alte Kupferleitungen

  • ich baue gerade ein Interimsbecken in einer Altbauwohnung auf. Gestern habe ich mit Schrecken :yiih gesehen, wie stark die Ablagerungen des oxidierten Kupfers im Badewannenabfluss waren, ich muss also von einer starken Kupferbelastung durch alte Leitungen ausgehen.

    Nun meine Frage: reicht eine Standard-Osmoseanlage mit einem nachgeschalteten Austauscherharz wirklich aus, um Kupfer und andere Schwermetalle (Blei etc) aus dem Wasser rauszubekommen?

    Viel Grüße
    Arne

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    Einmal editiert, zuletzt von derdudeberlin (15. April 2010 um 08:26)

  • Hi,

    wo wohnst Du denn? Meist sind in den Berliner Altbauwohnungen eher verzinkte Stahlrohre verwendet worden. Es könnte als auch Eisen sein was Du da siehst.

    Ciao sagt Nico.

  • Hi Nico,

    ist ne Hinterhaus Altbau (ca. 1890) Wohnung in der Baerwaldtstr. in Kreuzberg. Also das Oxid sah grün-bläulich aus.
    Die Wohnung steht gerade leer, da sind auch teilweise die Wasserleitungen gewechselt, was da an Altrohr sichtbar ist, scheint Kupfer zu sein. Wahrscheinlich wird es sich eh um einen Mix an Schwermetallen handeln.

    Egal, welche der Metalle darin sind, was denkst Du, hilft die Osmoseanlage? Hab ja eh keine Alternative :frowning_face:

    Wo wohnst den Du?

    Gruß
    Arne

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  • Hallo Arne,

    das mit der Anlage kann mitunter helfen - muss es aber nicht. Ich selber habe keine Anlage, sondern hole mir Wasser aus der großen Anlage bei uns in der Firma. Die Vorschaltung und das regelmäßige Wechseln von Aktivkohle wird aber eine Menge der Sachen herausholen. Ob das dann alles sein wird, solltest Du am besten überprüfen lassen.

    Ich habe jahrelang in Pankow gewohnt und wohne jetzt in Johannisthal im Einfamilienhaus. Da habe ich mir vorsorglich PVC-Leitungen legen lassen. Aber nur um die Kupfermüll nicht 10 Jahre lang in meinem Trinkwasser zu haben. Normalerweise ist das Kupfer aber nach dieser Zeit oxidiert (innen) und nicht mehr in dem Maße im durchfließenden Wasser löslich.

    Ciao sagt Nico.

  • Hallo Arne,

    die Rückhalterate von Schwermetallen liegt bei modernen UO-Anlagen über 99%. Wenn du dir trotzdem Sorgen machst
    (auch wegen deinerr eigenen Gesundheit) dann lass das Wasser doch mal von einem Labor untersuchen.

    Gruß Armin

  • Hallo Nico,

    die Wohnung in der Baerwaldstr ist nur vorübergehend (gehört ´nem Kumpel) die Heimat meiner schuppigen Freunde, da ich mein Becken umbauen will, und dafür die Fische dort zwischenparken will. In meiner Wohnung (Friedrichshain) haben wir auch alles neue Leitungen, so dass ich mir nur jetzt akut Sorgen gemacht habe wegen der Kupferablagerungen. Aber ich habe jetzt ne ganz frische Osmose-Anlage angeschlossen mit Harz im Nachgang, hoffe es reicht.

    Johannisthal kenn ich, war mal mein Revier (NAW 5305, Groß-Berliner Damm), schöne Gegend. Wo gibts denn da einen Meerwasser-Händler?

    Viele Grüße
    Arne

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  • Hallo Armin,

    vielen Dank für die Berühigung mit den 99% !. Das lässt mich das ganze etwas entspannter angehen, da ich mir nun nicht mehr so viel Sorgen um meine Fische machen muß.

    Viele Grüße
    Arne

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  • Hallo Arne,

    außer "Anemonenfischzucht Freier" in Rudow ist nicht viel zu holen im Südosten... leider.

    Ciao sagt Nico.

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