nachzucht hat weisse pünktchen

  • hallo liebe mitglieder,

    ich hab folgendes problem.
    ich habe seit 1 monat junge clownis die mit am hauptbecken angeschlossen sind.
    seit 3-4tagen haben diese weisse kleine punkte an flossen und zum teil am körper und 5 sind auch seit den punkten tot.
    futter bekommen die sehr oft und auch verschiedenes.
    fische im hauptbecken zeigen keine anzeichen von pünktchen.

    kann es sein das das die temperatur die fast seit 3 tagen mal ab und zu so 30grad beträgt die ursache dafür sein?
    (kein wunder bei dem wetter)

    hier im forum hab ich gelesen das man bei pünckchenkrankheit sie seperat in nem becken auf die dichte von 1011 lansam bringen kann und andere schreiben wieder das die dichte min 1016 sein darf.
    andere wiederum,das händler sogar immer bei der niedriegen dichte liegen.

    hat jemand schon erfahrung damit?

    wäre nett um schnelle antwort
    danke im vorraus gruss th

  • Hallo th (Name ?),

    die höhere Temperatur hat nur indirekt etwas damit zu tun, da sie den Entwicklungszyklus des Parasiten verkürzt. Wie groß bzw. wie alt sind die Clownfische ? Falls sie noch sehr klein sind, dann werden sie ohne sofortige Quarantänebehandlung fast alle oder sogar alle an der Infektion sterben. Sofern die Clownfische in eine Anemone gehen (falls vorhanden), ist das ebenfalls eine gute Bekämpfungsmöglichkeit des Erregers. Das Nesselgift der Anemone tötet Crytocaryon ab.

    Woher kommt die Infektion ? Festzuhalten ist, dass sie nicht einfach mal so entsteht, nur weil hohe Temperaturen sind oder sonstige Erschwernisse. Der Erreger muss sich im Becken auf mind. einem Fisch aufhalten. Evtl. in so geringer Anzahl, dass er übersehen wurde. Es kann sein, dass die übrigen Fische im Hauptbecken eine gewisse Immunität gegen den Erreger entwickelt haben und die Infektion bricht nun bei den Jungfischen ohne ausreichenden Immunschutz sofort aus. Bei Jungfischen endet sie unbehandelt fast immer tödlich.

    Mit den Dichteschwankungen kann man die Erreger nur in ihrer Entwicklung etwas verzögern, ohne sie wirklich zu schädigen oder restlos zu beseitigen. Daher würde ich davon abraten. Richtig bekämpfen kann man sie nur mit einer guten UV-Anlage und im Falle der sehr gefährdeten jungen Clownfische mit einer sofortigen Quarantänehaltung (streng getrennt vom Hauptbecken) und eine Behandlung mit einem Mittel gegen Cryptocaryon irritans der div. kommerziellen Anbieter.


    Hier noch zwei Links, die sich mit der Bekämpfung und Natur der Pünktchenkrankheit beschäftigen:

    Cryptocaryon irritans - Weißpünktchenkrankheit

    Sanierung eines Weißkehldoktorfisches mit einer massiven Cryptocaryon-Infektion

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • hi torsten,

    danke für die schnelle antwort.

    also die clownis sind seit gester 1 monat alt 1,5cm und gut ausgebildet.
    habe sie gestern noch in ein seperates becken getan und die dichte wie es hier beschrieben ist auf 1010 lansam gesenkt und nach meiner ansicht heut fühlen sie sich sau wohl fressen schwimmen und ergern siech wieder untereinander.
    werds eine woche so durchziehen und dann wieder auf normale dicht anheben.

    uv anlage hatt ich ne weile nicht am laufen....weiss mein fehler.....ist aber jetzt wieder im dauerbetrieb.
    fische im hauptbecken haben keine anzeichen.

    das mit der anemone hab ich mir fast gedacht.
    noch eine wichtige frage:ab wann kann man eine anemone ins becken zu den jungfischen tun?
    nicht das sie gefressen werden.

    gruss thomas

  • Hallo Thomas

    Jetzt und auch schon früher. Spätestens wenn sie Farbe bekommen sind sie sehr an Anemonen interessiert.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • supi danke,
    wenn sie die woche in dem brackwasser überstanden haben werd ich eine mal holen.

    gruss thomas

  • hi,
    werd mal weiterberichten.
    hab gedacht das sie jetzt alles überstanden haben....pustekuchen.
    nach dem runtersetzen und behandlung mit costa med f sahen sie wieder gut aus ca 1 woche lang.
    seit gestern wieder das selbe problem weisse punkte und schwanzflossen am absterben.
    heute wieder welche tot grrrrrrrrrrrrr :loudly_crying_face: 4noch übrig vom alten schlupf ca 2cm.

    der neuere schlupf ca 1,5cm weisst überhaupt keine syntome auf sowie die anderen fische im hauptbecken.
    annemone ist auch drinn gewesen bei der alten zucht.

    hab jetzt den kreislauf zum hauptbecken wieder unterbrochen und costa med f zugegeben.

    weiss mir echt keinen rat mehr.hat jemand ne idee??

    vielleicht könnte man direckt für die verbindung zu den aufzuchtbecken ne uv lampe dazwischen hängen??
    hauptbecken hat schon eine.

    gruss thomas

  • Hallo Thomas,

    die Bekämpfung von Cryptocaryon ist eine langwierige Angelegenheit und Fischbrut bieter leider wenig Widerstand. Für derart kleine Fische können bereits 2-3 Schwärmer auf den Kiemen tödlich sein. Mit 4-6 Wochen Therapie musst Du schon rechnen. Allerdings sind Jungfische während der Wachstumsphase nicht die idealen Patienten für eine hier notwendige Medikamentengabe - es kann dabei zu Wachstumsstörungen und anderen Langzeit-Organproblemen kommen. Fischzucht unter derartigen Bedingungen liegt im Grenzbereich - sie sollte immer absolut parasitenfrei erfolgen. Eine weitere UV-Anlage kann hier unterstützen, aber Wunder kann auch sie nicht vollbringen.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • danke für die antwort,

    nu iss einer noch übrig vom alten schlupf :frowning_face:
    werd aber nicht aufgeben hab ja noch 2 weitere schlüpfe und werden ja auch noch weitere folgen.

    das mit der annemone hat auch nicht richtig gewirkt,sind zwar alle rein in die anne und auch drinn geschlafen aber...

    gruss th

  • hi,
    hab noch eine frage zur wasserdichte,
    wäre es auf dauer schädlich die kleinen biester auf 1013 zu halten??
    hab irgendwo gelesen das es einige züchter so machen aber haben die dichte nicht angegeben.

    stand:der eine übriggebliebene schwimmt und frisst bei der dichte,schaut auch wieder gut aus.
    hab die 3 anderen vom späteren schlupf auch dort reingetan....sah so aus als wenns da auch losgeht mit mit den punkten.

    hab jetzt 2 uv anlagen am laufen einmal 11watt und dann 18watt.morgen oder übermorgen müsste noch eine 36watt kommen

    becken hat ca600l.

    werd dann die 18watt gegen die 36watt zu den aufzuchtbecken tauschen.hoffen dann wird alles gegrillt was da durchläuft.

    gruss thomas

  • hi,

    kleiner nachtrag zur erinnerung.
    der eine lebt noch schlupf 13.6 und hat die behandlung überstanden sowie ein weiterer..... 2schupfs vorher.

    so......hab seit 11 tagen wieder 5 neue,DIE schon wieder gleiche symtome zeigen,trotz 36watt vorgeschalteter uv anlage.
    weiss mir echt kein rat mehr.
    hab dichte auch ebend gleich wieder gesengt auf ca1015.
    hat jemand das gleiche problem mit den aufzuchten der clouwnis??
    der grosse der das zu anfang auch hatte scheint bis jetzt keine probleme mehr zu machen bei normaler dichte seit ca 3 wochen.

    zumindest scheit es als wenns den kleinen nichts ausmacht das die dichte sehr gering ist bzw auch für längere zeit.

    gruss th

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