zwischen Live Sand und normalem Sand die bakkies die bereits im Live Sand sind beschleunigen wie gesagt diesen Vorgang nur.
Thats all.Gruß
Frank -
Hallo Frank
Es gibt einen speziellen Sand bei dem das tatsächlich passiert
auch wenn es ungleich länger dauert als bei Live SandIm moment wird es noch getestet mal sehen wie´s klappt
gruss Claude
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Hallo Frank!
ZitatDa dürfte es dann später keinen unterschied mehr geben zwischen Live Sand und normalem Sand die bakkies die bereits im Live Sand sind beschleunigen wie gesagt diesen Vorgang nur.
So sehe ich das auch. Und für mich sind 31,90 € für etwa 5 Liter Bodengrund, mag er nun noch so schön aussehen, doch zu teuer. Es gibt auch keine validen Erkenntnisse darüber, daß der "live sand" biologisch gesehen so viel bringt.By the way: Kennt jemand "Reef Base" von Red Sea (Bodengrund, feinkörnig) und hat damit Erfahrung?
Beschreibung Fa. Red Sea: "Reef Base consists of naturally occurring reef sand spheres mixed with aragonite coral chip."
Davon kosten 5,4 Liter 21,50 €. Er scheint von der Optik her ganz gut auszusehen.
Schönes Wochenende,
Michael
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Eure Überlegungen zur Bakteriendichte sind eine etwas einseitige Sichtweise des Living Sand. Das ist so, als wenn man eine Orange auf ihren Vitamin C Gehalt reduziert betrachten würde. Alles Übrige, und davon weiß die Wissenschaft wahrscheinlich gerade mal 10%, lasst ihr außer Acht. Worauf es ankommt, ist doch, daß der Living Sand z.B. eine Einfahrphase verkürzt bzw. mit vorhersagbarem guten Ergebnis ablaufen lässt. Ich habe einen Beutel benutzt, um meinem seit 8 oder 9 Jahren stehendem Becken eine Frischzellenkur zu verpassen. Erstens sieht der Boden jetzt wesentlich schöner und natürlicher aus und zweitens gab es einen ordentlichen Wachstumsschub bei meinen Korallen.
[DENK] WOW,
wie die Korallen wachsen.
Ob das jetzt an den vom Sand nicht festgehaltenen Bakterien liegt, die sie einfach gefuttert haben? [/DENK] -
Hallo Claude
Zitat
Es gibt einen speziellen Sand bei dem das tatsächlich passiert
auch wenn es ungleich länger dauert als bei Live SandIm moment wird es noch getestet mal sehen wie´s klappt
Wie speziell muß der Sand denn sein,was ist wichtig ?
Möchtest du damit sagen das sich die Bakterien die im Live Sand stecken nicht auch in jedem normalen Sand bilden werden?
Normaler Sand = z.b (gibt ja noch andere) Coralith 0-1mm
evtl. noch 1-2mm. oder eine Mischung 1:1.Das kann ich mir nicht vorstellen,nur das es wesentlich länger dauert weil man ja quasi bei 0 anfängt ist klar wobei es hier interessant wäre zu wissen >wie lange< in etwa das dauern mag.
Gruß
Frank -
Hallo Thomas!
ZitatAlles Übrige, und davon weiß die Wissenschaft wahrscheinlich gerade mal 10%, lasst ihr außer Acht.
Könntest Du hier ´mal bitte etwas mehr ins Detail gehen?Schönes Wochenende,
Michael
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Thomas meint das vielleicht 10% der Arten die die Biomasse im Sediment bilden bisher Wissenschaftlich beschrieben ist.
Von noch weniger Arten dürfte man wissen was sie alles können, i.d.R. weiß man wohl nur das sie die oder das können aber viele Bakterien sind außerordentlich anpassungsfähig.
Das hat auch Jens Kallmeyer so ähnlich in seinem Vortrag gesagt.
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Hallo Michael,
kenny hat einen Teil der 10% ja schon beschrieben.Ein anderer Aspekt sind die biologischen Abläufe, die Nahrungsketten und Energietransporte im Benthos und in den Biofilmen. Da wird erst seit einigen Jahren intensiver dran geforscht und so ist dort noch viel zu erwarten. Die Lebensgemeinschaften in diesem Bereich sind dermaßen hochkomplexe Gebilde, daß es wohl noch Jahrzehnte dauern wird, bis man alle wesentlichen Zusammenhänge begreift. Und dann ist ein Aquarium auch noch etwas anderes als das Meer, soll heißen, es sind nicht alle Erkenntnisse eins zu eins übertragbar.
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Übrigens eine gute Idee mit der Firschzellenkur die Thomas beschrieben hat. Ich glaube es kann einem Aquarium nur gut tun wenn man regelsmässig einen Teil der Steine oder des Sandes austauscht.
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Hallo zusammen!
@Stefan und Thomas
ZitatÜbrigens eine gute Idee mit der Firschzellenkur die Thomas beschrieben hat. Ich glaube es kann einem Aquarium nur gut tun wenn man regelsmässig einen Teil der Steine oder des Sandes austauscht.
Also das finde ich jetzt interessant! In diesem Thread dieser Woche über Lebendgestein, in dem ich mich dahingehend äußerte, daß ich kein LG aus Altbecken nehmen würde, weil es mikrobiologisch "ausgelutscht" ist, wurde ich kritisiert, daß dieser Gedankengang nicht nachvollziehbar sei, es würde halt in Becken eine Anpassung in Bezug auf die Bakterienselektion stattfinden und dies sei ja gut so. Schließliche seien an Nitri- und Denitrifikation nur wenige Bakterienarten beteiligt.Mein Argument, daß ich aber lieber frisches LG mit einer großen mikro- und makrobiologischen Artenvielfalt nehme, um dem Becken beim Einfahren für später eine bessere Chance zu geben, wurde nicht gehört.
Jetzt kommt ihr hier mit genau diesem Argument, sogar ausgeweitet auf das Auffrischen bei Becken mit längerer Standzeit. Wo seid ihr denn bei der anderen Diskussion gewesen?

Wenn Thomas meint, nach dem Einbringen von "live sand" einen Wachstumsschub gesehen zu haben (hält der weiter an?), dann will ich ihm das so glauben. Solang allerdings die Zusammenhänge, die dies bewirkt haben, unklar sind, bleibt "live sand" für mich ein teurer Bodengrund.
Interessant finde ich, daß hier unter Aquarianern, die ja sehr an den naturwissenschaftlichen Grundlagen ihrer AQs interessiert sind (und u.a. wissenschaftliche Vorträge besuchen), so etwas wie der "live sand" ohne validen Beweis einer Wirksamkeit so "vergöttert"
wird. Sicher ist Beobachtung ein Teil empirischen Handelns, aber eine Methode ohne weitere Validierung anzuwenden ist empirisch nicht in Ordnung.Es tut mir leid, wenn ich hier so pedantisch bin, aber in meinem Beruf wird man "geprügelt", wenn man nicht jede (Be-)Handlung mit wissenschaftlichen Beweisen untermauern kann. Selbst wenn man nur "guten Tag" sagt, muß man schon einen Wetterbericht dranhängen.

Also gut, ich werde wohl nicht drumherum kommen, auch ´mal den "live sand" auszuprobieren, wenn so viele hier damit positive Beobachtungen gemacht haben. Ich wünschte nur, es kämen noch ein paar wissenschaftliche Daten dazu herum.
Schönes Wochenende,
Michael
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Ich gebe zu bedenken, dass auch beim Miracle Mud anfangs alle gezweifelt haben und ein wissenschaftlich fundierter Beweis auch nicht erbracht werden konnte - aber mittlerweile funktionieren ja so viele Becken damit...
Wobei ich weder das eine noch das andere einsetze, aber interessiert verfolge....
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Hallo Stefan!
ZitatIch gebe zu bedenken, dass auch beim Miracle Mud anfangs alle gezweifelt haben und ein wissenschaftlich fundierter Beweis auch nicht erbracht werden konnte - aber mittlerweile funktionieren ja so viele Becken damit...
Die Frage ist: Müßte es wirklich der teure "Wunderschlamm" sein? Aquarianer mit einem DSB (oder Jaubert-System) haben ja auch Erfolge aufzuweisen, und die verwenden ja nur "normalen" Meersand (bzw. Kies).Schönes Wochenende,
Michael
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Eben - viele Wege führen nach Rom, und nicht immer wissen wir genau, warum eine Methode Erfolg hat und eine andere nicht....
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Hallo Michael
ZitatAlles anzeigenOriginal von Michael Riediger
Hallo zusammen!@Stefan und Thomas
Also das finde ich jetzt interessant! In diesem Thread dieser Woche über Lebendgestein, in dem ich mich dahingehend äußerte, daß ich kein LG aus Altbecken nehmen würde, weil es mikrobiologisch "ausgelutscht" ist, wurde ich kritisiert, daß dieser Gedankengang nicht nachvollziehbar sei, es würde halt in Becken eine Anpassung in Bezug auf die Bakterienselektion stattfinden und dies sei ja gut so. Schließliche seien an Nitri- und Denitrifikation nur wenige Bakterienarten beteiligt.Mein Argument, daß ich aber lieber frisches LG mit einer großen mikro- und makrobiologischen Artenvielfalt nehme, um dem Becken beim Einfahren für später eine bessere Chance zu geben, wurde nicht gehört.
Habe dort was dazu geschrieben. Problem beim Einfahren ist einfach die zunächst benötigte Menge.
Jetzt kommt ihr hier mit genau diesem Argument, sogar ausgeweitet auf das Auffrischen bei Becken mit längerer Standzeit. Wo seid ihr denn bei der anderen Diskussion gewesen?

Nicht da:-)
Wenn Thomas meint, nach dem Einbringen von "live sand" einen Wachstumsschub gesehen zu haben (hält der weiter an?), dann will ich ihm das so glauben. Solang allerdings die Zusammenhänge, die dies bewirkt haben, unklar sind, bleibt "live sand" für mich ein teurer Bodengrund.
Beim Livesand einfach nur den Vergleich vom Kilopreis mit anderen hierzulande üblichen Bodengrund zu sehen, ist etwas eng gefasst.
Aragonit in der Siebline zu bekommen ist hier ziemlich schwierig. Die Einfahrphase wird definitiv deutlich verkürzt. Zumindest bei einer vernünftigen Bodengrundhöhe. Auch beim nachträglichen Einbringen sind die Verbesserungen im System deutlich zu sehen.Interessant finde ich, daß hier unter Aquarianern, die ja sehr an den naturwissenschaftlichen Grundlagen ihrer AQs interessiert sind (und u.a. wissenschaftliche Vorträge besuchen), so etwas wie der "live sand" ohne validen Beweis einer Wirksamkeit so "vergöttert"
wird. Sicher ist Beobachtung ein Teil empirischen Handelns, aber eine Methode ohne weitere Validierung anzuwenden ist empirisch nicht in Ordnung.Wie sollte deiner Meinung nach die Validierung beim Einsatz neuer Materialen im Meerwasseraquarium aussehen. N blanke Aqs mit einem Ast einer Koralle im 20 Polypen und dann jeweis unterschiedliche Systeme eingebracht? Leider ist es nicht so einfach und bringt Forscher im entsprechenden Bereich auch bei Versuchsreihen in entsprechend Probleme. Andererseits wirst du zumindest bei den Aquarianern mit wissenschaftlichen Hintergrund hier durchaus einen ausführlichen Material und Methodenteil finden, der etwas nicht unbedingt 100% reproduzierbar macht, aber doch nachvollziehbar. Ich bin durchaus kritisch gegenüber neuen Systemen eingestellt, das sollte aber nicht verhindern das man aufgrund von Erfahrungen anderer und plausiblen naturwissenschaftlichen Erklärungen diese Methoden anerkennt.
Es tut mir leid, wenn ich hier so pedantisch bin, aber in meinem Beruf wird man "geprügelt", wenn man nicht jede (Be-)Handlung mit wissenschaftlichen Beweisen untermauern kann. Selbst wenn man nur "guten Tag" sagt, muß man schon einen Wetterbericht dranhängen.

Da ist durchaus was wahres dran, ist zB ein Punkt der mich auch hier stört, wenn von einigen Leuten bei bestimmten Plagen Matraartig ihr "Erfolgsrezept wiedergegeben wird." Ferndiagnose zwar unmöglich aber es ist grün und dann sage ich das "
Also gut, ich werde wohl nicht drumherum kommen, auch ´mal den "live sand" auszuprobieren, wenn so viele hier damit positive Beobachtungen gemacht haben. Ich wünschte nur, es kämen noch ein paar wissenschaftliche Daten dazu herum.
Livesand ist in amerikanischen Foren schon ziemlich ausführlich behandelt worden.Ich schae mal was ich an Links dazu finde.
Schönes Wochenende,
ebenso
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Zitat
Original von Stefan Ott
Ich gebe zu bedenken, dass auch beim Miracle Mud anfangs alle gezweifelt haben und ein wissenschaftlich fundierter Beweis auch nicht erbracht werden konnte - aber mittlerweile funktionieren ja so viele Becken damit...Hi

Den gibt es meines Wissens auch bis heute nicht, was daran liegen könnte daß hier Leng Sy auch den finger drauf hat um evtl. trittbrettfahrer gar nicht auf eine idee komen zu lassen, oder aber an dem finanziellen Budget da die Wissenschaft vieleicht auch nicht so ihren nutzen darin sieht
vieles käme da in Frage.Interessiert mich Ebenfalls sehr

Grüße Thilo

PS: Hauptsache es funktioniert
...Bislang aber Cyanos 
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