Plexiglas verkleben/ Rohrdurchführung kleben

  • Hallo Forum,

    grübel zur Zeit über zewi Kleinigkeiten und wollte mal fragen, was ihr davon hält:

    1. Wollte mein Technikbecken vermutlich aus Plexiglas fertigen und frage mich, wie ich es am besten verkleben könnte. Meine dass ich gelesen habe, dass sich Plexiglas nicht mit Silikon verkleben lässt. Womit aber dann? Was benutzen denn professionelle Anbieter wie z.B. Schuran dafür? Die Verklebung sollte zum einen natürlich recht stabil sein und zum anderen natürlich Wasserdicht, zumal ich vermutlich keine haftenden Silikon- Wulste zum dichten von innen verkleben könnte, oder? Wäre es dann auch möglich PVC mit Plexiglas entsprechend dicht und fest zu verkleben? ...natürlich sollte die Verklebung im Nachhinein auch nichts ans Wasser abgeben.

    2. Lese immer wieder von schraubbaren Rohrdurchführungen durch das Aquariumglas und die Sorgfen um die Dichtigkeit darum. Gibt es da nicht auch welche, die man ordentlich verkleben kann? Ich meine mal angenommen ich habe ein 50er Bohrung im Glas und stecke da ein 50er Rohr durch, was an einer Stelle im Aquarium ähnlich einem Hut oder einem Pils eine winkelige Verdickung aufweist. Wenn das Rohr jetzt soweit von oben durchs Glas geschoben würde, bis die Verdickung Aufliegt und das ganze dann schön dick verklebt würde, dann müsste dies doch länger Dicht sein, wie die Aquarienverklebung selbst, oder? Oder gibt es solch Duchführungen etwa schon und ich bin nur noch nicht drauf gestoßen? :face_with_rolling_eyes: ...meine dass man sich da wegen der Dichtigkeit halt keine Gedanken mehr machen müsste.

    Gruß,
    Torsten.

  • Hi Torsten,

    zu 1: Das Zeug zum Acrylglas kleben heißt Acrylglaskleber. :grinning_squinting_face: Richtig: Polymerisationskleber. Schau Dir mal Acrifix 2R 0190 an.

    zu 2: Eine gute! Verschraubung ist meiner Meinung nach einer Verklebung vorzuziehen, weil sie flexibler ist, auch in der Wartung. Was einmal verklebt ist, ist verklebt. Und Dichtungen kann man austauschen, Verklebungen aber schlecht wieder erneuern.

  • Hallo Torsten,

    zu Punkt 1:
    verkleben kannst Du Acrylglas (Plexiglas) mit ACRIFIX 192 Datenblatt: LINK
    Es stimmt das Plexiglas sich nicht mit Silikon verkleben lässt.
    Warum hast Du bei den PVC - Durchführung Bendenken?
    Die Teile sind bis 16 Bar ausgelegt.

    zu Punkt 2:
    Wenn Du etwas seitlichen Druck oder Zug auf der Muffe hast, finde ich die Idee mit dem Bördel
    auf der Innenseite wegen der Kräfteverteilung nicht schlecht aber Du hast dann Acryl und PVC
    zu kleben. Das benötigst Du einen speziellen 2K Kleber.


    Ich würde aber als Material für das Technikbecken PVC-CAW = PVC-U nehmen.
    Das Verbinden passiert entweder via Heißluftgerät und Kunstoffstab oder mit Profiequipment wie einem
    Extruderschweißgerät (LINK) eventuell kann man sich so etwas ja Leihen.
    Ich würde es mir aber nicht zutrauen, frag doch mal beim Kunststoffschlosser.
    oder wenn Du was professionelles haben willst bei Royal-Exclusiv.

    LG
    Chris

  • Hallo,

    hat schon mal jemand ein Plexiglasbecken mit Innotec Adheseal geklebt? das Zeug hält ja auf Plexiglas recht gut, aber es waren bei mir noch nie tragende Teile die geklebt wurden.

    Gruß
    Benjamin

  • Hi Benjamin

    Ms1 ist nicht zum verkleben von Plexiglas geeignet
    Einer der Stoffe in MS1 reagiert mit Plexi und es kommt zu Spannungsveränderungen bzw Oberflächenablösungen
    Kann ich nicht empfehlen
    Gruss

    Einmal editiert, zuletzt von C. Schuhmacher (7. März 2010 um 15:50)

  • Hallo Claude,

    danke für den Hinweis :thup , dann werde ich weiterhin nur die Larvenfallen usw. damit kleben.

    Gruß
    Benjamin

  • Hallo!

    Und danke für die Antworten!

    Dann werde ich es mal mit dem Acrifix probieren für das Technikbecken versuchen.

    Zu den Durchführungen muss ich sagen, dass ich sie zum einen für das Technikbecken und zum anderen auch für das Aquarium brauche, welches aus Glas sein wird. Habe selber noch keine Erfahrungen damit, aber lese immer wieder über Sorgen darüber, dass die auf Dauer Dicht bleiben. Kann mir gut vorstellen, dass die bis 16bar belastbar sind, aber das sollten sie auch auf Dauer sein. Denke mal dass in den Verschraubungen ja O-Ringe aus Gummi für die Dichtigkeit sorgen. Gummi wird nun aber im Laufe der Zeit seine Weichmacher verlieren und dann eventuell undicht werden. Möchte jetzt nicht behaupten, dass das bei Silikon anders wäre, da habe ich keine Erfahrung, aber ich denke dass eine mit Silikon verklebte Dichtung ja nun zumindest genau so lange halten wird, wie die Verklebung des Aquariums selber, oder?

    @Chris:
    Gibt es PVC-U denn auch in durchsichtig? Plane im Technikbecken auch ein Miracle Mud Refugium und würde es zuletzt deswegen schon gerne seitlich einsehen können.

    Gruß,
    Torsten.

  • Zitat

    Original von Bonsai77
    Dann werde ich es mal mit dem Acrifix probieren für das Technikbecken versuchen.


    Hi,
    bitte nicht vergessen, das kompl. Becken nach dem Kleben zu Tempern. Sonst wird es nicht lange dicht bleiben bzw. halten :grinning_squinting_face: Erst gibt es Haar-, dann Spannungsrisse und dann....

  • Hi Klaus,

    Tempern ist wohl bei soetwas mehr als überflüssig. Ich glaube kaum das sich nachher im ganzen Becken Spannungen usw vorhanden sind.

    Ausserdem wo und wie soll er das kontrolliert tempern???

    also das ist definitv mehr als unötig.

    Gruß Micha

  • Hi Micha,

    dann kannst du ja Bonsai Garantie auf die Dichtheit geben.
    Ich habe schon jede Menge Plexiglas verarbeitet und ich würde das Technikbecken aus Glas machen weil ich so ein großes Becken nicht tempern kann und ohne tempern währe mir das zu heiß das es irgenwann Risse bekommt. :winking_face:

    mfg Uwe

  • Hi,

    ich würde sogar vor dem Verkleben tempern, zumindest bei Acryl welches schon länger in Gebrauch oder mit Wasser in Berührung gekommen ist

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo!

    ...und danke für die Antworten, auch wenn ihr euch nicht einig seid! :winking_face:

    Was genau hieße denn tempern von Plexiglas? ...meine wie lange müsste das ganze dann wie warm getempert werden?
    Hatte im Grunde auch noch vor Vorratsbehälter für angesetztes Salzwasser und für Osmosewasser aus Plexiglas zu bauen. Da würde ich dann das anscheinend vorhandene Risiko wohl eingehen, aber bei dem Technikbecken hätte ich dann doch muffe davor, dass mir 1000l ins Wohnzimmer laufen und die Tiere luftgetrocknet würden.

    ...ist das denn so extrem mit der Gefahr von Rissen? Gebe es auch die Möglichkeit einer flexiblen Verklebung, ähnlich wie mit Silikon bei Glas?

    Gruß,
    Torsten.

  • Hallo Torsten,

    bevor ich jetzt mein altes Tabellenbuch rauskrame hier mal was dazu:

    3.5 PLEXIGLAS ® tempern, zur Vermeidung von Spannungsrissen
    Wird älteres Plexiglas mit Klebstoffen in Verbindung gebracht, können sich nach einigen
    Minuten Spannungsrisse bilden. Diese silbrig glänzenden Risse reichen 2 – 3 mm von der
    Oberfläche ausgehend in das Material hinein.
    Die Ursache sind Verspannungen im Material, die durch den Einfluss der Klebstoff-
    Lösungsmittel freigesetzt werden. Solche Risse lassen sich vermeiden, indem das
    Werkstück vor der Bearbeitung in einem geeigneten Umluft-Wärmeschrank bei 80 °C
    getempert wird. Für die Temperzeit gilt folgende Faustregel: Die Materialdicke in mm, geteilt
    durch 3, ergibt die Anzahl der Stunden. Eine 12 mm dicke Platte sollte demnach 4 Stunden
    getempert werden. Tempern empfiehlt sich grundsätzlich vor und nach allen Klebearbeiten.

    Edit: hier der Link zu der Seite

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

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    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Rathje (9. März 2010 um 01:20)

  • Zitat

    Original von Bonsai77
    Hatte im Grunde auch noch vor Vorratsbehälter für angesetztes Salzwasser und für Osmosewasser aus Plexiglas zu bauen.


    Hi Torsten,
    Du kennst aber die Preise für Acrylglas :winking_face_with_tongue:

  • Hey,

    sind da noch zwei Nachtschicht geplagte?! :winking_face:

    @KS
    Doch, die Preise kenne ich wohl. Ein guter bekannter ist in der Werbebranche selbstständig und bezieht das Material in größeren mengen. Von ihm bekäme ich das dann ein wenig günstiger und dürfte auch seine Säge benutzen. ...das ist so eine geniale Säge an der Wand, die man in den Baumärkte immer am Zuschnitt vorfindet! *freu!*
    ...muss aber dazu sagen, dass das noch keine abshcließenden Planungen sind. Hätte das Technikbecken schon gerne aus Plexiglas, kann aber auch sein, dass es dann doch aus Glas werden wird.

    @jürgen
    Was mich da an Deinen Ausführungen, bzw. den Ausführungen im Link, stört, ist das dort die Rede von "älterem Plexiglas" ist.
    ...hätte jetzt nicht vor irgend ein altes, rumliegendes Material zu verarbeiten.
    Bei einer recht guten Materialstärke sollten oberflächige Risse auch kein Problem sein, hauptsache wäre halt, dass das Becken auf Dauer nicht undicht würde. Risse, die direkt nach dem Verkleben entstehen würden, könnte man dann ja auch direkt bearbeiten, dass sie nicht schlimmer würden, oder nicht?

    Gruß,
    Torsten.

  • Gruß Jürgen

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  • Hallo,

    noch was zum tempern:

    Ich habe mein Technikbecken selbst geklebt und vor und nach dem verkleben in einer Sauna (kann man problemlos auf ca. 80°C einstellen und mit einem Ventilator die Umluft machen) getempert.

  • =) =) =)

    ...das finde ich eine gute Idee! =)

    Müsste ich bei 12mm Materialdicke dann die 4 Stunden in der Sauna mit dem Technikbecken verbringen? ...könnte hart werden! =) ...und was für Aufgüsse müsste man nehmen? :grinning_squinting_face:

    Spaß beiseite! ...vielen Dank für den Vorschlag Manfred, finde das echt ein gute Idee! ...regt halt auch zum schmunzeln an!

    Gruß,
    Torsten.

  • ....... einen SALZAUFGUSS was sonst.

    Es gibt sehr vieleb geklebte Plrxiglasbecken. Wenn viele reissen würde, könnte man es hier oft Lesen. Tue ich aber nicht.

    Sicherheit ist OK. Aber man kann auch alles übetreiben. Wenn ich hier z.B. über USV lese und dann auch noch den Notstrom der USV mit einem extra FI absichere, hörts auf bei mir. USV selber ist ja sinnvoll. Aber man kann es übertreiben.

    Wenn du neues Acryl verwendest und kein !000 Liter Filterbecken baust sehe zwar eine Gefahr für Risse, aber absebar. Wobei die Idee mit der Sauna bestimmt was bringt Aber Vetilator verwenden der 80 °C über Stunden aushält. Sonst hast du die 80°C nur unter der Decke.

    Gruß Micha

  • Hallo Micha,

    sehe das mit dem Becken genauso. Muss mal sehen wo ich im Bekanntenkreis eine Sauna auftun kann,
    die ich für den Zweck missbrauchen kann. ...kann ja nicht schaden ein wenig zu tempern.
    Den ersten Kollegen, den ich eben gefragt habe, hat leider nur eine Infrarotsauna bis 50° und ich glaube in der Westfalen- Therme hier würden die doof gucken, wenn ich mit einem 200 x 40 x 40 cm Plexiglasbecken in die Sauna will. :grinning_squinting_face:

    Mit dem FI- Schutzschalter muss ich Dir als alter Elektriker ein wenig widersprechen. Grundlegend sind die Dinger schon sinnvoll, da sie dafür sorgen, dass Du bei einem entsprechenden Fehler keinen geballert bekommst, sobald Du ins Wasser fasst. Von daher würden sie auch im Notstrom- Kreislauf Sinn machen. Ob natürlich der Fall eintritt, dass gleichzeitig der Strom ausfällt und ein Gerät einen Massefehler hat sei natürlich dahin gestellt, denke auch dass es da irgendwann zu übertrieben wird mit der Sicherheit.
    BY the way: Als Elektriker hab ich schon so oft an Spannung gefasst, auch schon an 400 V, und ich lebe immernoch. Will unsere 230 V Netzspannung auf keinen Fall verharmlosen, aber man muss als gesunder Mensch auch keine übertriebene Angst davor haben.

    Ach so, wenn jetzt einer auf die Idee kommt, dass der Notstromkreislauf einen Fi haben sollte, falls der eigentliche "Haus-Fi" aufgrund eines Massefehlers den Strom abschaltet, damit man dann auch noch sicher ist, dem sollte klar sein, dass bei dem Massefehler auch der Fi des Notstromkreises abschalten würde. :winking_face:

    Gruß,
    Torsten.

  • Hallo Micha,

    Zitat

    Original von Micha W.
    sehe zwar eine Gefahr für Risse, aber absebar.

    kannst du mir das mal bitte erklären :confused_face: ich meine in wie weit Risse absehbar, und wenn ich das richtig verstehe kalkulierbar, sind

    richtig, absolute Risikolosigkeit gibt es nicht, da kauft man sich einen Anzug mit 2 Hosen und verbrennt sich die Jacke :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    aber man sollte, wenn man kann, das Risiko so gering wie möglich halten

    Torsten,

    der Tipp mit der Sauna steht auch in meinem Link (Trockensauna ohne Aufguss :grinning_squinting_face: )....einfach mal lesen :winking_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo Jürgen,

    hab ich doch gelesen, aber bisher auch nur das, was Du auch zitiert hast. ...der Link ist aber notiert und wird, wenn es ernst wird, auch noch genauer studiert werden. =) ...mit der Sauna das hatte ich beim Überfliegen übersehen.

    Gruß,
    Torsten.

  • @ Torsten

    Ich meine das die Gefahr abzuwägen ist. Wenn wir alle so Sicherheitsfanatisch wären, müssten wir alle Becken aus VSG Glas bauen.


    Zitat

    Original von Bonsai77


    .....und ich glaube in der Westfalen- Therme hier würden die doof gucken, wenn ich mit einem 200 x 40 x 40 cm Plexiglasbecken in die Sauna will.

    Mit dem FI- Schutzschalter muss ich Dir als alter Elektriker ein wenig widersprechen. Grundlegend sind die Dinger schon sinnvoll, da sie dafür sorgen, dass Du bei einem entsprechenden Fehler keinen geballert bekommst, sobald Du ins Wasser fasst. Von daher würden sie auch im Notstrom- Kreislauf Sinn machen. Ob natürlich der Fall eintritt, dass gleichzeitig der Strom ausfällt und ein Gerät einen Massefehler hat sei natürlich dahin gestellt, denke auch dass es da irgendwann zu übertrieben wird mit der Sicherheit. BY the way: Als Elektriker hab ich schon so oft an Spannung gefasst, auch schon an 400 V, und ich lebe immernoch. Will unsere 230 V Netzspannung auf keinen Fall verharmlosen, aber man muss als gesunder Mensch auch keine übertriebene Angst davor haben.

    Das mit der öffentlichen Sauna finde ich eine geile Idee. Last uns zum Tempern Donnerstags in der Therme Treffen......

    Gegen normalen Einsatz eines Fi spreche ich auch gar nicht. Im Gegenteil sind idese sehr sinnvoll. Auch meine Planung für das neue Becken beinhaltet eine extra mit FI abgesicherte Leitung für den Aquariumsbetrieb. Nur die USV dann auch noch mit FI abzusichern ist absolut übetrieben. Zumal der FI dann in Regelfall entweder schon ausgelöst hat oder erst gar nicht funktioniert (technisch bedingt, warum kann ich baer auch nicht genau sagen, da ich dieser Materie nicht alzu mächtig bin). Wie ich es in dem entsprechenen Fred hier schon gelesen habe. Ich glaube kaum das das Risiko eine Schlag zu bekommen, während der Notstrom läuft, sehr hoch ist. Eher werde ich mal von eine Blumentopf erschlagen.

    Ach ja damit der FI auslöst sollten die Becken ja auch geerdet sein. Mal darauf geachtet wer sein Becken geerdet hat......???

    Hast du eingentlich gewusst das Jährlich rund 10 Menschen von Haien getötet werden, aber rund 2000 Meschen jedes Jahr von Kokosnüssen erschalgen werden....... Also töten wir weiterhin jedes Jahr ca 200 Mio Haie..... Dann wäre die Gefahr zumindest gebannt.

    Gruß Micha

  • Hallo Torsten,

    Zitat

    ...das ist so eine geniale Säge an der Wand, die man in den Baumärkte immer am Zuschnitt vorfindet

    - hm, in Innsbruck der Kunststoffhändler hat aber meines Wissens eine Spezialsäge für Plexiglas und nicht blos so eine tolle "Bauhaus" Säge, da wird die Schnittkante wohl zu warm....

    PS: Nachfüllbehalter und Osmosebehälter gehen aber sehr kostengünstig (und auch haltbarer - edit: meinte unzerbrechlicher als Glas) mit handelsüblichen stärkeren Kunststoffbehältern...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (14. März 2010 um 12:31)

  • Zitat

    Original von MarkusK
    .... in Innsbruck der Kunststoffhändler hat aber meines Wissens eine Spezialsäge für Plexiglas und nicht blos so eine tolle "Bauhaus" Säge, da wird die Schnittkante wohl zu warm....

    Spezialsäge ..? Da geht jede Säge, sofern man das richtige Blatt draufhat, ergo das Blatt die richtige Schränkung aufweist und man ggfs. eine Minimalmengenschmierung verwendet.

    Ansonsten : > richtig tempern < = vor dem Kleben und nach dem Kleben, muss getempert werden.....

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo!

    Also die Säge ist halt so eine typische Baumarktsäge an der Wand. Da er in der Werbebranche selbstständig ist und viel Plexiglas verarbeitet, gehe ich mal davon aus, dass das Sägeblatt, etc., auch entsprechend für Plexiglas geeignet ist. Er hat ja sogar einen Mitarbeiter, der vorher aus der Kunststoff- Branche ist angestellt, denke mal dass das dort schon richtig läuft.

    Mein Bekannter sagte jedenfalls, dass es ganz klare Unterschiede in den Reaktionen darauf geben würde. ...Frauen würden meißt sagen: "Aha, eine Säge halt." und die meisten Kerle würden sagen: "Uuuoohhh- boah- geiles Teil!". :grinning_squinting_face:

    Finde diese Sägen selbst nur generell klasse, vor allem wenn man als kleiner Hobbybastler bestenfalls auf eine Tischkreissäge zurück greifen kann. Ich lasse mir meine Holzplatten mittlerweile immer im Baumarkt gleich auf Maß schneiden. ...so exakt, sauber und winkelig bekomme ich das zuhause nicht hin und wenn die dort Verschnitt machen, ist das dann auch deren Sache.

    Muss mir das aber auch noch generell überlegen, woraus ich die Behälter und das Technikbecken mache.
    Bei den Behältern für die Nachfülltechnik ist es halt auch so, dass sie schön groß sein sollen und sich in mein bauliches Vorhaben auch nach Maß integrieren lassen sollen, da ich nicht so viel Platz zur Verfügung habe, aber das maximal mögliche dabei erreichen will. ...weiß nicht, ob da fertige Kunststoffbehälter meinen Ansprüchen gerecht werden würden.

    Gruß,
    Torsten.

  • Hallo Torsten,

    kannst Dir als Alternative die Wasserbehälter auch Maßgenau aus Polyethylen (PE) machen lassen, das funktioniert auch.

    @Klaus: ja meinte dass mit der Säge auch so, dass da ein normales Holzsägeblatt nicht gehen wird, auch wenn es eine tolle Anlage ist und man damit grade Schnitte an Platten machen kann.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus!

    Das stimmt und wäre auch eine möglichkeit. Mir kam dazu zwar gerade der Gedanke, dass sich PE wieder nicht so einfach verkleben lässt, oder sogar gar nicht, aber das Problem ließe sich ja wieder mit Schraubbaren Durchführungen umgehen.
    Im Grunde könnte man die Behälte ja auch selber aus PVC- Platten verkleben. ...wenn ich sehe wie stabil die Rohrverklebungen mit Tangit sind, müsste das ja auch gut möglich sein. Ansonsten ließe sich PVC auch wieder mit Silikon verkleben, oder halt mit Heißluftföhn entsprechend thermisch verschweißen. ...wenn man nicht gerade im Besitz eines Extruders ist.

    Problem bei PE und PVC wäre aber wieder, dass ich schon gerne seitlich in die Behälter Einsicht haben möchte, um den Wasserstand einfacher im Auge zu haben und auch um besser zu kontrollieren, dass sie das Salz auch vollständig gelöst hat.

    Fragen über Fragen! =) ...aber das macht die Sache ja so schön spannend! :winking_face:

    Gruß,
    Torsten.

  • Zitat

    Original von Bonsai77
    Ansonsten ließe sich PVC auch wieder mit Silikon verkleben


    PVC läßt sich mit Silikon nicht verkleben :face_with_rolling_eyes: Beim Behälterbau ist Schweissen Pflicht.

    Zitat

    oder halt mit Heißluftföhn entsprechend thermisch verschweißen. ...


    Viel Spass dabei :ylol Ich habe eine Ausbildung zum Kunsstoffschweissen und kann Dir versichern dass das nichts wird.

  • Hallo,

    ja mit einem Heißluftföhn wird das nicht gehen....

    ich habe in diesem Fall das PE Becken eben gewählt, weil es in einem Bereich steht wo Glas extrem bruchgefährdet wäre.
    Man kann es problemlos bohren und mit Tankverschraubungen verrohren - aber ja man sieht von vorne nicht rein :D, war da aber auch nicht nötig.

    Grüße

    Markus

  • @KS:
    Jetzt mach doch nicht gleich meine Hobby-Bastler- träume kaputt! :winking_face: Würde es denn mit Tangit gehen?
    Aber Silikon hält doch auf PVC, oder nicht? ...wenn ich mir die Großprojekte von Royal Exclusiv anschaue, da wird die Glasscheibe doch zum Schluss auch mit Silikon zum PVC hin verklebt, bzw. zumindest abgedichtet.
    Könnte man ansonsten nicht auch, bei entsprechender Materialdicke natürlich, die PVC-Platten verschrauben und von innen eine PVC-Naht zur Abdichtung einschweißen. ...mit dem Heißluftföhn? =)


    @Markus:
    Sieht natürlich auch gut aus mit dem PE und finde die Idee auch gar nicht schlecht. ...muss mal schauen wie ich das ganze umsetzen werde. :winking_face:

    Gruß,
    Torsten.

    PS: Hornbach sagt, wenn Du es Dir vorstellen kannst, kannst Du es auch bauen! ...Yippiejaja- Yippie Yippie Yeah! :grinning_squinting_face:

  • Hallo Torsten,

    hab ich aber professionell bauen lassen.... - ist ehrlich gesagt einfacher

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus,

    hab auch nicht vor absolut alles selber zu bauen, von daher finde ich die Idee mit dem PE auch gar nicht so schlecht. ...ist vor allem teilweise auch mal ganz angenehm mal etwas nach seinen Vorstellungen bauen zu lassen. :smiling_face: ...ganz so ein Hardcore- Bastler bin ich dann auch doch nicht, aber mal sehen.
    Kann auch gut sein, dass ich für meine Zwecke mal nach ausgedienten Aquarien schaue. Meine die Klebungen könnten dabei überarbeitet werden und eventuelle Kratzer wären bei den Vorratsbehältern auch absolut nebensächlich.

    Gruß,
    Torsten.

    Einmal editiert, zuletzt von Bonsai77 (14. März 2010 um 15:39)

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