Frage zu Technikbecken

  • Hallo!
    Ich habe ein 120l Becken das seit ca.6 Monaten stabil läuft...
    Da ich mein altes Süßwasserbecken weiterbenutzt habe, habe ich auch die ganze Technik (AS, Oberflächenabsaugung und Heizstab) direkt im Becken, was mich mittlerweile ziehmlich nervt...
    Ich habe halt zu schnell gehandelt (ist n bekanntes Problem und Macke von mir :-)...
    HABEN WILL!!! ohne groß zu überlegen)

    So jetzt will ich die Technik ausm Becken haben und überlege ein Technikbecken einzurichten.
    Jetzt isses so das ich im Unteschrank meines AQ nur platz für ein 30x30er Becken hätte...
    Jetzt meine Frage... geht das oder nicht und muss ich unbedingt mein AQ-Glas anbohren für den Ablauf/Zulauf??????? wie funktioniert das eigentlich mit dem abfließendem Wasser, ich meine das muss doch auch wieder so schnell zurück ins AQ wie es ins Technikbecken fließt oder nicht???

    Ich kanns mir einfach nicht vorstellen wie das funktionieren soll... vor allem, was passiert wenn die Rückförderpumpe ausfällt? dann läuft mir doch das Technikbecken über???

    Ja ich weiß, sind viele Fragen... aber schon im Vorraus vielen Dank für Eure Hilfe!!

    Gruss Markus

  • hiho

    1: über den "überlauf" im becken kann nur soviel wasser laufen wie die pumpe nach oben pumpen kann
    2: wenn dein Tb zu klein ist bzw wasserstände falsch berechnet sind kann dir dein Tb überlaufen bei nem defekt oder stromausfall an der rückföderpumpe
    3: wenn du bei 30x30x30 cm alle an technik reinbekommst dürfte das nen bischen knapp werden mit dem volumen ....dazu müsste mann aber wissen wie gross dein hauptbecken ist ..und wie tief der "überlauf" eingestellt werden soll (dann kann mann rechnen ..)
    4: es gibt nachrüstüberläufe wo das nicht mittel bohrung im Aq gemacht wird sondern mit nem "seitlichen" anhängeüberlauf ..z.b. schuran flowbox bzw niagara überlauf bzw tunte überläufe ..(mal googel gucken )

    die tunze ligen ghlaube ich so bei 900l/h während schuran bei ca 2000l/h liegt ..der niaagare hat glabe ich 2x2500 l/h die drüberlaufen können (in deinen fall dürfte der tunze mit 900l/h ausreichen j nach verwendeter rückförderpumpe ( z.b. eine mit ca 1500l/h bei 2m föderhöhe düfte grade so passen von der literleistung )


    Gruss Dirk

    150x60x60 cm Weichkorallen only
    8x54watt 2xTunze 6000 +Ati 2500
    TB 1.0x0.5x0.4

  • aha... es kann nur soviel Wasser nachlaufen wie die Pumpe nach oben pumpt... ok...
    also es sollte schon die ganze Technik ins TB.
    Wie berechne ich sowas??
    Also mein AQ hat 140l brutto...

  • Hi!

    Du musst eigentlich nur schauen ob vom Platz her die ganze Technik ins Becken passt, dann musst du schauen, dass der Überlauf so hoch ist, dass wenn du die Rückförderpumpe ausschaltest nur so viel Wasser ins Technikbecken fließt, dass dieses nicht überläuft.

    Ansonsten muss man auch sehen, es gibt einige Abschäume, da ist der Wasserstand entscheident, also sprich das Wasser muss z.B. eine Tiefe von 40cm haben, sonst funktioniert der Abschäumer gar nicht. Ich weiß nicht welchen du hast, aber da müsstest du auch mal schauen. Nicht, dass der Wasserpegel im Technikbecken zu niedrig für deinen Abschäumer ist. Hier würde dann evtl. sein sogenanntet "externer" Abschäumer oder Hang-On-Abschäumer helfen. Den kannst theoretisch auch IM Technikbecken nutzen, aber da ist der Pegelstand im Technikbecken egal, weil der einen höheren Pegelstand im Abschäumer hat.

    Hoffe ich konnte es verständlich schreiben...


    Gruß, Paul

  • Ok, erst mal danke für Eure Antworten!
    Naja ich denke so weit hab ich es verstanden...
    Aber wie ist das dann mit der Pumpe? Wieviel Leistung bzw. Fördermenge solle die dann haben?
    Kann ich das irgendwie berechnen?

    Den AS sollte ich rein bekommen... Deltec MC500...

    Ähm weiß jemand wo ich n Becken mit den Maßen 30x30x40 (LxBxH) herbekomme und das noch für wenig geld??

  • hallo,

    zu vergessen ist nicht, dass der rücklauf von der rückförderpumpe ins aquarium nicht unter wasser im hauptbecken liegen sollte, da der bei einem rücklauf (stromausfall) das becken leersaugt, bis er luft zieht.
    ich hatte die wasserstände ausgetestet (pumpe ausschalten) und dann im unterbecken, den maximalen wasserstand mit nem edding markiert.

    ps: sry wegen kleinschreibung, habe nur eine hand frei (baby aufn arm)

    g

    ingo

    Einmal editiert, zuletzt von ingo h. (20. Oktober 2010 um 09:55)

  • Der kann ruhig unter Wasser liegen, ist auch Geräuschärmer. Ich habe einfach 3-4mm unter der Wasseroberfläche ein kleines Loch gebohrt. Wenn nun die Pumpe ausfällt, wird das Wasser nur bis zu dem Loch zurückgesaugt und dann bricht die Wassersäule im Rohr ab.

    Ich würde das Becken so groß wie Dir möglich machen. Dann musst Du die Technik nicht so dicht nebeneinander stellen und kannst sie besser entkoppeln(Geräuschbildung). Außerdem hast Du mehr Möglichkeiten die Technik mal zu erweitern, auch wenn es nur um 2 Filtersäckchen mit Kohle etc. geht. Wenn Du dann einfach ein Standardaquarium nutzen kannst, ist es auch noch billiger als eine Anfertigung in Sondermaßen.

  • Wollt zu dem Thema nochmal gern was wissen...und zwar würde ich gern mein 600l Süsswasserbecken auf Meerwasser umrüsten.

    Nun meinten schon mehrere Leute ich könne mein Riesselfilter,der bei mir zugleich Technikbecken ist,dafür nicht verwenden.Wollt mal fragen warum eigentlich nicht??

    Der Filter ist wie folgt aufgebaut.....das Wasser lauft über 2 leicht schräg angebrachte Glasflächen mit eingearbeitetn schlitzen in den unteren Bereich und dort durchfließt es 4 Kammern in der der ersten Biobälle,2te mit Grobfiltermatte und 3te mit Feinfiltermatte und in der letzten ist die Pumpe und der Heizstab...danach gehts durch ne Bohrung wieder ins Aquarium zurück!!

  • Hallo Saag (dein richtiger Name wäre nett),

    willkommen im Forum.

    Dein Rieselfilter, setzt organische Materie in Nitrat um, dass kann nicht mehr abgeschäumt werden, daher werden Schwammfilter und andere "Biofilter", die im Süßwasser sehr nützlich sind, im Seewasser vermieden, schließlich soll der Dreck abgeschäumt werden.
    LS (Lebende Steine) beinhalten auch anaerobe Zonen und denitrifizieren zugleich, daher ist deren Filterwirkung gewünscht und wichtig, um Nitritpeaks zu vermeiden.

    Hier noch ein erster Link mit nützlichem Hintergrundwissen, zudem empfehle ich dringend mindestens ein gutes Buch zu kaufen und es auch zu lesen :winking_face:

    Gruß
    Benjamin

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