Hallo allerseits!
Vor kurzem hab ich mir eine Dosieranlage mit zwei Pumpen gekauft. Damit habe ich vor, den Ca- und CO3-Haushalt zu steuern.
Mittlerweile habe ich jedoch einige Fragen.
Als erstes musste ich das Problem des Einleitens ins Wasser lösen. Ich habe kein Technikbecken. Also hab ich die beiden dünnen Schläuche durch einen Eheim-Bogen geschoben und diesen von hinten an den Beckenrand gehängt. Sieht nicht schön aus, kommt aber auf die Liste der Änderungen fürs nächste Aquarium.
Der Probebetrieb funktionierte prima. Am zweiten Tag dann eine Überraschung: ein Schlauch hatte sich an der Pumpe gelöst und seinen Inhalt in den Schrank entleert. Wie konnte das denn passieren? Bei der Kontrolle habe ich dann festgestellt, dass trotz zeitlichem Versatz beider Lösungen die Schlauchenden verstopft waren. Durch die Reaktion haben die Salzkristalle den Schlauch verschlossen und die weitere Gasentwicklung hat das andere Ende vom Stutzen gedrückt. Zeitlich versetzt dosieren reicht also nicht aus.
Um dies zukünftig zu verhindern, hab ich die beiden Schlauchenden weiter durch den Bogen gezogen, so dass sie jetzt ein wenig ins Beckenwasser eintauchen. Bis jetzt hat’s funktioniert, die Enden verkrusten nicht mehr. Blöd nur, wenn jetzt mal ein Schlauch abgeht. Dann werden es ein paar mehr Liter sein, die von oben nachlaufen. Hat jemand eine Idee, wie man das Problem lösen kann?
Eine weitere Frage hab ich noch: Die Pumpe bietet diverse Möglichkeiten, wann wie viel Flüssigkeit dosiert werden soll. Nun ist es ja so, dass mehrere Dosierungen verteilt ein gleichmäßigeres Niveau erlauben. Andererseits sinkt wohl auch die Genauigkeit der Dosiermenge, je kleiner diese ist. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was könnt ihr empfehlen?
Und noch eine: Irgendwo hab ich gelesen, dass die KH morgens niedriger ist als am Abend. Macht es Sinn, deshalb die CO3-Dosierung auf die Morgenstunden zu legen?
Viele Fragen…
Danke im Voraus!
