Ich habe da mal eine Frage. Ich habe ja wenn ich Balling anwende 3 Lösungen. Es heißt ja das man nachdem die Werte auf den Optimalen Stand sind einen Wasserwechsel machen soll und dann die Ausgerechnete Menge an Salz weglassen soll und Natriumfreies Salz zugeben muß. Aber ich weiß ja nicht wieviel Meersalz ich auf 10L zB. nehme da ich das nur mit einem Aräometer messe und entweder was zugebe oder auffülle mit Osmosewasser. Kann man es auch so machen das man 3 Lösungen hat und am Tag zum beispiel 20ml von jeder Lösung zugibt wenn das ausreicht (60ml insgesam) und dann einfach 60ml Wasser vorher aus dem Becken nimmt so das sich das ausgleicht. Oder wieviel Wasser müßte ich dann entnehmen? Dann könnte ich nämlich meinen Wasserwechsel wie gewohnt machen und müßte nicht rechne wieviel Meersalz ich weglassen muß usw. Ich habe nämlich meine Werte gerade auf einen Optimalen Stand gebracht und würde gerne so weiter machen das ich täglich ausrechne wieviel ich pro Lösung brauche. Die müssen aber immer im gleichen verhältnis sein oder? Also wenn ich 20ml von Lösung 1 nehme dann auch 20ml von Lösung 2 nehmen muß? Vielen Dank schonmal.
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Du brauchst zum Wasserwechsel bei 10 l ca. 330g Meersalz - aber immer mit Refraktometer oder Spindel nachprüfen!
Du machst das zu kompliziert - messe Ca und Mg - dann gib die Werte in den Onlinerechner von Thomas Chronz ein.
Da bekommst du die benötigte Menge an Ca und Mg angezeigt. Die Lösungen entsprechen herstellen und über eine woche verteilt dem Becken zugeben.
Dann einen Wasserwechsel machen. Bei diesem Wasserwechsel benutzt Du nicht (bei 10 Litern) 330g Meersalz, sondern die im Onlinerechnerr angezeigte Menge ersetzt durch z.B. Preis Mineralsalz.
Nach dem Wasserwechsel wartest Du einen Tag ab, bevor Du wieder misst. Dann wieder von vorne...
Gruß von der Messe!
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Hallo Kevin,
nun ich will mal versuchen es zu erklären.
Die Ballingmethode beruht (laut Herrn Renke MW-Aquarianer 3/2000) darauf das durch ansetzen der drei Lösungen teoretisch unterm Strich Meerwasser entsteht welches lediglich einen deutlich höheren Anteil an Calcium und Karbonat enthält und somit zum Anreichern des Aquarienwassers mit diesen Stoffen geeignet ist. Theoretisch deshalb weil alle drei Lösungen zusammen sofort reagieren würden und das CaCo3 ausfällt, deswegen auch die zeitversetzte Zugabe.
Wenn du aber jetzt täglich diese Lösungen in der für Dich notwendigen Menge zugibst erhöhst du natürlich den Salzgehalt bzw. die Dichte Deines Aquarienwassers. Um dies zu vermeiden gibt es, meiner Meinung nach, drei Möglichkeiten. Die erste Variante beim wöchentlichen Wasserwechsel von 10 Litern nimmst Du anstelle von 330 g Meersalz (diese Menge ist wohl bei verschiedenen Meersalzmischungen unterschiedlich) weniger Salz zugibst, dies hängt aber von der Menge der zugegebenen Lösung ab und würde etwas Rechnerei bedeuten.Die nächst Variante wäre nur zwei Lösunge anzusetzen und beim Wasserwechsel einen Teil des Meersalzes durch das Mineralsalz zu ersetzen, diese Mengen sind Abhängig von der Zugabemenge der Lösungen und bedeutet das du wiederum rechnen mußt.
Dies ist mir aber zu umständlich. Ach ja, habe ich es richtig verstanden das Du das Meerwasser nur nach Gefühl und ohne Waage ansetzt und anschliesend mit dem Ärometer den richtigen Wert einstellst? Eine einfache Waage wäre da sicher hilfreich.
Ich persönlich handhabe es so wie Du schon geschrieben hast, ich entnehme täglich die Menge Aquarienwasser die ich insgesamt von den drei Lösungen zugebe. Beim Wasserwechsel setzte ich dann das Wasser laut Herstellerangaben an und prüfe mittels Refraktometer den Salzgehalt. Ich wende diese Methode jetzt fast zwei Jahre so an und es gab bis jetzt keine großen Probleme.
Es würde mich natürlich an dieser Stelle interessieren wie es die andere Anwender handhaben bzw. ob meine Vorgehensweise so richtig ist.
Gruß Henry
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Hallo Stefan,
ist diese Art der zugabe nicht mit zu großen Schwankungen der Wasserwerte verbunden welche wir ja möglichst vermeiden sollten, also ich möchte nicht wissen wie stark meine Werte in den Keller gehen wenn ich auf die täglichen Zugabe verzichte.
Noch viel Spass auf der Messe.
Gruß Henry
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Hallo Henry,
ich habe selber mit der Balling-Dosierung gerade erst angefangen.
>> Die nächste Variante wäre nur zwei Lösungen anzusetzen und beim Wasserwechsel einen Teil des Meersalzes durch das Mineralsalz zu ersetzen, diese Mengen sind Abhängig von der Zugabemenge der Lösungen und bedeutet das du wiederum rechnen mußt. Dies ist mir aber zu umständlich.
ich finde gerade diese Variante am einfachsten, da man nur mit zwei Lösungen hantiert. Das Rechnen übernimmt dankenswerterweise der Rechner von Thomas Chronz. Beim Wasserwechsel tausche ich dann z.B. 100 g Meersalz gegen 30 g kochsalzfreies Salz aus. Das sollte man sich eigentlich noch grade so merken können

>>Ach ja, habe ich es richtig verstanden das Du das Meerwasser nur nach Gefühl und ohne Waage ansetzt und anschliesend mit dem Ärometer den richtigen Wert einstellst? Eine einfache Waage wäre da sicher hilfreich.
das ist mir am Posting von Kevin auch aufgefallen. Mit einer Haushaltswaage geht die Salzdosierung doch schneller und genauer, als wenn man das mit dem Schätzglas auspendelt.
Gruß
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Ich schätze das schon ab da ich nicht weiß wieviel g Meersalz ich bei Tropic Marin brauche. Bei Preis Meersalz waren es 3,1kg auf 100L. Ein Refraktometer oder ne Spindel habe ich auch nicht und bis jetzt noch nie davon gehört. Ich kann mir auch nicht alles so leisten da ich noch Azubi bin und froh bin das ich mein Becken zusammenstellen konnte. Eine Waage habe ich ja nur bin ich mir nicht sicher wieviel g ich brauche da ich auch keine Verpackung habe. Vielleicht hat ja von euch jemand die Angabe. Das würde mir sehr weiter helfen. Welches der beiden Tropic Marin ich habe weiß ich gerade noch nicht. Da werde ich bei M. Resch nochmal anfragen, weil er mir das geschickt hat. Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Die Methode von Henry finde ich in meiner Situation besser weil ich dann meinen Wasserwechsel wie gewohnt fortsetzen kann. Und schaden kann diese nicht da sein Becken ja super aussieht und wie es scheint gut steht. Viele Grüße an euch. Kevin
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So also das Meersalz ist das "Pro Reef" von Tropic Marin und ich brauche 40g auf einen Liter. Das teste ich mal aus und schaue mal ob das stimmt. Schönen Abend noch und allen die auf der Messe sind viel Spaß.
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Kevin ,du gibt ja die Balling-Lösungen täglich zu. Nur das natriumfreie Meersalz erst beim wöchentlichen Wasserwechsel - und diese geringe Schwankung ist fast nicht messbar. Natürlich solltest du wirklich jede Woche Wasserwechsel machen - das ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Balling-Methode.
Gruß von der Messe!
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Hallo. Ich habe die Balling Methode so angewendet das ich immer mein Defizit ausrechne und das die Woche über verteilt zugebe und am Wochenende mit dem Wasserwechsel das Natrium ausgleiche. Das funktioniert auch gut und ich komme jetzt gut mit klar. Also nochmal danke für eure Antworten und Hilfe. Nun habe ich noch eine kleine Frage. Ich habe meine Werte auf den Optimal stand gebracht und gestern meinen Wasserwechsel gemacht. Heute Mittag habe ich dann meine Werte im Aqua gemessen und das Defizit rauszubekommen um die Lösungen anzusetzen. Jetzt habe ich aber Optimale Werte und kein Defizit. Ca liegt bei 430mg/l, Mg bei 1380mg/l ubd KH bei 10,5. Die KH ist ein wenig hoch. Dies wollte ich ausgleichen indem ich einfach das Natriumchlorid weglasse. Nur da ich kein Defizit habe kann ich keine Lösungen ansetzten. Soll ich jetzt eine Woche warten bis wieder etwas verbraucht wurde und dann nochmal messen? Dann müßte ich diese Woche nur das verdunstete Wasser nachfüllen. Was meint ihr dazu?
Gruß Kevin -
Hallo Kevin!
Ich glaube nicht ,daß du Natriumchlorid dosierst. Um die Karbonathärte zu senken, gib bis der Wert stimmt kein Natriumhydrogencarbonat mehr zu.
Gruß
Aquarius
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Das meine ich ja. War mit meinen Gedanken wieder wo anders. 
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Ich hab genau dasselbe "Problem" wie Du - nach Erreichen des Optimums setze ich meine Lösungen auf einen angenommenen Wert von 400mg an. Dadurch halte ich meinen Ca-Wert über die Woche auf 420mg.....
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Zitat
Original von Henry
Ich persönlich handhabe es so wie Du schon geschrieben hast, ich entnehme täglich die Menge Aquarienwasser die ich insgesamt von den drei Lösungen zugebe. Beim Wasserwechsel setzte ich dann das Wasser laut Herstellerangaben an und prüfe mittels Refraktometer den Salzgehalt. Ich wende diese Methode jetzt fast zwei Jahre so an und es gab bis jetzt keine großen Probleme.
Es würde mich natürlich an dieser Stelle interessieren wie es die andere Anwender handhaben bzw. ob meine Vorgehensweise so richtig ist.
Gruß Henry
Hallo Henry,
bei deiner Methode entnimmst du neben dem reinen Salzwassers (das überschüssige Natriumchlorid) auch die anderen Stoffe des Meerwassers. MG + Ca gibst du mit den anderen beiden Lösungen hinzu, jedoch nicht die restlichen Elemente. Diese wären im Mineralsalz enthalten, welches du ja weglässt. MAg zwar nicht gravierend sein, aber immerhin.
Würde daher die Variante mit dem Rechner (die Salzmenge mal kurz abziehen ist ja auch nicht soo das Problem) bevorzugen, zumal ich das tägliche Entnehmen und wegschütten des Wassers aufweniger finde als 1x kurz was abzuziehen. Wert wird im Rechner sowieso gleich mit ausgegeben.
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