Koumansetta (früher: Amblygobius) rainfordi

  • Hallo Leute,

    kann mir evtl. jemand etwas zu dieser Grundel erzählen.

    Koumansetta rainfordi, Rainfords Grundel

    Haltung, Beckengröße ect.

    vielen Dank im voraus.

    Kai

  • Also, dann fang ich mal an:
    Die meisten kennen diesen Fisch noch unter dem alten Namen, bzw. alten Einordnung in die Gattung Amblygobius.
    Dies hat in der Vergangenheit oft zu Fehlinterpretationen geführt (Stichwort "Baggergrundel")
    Diese Fische nehmen zwar etwas sand auf, tragen aber nichts zur Bodenreinigung bei.
    Sie sind sehr sensibel, gehören unbedingt in ein extrem ruhiges, krautiges Becken. Laut angaben brauchen sie pflanzliche Nahrung. Mir ist eine Verpaarung ebensowenig gelungen wie eine mehrjährige Haltung :frowning_face:
    Ich glaube diese Fische sind wirklich heikel, auch wenn man sich Fotos anschaut, haben die meisten eingefallene Bäuche.
    Aber, auch mein Traum ....
    Damals hatte ich sie in 160 l. Das sollte auch ausreichen, wenn man ein harmonisches Paar hat.
    Lars

  • Hallo Kai,

    habe diese Grundeln als (P)paar über vier Jahre im Becken gehabt. Sind leider wie fast alle Beckenbewohner aufgrund Stromausfall gestorben. Meine hatten auch mit den größeren Fischen keine Probleme. Lag evtl. daran, dass diese Zwerge als Erstbewohner eingesetzt wurden.

    Sehr interessante Tiere, welche nie bei der Futteraufnahme beobachtet wurden. Frassen lediglich Aufwuchs, m. E. nie Ersatzfutter!

    In ruhigeren Becken mit ausreichend Aufwuchs recht einfach zu halten.

    Grüße Ralf

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo Ralf
    Sehr interessant. Wie groß ist Dein Becken?
    Ich muss ergänzen dass bei mir die verbleibende Grundel nach ca 10 Monaten bei einem Beckenumzug gestorben ist, kann also nicht sagen wie lange sie sonst noch gelebt hätte.
    Lars

  • Guten Morgen,

    wir hatten ein Paar in unseren damals 125 Liter Würfel eingesetzt. Das Weibchen starb innerhalb einer Woche, obwohl sie Frostfutter, Granulat und Flocken akzeptierte. Das Männchen lebte ein halbes Jahr in dem 125 Liter Würfel u. zog dann in unser 350 Liter Weichkorallenbecken um. Obwohl auch das Männchen sämtliche Futtersorten akzeptierte, magerte es sichtlich ab u. lag eines morgens tot im Becken.
    Diese Erfahrung habe ich mit einigen Bekannten gemeinsam, was für mich ein Grund ist, in Zukunft die Finger davon zu lassen.

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • :confused_face: ...vielleicht wäre es nicht schlecht wenn jemand von den Moderatoren den Threattitel mit "amblygobius" in Klammern ergänzen könnte. :smiling_face:
    Lars

    ____
    done :grinning_squinting_face:

  • Hallo Lars,

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Hallo Ralf
    Sehr interessant. Wie groß ist Dein Becken?
    Ich muss ergänzen dass bei mir die verbleibende Grundel nach ca 10 Monaten bei einem Beckenumzug gestorben ist, kann also nicht sagen wie lange sie sonst noch gelebt hätte.
    Lars


    das Becken hatte die Maße 140x80x60. Kann natürlich auch sein,dass wir bei der Zusammenstellung der beiden einfach Glück hatten. Muß keine generelle Erklärung sein.

    Bin gerade dabei mein neues Becken 180x80x70 zu realisieren. Dort werde ich sicherlich erneut versuchen, zwei dieser sehr interessanten Tiere zu bekommen. Mich hat stets beeindruckt, mit welcher stoischen Ruhe die beiden durch das Becken geschwommen sind. Konnte nie Hektik ausmachen.

    Grüße Ralf

    In mein Büro soll jetzt ein Nano einziehen. Evtl. sind die beiden auch dort eine Besatzmöglichkeit. Mit gutem LS und wenig Futterdruck sollte ausreichend Aufwuchs gegeben sein. Mal sehen.....

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo,
    ich habe diese Grundel auch schon Jahre gepflegt. Sie hat ihr Futter bei mir nur aufgenommen, wenn es auf dem Sand lag. Dieser muss übrigens sehr fein sein.
    Bei nur etwas gröberem Sand ist diese Grundel wirklich nicht dauerhaft zu halten.

    LG Elena Theys

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Hallo,

    also nach all Euren erfahrungen werde ich Sie mir nicht zulegen, wäre schade für die schönen Fische.

    Gruß Kai


    PS: Hat evtl. jemand ein Tip für ein schönes Fischpaar für mein 125l. Riff

  • Ich hatte ein Paar rainfordi bis zu meinem allemeinen Fischsterben mehrere Jahre und hatte nie Probleme mit den Tieren. Jetzt habe ich seit über einem Jahr ein paar hectoris und das läuft auch problemlos.

    Gruss
    Andreas

    100*70*70, Giesemann Pulzar-LED, Tunze 9012, Tunze 6105+Jebao MLW 30

  • sag mal Andreas, hattest du nicht sogar mal so ein merkwürdiges Hektori/rainfordi Mischpärchen?
    Lars

  • Hallo,

    ich hol diesen alten Thread mal wieder aus der Versenkung hervor.
    Bin gerade auch am überlegen ob ich mir ein Pärchen hectori oder rainfordi zulegen soll.

    Welche ist denn unproblematischer?
    Habt ihr noch Haltungsempfehlungen aus euren Erfahrungen?
    Müssen wirklich viele Algen im Becken vorhanden sein um sie gut zu halten?

    Sie sollen in ein 330 Liter Becken mit A. ocellaris, P.fridmani und P. kauderni.

    Danke schonmal!

    Gruß
    Specki

  • Hallo,
    die Fische lutschen von winzige Aufwuchsalgen vom Sand ab. Deshalb benötigen die Tiere auch feinen Sand und nicht zu kleine Aquarien. Die nehmen auch Frost-, Granulat- und Flockenfutter, aber zurecht kommen sie damit nicht. Wer keinen feinen Sand, oder Livfesand im Aquarium hat, sollte auf die Fische verzichten. Die sind einfach zu schön.
    LG Helmut

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