Fragen aus dem Einsteigerforum verschoben

  • Hallo,
    habe noch mal einige Fragen aus meinem Beitrag im Einsteigerforum ins
    Technikforum verschoben
    1. Das Eck-AQ (320l, Schenkel 87cm, mit gebogener Front) besitzt im hinteren Bereich einen Installationsschacht. (Dreieck, G=25cm) Diesen wollte ich als Überlauf umbauen. Unten eine Glasscheibe mit Bohrungen für Ablauf und Zulauf einkleben und Trennscheibe zum AQ in der Höhe kürzen (hoffentlich geht das im eingeklebten Zustand? werde demnächst den Glaser fragen)
    Wieviel Bohrungen und wie groß sollten sie für mein AQ sein?
    Wie sieht der Ansaugbereich oben aus?

    2. Umbau AQ-Schrank (mehr Platzbedarf,bisher nur Fach in der Mitte) Hier wollte ich die Holztrennwände durch steckbares Alu-Vierkantprofil ersetzen. Reicht die Traglast ohne Mittenabstützung aus?
    Das Technikbecken würde ich wg. optimaler Raumausnutzung an die Schrankform anpassen. Reicht eine Höhe von 40cm? 4-5 Kammern?
    In das TB sollte dann nur der Abschäumer ( H&S bis 800l gedacht, ein Kalkreaktor und die Pumpe. Zusätzlich sollte eine Osmose- und ein Meerwassernachfüllbecken in das TP integriert werden. Mein Händler sagt dazu es wäre Quatsch, er würde das Filterbecken so groß wie möglich mache und Osmosewasser von Hand in das TB nachfüllen. Macht man doch besser kontinuierlich oder wieviel Wasser darf verdunsten ohne das der Salzgehalt gefährlich ansteigt?
    Für den Wasserwechsel wollte ich das Meerwasser (ca. 35l ) im Nachfüllbecken reifen lassen, genau die Menge Altwasser oben aus dem AQ absaugen und dann das frische Meerwasser in das TB pumpen. Macht doch Sinn oder?

    Gruß Peter

  • Hallo Peter,

    nachträgliche Bohrarbeiten etc. an einem Becken sind immer so eine Sache....

    Technikbecken: sicher reicht eine Höhe von 40 auch (ich hab ein 60x55x35).
    Osmose- und Meerwassernachfüllbecken würde ich auch weglassen. Eher noch ein Algenrefugium installieren...
    Verdunstetes Wasser kannst Du per Hand nachfüllen oder zum Besipiel so.
    Und für den Wasserwechsel brauchst Du das Wasser nicht speziell reifen lassen (einrühren und dann solange bewegen , bis es sich aufgelöst hat - ich mach das mit rühren und nach ein paar Minuten ists ok und kann verwendet werden). Oben Absaugen und dann per Schlauch ins Technikbecken einfüllen ist schon ok. (schau mal hier)

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,
    ist denn hier kein Befürworter der automatischen Nachfüllung von Osmosewasser? Kann ich gar nicht glauben.

    Muß denn Meerwasser zum nachfüllen wirklich nicht ein paar Tage belüftet werden und sollte es nicht die gleiche Temperatur wie das AQ-Wasser haben. Ich dachte immer frisches Meerwasser wäre "aggressiv"

    @ Markus und andere
    Die Bohrungen wollte ich auch nicht im AQ durchführen, sondern in der noch einzuklebenden Dreiecksscheibe. Hier war die Frage: 1 oder 2 Abläufe für Rohrdurchmesser 2x32mm oder 1x32mm und 1x40mm oder nur 1x40mm, Zulauf 32mm oder kleiner wie sieht der Überlauf oben aus (möglichst wenig Geräusch)
    Lediglich die die schon eingeklebte Trennscheibe zum AQ muß ich für den Überlauf etwas kürzen um einen Kamm einzubauen.
    Jetzt fällt mir nochne Frage ein. Ind den Katalogen gibt es immer einen Kamm und eine Kammtasche. Braucht man beides oder reicht es wenn man den Kamm mit Slikon auf das Glas klebt?

    Gruß Peter

  • Hallo,
    ich würde einen Kamm mit Tasche nehmen, so kannst du ihn mal abmachen und säubern, weil er mit der Zeit von Kalkrotalgen oder anderen überwachsen wird.
    Wie schon geschrieben, würde ich zwei Bohrungen machen, eine als Sicherheitsablauf, falls das Abflußrohr verstopft. Das Sicherheitsrohr sollte etwas höher als das Abflußrohr sein. Plätschergeräusche kannst du vermeiden, in dem du das Wasser im Überlauf entweder mit einem Kugelhahn anstaust, oder das Abflußrohr etwas niedriger nur als den Ablaufschacht machst, so staust du das Wasser auch hoch genug an, das die Plätschergeräusche verschwinden.
    Und ich würde immer zu den größeren Bohrungen tendieren.

  • Hallo Peter!

    Ich möchte keinen Tag mehr auf die automatische Nachfüllung des verdunsteten Wassers mit Osmosewasser verzichten.
    Man(n) ist eben bequem. :smiling_face:

    Servus,
    Peter

  • Hallo Peter :smiling_face:

    Größere Rohrdurchmesser für dein Ablauf, haben nebenbei auch noch den Effekt das Wasser mit mehr Sauerstoff zu Sättigen, was im Meerwasserbecken ja eigentllich nie genug sein kann :winking_face:
    Der Mehrpreis hierfür ist nur geringfügig.

    Bohrungen nachträglich einbrigen ist überhaupt nicht Empfehlenswert! Bekannter von mir ist Fensterbauer, und riet mir davon dringendst ab. Je nach Becken /Form/ und Dicke, ist bis zu 80% Bruchgefahr!

    ALso lieber nach anderen Lösungen schauen. Z.B Empfehlenswert der Tunze Ablauf ohne Bohrung. http://www.Tunze.com

    Grüße Thilo

  • Die Sauerstoffsättigung erkauft man sich aber durch plätschergeräusche, außerdem sollte nach dem Überlauf ja der Abschäumer kommen dort wird das Wasser eh mit Sauerstoff übersättigt.

    Übrigens, ich habe weder Ablauf noch Abschäumer, auch keinen Sprudelstein oder sonst was und trotzdem (offensichtlich) genügend Sauerstoff.

  • Hi Stefan :smiling_face:

    Dann meß mal deinen Sauerstoffgehalt am Tage und Meß ihnnmal bei nacht! Ich habe den tunze Ablauf montiert an einem versuchsbecken mit 54L und kann absolut keine geräusche Feststellen. Die Sauerstoffsättigung kann nie genug sein und von daher ist die Aussage im Meerwasserbereich "Übersättigt" schon etwas zu Vernachlässigen.

    Gerald Bassleer berichtete zwar schon über eine Krankheit die auf Gasblaschen (Sauerstofbläschen) im Körper der Fische zurückzuführen ist, aber dies kann vernachlässigt werden weil dem ganzen ohnehin zuwenig beachtung geschentk wird und wohl viele den natürlichen Sauerstoffgehalt nicht erreichen werden. Aber das Buch hast du ja sicherlich gelesen und ebenso das Buch von Martin Sander über die Aquarientechnik :grinning_squinting_face:
    ...habe da schon einiges Experimentiert.


    grüße Thilo

  • Ich habe einen Schacht um die Oberfläche abzusaugen. Im Schacht ist eine Eheim 1048 Pumpe. Der Überlauf hat aber keine Bohrung, ist nur um die Oberfläche sauber zu halten (das Wasser nimmt ja Sauerstoff über die Oberfläche auf).

  • Hallo, Thilo,
    das Buch Aq-Technik von Martin Sander war mir auch schon im Katalog aufgefallen. Kannst du es empfehlen? Würde es mir bei meinem geplanten Umbau helfen?

    Gruß Peter

  • Hallo Peter :smiling_face:

    Ja das Buch ist Absolute Pflicht! Es steht alles wichtige drin, leuicht Verständlich Logisch aufgebaut, Klasse Abbildungen und wenn du dich an seine regeln hältst kann dir von rein technischer Seite sicher kein GAU passieren! Der Mann ist Top ich kenne Ihn persönlich! Das ist jetzt unabhängig von seinen Produkten, (benutze z.b. Lieber die Schuran Abschäumer) und klar Empfiehlt man in dem Buch auch seine geräte,Logo, aber es geht vielmehr um Allg. Aquarientechnik eben und die gibts per Buch nirgends Besser! Versprochen! :winking_face: Empfehlung: 1A Pflichttitel :grinning_squinting_face:

    kenny,

    Zitat

    Ich habe einen Schacht um die Oberfläche abzusaugen. Im Schacht ist eine Eheim 1048 Pumpe. Der Überlauf hat aber keine Bohrung, ist nur um die Oberfläche sauber zu halten (das Wasser nimmt ja Sauerstoff über die Oberfläche auf).


    ja schon richtig es wird auch Angereichert, aber eben zuwenig. Sicher meistens Ausreichend um zu Überleben, aber sicher nicht genug bzw. annähernd soviel wie die natürlichen verhältnisse. Von daher immer die Möglichkeiten voll ausschöpfen. Noch dazu wenn sie relativ Einfach und Billig zu berwerkstelligen sind.

    grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Erzähl das mal Prof. Jaubert ich denke der sieht das anders. Wenn deine These stimmen würde, dann müsste mein pH Wert ziemlich niedrig sein (vor allem morgens), durch das CO² das nicht "ausgetrieben" wird. Ich habe gerade mal den Wert gemessen, die Beleuchtung ist noch nicht an: pH = 8,05
    Gestern Abend vor dem Schlafengehen waren es 8,29

    In Bereichen mit extremer Strömung wie z.B. in der Brandungszone ist das Wasser sicher auch bis zur Sättigung mit Sauerstoff angereichert. Ein paar Meter tiefer sieht das aber schon ganz anders aus!

    Jetzt könnte man als Argument bringen, das das Wasser im Meer ja ständig ausgetauscht und durchmengt wird. Die Turbulenten Ströme sind aber nur Oberflächlich, nach unten hin findet nur ein vergleichsweise langsamer Austausch statt.

    Übrigens übersättigt, das heißt bis zum Sättigungsgrad und darüber hinaus wird Sauerstoff zugeführt. Alles was über dem Sättigungsgrad drin ist wird aber sehr schnell wieder entweichen (als Blasen). In dem Buch von Daniel Knop Steinkorallen im Riffaquarium wird beschrieben, das zuviel Sauerstoff zum Austoßen der Zooxanthellen führen kann (weil sich sonst toxische Konzentrationen von Sauerstoff im Gewebe der Korallen anreichern).

    Aber ich wollte gar nicht in Frage stellen, das eine gute Sauerstoffsättigung erforderlich ist. Nur im Abschäumer wird das Wasser eh übersättigt, wenn also eh schon mehr rein kommt als passt, warum das dann noch steigern durch nen plätschernden Ablauf, das wollte ich sagen.

  • Hallo Peter,

    Zitat

    Muß denn Meerwasser zum nachfüllen wirklich nicht ein paar Tage belüftet werden und sollte es nicht die gleiche Temperatur wie das AQ-Wasser haben. Ich dachte immer frisches Meerwasser wäre "aggressiv"

    Um noch mal auf diesen Teil Deiner Frage zurückzukommen.
    Ich denke doch, dass Du den Anteil an verdunstetem Wasser mit Süßwasser nachfüllst und nicht mit Meerwasser (dann steigt Dir nämlich der Salzgehalt), sondern dass Du mit "Meerwasser zum nachfüllen" Wasser beim Wasserwechsel meinst.
    Wechselwasser brauchst Du nicht ein paar Tage früher anrühren und reifen lassen - die Salze sind heute durchwegs alle sehr gut, das kann man nach der Auflösung (nach wenigen Minuten) direkt reingeben (Bei Neueinrichtung ist es was anderes, aber die Mengen beim Wasserwechsel machen nichts). Mein Wechselwasser hat auch nicht ganz genau dieselbe Temperatur wie das Beckenwasser, sondern halt ziemlich ähnlich (im Sommer kann ein etwas kühleres Wechselwasser ja auch ein Vorteil sein). Die Mengen sind außerdem ja nicht so groß, dass es gleich zu einem Kälteschock kommt.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Original von kenny
    Übrigens übersättigt, das heißt bis zum Sättigungsgrad und darüber hinaus wird Sauerstoff zugeführt. Alles was über dem Sättigungsgrad drin ist wird aber sehr schnell wieder entweichen (als Blasen). In dem Buch von Daniel Knop Steinkorallen im Riffaquarium wird beschrieben, das zuviel Sauerstoff zum Austoßen der Zooxanthellen führen kann (weil sich sonst toxische Konzentrationen von Sauerstoff im Gewebe der Korallen anreichern).

    Eine Uebersaettigung wuerde man nur mit einer Druckerhoehung erreichen. Unter normalen Bedingungen und bei einer gegebenen Temperatur im Aquarienwasser wird man das Wasser saettigen, aber nicht uebersaettigen, egal wie gross oder gut der Abschaeumer ist.

    Das mit den Zooxanthellen hat mit dem Sauerstoffgehalt im Wasser nichts zu tun. Die Photosynthese der Algen erzeugt einen 4-6 fach hoeheren Sauerstoffpartialdruck im Korallengewebe gegenueber dem Wasser. Dagegen koennen wir nix machen, ist halt so. Das dadurch oxidativer Stress entstehen kann, der letztlich Sauerstoffradiakale hervorruft die dann die Algen und die Koralle schaedigen, wird sehr wahrscheinlich nur bei hoerenen Wassertemperaturen und/oder UV-Stress ausgeloest. Beide Symbiosepartner produzieren Antioxidantien, die unter normalen Bedingungen oxidativen Stress mehr oder weniger eindaemmen.

    So kommt letztlich coral bleaching zu stande.

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von MarkusK
    Um noch mal auf diesen Teil Deiner Frage zurückzukommen.

    Wechselwasser brauchst Du nicht ein paar Tage früher anrühren und reifen lassen - die Salze sind heute durchwegs alle sehr gut, das kann man nach der Auflösung (nach wenigen Minuten) direkt reingeben (Bei Neueinrichtung ist es was anderes, aber die Mengen beim Wasserwechsel machen nichts). Mein Wechselwasser hat auch nicht ganz genau dieselbe Temperatur wie das Beckenwasser, sondern halt ziemlich ähnlich (im Sommer kann ein etwas kühleres Wechselwasser ja auch ein Vorteil sein). Die Mengen sind außerdem ja nicht so groß, dass es gleich zu einem Kälteschock kommt.

    Grüße

    Markus

    Hallo Markus :smiling_face:

    Bitte Laß mich noch meine Erfahrungen und Vorgehensweise Ergänzen...

    Im Bezug auf robuste Fische kann man deinem Tipp durchaus Folgen, aber das gilt (wie fast immer) Leider nicht bei allen Becken. So habe ich die Erfahrung gemacht daß es für heikle Kaiser und Falterfischarten durchaus Streß bedeutet das nach deiner Methode zu Praktizieren, den ich ja eigentlich relativ Einfach vermeiden kann.

    Robet hatte mal einen Interessanten Beitrag über die Aufbereitung von Wasser innerhaltb kurzer Zeit, und in einem Becken wo Steinkorallen Dominieren sicher eine klasse Idee, zumal hier andere spekte priorität haben als in einem Fischbecken bzw. Mischbecken. ( Ca,Mg Gehalt etc.)

    Ich selbst würde aber je nach Besatz und deren Empfindlichkeit das Wasser schon 24h Angesetzt stehen Lassen. Eine Woche oder gar Länger ist dank moderner Herstellungsprozessen sicher nicht notwendig, allerdings gibt es auch Salze wie z.b. das von Red Sea welches eines der wenigen nicht synthetischen Salze am Markt ist, (also direkt der Natur entnommen wird). leider läßt sich dieses Salz bei weitem nicht so gut Auflösen wie die meisten anderen, Allerdings stellt es, so meinen Erfahrungen, das Optimum zwischen Aquarium und Natur dar. Also Lieber auf die gute Löslichkeit innerhalb von Minuten verzichten. :winking_face:

    Salze sind unabhängig vom Aquaristischen Fortschritt, aufgrund der Bestandteile (kristalle) Chemischen Prozessen ausgesetzt die wir nicht oder nur sehr schwer vermeiden können. Diese Chemischen Reaktionen beim Kontakt mit Wasser kannst du leicht Ausprobieren wenn du mal in deinen Vorratsbehälter während der Salzzugabe deinen Hand direkt unterhalb des Salzeintritts unter Wasser hältst. Du wirst eine Wärmeentwicklung feststellen können je nachdem wie Schnell du das Salz dem Wasser zugibst.

    Derarte Prozesse könnten u.U. im Aquarium noch ablaufen wenn du innerhalb von Minuten nach dem Ansetzen das Wasser zugibst. Auch am Geruch kurz nach dem Ansetzen ist zu Erkennen dass die meisten Salze wohl schon etwas Zeit bis zum völligen Auflösen benötigen um sicher zu gehen daß deinem Besatz kein Schaden hinzugefügt wird. Also ist es durchaus auf bestimmte Art Aggressiv.

    Bisher habe ich 5 versch. Salze Ausprobiert darunter die Topmarken, und bin bei Red Sea geblieben. Ein Klasse Test und Vergleich von Robert und Harald auf http://www.Korallenriff.de.

    Ich Lasse dem angesetzten Leitungswasser (kein Osmose) mit dem Red Sea Salz in der Regel 24h Zeit sich zu akklimatisieren. Meine Ergebnisse waren bisher immer Tadellos. Das meiner Meinung nach am besten Auflösende Salz ist das Sera. Da geht es wirklich nur wenige Minuten bis das Wasser Kristallklar ist. ob dies aber Gelichezitig auch auf die sofortige Verfügbarkeit hindeutet mag ich bezweifeln. Das Sera Salz ansich ist aber von den relevantesten Spurenelementen her, soweit ich diese Messen konnte, nicht bei den Top Salzen dabei.

    Ein Seruvs nach Österreich :smiling_face:


    @ Jörg :smiling_face:

    Wie würdest du dann ein optimale Sauerstoffsättigung (insbesondere bei Dunkelheit) gestalten?

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Wie stellen die von Red Sea denn sicher, das die Mischung auch homogen ist? Wenn die Kristalle der verschiedenen Inhaltstoffe unterschiedlich groß sind, dann verteilen sie sich doch beim Schütteln der Tüten (Transport) auf unterschiedliche Schichten, die gröbsten Oben die feinsten unten.

    Mir hat mal jemand ein natürliches Meersalz empfohlen, aber da war die Körnung sehr unterschiedlich und die Dichte hat beim Auflösen nicht gepasst also die Formel ~35g Salz auf einen Liter passte nicht, dabei kamen immer obskure Dichtewerte raus. Daher habe ich die Finger davon gelassen. Es war aber nicht das von Red Sea!

    Mich hat immer schon gewundert wie die Leute es hinbekommen das alle Stoffe im Salz homogen verteilt sind. Tropic Marin Salz z.B. hat überall ziemlich die gleiche Körnung.

  • >Wie würdest du dann ein optimale Sauerstoffsättigung (insbesondere bei Dunkelheit) gestalten?

    Gasaustausch durch Oberflächenbewegung?

    Grüße
    Michael Köster

  • Hallo Thilo,

    zu einem Posting bzgl. "frischem" Salzwasser:
    - ob Kaiser oder Falterfische empfindlich auf frisches Salzwasser bei einem Wasserwechsel ragieren kann ich nicht sagen (hab nur einen Chaetodon kleinii - und dem macht es nichts).
    - ich kenne Roberts Artikel auf Korallenriff.de
    Ich kann da nicht viel Unterschied zu meiner Methode erkennen, außer vielleicht, dass ich kein Sodawasser zusetze.
    Vielleicht sollte ich nochmals etwas präziser erklären:
    1.) Ich rühre das Wasser an (in 2-3 20 Liter Eimern, die ich dann zum Becken tragen muß, da es nicht direkt neben dem "Materialraum ist)
    2.) Ich sauge das Wasser aus dem Becken ab (dauert bei meinen 50 Liter gut 15-20 Minuten, incl. ausleeren gehen etc.)
    3.) Ich leite das frische Wasser per Schlauch ins Technikbecken und dann per Pumpe nach oben.
    ...Robert beschreibt es nicht viel anders.

    Hatte damit noch nie Probleme....
    Und wenn man die früheren postings bzgl. Wasserwechsel sucht und liest, dann würde ich sagen, dass fast alle hier im Forum es mehr oder weniger so machen.

    PS: verwende seit jeher Tropic Marin - bin sehr zufrieden.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Stefan :smiling_face:

    Das würde mich auch mal Interessieren. ich könnte mir Vortstellen daß das ganze zwar aus dem meer entstammt aber in einem Speziaverfahren entweder gemahlen wird oder aber doch mit einer Art Zusätze Angereichert wird. Ich muß aber Sagen daß die Mischungen in keinster Weise Unteschiedlich ist. Das einzige was ich Erkennen kann, ist eine etwas gröbere Körnung im Vergleich zu Tropic Marin. Wie gesagt habe andere Salze auch schon probiert, aber das red Sea ist mein Favorit :winking_face:


    Hallo Markus :smiling_face:

    Ich denke auch daß da jeer so seine Art von rezept Entwickelt, und von daher werden es wohl nie alle gleich machen, was ja auch gut ist so. Im Übrigen verwende ich Ab und an auch Tropic Marin und gehe da immer gleich vor mit dem ansetzen. Wenn bislang keine Probleme aufgetreten sind, ist das ja leider kein Garant für die Zukunft, und von daher bin ich halt ebenVorsichtig. Ich kann mir aber gut Vorstellen daß bei em tropic Marin Salz die Chemische Zusammensetzung so gestaltet ist, daß miene hier bechriebene Vor-Nachteile zugunsten des positiven ausgelegt sind. Quasi unkaputtbar :winking_face: Allerdings vereist auch tropic Marin auf div. Verpackungen auf Versch. Fehlanwendungen hin. Oder Irr ich?

    Robert verwenet im übrigen auch nicht immer das gleiche Salz, und kam daher zu einem sehr Eindeutigen Ergebniss daß die Ca u. Mg Werte jeesmal nach seinr Methode unabhängig vom Salz immer höher waren als wie Üblich angesetzt.

    Grüße Euch!

    Thilo :face_with_tongue:

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