Regenwasser für die Osmoseanlage verwenden?

  • Hallo,
    ich habe einen 1000l Tank im Garten. Dieser wird gespeist vom Wintergarten (Glasdach). Ich würde dieses Wasser gerne für meine Osmoseanlage verwenden. Weiß aber nicht ob und wie das geht. Das eine ist der Druck, das andere ist das filtern des Wassers, da ja noch einiges vom Dach mit dabei sein kann.
    Hat sich damit schonmal jemand auseinander gesetzt?

    Grüße
    Axel

  • Hallo Axel,

    das würde ich nicht machen. Im Regenwasser sind viel zu viel gelöste Schadstoffe, die bestimmt zu Lasten der Membrane gehen. Außerdem müsstest Du mit einer geeigneten Pumpe für die ganze Zeit einen entsprechend hohen Druck erzeugen. Wenn Du da die Stromkosten mit den Wasserkosten vergleichst, hast Du wohl kaum etwas gespart.

    Gruß

    Bernd

  • Hi Bernd,
    wieso sind im Regenwasser mehr gelöste Schadstoffe als im Leitungswasser? Ich dachte es wäre umgekehrt.
    Ich würde die Druckerhöhungspumpe ja nur bei der Regenwasseraufbereitung laufen lassen. Und das tut sie bei einer guten Osmoseanlage sowieso.

    Grüße
    Axel

  • Hallo Axel,

    im Regenwasser sind häufig Luftschadstoffe (Stichwort "saurer Regen") in nicht immer kontrollierbaren Mengen sowie auch Schmutz aus Ablagerungen auf dem Dach (Staub und Rußpartikel) vorhanden. Allenfalls nach einem Starkregen ist es einigermaßen sauber. Selbst im gärtnerischen Bereich bei empfindlichen Pflanzen (z.B. Orchideenzucht) geht man damit heute vorsichtig um. Trinkwasser ist natürlich gefiltert, wird aufbereitet und kontrolliert. Inhaltstoffe sind bekannt und gleichbleibend (Werte aus dem Wasserwerk erfragbar). Meine Osmoseanlage bereibe ich ohne zusätzliche Druckerhöhung. Die Menge ist mir mehr als ausreichend und auch da sollte man einmal die Stromkosten mit den Abwasserkosten vergleichen.

    Gruß

    Bernd

  • Ich hatte auch schon daran gedacht dass zu machen, wenn wir umgezogen sind.

    Wegen den Stromkosten und Wasserkosten kann ich nix sagen, das ich nicht weiß wieviel so eine Druckerhöhungspumpe kostet.

    Aber war auch schon eine Überlegung von mir. Vielleicht können sich ja noch mehr Leute dazu äußern?


    Eine weitere Überlegung von mir war auch schon eine nahegelegene öffentliche Quelle anzuzapfen.
    Kann man ja über Nacht laufen lassen und am nächsten Morgen die Osmoseanlage wieder holen.
    Halt immer die Gefahr dass die Anlage geklaut oder kaputt gemacht wird.

    LG, Paul

  • Koberstaedt hat meiner meinung das wesentliche schon gesagt.
    und natürlich hast du mehr an stromkosten auch wenn du jetzt schon eine pumpe benutzt, denn die leitung bringt das wasser schon mit 4 bar, die musst du zusätzlich aufbringen oder du hast halt weniger leistung.

    wasser ist das medium in dem unsere lieblinge leben, da schaue ich persönlich das ich die beste qualität erreiche die ich bekommen kann. um das zu erreichen werde ich aber ganz sicher nicht ein schlechtes wasser als quelle nehmen.

    du hast wie schon erwähnt stromkosten bzw erhöte stromkosten.

    aufwendigere vorfilterung

    du weisst nicht was für schadstoffe im wasser sind ... eine osmoseanlage hat keine rückhalterate von 100%, da geht immer was durch, sei es auch nur unerwünschte schwermetalle

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