Umzug und neues Becken

  • Hallo zusammen,
    ich habe eine Frage: Wir ziehen in ca. 8 Wochen von unserer Mietwohnung in unser neues Haus. Ich habe derzeit ein MW-AQ mit 800 Liter. Habe derzeit meinen Zebrasoma drin, ein Siganus magnificus und ein paar Demoisellen, Einsiedler und Krabbe sowie eine Grundel. Korallen sind nur noch wenige drin, da ich durch schlechtes Licht nicht so erfolgreich damit war. Inzwischen haben wir eine selbstgebaute LED Anlage mit Wasserkühlung auf dem Becken. Ich bekomme im neuen Haus ein neues Becken mit über 1000 liter. Ich habe letzte Woche den ersten Aussenfilter an das laufende Becken gehängt, und Morgen kommt der 2 dran. Insgesamt sind das 2 Filter, die zusammen für ein AQ mit 500 Liter geeignet sind. ich versuche in den nächsten 8 Wochen darin Bacs zu sammeln. Haltet ihr das für sinnvoll? Den Bodengrund werde ich bis auf eine Handvoll entsorgen. Die Lebendsteine werden in EImer gepackt und aufgefüllt mit Aquariumwasser. Das Inhalt des Technikbeckens wird umgefüllt in Eimer, und in das neue Technikbecken integriert. Es kommen noch ca. 10 kg neues Lebendgestein und ca. 10 kg totes Gestein, welches im Moment in Osmosewassergelegt ist, dazu. Ein Tag vor dem Umzug werden wir das neue Becken mit Lebendsand und korallenbruch bestücken, das fehlende Salzwasser dazugeben und die neuen Steine. Mir ist durchaus bewusst, dass ich durch den umzug die Biologie des Beckens empfindlich störe, aber der Umzug bleibt nicht erspart. Welche Tipps könnt ihr mir sonst noch geben, denn ich möchte einen Nitritpeak weitgehend meiden? Für gute Ratschläge bin ich dankbar
    Gruss und Danke Euch


    Das neue Becken hat KEINE Einpharphase. Es wird ca. 2 Wochen vor Umzug geliefert und dann werden wir die Verohrung und ein neues Technikbecken bauen.

  • Bis auf die Filteraktion kannst du das so wie du es beschrieben hast machen. Wobei ich keinen Lebendsand nehmen würde, ich bin davon irgendwie geheilt. Die Geschichte mit den Filtern kannst du dir sparen, du wirst da nicht soviel Bakterien sammeln können um den Start im neuen Becken schonender über die Bühne zu bringen. Nehm lieber bisschen mehr "alten" Sand mit rüber sofern er nicht versifft ist.

    Das wird so oder so ein kleiner Neustart werden was aber nicht schlimm sein muss. Versuche beim Umzug so wenig Temperaturverlust wie möglich zu erreichen, dann gehen dir deine Bakterien in den Steinen auch nicht kaputt. Panisch schnell musst du auch nicht arbeiten. Zum drohenden Nitritpeak fällt mir nur ein das du den Besatz im Futter etwas knapper halten könntest wenn du siehst das sich die Wasserwerte verschlechtern.

    Ein Bekannter von mir hat so einen ähnlichen Umzug von 400l auf 600l hinter sich gebracht und das lief völlig unspektakulär ohne Probleme ab.

    Gruß Hauke

  • hallo

    bei kurz und heftig umzügen finde ich solche filter aktionen schon hilfreich. selber benütze ich dazu jeweils zwei jbl innenfilter, welche mittels magnethalterung in die beckenecken platziert werden. der nitritabbau wird damit in kritischen phasen sicher unterstützt. und nitrat ist in der zeit kaum das problem.

    gruss
    andi

  • Hallo,

    ich würde auch keinen (groben) Korallenbruch mit Sand mischen.

    Ich hab bei so ähnlichen Übersiedlungen in den Tagen vor der Übersiedlung mehrere großzügige Wasserwechsel im alten Becken gemacht und das "Altwasser" in Tonnen mit Pumpen gelagert, bis ich sicher genug Wasser für die Befüllung des neuen Beckens hatte; das hat dann zusammen mit den Steinen aus dem alten Becken immer gut geklappt ohne große Algenphasen usw.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!