Statik gefährdet in Mietwohnung

  • Das liebe Spielchen mit dem Statiker...
    Wir hatten jetzt eine Baustelle, Thema Kaminofen.

    Der Fußbodenaufbau war mir neu:
    Alle Leitungen, auch kontrollierte Wohnraumlüftung, wurden über den Rohbeton gelegt, danach kam eine Stelzenkonstruktionen darüber. Eine ca. 35-40mm dicke Platte auf Stützfüßen, Material der Platte und Abstände der Füße kenne ich nicht.
    Darauf dann FBH und 40mm Estrich.
    Unter der Platte ca. 25cm Hohlraum zum Beton.

    Offiziel:
    150kg/m² (wie immer...)
    Inoffiziel: "700kg könnense ruhig stellen, da passiert nix." So der Architekt...

    Womit wir wieder beim uralten Thema wären:
    Omis Eiche rustikal Schrankwand voller Bücher, Besteck und Porzellan wiegt mehr als die meisten Aquarien, wodurch man häufig von eingestürtzen Häusern bei Büchersammelomas liest...
    Naja, einen Unterschied gibt´s: Schränke platzen nicht und wenn Bücher auslaufen bleibt´s wenigstens trocken :grinning_squinting_face:

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Zuerst mal frag ich mich welcher Vermieter dir so ein Becken genehmigt ?
    Da ich selber Vermieter bin würde ich zur Sicherung meines Eigentums dir so ein Becken verbieten.
    Es mag ja sein das er der Aktion jetzt noch zustimmt aber wird er das auch noch wenn er das Ausmaß des Beckens in Natura sieht ?

    Mein erstes Becken war 130x70x70 was auf einer freitragenden Wand stand, das Gewicht von ca. 1000/qm ausmacht.
    Mein Statiker hatte mir das Becken trotzdem genehmigt, aber.....
    man braucht dazu den Armierungsplan der Decke.

    Solche Aussagen hier wie "bei mir war die Betondecke 40 cm dick" halte ich für fragwürdig, es sei denn man wohnt in einer alten Bunkeranlage.

    Diskussionen über Nutzlast von Betondecken führen zu nix, man sammelt lediglich Erfahrungsberichte.

    Mag sein der Statiker genehmigt es dir und das Becken bricht dann trotzdem was meinst du was deine Versicherung dann macht, richtig sie wird es nicht zahlen, weil es zuviele Faktoren gibt, wie zb. Unterbau, Verklebung des Becken, Estrich usw.
    Das alles führt zu einen jahrelangen Rechtsstreit mit der Versicherung den du am Ende genervt aufgibst.

  • Hallo,
    ich bin 36 Jahre alt, gelernter Bauzeichner und Bauingenieur und erstelle Statiken. Überwiegend Stahlbau und Verankerungstechnik für Industriebauten und Kerntechnische Anlagen (vieles Bauen im Bestand).
    Die 1,5kN/m^2 sind wirklich wenig. Allerdings seh ich genau dort die Reserven. Da man bei der Belastung schlanke Bauteile erhält und evtl. schon aus kronstruktiven Gründen stärkere Querschnitte wählt.
    Bei der Bemessung der tragenden Bauteile wird vielleicht auch mal doch das nächst größere Profil oder mehr Bewehrung verlegt, schon allein aus Staffelungsgründen und um nicht 100% Ausnutzung zu erhalten.
    Man kann vieles hinrechnen und auch einiges Rausholen, wenn bei der Ersterstellung aus Vereinfachungsgründen konservative Annahmen oder vereinfachte Rechenverfahren angewendet wurden.

    Man darf aber nicht die Verformungen (Gebrauchtauglichkeit) vernachlässigen.

    Mir sind beim lesen auch bereits "Ertüchtigungsmaßnahmen" eingefallen ohne das man gleich Stützen unter die Decke stellen muss.

    Die Variante an die Wand hängen mittels Konsole, die ich hier gelesen habe, sollte ohne einen Statiker nicht gemacht werden. Da in die Stütze oder Wand ein Moment eingetragen wird. Und wenn man noch dazu unter dem Dachgeschoss ist, fehlt einem evtl. die überdrückende Auflast (nur ein Beispiel was schief gehen kann).

    Also bei den Preisen die man für ein Technickbecken hinlegt kann man sich auch einen Statiker leisten :-). Ich denke das ein Statiker an einem Tag Aufwand die Reserven nennen kann (damit meine ich nicht einfach die 1,5kN/m^2 zu bestätigen). Und in weiteren 1-3 Tagen ein Konzept vorstellen kann die betroffenen Bauteile zu Ertüchtigen mit Ausführungssizzen. Bei 40-70 euro die Stunde bleibts überschaubar.

    Zur Info: Ich bin nicht Selbständig (nicht versichert) und müsste auch eine Erlaubnis meines Arbeitgebers erhalten... Was ich meine, mein Senf zu dieser Thematik, soll keine Werbung für meine Person sein (da ich Privat nicht Arbeite). Weiterhin sollte der Leser nicht denken, dass immer Reveserven vorhanden sind. Eine Einzelfallbetrachtung ist immer erforderlich.

    Viele Grüße auf Frankfurt :wink
    Ömer

  • Statik Aquarium Aussagen von Statikern.


    Zitat

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