Glasrose?

  • DIeses Teil hab ich letzte woch in meinem Aqua entdeckt ...


    Zuerst wars im Sand und man hat den Stiel nicht gestehen jetzt isses an einem stein befestigt.
    Was isses?

    thx
    aquamarin

  • hab auch 4 stück davon im becken.

    großteil des forum war der meinung es sind glasrosen. mitlerweile glaub ich es auch.

    hab meine noch drinn gelassen, kommen aber früher oder später raus

  • Hallo,

    ich würde auch sagen Glasrose......aber die weissen Punkte auf dem Fuß?...könnte auch eine Sandanemone sein :confused_face:

    Kanst du vieleicht ein schärferes Foto machen ? Abschalten der Strömungspumpen wirkt manchmal Wunder.

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo,

    glaube auch das das eine Glasrose ist.

    Gott sei dank hab ich davon keine im Becken.

    Mach lieber nochmal ein schärferes Foto.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan

  • Hallo,

    ... ist ne Glasrose. Ich habs mal übersehen und dann ein halbes Jahr eine richtige Plage gehabt. Natürlicher Fraßfeind ist lysmata wurdemanni (Garnele) oder Chelmon rostatus, der aber eher schwierig in der Haltung ist, da er wenn er mit den Glasrosen ferig ist, sehr schwer an Ersatznahrung geht.

    Grüße
    M :winking_face:

  • Hoi,
    schliesse mich an, die Dinger vermehren sich wie die Fliegen-raus damit !
    Aber Vorsicht, wenn Du sie manuell entfernst. Aus einem Winzig-Überbleibsel kann eine Neue wachsen.

    lg
    Karl

    Juwel Vision 450l, 4xT5, Multiflotor 1000
    Nano 40l (Asylbecken für Krabben etc.)

  • Am besten Todspritzen !
    Bei uns hat sich dieses Bakterienfutter Biosonal-L bewährt.
    (In der Spritze aufgezogen und in die Glasrosen gespritzt)

  • Auf jeden Fall ist das eine Glasrose!
    Bitte alsbald abspritzen oders anders entfernen, man soll nicht glauben wie explosionsartig sich diese Biester vermehren können.

  • Hallo,
    wieder mal Glasrosen(eine !).
    ...und immer wieder die gleichen Tipps.
    Mich würde mal interressieren, wer schon so eine Plage im Becken hatte und dieses auch hier durch Bilder belegen kann. Resultieren diese Tipps aus eigenen Erfahrungen ? Oder wird hier einmal gelesenes oder gehörtes einfach nur weitergegeben ?

    Gruß Dietmar

  • Ab wann ist das eigentlich eine "Plage" ?

    Ich habe auch eine Glasrose letzten Freitag am Bodengrund entdeckt. Heute finde ich weitere ( sehr kleine ) auf dem Lebendstein. 7 Stueck an der Zahl. Fuer ein Nanobecken wohl eine Plage :face_with_rolling_eyes:

    Werde mich heute Abend mal daran machen und die Dinger entfernen.

    Gruß

  • Hallo Diana,

    ab wann eine Glasrosenvermehrung zu einer Plage wird, kann man nicht genau nachvollziehen.
    Es gibt Becken, welche eine sehr hohe Zahl der Glasrosenanwesenheit besitzen und solche mit kleiner Anzahl.
    Das Problem sehe ich nicht in der Anwesenheit von Glasrosen im Becken allgemein, sondern eher durch die Schädigung anderen sessiler Wirbellosen, welche ein schwächeres Nesselgift besitzen und durch die Glasrosen verdrängt werden.
    Denke mal, erst wenn ersichtlich ist, dass z. B. Korallen verdrängt werden, kann man von Plage reden. Das entfernen einer oder ein paar weniger Glasrosen ist reine Vorbeugung !

    Servus

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (28. Juli 2003 um 13:35)

  • Zitat

    Original von D. Hübner
    Hallo,wieder mal Glasrosen(eine !).
    ...und immer wieder die gleichen Tipps.
    Mich würde mal interressieren, wer schon so eine Plage im Becken hatte und dieses auch hier durch Bilder belegen kann. Resultieren diese Tipps aus eigenen Erfahrungen ?Gruß Dietmar

    Ich hatte sowohl Glasrosen - als auch A.Majano-Plagen im Becken.
    Ich habe beides ausprobiert - das Spritzen der Glasrosen, egal mit welcher Flüssigkeit auch immer ist eine sehr mühsame Arbeit, besonders wenn man schlecht an die Dinger rankommt. Ich hab mir dazu einen 70 cm langen Silikonschlauch auf eine Spritze geschoben. Die Glasrosen bin ich letztlich durch L.wuerdemani losgeworden - eine zwar länger dauernde, aber stressfreie Aktion. Gegen A.majano kabe ich kurzzeitig einen Feilenfisch eingesetzt - das funktioniert zwar, aber nach ein paar Tagen haben die verbliebenen Majanos das "spitzgekriegt" und kamen nicht mehr raus - der Feilenfisch hat sich dann an die Xenias rangemacht, woraufhin ich ihn weggab.

    Da ich mein Becken - mal wieder :frowning_face: neu einfahre, achte ich schon beim Einsetzen peinlich darauf, die unerwünschten Gäste zu entfernen.

  • @D. Hübner
    Mein Ratschlag resultiert aus eigenen Erfahrungen. Diese sind zwar schon ein paar Jahre her, bin gerade wieder beim Neueinstieg in dieses tolle Hobby.
    Bei meinem damaligen Becken haben sich erst 2-3 Glasrosen gezeigt, eine Woche später waren es dann 6-7. Na war alles noch nicht so dramatisch. Dann war ich berufsbedingt 4 Wochen auf Montage. Als ich wiederkam konnte ich ein wunderschönes Glasrosenbecken bewundern, es waren viele hundert. Zählen konnte man die Biester einfach nicht mehr.
    Wie nun genau dies zustande kam, kann ich nicht sagen.

    Gegensätzlich habe ich einen Bekannten, der ebenfalls Glasrosen in seinem Becken hat. Seit etwa 2 Jahren nun schon predige ich das er diese beseitigt. Aber bis dato sind keine neuen dazu gekommen.

    Ich nehme allerdings an, dass die Fütterung der Tiere im wichtigen Zusammenhang mit der Vermehrung dieses Monsters steht.

  • Hallo,
    genau, die Frage ist doch warum vermehren sich die Glasrosen in dem einen Becken so rapide innerhalb kürzester Zeit und im anderen nicht. Es sollte doch auch hier der Grundsatz gelten: Bekämpfung der Ursache und nicht Bekämfung der Symptome.

    Gruß Dietmar

  • Die Meerwasseraquaristik ist eben eine Gleichung mit vielen Unbekannten... :smiling_face:
    Das zeigt sich auch daran, dass sich die Dinge in scheinbar gleichen Becken unterschiedlich entwickeln...

    Natürlich wäre es wünschenswert, immer genau die Ursache zu kennen.
    Leider ist es nicht so einfach, diese herauszufinden.

    Ich denke aber - nach meinen persönlichen Erfahrungen - dass die Glasrosenplage
    bei mir am Lebendgestein lag. Hier waren eben sehr viele, anfangs nicht sichtbare Polypen vorhanden.

    Bei den Majanos ist es noch extremer - diese lassen sich dafür aber wenigstens leichter feststellen. Ich prüfe jeden neu einzusetzenden Stein - wenn sie erstmal im Becken sind,
    wird es schwer. Ich kenne auch niemanden, der eine A.majano-Population - wenn vorhanden - so "pflegen" konnte, dass sie nicht zur Plage werden.


    In einer älteren KORALLE war übrigens mal ein interessanter Artikel von R. Hebbinghaus dazu zu lesen...

  • Nun, die Ursache nicht zu kennen, rechtfertigt doch nicht generell ein "Beseitigen des Störenfiedes" zu propagieren.
    Für mich gilt hier, wie sonst auch: beobachten - Gegenmaßnahmen überlegen - wenn nötig, diese dann umsetzten. Nicht immer gleich die "Haudrauf - Methode" anwenden.

    Gruß Dietmar

  • Hallo Dietmar,

    es ist grundsätzlich schon richtig, dass man zuerst Beobachten sollte und erst wenn die Population zunehmen sollte, dann etwas unternehmen.
    Doch manchmal kann es auch zuspät sein wenn man zögert was zu tun, denn Glasrosen haben ein ungeheuerliches Vermehrungspotential, was sicher jeder kennt. Ausserdem können kleine Polypen, welche durch Abschnürung gebildet werden, sich lösen oder wandern und so an Stellen gelangen, welche sehr schwer für einem erreichbar sind und dann bringt man diese Glasrosen nicht mehr aus dem Becken.
    Denn meistens suchen sich Glasrosen einen Platz aus, an dem sie ihre Fussscheibe in Löchern oder Ritzen verstecken können !

    Gruss

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (28. Juli 2003 um 15:10)

  • Ich würde eher sagen die Potenzielle gefahr zum Schutze der "erwünschten" Tiere ausschalten. Bei mir wird jede Glasrose sofort und erbarmungslos vernichtet. Und ich kann jedem nur raten mir dieses gleichzutun, es sei den jemand möchte ein Glasrosenbecken betreiben, aber mir sind meine Korallen zu lieb und auch zu teuer um sie einem Risiko auszusetzen.

    mfg

    Marc

  • Zitat

    Original von D. Hübner
    Nun, die Ursache nicht zu kennen, rechtfertigt doch nicht generell ein "Beseitigen des Störenfiedes" zu propagieren.
    Für mich gilt hier, wie sonst auch: beobachten - Gegenmaßnahmen überlegen - wenn nötig, diese dann umsetzten. Nicht immer gleich die "Haudrauf - Methode" anwenden.

    Gruß Dietmar

    Hehre Ziele....
    wenn du bisher keine Probleme irgendwelcher Art hattest, dann kannst du dich glücklich schätzen. Solltest du aber die Lösungen für diverse aquaristische Probleme - z.B. Schmieralgenplage, Glasrosen-Befall u.v.m. - durch Aussitzen bzw. Beobachten gefunden und erfolgreich angewandt haben, würde ich und bestimmt viele andere nicht so erfolgreiche Aquarianer eine Veröffentlichung hier im Forum sehr begrüßen.

    Andernfalls halte ich deine Äußerungen für ein klein wenig anmaßend.

  • Hallo,
    Eure Argumente, die Ihr anführt sind mir auch bekannt. Will die aber so nicht gelten lassen. Hattet Ihr diese Lebwesen schon mal als Plage im Becken - oder solche Becken gesehen ? Wer kennt Schädigungen die ausschließlich von Glasrosen herrühren ?
    Ich habe auch etliche Glasrosen im Becken - ich lass sie drin. Meine Krusten vermehren sich vehement auch an den unmöglichsten Stellen. Ist das jetzt eine Plage - muß ich die bekämfen - rigoros ? Ich denke nicht. Es gibt immer einen "Stärkeren" - nur muss dieser halt gefunden werden.

    Gruß Dietmar

  • Hallo,

    ... ich hatte eine Plage, die von einem mit Glasrosen befallenen Lebendstein ausging. Ich hab am Anfang nichts unternommen, das war ein Fehler. Innerhalb von 2 Monaten hatte ich an jeder nur erdenklichen Stelle im Becken diese Viecher. Ich habs dann mit Spritzen begonnen (Glasrosen Ex, ein rosa Flüssigkeit), hat aber nix gebracht weil schon kleinste Gewebereste reichen um von neuem aufzutauchen. Ich habe dann Lysmata Wurdemanni (6 stück auf ca 600 l) eingesetzt. 2 Monate später war alles vorbei und mein becken war wieder glasrosenfrei. Die Garnelen leben alle noch (nach einem Jahr ohne Glasrosen).

    Geschädigt wurde mein gesamter Korlallenbesatz nur die Pickelkoralle war stärker und überstand das Glasrosendrama ungeschadet.

    Grüße
    M.

  • Hallo Dietmar,

    hatte auch, vor etwa 3 Jahren eine Glasroseninvasion, welche ich mit lebenden Steinen eingebracht hatte. Unternahm vorerst auch nicht, da ich deren Vermehrungspotential nicht kannte und dachte, die bleiben ungefähr im selben Bereich wo sie sich ansiedelten - Denkste, ein paar Tage später, hier eine Glasrose ,dann da wieder einer, es schwommen sogar kleine Polypen durchs Wasser, welche sich an den unmöglichsten und an den von mir nicht erwünschten Orten ( zwischen Steinkorallen ) hinsetzten. Nahm dann Temporär einen Auriga in Pflege, der den Glasrosen auf den Pelz rückte. Seit dem sind es wenige Glasrosen, welche noch in Dunkelzonen ihre Stellung halten. Duch einen dichten Besatz an Steinkorallen, konnten sich die Glasrosen nicht mehr so etablieren und ihre Vermehrung stagnierte mehr oder weniger !

    Gruss

  • Zitat

    Original von D. Hübner
    . Es gibt immer einen "Stärkeren" - nur muss dieser halt gefunden werden.

    Gruß Dietmar

    Darwin und die Evolution...

    Ich kenne Deine Beckengröße nicht - mein 1700 l-Becken ist jedenfalls mit der Natur nicht zu vergleichen - und auch kein anderes noch so großes Aquarium. Hier werden Lebewesen miteinander vergesellschaftet, die in der Natur niemals zusammen vorkommen - ausser man hat ein reines Regionalbecken wie Sabine.

    Natürlich gibt es immer einen Stärkeren - entweder setzen sich Krustenanemonen durch oder Majanos oder Steinkorallen mit langen Kampftentakeln oder Caulerpa oder Glasrosen....

    Ich für meinen Teil möchte einen gemischten Tierbesatz in meinem Becken haben;
    deshalb halte ich die Tierarten, die andere zu sehr bedrängen, eben kurz.

  • Erstmal vielen Dank für die Antworten!

    Ok, ich hab mich entschlossen die Glasrose zu erledigen :smiling_face:
    Aber wie ?
    Also ich würde eine machanische Methode vorziehen.
    Kann ich den Stein einfach aus dem Wasser nehmen und sie abkratzen?
    oder einfach mit einem schlauch absaugen?
    Wie zäh sind die Teile?

    Einmal editiert, zuletzt von aquamarin (28. Juli 2003 um 18:46)

  • also wenn du sie abkrazt sag vorher bescheit das wir wetten können. ich setze 2 Euro darauf das du ne plage danach bekommst.

    ich hab meine mit kochendem wasser behandelt. einfach das wasser in einer spritze aufgesogen und dann direkt in die glasrose gesprizt. ging wunderbar (und sieht auch nett aus :D).

    dann gibt es noch ein mittelchen das glasrosen ex heisst. kann ich aber nichts drüber berichten.

  • Ich kann ein Lied davon singen habe Glasrosen Plage und Nitrat Plage.uupps
    schon versucht Glasrosen mit Salzsäure zu schaffen auch schon mit einem Pinzettenfisch ist aber nicht dran gegangen.
    Nitrat ist hier schon im Trinkwasser sehr hoch bekomme den wert nicht runter.
    Vielleicht weiß von euch einer Rat.

    Ach übrigens das sind Glaßrosen .

  • Hallo Tanzbaer,

    versuchs mal mit einer Osmoseanlage.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan

  • Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hallo Aquamarin
    Bitte schau in Deine PN Box !

    Hey Claude,
    wie hälst Du die Glasrosen im Zaume ?
    Dürfen das nicht alle wissen ?
    Komm raus damit !

    Danke und Gruß

    Dietmar

  • Hier noch eine Anfügung zum Thema Glasrosen:

    In einem grösseren Becken mit vielen lebenden Steinen ist es beinahe ausgeschlossen alle Tiere zu orten. Deshalb ist es vorteilhaft wenigsten diejenigen zu entfernen, die man sieht.

    Ausser der Chemiekeule gibt es eine andere schonungsvolle Methode. Mit einer Pinzette (oder anderem sptizigen Werkzeug) ganz wenig Papier (ich nehme den unbedruckten Teil von Haushaltpapier oder WC Papier) in das Schlupfloch der Glasrose stecken. Sie verstickt und das Papier belastet in diesen miniskülen Mengen das Wasser weniger als Salzsäure.

    Gruss
    Alfred

  • Wenn wir schon beim Zustopfen sind, wie sieht es mit Korallenkleber aus. Wenn sich die Glasrose zusammenzieht ein stückchen Korallenkleber drauf, sollte das nicht ihr ende bedeuten?

  • Hallo


    Sorry erst jetzt Tread gesehen.


    Wasserbealstung auf ein Minimum senken.
    ich leihe mir einen Platax aus dann ist Ruhe

    bei kleinen Becken entferne ich die GLasrosen an die ich rankomme
    mechanisch ( mit Substrat )

    im blödesten Fall Loch zukleben.

    Spritzaktionen hatten bei mir nur den Effekt das noch mehr da waren
    egal ob mit kochendem Wasser oder Salzsäure etc etc


    Gruss

  • Blödeste Fall Loch zukleben?

    Was spricht dagegen?

    Ich habe sie bisher immer mit heißem Osmosewasser aus einer Spritze eingenebelt, da sie immer recht weit von meinen Korallen aufgetaucht sind. Da hat meißt eine behandlung ausgereicht.

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