• Hallo Ihr Salzigen.

    Hab folgendes problem, muss leider aus familieren gründen umziehen. möchte jedoch mein becken mit der größe
    1,4x08x06 mitnehmen. jedoch ist im bauplan die bodenbelastung mit 345kg/m2 angegeben. und das becken wiegt befüllt gute 850kg. was meint ihr? machbar oder doch zu riskant?
    Becken würde an 2 tragenden wänden stehen.
    bitte verzeiht mir das groß und kleinschreiben. habe momentan nur ein handy zum schreiben.

    grüß jörg

    Einmal editiert, zuletzt von jörgW (28. Februar 2013 um 19:57)

  • Hi,

    Aus meiner Sicht kein Problem so lange das Becken nicht mit der langen Seite in den Raum steht. So als Raumteiler mein ich damit.

    Grund dafür sind die beiden tragenden Wände. Damit steht das Becken mit langer und kurzer Seite an der Wand. Oder hab ich das falsch verstanden mit 2 tragenden Wänden??

    Ist also nichts anderes als ein "grosses Bücherregal".

    lg

    Jürgen

  • Hi Jürgen.
    richtig verstanden.becken wird nicht als raumteiler aufgestellt. naja lieber voher fragen wie danach sie suppe in der bude.

    gruß jörg

    Einmal editiert, zuletzt von jörgW (28. Februar 2013 um 20:04)

  • :grinning_squinting_face: ja ist klar. Hab damals auch meinen Baumeister gefragt wie es bei mir aussieht.

    Er hat durch die Blume gemeint ich spinn ein bisschen. Raumteiler mit knapp 1,5 Tonnen ins Esszimmer zu stellen.
    Er meinte nur schriftlich geb ichs dir nicht aber unter der Hand meinte er stell dir vor du hast einige grosse Bücherregale stehen. Da kommst auch hin. Jetzt stehts 3 Jahre und hat sich vorne also mitten im Raum 5mm bewegt.

    lg

    Jürgen

  • Hi,

    sorry, aber ohne Kenntnis der Bauart von den Böden des Hauses halte ich die Aussage "kein Problem" für mindestens grob fahrlässig.

    Auch der Vergleich mit den Bücherregalen (Schränken, Wasserbetten, Klaviere, Badewanne, etc.) hinkt leider gewaltig. Wenn man sich as mal genauer durchrechnet (und das hab ich bei meinem Becken ausführlich getan) ist das alles kein Vergleich. Ein AQ bringt Gewicht auf eine kleine Fläche wie kein anderer Einrichtungsgegenstand.

    Ich hab für unser Becken recht viel recherchiert und auch mit Architekten und Statikern gesprochen. Als gute erste Info-Quelle ist eigtl. immer http://www.deters-ing.de/Statik/Statik.htm zu nennen.

    Aber bevor Du jetzt selbst 3 Monate forschst mal kurz mein Fazit: so n AQ kann kein Problem sein, oder Dir den Boden einreissen. Das hängt ganz einfach vom Boden ab :). Schwierig sind immer Holzbalken Böden, auch Estrich mit oder ohne Fußbodenheizung macht gern mal Probleme. Beton ist eher günstig.

    Sicher wissen wirst Du's erst wenn Du Dir die Baupläne der neuen Wohnung von der Hausverwaltung holst und die mit nem Statiker durchguckst. Allerdings wird der Dir das auch nur für recht teures Geld schriftlich geben.
    Der Rest ist Grauzone, in der (mal wieder) gesunder Menschenverstand gepaart mit Information als Sieger hervorgeht :). Und ne gute Versicherung ;).

    Viele Grüße
    Daniel

  • Genau Daniel, sehr schön :thup
    Ich halte die Aussagen wie joo passt schon, ist wie Bücherregal etc. auch für grob fahrlässig.
    Da hilft nur Statiker und Baupläne

    Olaf

    Gruß von der Ostsee

  • Sorry seh ich trotzdem noch immer so das es kein Problem ist da er das Becken bei 2 tragenden Wänden hat. Ergo viel mehr Stabilität hat als die angegeben Belastungswerte. Sollten die Werte nicht stimmen ists ne andere Sache.

    Das mit Bücherregal kommt nicht von mir sondern von nem Baumeister. Ist nur als vergleich gedacht. ( damit man sich was vorstellen kann darunter).

    lg

    Jürgen

  • hi,
    also der boden ist ein ganz normaler betonboden, ohne holz oder fußbodenheizung.
    im bauplan von 1960 steht 345 kg/m2

    machbar?

    gruß jörg

  • Hi Jörg,

    hast ja gelesen: Jürgen sagt "kein Problem" :).

    Ich sag: Du wirst um's selber Denken nicht drum rum kommen ;).

    So wie ich's sehe, willst Du 850kg auf 1,12qm stellen wo 345 kg auf 1 qm als Maximalbelastung vorgesehen sind. Jürgen hat natürlich völlig recht, das die tragenden Wände die Belastbarkeit stark erhöhen. Um welchen Faktor hab ich keine Ahnung (Ich glaub das steht bei Deters).
    Aber ich würd jetzt auch vermuten, dass das schon so irgendwie passt.

    Ob Dir das reicht oder ob Du's halt doch genauer wissen oder selber raus kriegen willst, bleibt halt Deine Entscheidung.

    Grüße
    Daniel

  • Hallo zusammen,

    die 345kg/m² im Wohnungsbau finde ich ungewöhnlich.
    Wichtig ist nicht ob die Wände tragend sind, sondern dass unter den Wänden tragende Wände sind.
    Mauerwerkswände sind nicht immer tragend.

    Wenn im Fußboden eine Dämmung ist, dann könnte es Risse im Fußboden geben und im schlimmsten Fall das Aquarium einseitig absacken.

    Um ganz sicher zu gehen, musst du dir die Statik mit Positionsplänen besorgen und ein Statiker (Tragwerksplaner) fragen. Vermutlich braucht der 1-2 Stunden dafür. Eine mündliche Aussage kann auch schneller gehen.
    So kann dir das niemand beantworten.

    Schöne Grüße
    Mirco

    Edit: Der Statiker kann dir aber auch nicht sagen ob eine Dämmung im Fußboden ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Mirco (1. März 2013 um 15:52)

  • hi,
    wie gesagt, die wände sind darunter tragend und auch darüber...
    im bauplan steht 345kg/m2.
    da steht nichts von dämmung oder etwas anderes. ich weis nur das der betonboden
    20cm dick ist. und dann kommt der laminatboden.

    Gruß Jörg

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