optimale Temperatur?

  • Hi @ll,

    ich bin grade dabei, meine Temperatursteuerung mal zu ändern. Ich habe bisher 3 Lüfterbatterien á 5 Lüfter mit dem Conrad Dings, welches eine Steckdose je nach anliegender Temperatur am Fühler ein- und ausschaltet, geschaltet. Und zwar bei 25,6 Grad EIN und bei 25,3 Grad wieder aus. Bei voller Beleuchtung (3x250 HQI + 4x80 T5) haben die Lüfter es natürlich nicht geschafft, mein Becken wirklich runter zu kühlen, sondern eher ein zu hohes ansteigen der Temp. verhindert.

    D.h. ich hatte Tagesschwankungen von 25 Grad bis ca. 27 Grad.

    Jetzt bin ich dazu übergegangen, die Lüfter mittels Zeitschaltuhr zu steuern. Ich beginne also jetzt bereits VOR dem Hochfahren der Beleuchtung zu kühlen und schalte dafür etwas früher ab.

    Meine Temperatur schwankt nun von ca. 23,5 bis 25,5 Grad.

    Ich bin also nun draufgekommen, dass ich durch früheres Einschalten der Lüfter meine Temp. wesentlich niedriger halten kann bzw. durch späteres Einschalten eben höher.

    Frage: Was ist denn nun besser für meine Beckenbiologie? Weil 2 Grad mehr oder weniger ist doch nicht wenig? Und wie gehts denn meinen Fischen damit? Einen Unterschied kann ich bis jetzt nicht wirklich feststellen.

    Freu mich auf eure Meinungen!

    lg
    Michael

  • Hallo Michael,

    wir haben keine Heizung (mehr) angeschlossen, aber 6x54 W T5 und der UV-Klärerer im separat geführten und abgeschlossenen Technikbeckenbereich heizen unser Becken zur Zeit im Laufe des Tages von 26 bis 27 Grad auf. Ich muss hinzufügen, dass das Becken zu 3/4 mit zwei Plexiplatten abgedeckt ist, im letzen Viertel mit einem bespannten Gazerahmen. Im Sommer heizt sich die Sache auf manchmal 28 bis 28,5 Grad auf. Dann also Plexi weg, evtl. mit Gefierschrankmodulen kühlen. Das Aquarium steht übrigens im Keller.
    Was die Mikrobiologie auf dem Riff und im Boden dazu sagt, keine Ahnung. Der Abschäumer fördert auch nicht mehr als sonst, also kein vermehrter Auswurf von Eiweißabfallstoffen.

    Sichtbare Änderungen bei den Korallen, so wie Beleidigtsein, Farbveränderungen oder Wachstumsstörungen im Skelett habe ich nicht feststellen können. Die Fische sind im Verhalten bei 25 Grad nicht anders munter als bei 28 Grad.
    Ich mag es aber gar nicht, wenn die Temperatur im Sommer kurzfristig so für 3-4 Tage auf fast 29 Grad ansteigt, es macht mich immer nervös und besorgt. Nächtens bleiben dann die Fenster offen, das hilft die Temperatur etwas zu senken.
    Also auch bei diesen Ausreißertemperaturen, die aber nur kurzzeitig auftreten, "verpacken" das unsere Korallen. Längerfristig möchte ich das aber nicht austesten, würden die Korallen wohl knatschig reagieren.
    Also bei dir sehe ich da keine Gefahr für Leib und Leben der Beckenbiologie.

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