Seehasen - Sterben

  • Moin,

    in letzter Zeit sind mir zwei Seehasen Dolabella auricularia, kurz nach dem Einsetzten ins Becken gestorben.
    Trotz guter Wasserwerte und einer langsamen Gewöhnung ( Tröpfchenmethode ) an das neue Milieu haben beide die erste Nacht nicht überlebt.
    Den letzten sind die Borstenwürmer schon kurz nach dem Einsetzen angegangen und da hat er noch gelebt. Meiner Meinung nach würden die Würmer das bei einem gesunden Tier nicht machen ( Resteverwerter ), oder?!
    Ich habe die Hasen aufgrund einer anhaltenden Fadenalgenplage eingesetzt, verhungert sind die also auch nicht gleich.
    Hat jemand evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht, oder weis woran es liegen kann, das die zeitnah nach dem Einsetzen sterben?!

    So long..

    Mark

  • Hast du
    Einsiedler, andere schnecken drin wie geht es denen
    Oder wie gestehen die korallen ?
    Eventuell metallvergiftung ist das möglich ?
    Oder echt ein fehler Beim eingewöhnen

    Gruß
    Helmut[color=green]

    :gesalzt2:

  • Ich habe im Technikbecken einige Kaurischnecken. Im Hauptbecken befinden sich einige Einsiedler. Allen Tieren, inklusive den Korallen geht es prima.
    Ich habe die Seehasen jeweils ca. 1 - 1,5 Stunden mittels Tröpchenmethode an das neue Milieu gewöhnt, ich wüsste nicht wo in diesem Fal der Fehler liegen würde.
    Eine Metallvergiftung kann ich ebenfalls ausschliessen.
    Ich habe mal gelesen, das Wurdemannsgarnelen an die "Öffnung" der Seehasen gehen um diese zu Putzen. Aber das hätte ich Beobachtet, zummindest beim letzten Seehasen. Denn der hat so schnell ins Gras gebissen, ich hatte den die ganze Zeit im Auge.

    Einmal editiert, zuletzt von ReefMark (24. Mai 2013 um 17:05)

  • Hallo Mark,

    wie gehst du denn genau vor bei der Tröpfchenmethode?

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    der Transportbeutel wird dunkel bzw. abgedunkelt in einem Gefäß gelagert. Dann kommen über 15 - 20 Minuten Tröpfchen in den Transportbeutel, OHNE vorher Flüssigkeit abzulassen. Sind die ersten 20 Minuten um, entnehme ich etwa ein viertel des Wassers und die Prozedur beginnt von vorne. Das ganze wie gesagt über 1 - 1,5h.

    Gruß

    Mark

  • hi mark,

    1,5 stunden finde ich persönlich etwas lang. 30- max 60 minuten sollten völlig ausreichend sein.
    man sollte dabei auch nicht den temperaturverlust vergessen.
    ich nehme zb anfangs immer so viel wasser als möglich weg

  • Jo,

    die Viecher werden ganze 48h von Indonesien oder sonst woher nach Deutschland Importiert und jetzt ist meine Tröpfchenmethode schuld, das die das zeitliche segnen???

    Bleiben wir bitte beim Thema, danke!

    Gruß

    Mark

  • Hi,

    Du fragtest und die Leute machen Vorschläge. Die Einsetzmethode zu hinterfragen ist ja nahezu das einzige wo man etwas verbessern kann, wir können nun gern darüber philosophieren, ob der Hase den Flug nicht vertragen hat, bringt nur nix.

    Ich persönlich werde mir auch keine Hasen mehr einsetzen, obwohl ich diese Tiere sehr interessant finde und das sehr schade ist.
    Ich habe 4 gehabt und keine hat mehr als 3 Wochen überlebt, obwohl ich wahrlich genug "grün" hatte.
    Ich habe verschiedene Händler sogar probiert und 2 Arten (Flügel und normal).

    Eingesetzt habe ich auch über sehr langsame Anpassung - die bei ähnlich schwierigen Tieren wie Seeigel, Garnelen, große Schnecken usw. problemlos klappte. Das ist die einzige Art wo es einfach net klappt :frowning_face:
    4 reichen für nen schlechtes Gewissen, nun reichts.

    Viele Grüße,
    André

  • Moin,

    ok sorry, da ist meine Ehrlichkeit wohl mit mir durchgegangen. Ich bin ja natürlich dankbar für jeden Vorschlag.
    Evtl. habe ich PulpRider falsch verstanden, aber m.E. bringt die beste Tröpfchenmethode nix, wenn ich anfangs möglichst viel Wasser wegnehme.
    Den gerade weil die Seehasen ja bekanntermaßen sehr empfindlich gegenüber Dichteschwankungen sind, habe ich die Methode bewusst langsam und schonend angewendet. Ich mach das natürlich bei allen tieren, wenn auch zugegebener maßen nicht immer so ausgedehnt.
    Mit den Flugzeiten wollte ich nur deutlich machen, das die Tiere vermutlich stärkere Temperaturgefälle während des Importes durchmachen, als vom Händler zu mir nach hause --> +Tröpfchenmethode.
    Da ich kein Importeur bin, mag ich mich irren. Sollte jemand genaueres wissen, bitte ich um Antwort diesbezüglich.

    So long....

    Mark

  • Hallo Mark,

    so gründlich wie du die Tröpfchenmethode betreibst würde ich sie als Ursache ausschließen. Es scheint sich
    eher um ein Fang- oder Transportproblem zu handeln. Ich selbst hatte auch schon Pech mit einer Dolabella.
    Eine Aplysia, die ich selbst halbtot am Mittelmeerstrand aufgesammelt hatte, hielt dagegen lange bei mir.
    Sie würde wahrscheinlich heute noch Salat aus der Hand fressen, wenn sie nicht irgendwann der Teppichanemone
    zu nahe gekommen wäre.

    Gruß Armin

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