Hallo Leute,
ich möchte mal wieder eine kleine Diskussion anregen.
Warum betreiben wir ein Meerwasseraquarium? Und wie reagiert unsere Umwelt auf unser Motivation, die wir für unsere Tiere an den Tag legen?
Hm....warum hab ich überhaupt Meerwasser? Es ist mit Sicherheit eins der schönsten Hobbys der Welt. Aber erklären, warum man so viel Geld und Zeit investiert, ist schwer.
Statussymbol: klar ist es auch eine Art von Statussymbol. Wer freut sich nicht, wenn Besuch kommt und dem vor Begeisterung die Spucke weg bleibt?
Wissenschaftliches interesse: hab ich eigentlich keine. Mich begeistern zwar die Dinge die in so einer Pfütze passieren aber einen wissenschaftlichen Hintergrund hab ich nicht.
Tierliebe: hm.... da haben wir ja schon oft drüber gestritten. Tierliebe kann man das sicher nicht nennen, aber es wird sich jeder viel Mühe geben, dass es seinen Pfleglingen gut geht.
Was habt Ihr so für Gründe?
Wie reagiert Eure Umwelt (Partner, Freunde, Besuch usw)?
Also Bianka findet die Becken zwar toll, nur so richtiges Interesse hat sie nicht. Manchmal schimpft sie auch mit mir, wenn ich wieder einmal das Wohnzimmer flute. Auch ist sie nicht begeistert darüber, dass der Blick in die Becken das Erste und das Letzte am Tag sind. Und zu guter letzt natürlich die Kohle die da drin steckt.
Freunde und Bekannte sind eigentlich ausnahmslos begeistert, wobei die meisten aber gleich sagen, dass sie sich sowas nicht antun würden. Das ist für die meisten einfach zuviel Arbeit.
Wie ist das bei Euch? Wie reagieren eure Freunde und Bekannte die keine Aquarianer sind?
Gruß Frank
Warum Meerwasser????
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Frank Mohr -
10. Juli 2003 um 20:36
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Hmm dan gib ich mal meinen Senf dazu...
ich betreibe ein Meerwasseraquarium, weil mich schon die Farben reizen, dan weil ich die bewegungen z.B. der Weichkorallen oder Anemonen einfach nur schön finde. Die Fische im Meer sind auch um einiges Farbenprächtiger als die aus den Flüssen des z.B. Amazonas (ausnahmen bestätigen die Regel) Desweiteren ist Seewasser eine sucht
hat man einmal was genommen will man immer mehr. Ich finde das ein Meerwasser einfach vom aussehen schon schöner aussieht als ein Zuckerwasseraquarium. Man gibt zwar viel Gelb für das Hobby aus, aber wenn wir das Geld nicht dafür ausgeben, geben wir es für nen anderen Mist aus. Auch reizen mich die Bewegungen bei den Fischen weil alles schneller schwimmt und auch das zusammenleben von Clownfische und Anemone, aber auch andere Symbiosen wie Knallkrebs mit Grundel was ich selber aber nicht habe. Auch finde ich es intersannt wie sich Fische von Fischen (Putzer) und Garnelen putzen lassen, das ist einfach irre. Viel mehr zeit finde ich verbraucht Meerwasser nicht ich brauche so 1 halbe Stunde am Tag. (Wasserwechsel etwas mehr) Das viele Leute beim besuch staunen ist glaube ich kein richtiger grund dafür das ich das habe.... so das war alles. -
Hallo alle zusammen,
ich glaube es ist einfach der Wunsch des Menschen sich die Natur zu eigen zu machen, sie nachzubauen und dann zu sehen ob alles funktioniert. Wenn dann was nicht funktioniert total verrückt zu werden, Freunde anzurufen, fragen wie es jetzt weitergeht,
auf Meerwasserforum.com gehen und Fragen stellen,
Antworten bekommen und dann wieder etwas
im Becken verändern damit es wieder besser funzt.
Damit es wieder mehr wird wie in der Natur, obwohl es das ganze ja schonmal gibt und zwar viel besser als
man es jemals zuhause hinbekommen wird.mit freundlichen Grüßen
Marra
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Hallo!
Warum Meerwasser?Ganz einfach.Nach 30 Jahren Süsswasser und dem jahrelangem Traum sich diesen Wunsch zu erfüllen.Süsswasser wurde mit der Zeit immer langweiliger und heute entdecke ich jeden Tag etwas neues im Becken.
Für mich ist das nach der Arbeit Entspannung pur.Darum MEERWASSER!!!Grüsse
Olaf
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Also zunächst mal scheint mir das mit den Fischen in die Wiege gelegt, denn ich wollte schon mit sechs Jahren ein eigenes Aquarium obwohl kein Bekannter eins hatte. Ausserdem bin ich noch Fisch als Sternzeichen

Der Hauptpunkt ist bei mir aber, dass so eine kleine Welt hinter Glas eine unwahrscheinliche Anziehungskraft auf mich ausübt. Auch tolle Süßwasseraquarien und Terrarien ziehen mich magisch an, wenn sie so eine richtig schöne kleine Landschaft zeigen, in der man suchern und beobachten kann. Ich weiß auch nicht woher das kommt.
Da ich ein kleiner Hobbybiologe bin, faszinieren mich natürlich auch die ganzen Beziehungen und Abhängigkeiten in so einem kleinen Biotop und die gibts nunmal fast nur im Meerwasser in der Ausprägung. Im Süßwasser hat man eben nur Pflanzen und Fische und keine Muscheln, Garnelen, Krabben, Anemonen, Mysis, Seesterne, Seeigel, Röhrenwürmer, Einsiedler und und und, die jede ihre Nische haben und Hand in Hand arbeiten wie in der Natur. Es wirkt einfach irgendwie wilder und das find ich toll.
Natürlich sind die Farben und Formen im Meerwasser auch richtig toll aber ich glaub ich hätte auch ein Seewasserbecken, wenns nicht so bunt wäre. Ich find es auch sehr genial, dass die Fische im Seewasser so viel aktiver und mit viel mehr charakter ausgestattet sind als die Süßwasserfische, die eigentlich nur auf der Stelle schwimmen und aufs Fressen warten, wenn sie sich nicht paaren wollen.
In meinem Becken sucht eigentlich jeder Fisch im kleinen Riff nach fressbaren, lässt sich putzen oder ähnliches. Man kann einfach immer wieder was neues entdecken und alles verändert sich ständig. Mich fasziniert einfach die Vielfältigkeit dieses Lebensraumes und es ist einfach super sich davon einen Teil ins Zimmer holen zu können.Dazu kommen natürlich die "Ah" und "Oh" die unweigerlich aufkommen wenn der Besuch eintrifft

ich hab auch schon einige andere mit meinem Becken zu diesem Hobby inspirieren können und das ist natürlich was ganz tolles! Es haben zwar schon einige gefragt, ob das nicht furchtbar viel Arbeit macht, aber ehrlich gesagt macht es das gar nicht. Man kümmert sich einfach mehr drum, weil einfach jeder Handgriff belohnt wird. Ich find nen Wasserwechsel gar nicht schlimm, wenn ich an die Korallen danach denke...
Natürlich würden die meisten das nicht auf sich nehmen, aber das ist ja auch gut so. So bleibt mein kleines buntes Wunderland was besonderes und die Natur wird nicht zu sehr gestresst.Mann... Jetzt hab ich mir aber nen Wolf gschrieben

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Hallo zusammen,
bei mir war es vorallem auch die Faszination der Fische, Korallen und sonstigen Tiere, die mich zum Meerwasser gebracht haben. Allerdings sehe ich es keinesfalls als ein Status-Symbol an. Obwohl ich natürlich auch ein bisschen Stolz bin, wenn Freunde oder Besucher staundend vor dem Becken stehen. Allerdings ist meine Family noch viel stolzer, sie geben regelrecht damit an, obwohl sie praktisch fast keinen Handschlag dabei tun *g*
Wie gesagt, meine Freunde und Bekannten staunen, aber die Argumente mit der Investition von viel Zeit und Geld höre ich auch immer wieder. Klar, man muss sich schon darum kümmern, mehr als um manches andere Haustier. Aber Hobbies kosten nun mal immer Zeit (und Geld). Wie intensiv jemand nun sein Hoby betreibt, hängt ja von jedem selbst ab. Meerwasser braucht da vielleicht etwas mehr als anderes, aber das ist es eben auch auf alle Fälle wert. Wenn ich abends so in mein Becken schaue, und dabei immer mal wieder etwas Neues entdecke, oder feststellen kann, wie gut sich die Tiere machen, dann weiss ich, dass es sich lohnt. Zur Zeit ist das bei mir zum Beispiel eine Tubastrea, die ich total ausgehungert bekommen habe und nun aufpäppeln muss. Und wenn sie nun endlich jeden Tag ihre Polypen ein Stück weiter rausstreckt, wird jede Mühe belohnt
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Zitat
Original von brombeere
Zur Zeit ist das bei mir zum Beispiel eine Tubastrea, die ich total ausgehungert bekommen habe und nun aufpäppeln muss. Und wenn sie nun endlich jeden Tag ihre Polypen ein Stück weiter rausstreckt, wird jede Mühe belohnt
Hallo Kathrin das ist wirklich so, man freut sich sowas aufzupeppeln. War bei meinem ausgehungerten LSD Mandarinfischle genau so. Er war ein häufchen Ehlend und ist jetzt Kugelrund und schon mächtig gewachsen

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Hallo Tim,
ZitatOriginal von phasmidentim
Hallo Kathrin das ist wirklich so, man freut sich sowas aufzupeppeln. War bei meinem ausgehungerten LSD Mandarinfischle genau so. Er war ein häufchen Ehlend und ist jetzt Kugelrund und schon mächtig gewachsen
jo, und bei solchen Sachen ernte ich denne von anderen immer nur ein Kopfschütteln und höre die Frage "warum machst Du Dir denn diese Mühe? Ist doch nur ein Fisch oder eine 'Pflanze'." Darauf eine Antwort dann zu geben, ist irgendwie schwer, wenn andere nicht nachvollziehen können, welche Bedeutung das Aquarium für einen haben.
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Hallo Kathrin,
ich finde man kann sich die mühe machen den man wird ja von den Fischen belohnt. Mein Mandarin war so dünn unad halb tot und jetzt trotzt er vor lebendskraft das macht einen auch stark! Zu mir wurde das auch gesagt bei dem amndarin, lass ihn doch ist doch eh nur ein "Fisch" und sowas finde ich nicht gut! Nur weil es ein Fisch ist hat er trotzdem ein recht zu leben. Währe ja das selbe wenn ich zu der Person sagen würde tja du bist Krank jetzt´hilft dir kein Arzt (naja blödes Beispiel) Aber du hast da völlig recht.
ZitatOroginal von brommbeere
wenn andere nicht nachvollziehen können, welche Bedeutung das Aquarium für einen haben. -
hiho zusammen,
ich hatte mal nen bericht über süsswasseraquarien im tv gesehn und der hat mein intresse zur aquaristik geweckt. meine eltern hatten früher mal ne ordentliche anzahl an süsswassserbecken, aber an die zeit erriner ich mich sogut wie garnicht mehr.
geweckt durch den bericht hab ich mich dann durch das internet gewühlt und bin irgendwann auf eine meerwasserseite gestossen. und nachdem was ich dort gelesen hatte und auf den bildern gesehn hatte stand für mich fest, sowas wollte ich auch machen.
die berichte wahren total faszinierend, die bilder umwerfend. denke das war der zeitpunkt wo es mich dann gepackt hatte. und wenn ich heut in mein recht junges becken schaue und immernoch neue "dinger" entdeckte weiss ich das ich meine entscheidung nicht bereuhen werde.
was mein umfeld dazu sagt? meine frau hat denke ich mal gemischte gefühle, zum einen ist auch sie, denke ich mal, recht faszinierd von dem vielen leben im becken, zum anderen nicht so begeistert wenn ich mich mal wieder mit meinen ganzen eimern in dem bad breit mache oder meine hände schon wieder im becken rumwursteln

tja und was das restliche umfeld dazu sagt werd ich am So. erfahren. da darf die restliche welt zum erstenmal das becken anschaun. bin jetzt schon auf die reaktionen gespannt. habt ihr nen netten spruch für den ersten der sagt "sind ja garkeine fische drinn!?"?

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Hallo Peter,
ZitatOriginal von Tantalus
habt ihr nen netten spruch für den ersten der sagt "sind ja garkeine fische drinn!?"?
die Frage zu Beantworten wird nicht ohne nen langen Vortrag möglich sein. Mehr wie gleich ne Einladung für einen nächsten Besuch, wenn dann die Fische drinne sind, kannste fast gar nicht *denk*
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hi miteinander !
nimm einen stein und lege diesen in ein "gurkenglas" mit süsswasser, da wird sich nichts tun
nimmst du jedoch einen lebenden stein und versenkst diesen in deinem "gurkenglas", welches nun mit salzwasser gefüllt ist, kannst du vieles beobachten.
und um das geht es mir. vielleicht weil ich so neugierig bin
helmut
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Zitat
Original von Frank Mohr
Warum betreiben wir ein Meerwasseraquarium?Hallo Frank,
Initiator der Meerwasseraquaristik war meine damalige Freundin und jetzige Frau - ich war früher ausgesprochener Südamerika-Süßwasseraquarianer und hatte eigentlich keinen Bedarf an noch mehr Aquarien. Da wir öffters zusammen durch verschiedene Zoohandlungen gezogen sind, blieb es nicht aus, daß wir irgendwann mal vor einigen Meerwasserbecken standen. Sie fand die bunten Fische und Korallen so toll, daß sie mir zu verstehen gab, sie wolle auch irgendwann mal so ein Becken haben. Also haben wir erst mal ein billiges Buch von Tetra gekauft und gelesen, das reichte mir aber aber nicht an Infos, also habe ich das Steinkorallenbuch von Stüber gekauft - jetzt war ich dann auch so weit, daß ich sagte: ok - wir machen es. Da wir gerade dabei waren uns eine Wohnung auszubauen, hab ich das Becken gleich im Bau mit eingeplant. Ich habe bisher meine Frau bei allen Arbeiten am Becken mit eingespannt - Wasserwerte messen und füttern wenn ich arbeiten bin sind ihre Aufgaben, die sie auch sehr gerne übernimmt. Dank Technikminimierung durch die Jaubert-Methode hält sich die Arbeit wirklich in Grenzen. Füttern, Calzium zugeben, Scheiben putzen, alle paar Tage die Nachfüllanlage mit Wasser füttern und das wars eigentlich schon.
Ein Grund der mich persönlich an der Meerwasseraquaristik fasziniert ist die Vielfalt und ganz wichtig das Verhalten der Lebewesen. Süßwassertiere sind trotzdem nach wie vor für mich immer noch interessant und ich habe immerhin noch mehr Süßwasserbecken, als welche mit Meerwasser. Aber ich erwische mich immer öffter dabei, daß ich mehr Zeit vor den MW-Becken verbringe als vor den Süßen...
Als Statussymbol sehe ich so ein Aquarium nicht, meine Freunde interessieren sich eigentlich gar nicht dafür - die schauen mal ins Becken und fragen was ich neues hab und das wars dann auch... Bei meinen Freunden kann man nur mit großen Tieren auf vier Beinen Eindruck schinden
Da es hier in der Nähe keinen Meerwasserhändler gibt, wissen die allermeisten, die mich besuchen auch gar nicht, was sowas kostet -schon aus dem Grund scheidet das Statussymbol aus

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Hallo,
habe mein Aquarium weil ich diese Tiere und ihre Farbenpracht liebe!Sie sind einfach nur schön!!!Ich freue mich wenn es meinen Tieren gut geht.
Ich bin durch das Tauchen und Schnorcheln zur Meerwasseraquaristik gekommen.Wollte diese wundervollen Tiere die ich vom Tauchenher kenne bei mir in meiner Nähe haben und sie nicht nur ein oder zwei mal im Jahr im Urlaub sehen.Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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Vor einigen Jahren mußte sich einer unserer tauchenden und fotografierenden Kunden, Helmut Debelius, von seinem Meerwasserbecken trennen und meinte, es würde sich doch bei uns im Empfang des Fotolabors ganz gut machen. Wir wurden uns schnell handelseinig da ich ohnehin gerade vorhatte ein Amazonasbecken einzurichten und so wurde ich ohne Umweg Meerwasseraquarianer. Meine einzige frühere Erfahrung war ein Süßwasserbecken in der Kindheit, um das sich ehrlich gesagt eigentlich mehr meine Eltern kümmerten als meiner einer.
Nun, dieses salzige Debeliusbecken hatte dann gut Zeiten und schlechte Zeiten und irgendwann stand ich vor der Entscheidung, entweder weg damit oder es mal zur Abwechslung richtig zu machen. Zur gleichen Zeit fand ich im Internet eine kleine nette Gemeinde in einem vorsintflutlichen Forum. Das gab wohl den Ausschlag, ich blieb dabei und fing an mir vernünftige Literatur anzuschaffen. Jetzt war die große Neugier geweckt, Wahnsinn, was in so einem 400-Liter Becken alles abgeht. Auf diesem Wege habe ich dann noch den verschlafenen Biologie- und Chemieunterricht des Gymnasiums nachgeholt und die verstecktesten Winkel des Internet kennengelernt. Wahnsinn, was auch außerhalb eines Aquariums so abgeht. Und so bin ich heute ein engagierter MW-Aquarianer.
Ach so, das Becken macht sich im Empfang natürlich hervorragend und hat auch einen positiven Effekt aufs Geschäft: Jemandem, der so etwas pflegen kann, traut man wohl auch eine gute Prozeßführung der Filmchemie zu.

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bei mir kam die Liebe erst auf den zweiten Blick;
gemäß Nietsche:' Fische sind der zweite Fehlschlag Gottes bei der Schöpfung' interessierte mich das Ganze bis Ende '99 überhaupt nicht;
da ein Großteil meines Einkommens davon abhängt, daß ich auch mal im Büro den lästigen Schreibkram erledige, überlegte ich, was man an der Aura des Büros ändern könnte, daß ich mich auch mal darin aufhalte.
Da gab es halt nur ein AQ. Süßwasser mit dem ganzen Grün juckte mich nicht, da ich den ganzen Tag Grünzeug um mich habe, und alles so ruhig ist.
Da stöberte ich im Netz und fand einige Bilder von Meerwasserbecken...
ein paar Kilo Bücher gekauft, gelesen; noch dickere Bücher gekauft, gelesen, und so entschloß ich mich , gleich ein 1000Ltr. Becken aufzustellen, da es allgemein heißt, Volumen ist durch nichts zu ersetzen, und Anfängerfehler fallen weniger schlimm aus.Allgemein propagierte Anfängerfehler blieben aus, durch Zufall stieß ich auf das Forum, und ab da ging's ab; von der Familie und den Angestellten meiner Firma als durchgeknallt erklärt, wurde nach einem halben Jahr ein 500Ltr. Becken, zwei Monate später ein 400 Ltr. und 4 Monate darauf nochmal das selbe dazu gebaut.
Jetzt nach einem Jahr Bau-Pause entsteht gerade mein 'Riesenbecken' und so schramme ich bereits mit allen Becken an der 8000Ltr. Marke :)) ;
und da ich sowieso schon als verrückt gelte, plane ich schon das nächste Vorhaben, das leider nicht mehr ins und ums Haus paßt...:-))wenn mich heute jemand sucht, findet er mich garantiert nicht bei der Schreibarbeit im Büro :D; im Gegenteil: das Büro ist mittlerweile nur noch Lager für den Aquaristikkram...(wie viele Besucher aus dem Forum schon feststellen durften
)
ich kann nur sagen, absolut der MW-Aquaristik verfallen-, sogar schon soweit, daß die Familie vernachlässigt wird
; meist ist es schon so schlimm, daß ich vor einem AQ einschlafe und am nächsten Morgen wieder davor aufwache...
Servus Stefan -
Hallo Zusammen
Bei mir war nach lebenslanger Süsswassererfahrung einfach mal der Punkt erreicht wo es langweilig wurde. Der Gedanke an ein Meerwasseraqui hatte ich schon 5 Jahre zuvor, doch da lag es finanziell einfach noch nicht drinn aber Literatur habe ich mir damals schon beschafft und geliebäugelt habe ich lange Zeit mit der Meerwasseraquaristik. Beim Tauchen faszinierte mich damals einfach die fantastisch schöne Unterwasserwelt.
Inzwischen ist es so dass mir die kleinen Dinge am meisten Freude machen,- dort ein Schwämmchen das wächst, da wieder eine Koralle und hier ein neu gesichteter Krebs
Die ganze Biologie, die Zusammenhänge, das ist es was mich fasziniert. Ich sage immer die Fische sind zur Zier für meine Familie. Obwohl ich die Fische auch ins Herz geschlossen habe,- aber ich könnte auch locker auf sie verzichten im Aquarium.Was Bekannte meinen? Hmm, das ist ganz unterschiedlich. Die einen interessiert es überhaupt nicht, andere schauen nur die Fische an und dann gibt es so faszinierte die sogar vom Essenstisch aufstehen um wieder einen Blick ins Becken zu werfen. Wenn es jemand einfach "nur schön" findet, dann rührt das in mir nichts. Wenn aber jemand wirklich Interesse zeigt und sich auch nach den verschiedenen "Pflanzen" erkundigt, dann taue ich auf und erzähle gerne auch über das Becken,- ansonsten schweig ich.
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Hallo,
hatten wir das nicht schon mal? Irgendwie kommt mir das bekannt vor....
Egal:Meerwasserbecken beim Händler gesehen - Faszination geweckt - dann drei Kinder (Folge: Projekt "Aquarium" wieder verworfen) - Kinder wünschen sich Aquarium - Süßwasserbecken für Kinder eingerichtet und betrieben - dann juckte es auch mich wieder. Also - einlesen, planen, umsetzen...
Statussymbol: Wollte das eigentlich immer nur für mich und meine Familie zum beobachten und drann erfreuen. Wollte nie wem imponieren. Und jetzt ist es unfreiwillig dazu gekommen indem das Becken ja in der Aula des Seniorenheims steht und somit zu einem "öffentlichen" Aquarium wurde. Freut mich natürlich aber schon, dass es viele nun sehen können und sich drann erfreuen.
Das wichtigste sind mir immer noch die vielfältigen Beobachtungsmöglichkeiten (die vielen Kleinigkeiten und Details) und das mehr an "Leben" gegenüber einem Süßwasseraquarium, wobei mir aber durchaus auch ein gut gepflegtes Süßwasseraquarium oder Paludarium sehr gefällt.
Wenn man nur daran denkt, was sich in der Einfahrphase alles entwickelt...Grüße
Markus
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