Gegentrend bei Osmoseanlagen

  • Besucht zu diesem Thema auch den Thread Osmoseanlage - die Umfrage
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    Hallo alle Zusammen :-),

    da ich die letzte Zeit öfters im Forum in den Unterschiedichen Boards auf das Thema rund um die Wasseraufbereitung gestoßen bin hier einmal ein anderer Aspekt gegenläufig dem Trend Osmoseanlage:

    Jeder kennt sie, viele benutzen sie...
    Die sehr beliebte Osmoseanlage. Doch muß sie wirklich sein??

    Mit guten Kontakten zum Bereitschaftsdienst der örtlich ansässigen Wasserwerke hat das "Umdenken" angefangen.
    Mittlerweile bin ich davon Überzeugt daß nach Expertenagaben min. 60% aller Meerwasseraquarianer auf eine Osmoseanlage verzichten könnten.

    Der Sinn einer Osmoseanlage ist ein möglichst reines Wasser zu bekommen.
    Das bedeutet aber auch daß wir die "guten" Stoffe hier allen voran Kalk (also der KH Wert) komplett entfernen. Es ist auch eigentlich sehr verwunderlich daß wir erts fast steriles Wasser machen um es dann nachher wieder teuer mit Kalk und anderen Spurenelmenten aufbereiten damit es "Lebensfähig" wird!

    Im Forum habe ich schon des öfteren beobachet daß viele eigentlich recht kleine Wechselintervalle der Membranen haben, was u.a. meist auf Kalk zurückzuführen ist.... Den wir doch eigentlich brauchen!! :confused_face: Alle tatsächlich schädlichen Stoffe sind nach unseren strengen deutschen Gesetzen und vor allem durch die enorme Technik zur Wasseraufbereitung soweit minimiert daß wir sehr oft auf das Ausgangswasser direkt zugreifen können um unser wertvolles Meerwasser anzumischen. In der Regel reicht ein Silikatfilter (Algenbildung) und ein genaues Überprüfen der Wasserwerte vor ansetzten mit Meersalz!

    So haben wir dann auch unseren beliebten Kalk in vollem Umfang enthalten und so wird z.b. bei entsprechendem Besatz ein Kalkreaktor unnötig sein! Allerdings bei starkem Steinkorallenwuchs eingesetzt werden muß o. Alternativen eben wie ein Calziumhydroxidreaktor oder auch die Balling Methode. (ich berichtete...)

    Da ich und auch mein gesamter Freundeskreis hier auf der schwäbischen Alb ausnahmslos KEINE Osmoseanlagen verwenden lässt sich das wirklich schon sehr gut bestimmen. Die Erfahrungen "ohne"
    sind eindeutig besser als "mit". Mein hier ansässiger Händler führt nicht einmal Osmoseanlagen und müßte sie wenn unbedingt gewollt erst extra bestellen.

    Klar ist unser Ausgangswasser vielleicht besser als das aufbereitete Wasser im Rhein Main Gebiet z.b. aber die Werte lassen sich sehr gut erfragen beim örtlichen Wasserwerk.

    Wir haben hier Bodenseewasser und auf Anfrage hin wie weit dieser Zweckverband der Wasserversorgung reichte ergab sich daß Bodenseewasser bis nach Heilbronn, also hinter Stuttgart gespeist wird!! Also können fast alle Baden Württembergische Aquarianer auf eine Osmoseanlage verzichten!

    Man kann wirklich davon ausgehen daß eine Osmoseanlage im Süßwasserbereich (insbesondere z.b. bei Diskuszuchten wo sehr weiches Wasser benötigt wird), absolut Sinn macht aber im Meerwasser kann wirklich meist darauf verzichtet werden! Die Wasserwerte sind in ganz Deutschland ähnlich! Das ergab schon ein Analysetest der verschiedenen Zweckverbände der Wasservrsorgung hier in Deutschland. Auch die Richtlinien (die überdies noch meist unterschritten werden!!) gelten für ganz Deutschland!


    Auch über die Aufbereitung ließ ich mir einiges zeigen und direkt veranschaulicht vor Ort erklären:

    Die enormen Wassermassen die für ein Wasserwerk zu Reinigen sind um auf Trinkwasserniveau zu kommen benötigen auch spezielle Technik:

    Es ist aber alles durchaus mit der Aquaristik vergleichbar. Sie ist quasi wie ein "Modell" der großen Aufbereitung. Ich versuche es mal etwas zu veranschaulichen. (Ich werde mal nachfragen, vielleicht bekomme ich mal ein paar Bilder und einen Bericht zusammen.)

    Der Eiweißabschäumer funktioniert im Süßwasser größtenteils noch nicht. Hier kommt ein Reaktor aus Aluminiumsulfat zum Einsatz der vereinfacht gesagt die selbe Funktion hat wie unser Abschäumer im Meerwasser.

    Dann gibt es gigantische Filterbecken mit Aktivkohle und vesch. Harzen die autom. gespült und auch gefüllt werden. Um sich mal die Größenordnung vorzustellen: Die Aktivkohle bringt monatlich ein Tanklastzug (1 Lastzug pro Becken!). Die Befüllung eines Becken kostet ungefähr 80.000 €uro! Bei unserem Wasserwerk hier sind es 6(!) solcher Aktivkohlebecken, plus die Harzbecken! (damit ihr das auch mal wisst liebe Steuerzahler :grinning_squinting_face: )

    Ozon wird ebenfalls eingespeist. Jedoch NUR soviel damit der Weg des Wassers durch die Leitungen geschützt ist. Also als Prophylaxe, somit gibt es nur einen minimal messbaren Restgehalt an Ozon an unserem Wasserhahn. Wie Ozon funktioniert und was es bewirkt brauch ich nicht näher drauf einzugehn denk ich. :winking_face:

    Wie peinlich genau dort gearbeitet wird ist Phänomenal...
    NUR Überschuhe, NUR Handschuhe, EIGENES Kontrolllabor, UND die aktuellen Wasserwerte werden TÄGLICH von einem unabhängigen Institut im Taunusstein gemessen! TÄGLICH!!!
    Hinzu haben sie bei uns hier in der Eingangshalle ein riesiges Forellenbecken direkt hinter
    der fertigen Aufbereitung gespeist mit durchfließendem Wasser. So kann direkt am Tierbesatz (und Forellen brauchen sehr sauberes und vor allem Sauerstoffreiches schnell fleißendes Wasser) sofort festgestellt werden wenn etwas nicht in Ordnung sein sollte.
    Die Einzelnen Wasserbehälter der versch. Stadtteile, werden TÄGLICH ZWEI MAL mit Frischwasser vollgepumpt. Also ein abstehen des Wassers in den einzelnen Behälter ist auch ausgeschlossen. Das ist Vorschrift so.

    Mir wurde sogar zugesagt daß man "unser" Wasser Theoretisch schon direkt VOR der Aufbereitung trinken könnte und keine ernsthaften Schäden davon tragen würde. Die Wasserwerte sind im übrigen schon über Jahre Hinweg sehr Stabil und verändern sich nur unwesentlich. Also Schwankungen gibt es kaum! Und zur Sicherheit unserer Lieblinge wird das Wasser vor Aufbereitung zum Meerwasser nochmals getestet.

    Das ganze liegt sicherlich auch an der "bergigen" Gegend hier, (der Bodensee ist umgeben mit Bergen und somit von natürlichen Filtern) das hat zum einen den Vorteil daß die größte Verschmutzung eigentlich durch "sauren" Regen entsteht und nicht durch andere Sonst wie z.b. in Ballungszentren rech giftige Substanzen, und zum anderen wird durch den hohen Filtereffekt durch viele Wälder und bergigen Landschaften viel Kalk gelöst. Unsere Waschmaschine mag das vielleicht nicht Sonderlich aber unsere Korallen! :face_with_tongue: :winking_face:

    Also Mut zur Selbstinitiative und Nachfragen kostet nix!!

    Mit ein wenig Glück kann dann bei dem nächsten Anstehenden "Membranenwechsel" die Anlage zu Ostern bei einen "Diskusfreund" im Körbchen liegen :face_with_rolling_eyes: :winking_face: :]

    ...Schönen Abend noch, und Danke für die Aufmerksamkeit wer bis hier her gelesen hat :grinning_squinting_face:

    beste Grüße

    Thilo :face_with_tongue:

    PS: Das Bild konnte ich leider nicht Schärfer einstellen(Speicher zu klein). Wer es gern "groß" mag dem kann ich es Faxen oder senden per E-Mail. (habe es in 144MB Tiff Format. :grinning_squinting_face: )

  • Hallo Thilo,

    Ich freue mich ganz besonders über Deinen sehr ausführlichen Beitrag, da ich selbst ebenfalls keine Osmoseanlage verwende und das mit gutem Erfolg.
    Das Hannover Wasser kann sich eigentlich sehen lassen und ich habe damit keine nennenswerten Probleme.

    Krasse Veränderungen der Trinkwasserwerte sollten eigentlich eher die Ausnahme sein, daher mache ich mir da nicht sehr viel Sorgen.

    Und ich stimme Dir völlig zu:
    Bei ausreichend hartem Ausgangswasser kann man sich sehr häufig die komplette zusätzliche "Calciumdüngung"! sparen (eigene Erfahrung) !
    Für Magnesium gilt da bisweilen dasselbe...
    Natürlich wird es weiterhin Aquarianer geben, die aus durchaus nachvollziehbaren Gründen der Vorsicht Osmosewasser verwenden, aber ich persönlich fahre auch sehr gut damit, dies nicht zu tun und spare nicht unwesentlich Geld damit.
    Ausserdem habe ich - mal dezent angemerkt - ohnehin ein wenig den Eindruck, dass der allgemeine Trend LEIDER wieder zum "Techniquarium" driftet, was mir schon immer zuwider war.

    Gruss, Markus

  • Hallo Thilo,

    ich verwende hier (Augsburg) seit geraumer Zeit Leitungswasser wie einige andere auch. Der Nitratwert ist hier ziemlich niedrig, das Wasserwerk nennt "durchschnittlich 7,6mg/l". Für Phosphat habe ich jetzt keinen offiziellen Wert, ein Tropfentest zeigt jedenfalls nichts.

    Was man allerdings auch bedenken sollte ist, dass diese Werte im Becken steigen können durch das Nachfüllwasser. Bei mir im Becken scheint das nicht der Fall zu sein, da ich viele Verbraucher (Lederkorallen, höhere Algen etc.) und wenig Produzenten (Fische) habe.

    Andere haben aber vielleicht langsamer wachsende Korallen und mehr Fische. Wenn dann vielleicht das Ausgangswasser schon 20 mg Nitrat hat und der Wert durch das Nachfüllen entsprechend steigt, wie schaut es dann aus? Dann hätte ich - vielleicht- doch lieber Osmose.

    Ende letzten Jahres habe ich mit jemand aus dem Forum gesprochen, der hat berichtet, in seiner Gegend hätten sie 80 mg Nitrat im Wasser. Ich meine, da stellt sich die Frage schon gar nicht mehr.

    Also was die Sorgfalt der Wasserwerke angeht z.B. in Richtung Schwermetalle habe ich volles Vertrauen. Aber es scheint so zu sein, dass Werte für Nitrat, Silikate und Phosphate noch gesundheitlich unbedenklich sind, die aber schon im Becken als unerwünschter Dünger wirken können.

    Deswegen sollte man IMO das Ausgangswasser prüfen (Werte des Wasserwerks) und natürlich die Werte im eigenen Becken, weil man vielleicht trotz akzeptablem Ausgangswasser einen eventuellen Überbesatz oder nicht gut funktionierenden Nitratabbau durch "mageres" Osmosewasser kompensieren muss.

    MfG

  • Hi Thilo,

    ich wäre froh auf eine Osmoseanlege verzichten zu können, da wir über ein Seperaten Hochbehälter gespeißt werden fallen bei mir die Werte eher schlecht aus und das hat mit einem Trend nichts zu tun.

    Den nächsten Aspekt hast du ja schon erwähnt, die Sicherheit bei Schwankungen der Werte auch Landwirtschaftsbedingt.

    Bodenseewasser ist halt doch nicht überall in BW verfügbar.

  • Hallo Thilo,

    ein sehr interresantes Thema, was hoffentlich noch heiß diskutiert wird. Aus meinen anderen Tread wirst du wissen, daß ich gerne auf eine Osmoseanlage verzichten würde. In meinem Fall geht es vielleicht auch. Mir geht es vorallem um den Umweltaspekt. Das Verhältnis Wasser:Abwasser 1:4 sagt ja alles. Auch mit den vielem positiven Stoffen geb ich dir recht. Das Problem ist aber sicher, daß die Mehrzahl der Wasserwerke(do zumindest die Auskunft meines Wasserwerkes) Nitrat(und das nicht zu knapp) im Leitungswasser haben. Und da die meisten MW Aquarianer wohl Steinkorallen halten oder dies zumindest das Ziel ist werden die meisten sicher nicht drum herum kommen. Deshalb denke ich, daß Deine 60% (leider) zu hoch gegriffen sind.
    Es soll da übrigens ein Harz von Bayer geben was für MW geeignet ist um Nitrat zu adsorbieren. Was da jemand was genaueres? Dies zusammen mit einem Silikatfilter und vielen wäre eventl. geholfen. Die Frage ob es sich lohnt ist eine andere. Ich denke das je nach Wert die Harze ohne Osmose recht schnell erschöpft sein können. Wenn man dann noch wie du sagst vor jeden WW die Ausgangswerte überprüft kommen zu den Austausch der Harze nochmal die nicht gerade günstigen Wassertest´s wie Nitrat, Silikat und Phosphat dazu(zumindest in meinem Fall wären die Test´s bei regelmässiger Kontrole der Werte im Becken und bei jedem WW recht schnell verbraucht). Mal schaun was die anderen meinen.

    schönen Abend
    Ramon

  • Hi Thilo

    Sehr gutes,sehr interessantes Thema!

    Ich glaube jeder würde gerne auf seine Osmose Anlage verzichten.
    Ich persönlich würde dieses verhaßte Ding am liebsten zum Mond schießen :angry_face:
    Wasser ist leider viel viel zu billig und wird nicht zuletzt desswegen Gedankenlos verschwendet aber dennoch wenn es die Möglichkeit gäbe hier zu sparen würde wohl niemand nein sagen.

    Mein Problem ist nur das mir die Kenntnisse fehlen welche Werte in welchem Maße schädlich sein könnten oder nicht und damit meine Ich nicht Silikat oder Nitrat,das wissen wir alle.

    Ich meine z.b
    Kupfer
    Zink
    Arsen
    Blei
    Nickel

    u.s.w

    Die Werte sind zwar alle sehr niedrig (bei dir und bei mir) aber sind Sie nicht dennoch schon zu hoch :confused_face:

    Und gleich die nächste Frage hinterher

    Senkt eine Osmose Anlage überhaupt diese Werte.
    Was kann eine Osmose Anlage denn überhaupt rausholen und was holt Sie nicht raus ?

    Ich füge mal eben meine Werte ein und frage einfach mal....würde mir jemand empfehlen auf Osmose zu verzichten und mich nur ums Silikat zu kümmern das meine Osmose eh nicht alleine rausbekommt ?

    Gruß
    Frank


  • Hallo

    Leider gibt es nicht überall solche vorbildlichen Wasserwerke.
    Ich habe im Januar 2003 einen Test angefordert
    und man hat mir einen Testbericht von April 2002
    und einen von Oktober 2002 geschickt.
    Da frag ich mich was haben die zu verbergen das
    sie solche alten Testberichte schicken.
    Dann fehlen noch Angaben
    Kupfer,Silikat,Phosphat :confused_face:

    Also in unserer Region wird man ohne Osmose nicht
    auskommen,da man nicht 100% sagen kann was
    aus der Leitung kommt.

    Das Abwasser der Osmose ist bei mir auch kein Problem da wir einen Regenwassersammler für
    die WC-Spülung haben.

    MfG

  • hallo thilo,

    wir haben leider 40 - 50mg/l nitrat im Ausgangswasser. Spitzenwert war mit eigenem test gemessen(Merck Aquaquant)über 100mg/l. Viel Massentierhaltung (Schweine!!, Hühnerfabriken etc..).
    Das Wasserwerk versorgt hier ca. 60 000 Menschen.

    Super auch für Schwangere oder Neugeborene "Menschen"...

    Bis bald ricard

  • Hallo,
    Fakt ist, die Wasserwerke können viel schreiben, Papier ist geduldig! Das Rohwasser wird immer verschnitten, so schnell (oder überhaupt Lust dazu) werden die Werte überhaupt nicht zu Papier gebracht.
    Silikatfilter, wenn eingesetzt, so steht's in der Anleitung (Säulenfilter) sind nur in Verbindung nach UO zu verwenden.
    Ich persönlich traue den geschriebenen Werten der Wasserweke schon lange nicht mehr, da erhebliche Unterschiede zwischem Geschriebenem und selbst getestem jahreszeitmäßig bestehen.
    Und da ich auf eine UO nicht verzichten kann, habe ich mir eine mit autom. Spülventil zugelegt. Die Spielzeuganlagen von Aquamedic und Dennerle sind halt in manchen Gegenden einfach überfordert.
    Insofern man das Abwasser weiterverwenden kann, Gießen, Spülen, Waschmaschine etc. (bei mir läuft es ins Schwimmbad), spricht ja eigentlich auch nichts dagegen.
    Servus Stefan

    Servus
    Stefan

  • Hallo alle Zusammen :-),

    Es freut micht sehr daß so reges Interesse an dem Bericht besteht! Toll!


    Grundsätzlich muß ich sagen sind die Meinungen für die Osmoseanlagen eigentlich ziemlich gleich:
    Keiner will sie!! Doch offensichtlich brauchen sie auch einige.
    Ich stimm da voll und ganz zu, daß z.b. Stefan oder Ricard NICHT auf eine Osmoseanlage verzichten sollen. Stefan muß ich das besonders recht geben denn teils gibt es wohl tatsächlich gegenden wo die Grenzwerte stark ausgenutzt werden und da sollte man aus Liebe zum Hobbie eine gute und großzügige Anlage verwenden.

    Auch die Wasserwerke reagieren da wohl recht unterschiedlich, zumindst in punkto Service. Da steck ich natürlich nicht drin, und kann nur meine Erfahrungen wiederspiegeln. Vielleicht sollten sich da die eine oder anderen Wasserwerkbetreiber mal ein Beispiel an "unseren" nehmen. :)) #

    Daß aber auch Leute wie Markus und Bernd KEINE Osmoseanlage verwenden läßt ganz klar darauf schließen daß zumindest einige sich den Einsatz solcher Anlagen überlegen und die Sache nach erfolgreichem Prüfen einstellen. Denke das könnten noch einige so testen und würden zu verblüffenden positiven Ergebnissen kommen.


    Schönen Sonntag noch euch allen.. :face_with_tongue:

    Viele grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    Ich persönlich traue den geschriebenen Werten der Wasserweke schon lange nicht mehr, da erhebliche Unterschiede zwischem Geschriebenem und selbst getestem jahreszeitmäßig bestehen.


    Hi,

    Das ist auch das Problem in Berlin, es werden nur "Mittelwerte 2002" angegeben. Auch wenn die aktuellen Werte ev. 1 Woche alt sind weiß man ja immer noch nicht, was momentan wirklich aus dem Hahn läuft. Sicher kann man einige Sachen auch vor Ort testen, aber die Tests müßen ja auch gekauft werden (erhöhter Bedarf an Harz für den Silikatfilter?), 95 € für eine 200l O-Anlage rentieren sich da schon und für Süßwasser brauch ich die eh :smiling_face:

  • Hallo,
    hier meine persöhnliche Meinung. Ich würde niemals auf eine gescheite Osmoseanlage und Silikatefilter verzichten und wenn die Wasserwerte des Werkes noch so gut sein mögen. Sicher ist sicher und so wird es bei mir immer eine Osmose und auch den Silikatefilter geben, so bin ich vor etweiligen Überraschungen bewahrt!!!

  • Hallo Sylvio,

    ja das ist in der tat ein Problem in den neuen Bundesländern. Da sind teilweise noch starke Belastungen vorzuweisen. Leider. :frowning_face:

    Was ich aber wirklich klasse finde, und da sollten sich mal gegenden die sauberes Trinkwasser haben ein Beispiel nehmen, ist die Funktion der Toilettenspülung!!

    Da wird bei uns hier gnadenlos das beste Trinkwasser verschwendet. Es sei denn man Installiert sich selbst so eine Anlage.

    Toll daß ihr da mit solch einem Beispiel voran geht!

    Grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Stephan,

    sicher ist sicher. Abr ein gewisses Risiko wird dir immer bleiben. Eine in der Aquaristik eingesetzte Osmoseanlage hält u.U. auch nicht alles raus, denn nicht umsonst Kosten große Industrieanlagen oft soviel wie ein kleines Haus.
    Du kannst dir da einiges an Sicherheit verschaffen wenn du euer örtliches Wasserwerk mal besuchst und vor allem auch nachfrägst wo denn euer Wasser herkommt. Das kommt immer von der gleichen Quelle und die Wasseraufbereitung im Wasserwerk ist auch immer dieselbe so kann man sich auf die Werte doch recht gut verlassen. Auch größere Sicherheitsvorkehrungen müssen gesetzlich bestimmt vorhanden sein! Einn tatsächliches GAU soll nach Expertenaussage höchstens alle 30 Jahre vorkommen.

    Hm.. gut das kann ich auch nicht weiter Beurteilen aber in 30 Jahren Aquaristik kann man sich schon paar €uro an der Osmoseanlage ersparen denk ich :winking_face:
    Wieso sich unsere Werte in manchen gegenden Stark verändern liegt an den Leitungen sprich den Zuläufen des Wassers jedoch nicht an der Aufbereitung.

    Zwischen Köln und Frankfurt dürfte das Wasser eigentlich recht gut sein. (habe bekannte in Bergisch Gladbach). Wäre doch mal Interessant nachzufragen. :smiling_face:


    Viele Grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Frank :-),

    vergleich doch mal meine Wasserwertetabelle und deine miteinander. Die Werte die dir fehlen MUß dir das örtliche Wasserwerk geben wenn du sie einsehen möchtest. Rufe dort einfach mal an, oder verbinde das ganze mit einem Besuch dort. Sehr Interesant! :winking_face:

    So wie ich das ganze sehe würde ich den Schritt aber durchaus wagen, jedoch einen Silikatfilter immer einsetzen. Nicht ausser acht zu lassen daß natürlich insbesondere nach der Umstellung ALLES sehr Sorgfältig geprüft werden sollte. Also Tiere beobachten, Wassserwete messen etc.

    Grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Thilo

    Zitat

    Original von Thilo
    da ich die letzte Zeit öfters im Forum in den Unterschiedichen Boards auf das Thema rund um die Wasseraufbereitung gestoßen bin hier einmal ein anderer Aspekt gegenläufig dem Trend Osmoseanlage:

    Jeder kennt sie, viele benutzen sie...
    Die sehr beliebte Osmoseanlage. Doch muß sie wirklich sein??

    Mit guten Kontakten zum Bereitschaftsdienst der örtlich ansässigen Wasserwerke hat das "Umdenken" angefangen.
    Mittlerweile bin ich davon Überzeugt daß nach Expertenagaben min. 60% aller Meerwasseraquarianer auf eine Osmoseanlage verzichten könnten.

    Ich bin auch der Meinung das eine UOA nicht sein muß, wenn auch us anderen Gründen bzw eher eine VE Einsatz finden sollte.

    Die 60% stimmen nur wenn man von einer gleichmäßigen Verteilung von entsprechend gutem Trinkwaser und "Vorkommen" von Meerwaseraquarianer ausgehen könnte.


    Zitat

    Original von Thilo
    Der Sinn einer Osmoseanlage ist ein möglichst reines Wasser zu bekommen.
    Das bedeutet aber auch daß wir die "guten" Stoffe hier allen voran Kalk (also der KH Wert) komplett entfernen. Es ist auch eigentlich sehr verwunderlich daß wir erts fast steriles Wasser machen um es dann nachher wieder teuer mit Kalk und anderen Spurenelmenten aufbereiten damit es "Lebensfähig" wird!

    Ja es soll möglichst reines Wasser erzeut werdn egal mit UOA oder VE. Weil mit den heutigen synthetischen Meersalzmischungen durhaus schon eine Qualität erreicht wird die nahe an natürliches Meerwasser von dn Inhaltsstoffen heranreicht. Die Vorgehenswise ist nicht verwunderlich, wenn man davon ausgeht einen reproduzierbaren Vorgang zu erhalten.

    Zitat

    Original von Thilo
    Im Forum habe ich schon des öfteren beobachet daß viele eigentlich recht kleine Wechselintervalle der Membranen haben, was u.a. meist auf Kalk zurückzuführen ist.... Den wir doch eigentlich brauchen!! :confused_face: Alle tatsächlich schädlichen Stoffe sind nach unseren strengen deutschen Gesetzen und vor allem durch die enorme Technik zur Wasseraufbereitung soweit minimiert daß wir sehr oft auf das Ausgangswasser direkt zugreifen können um unser wertvolles Meerwasser anzumischen. In der Regel reicht ein Silikatfilter (Algenbildung) und ein genaues Überprüfen der Wasserwerte vor ansetzten mit Meersalz!

    Deinen Ansatz verstehe ich sehr wohl nur die Schlüsse die du ziehst sind für mich teilweise etwas gewagt. In den meisten Fällen währe ein VE-Anlage sicherlich sinnvoller als eine UOA.


    [quote]Original von Thilo
    PS: Das Bild konnte ich leider nicht Schärfer einstellen(Speicher zu klein). Wer es gern "groß" mag dem kann ich es Faxen oder senden per E-Mail. (habe es in 144MB Tiff Format. :grinning_squinting_face: )

    Wenn du das Bild im Bereich von 6-7 MB hättest würde ich es gerne haben.

  • Hallo zusammen
    Thilo
    Schön das du dir Gedanken über unser wichtigstes Lebensmittel machst, aber deine geschätzten und nicht zubelegenden Aussagen find ich schon etwas sehr gewagt. Stell dir mal vor jemand läßt sich jetzt von deinen Aussagen beeinflussen und schüttet Leitungswasser in sein Becken. Bekommt dadurch eine schreckliche Algenplage o. ä. :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:
    Im übrigen kannst du davon ausgehen das min. 85% in Deutschland eine UO brauchen und die bei einigen das nicht mal reicht weil sie so besch..... Wasser haben. (Silikakfilter)
    Gruß Frank
    P.S. Hier mal kurz 3 Werte von hier: Nitrat 35-50 mg/l, Phosphat 18mg/l, Silikat 13-15mg/l
    wenn du willst schick ich dir Wasser davon. Dann kannst du für mich an deinen Becken testen wie geeignet es ist. :face_with_rolling_eyes:

  • Hallo zusammen!
    Gerne stelle ich auch die offiziellen Wasserwerte meiner Heimatgemeinde zu Verfügung.
    Würde da wer von Euch OHNE Osmoseanlage arbeiten?

    Und hier die aktuellen Wasserwerte vom verwendeten Trinkwasser (vor der Osmoseanlage) lt. Gemeinde v. 10.12.2002:

    Aussehen: klar
    o.B.
    spektrales Absorptionsmaß bei 436 nm in m-1 (Färbung): <0,1
    Temperatur in Grad Celsius: 11,3
    pH- Wert: 7,65
    el. Leitfähigkeit bei 25 Grad Celsius in µS/cm: 910
    Gesamthärte in Grad dH: 25,9
    Carbonathärte in Grad dH: 18,6
    Säurekapazität bis pH 4.3 in mmol/l: 6,64
    Eisen, gesamt als Fe in mg/l: <0,05
    Mangan, gesamt als Mn in mg/l <0,03
    Ammonium als NH4 in mg/l: <0,05
    Nitrat als NO3 in mg/l: 15
    Nitrit als NO2 in mg/l: <0,005
    Hydrogencarbonat als HCO3 in mg/l: 405
    Chlorid als CL in mg/l: 19
    Sulfat als SO4 in mg/l: 120
    Oxidierbarkeit (Kliumpermanganatverbrauch)als KMnO4 in mg/l: 4,7
    gelöster Sauerstoff als O2 in mg/l: 7,4

  • Zitat

    Original von Thilo
    Das kommt immer von der gleichen Quelle und die Wasseraufbereitung im Wasserwerk ist auch immer dieselbe so kann man sich auf die Werte doch recht gut verlassen.


    Hi Thilo,

    nicht immer... Bei mir (Berlin) kommt das Wasser teilweise von verschiedenen Wasserwerken und wird wohl auch gemischt... Sollte aber in kleineren Orten kein Problem sein :smiling_face:

  • Zitat

    Original von cleetz
    Das ist auch das Problem in Berlin, es werden nur "Mittelwerte 2002" angegeben. Auch wenn die aktuellen Werte ev. 1 Woche alt sind weiß man ja immer noch nicht, was momentan wirklich aus dem Hahn läuft. :smiling_face:

    hallo carsten,

    ......was auch uninteressant ist, da sich schon heute die werte ändern könnten und du somit immer im nachteil bist........

  • @ Bernd :smiling_face:

    das mit dem "Mischwasser" ist in der tat ein problem. Davon haben jetzt schon einige berichtet. Klar mußt da erst mal alles genau Prüfen bevor so verfahren wird. Wir haben auch Mischwasser wie in der Tabelle ja abgebildet, nur ist das zuminest für den meerwsseraquarianer noch besser als das Bodenseewasser.
    Schau hier mal insbesondere auf den KH Wert! Ich schicke dir das Bild gerne zu ich mache es dann kleiner! schick mir eine PN mit deiner richtigen E-mail Adresse und ich schick es dir. :winking_face:


    @ Frank :smiling_face:

    Die gemachten Aussagen beziehen sich (wie bisher wohl alle Leser bemerkt haben :face_with_rolling_eyes: ) auf die Wasserwerke hier in meiner Gegend und jeder wird wohl so gescheit sein und bevor er so verfährt wie ich sein Wasser genau Prüfen ob hierfür geeignet!

    Zu den Aussagen: Meine Aussagen sind nicht Geschätzt, sondern Fakt! das kannst wenn du dir mal meine Wasserwerte Anschauen würdest auch feststellen! Was mich aber Interessieren würde ist wie du den auf die Zahl 85% kommst. :confused_face:

    Das Stellenweise in Deutschland das Wasser schlecht ist wird und wurde nicht abgestritten und da solche Leute für ihr Aquarium eine UO und ein Silikatfilter benötigen streitet niemand ab sondern wird Empfohlen! :grinning_squinting_face:

    Zu deinem Wasser: Unmut? :winking_face: no comment :))
    Les dir die posts mal ALLE genau durch, dann hätten sicher einige Fragen (Anschuldigungen?) erspart bleiben können...

    Schönen Abend allen Zusammen :smiling_face: :]

    Viele Grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Peter :smiling_face:

    Na die Wasserwerte sind doch in Ordnung,

    Ich würde mir auf jeden Fall mal den weglass einer UO Anlage überlegen, denn die Werte sind teils noch besser wie die unseren hier!! Auch der KH Wert ist ja bei euch in der besonders bergigen gegend natürlich Klasse!!
    Ihr habt mehr viel Wasser aus den bergen und das Zählt tatsächlich mit zu den besten natürlichen Trinkwasservorkommen die es gibt ganz klar!!! Ich denke dass in Österreich Allgemein aus den eben genannten Gründen die Werte recht positiv ausfallen!

    Ich würde es mal Langsam probieren. Sei halt Vorsichtig und setz auf alle Fälle einen Silikatfilter ein zumindest am Anfang, doch ich denke mit Sicherheit daß du in Zukunft zumindest keine Osmoseanlage mehr brauchst.
    Sei halt bei der Umstellung Vorsichtig da sich das Milieu natürlich anpassen muß. Und... bedenke dann Natürlich auch die anderen Dinge gerade wie häufige Wasserwechsel (dann kannst im Idealfall auch auf den Kalkreaktor verzichten :grinning_squinting_face: ) (Les hierzu mal die posts zum Thema: Kalkreaktor aber welchen?)

    Halte uns auf jeden fall auf dem Laufenden insbesondere wenn du den Umstieg wagst...

    Ein Servus nach Österreich!

    Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hi Thilo
    Wie kommst du darauf das das was schreibe Anschuldigungen sind. Ich meine nur das du vorsichtig sein sollst mit dem was du schreibst. Und geh mal davon aus das eben nicht jeder so schlau ist. Oder kennst du jeden der hier mitliest? :confused_face:
    Wie ich auf min 85% komme kann ich dir sagen: Ich hab einige MWA im meinem Freundeskreis, dann hab ich viel Kundenkontakt in dem Zoogeschäft wo ich die MWabteilung beteue und ich bin schon länger hier im Forum und kann mir das deshalb errechnen. OK? :face_with_rolling_eyes:
    Ich hab deine postings gelesen, kannst mir glauben.(Obwohl ziemlich laaaaaaaannnnnnngggggg :winking_face: )
    Das du SO4 Werte von 120 als gut bezeichnest? Ohne Worte :face_with_rolling_eyes: :face_with_rolling_eyes:
    Ein Silikatfilter entfernt auch Nitrat u. Phosphat. Also wenn man so einen Filter ohne OS betreibt wird man jede Woche eine neut Patrone brauchen, was dann wohl teurer wird als das Wasser was wegläuft.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen das Peter deinen seltsamen Rat befolgt. (Kopfkratz)
    Gruß Frank
    P.S. Noch was vergessen: KH Wert von 18 findest du auch klasse??? (nochmal starkes Kopfkratz)oder besser Kopfschütteln. :grinning_squinting_face:


  • Hallo Thilo

    Lass dich nicht aus der Ruhe bringen.
    es ist ein interesantes Thema.
    Du kanst ja noch eine Umfrage starten wer alles eine
    Osmose benutzt.
    Da hat man mal ein paar %Zahlen


    MfG

  • Hallo Sylvio, Hallo @All...

    Da hast du recht. Weißt du was? ich werde mal das ganze an den Moderator schicken mit der bitte um eine Umfrage zu Starten. Dann haben wir alle mal paar Zahlen wie es denn derzeit so zumindest bei den Mitgliedern Hier im Forum aussieht.
    Denke das würde nicht nur Frank und Mich Interessieren sondrn auch die anderen. Daß das Thema prickelnd wird war ohnehin klaro :winking_face: aber wir wollen ja so zu neuen Erkenntnissen (oder altbewährtem?) kommen. :face_with_tongue:

    Danke für die tolle Idee....

    Grüße bis Bald...

    Thilo

  • Hi Frank,

    Denke das bekommen wir hin oder? :winking_face: jeder hat Unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen. jetzt warts mal ab was sich demnächst tut....

    Wir können unmöglich alles in einen Pott werfen und du bist ein befürworter solch einer Anlage und ich KEIN Gegner sondern sehe es immer gemessen an dem Produkt was uns die Natur ohnehin bietet.

    Ich habe unseren Moderator nun mal gefragt ob wir eine Umfrage Starten können. Dann haben wir doch beide mal etwas Verlässliche Werte zumindest mal was die User im Forum angeht. Einverstanden?
    Finde die Idee von Sylvio toll :]

    Du kannst auch nicht an der länge der Mitgliedschaft oder Anhand der Anzahl von postings solche Zahlen verlässlich sagen das ist auch Kopfkratz, bei einem Händler bin ich schon mit neun Jahren gestanden und habe mitgeholfen... Also :winking_face:

    Schönen Abend noch... :O

    Grüße Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo zusammen
    @Sylvio
    Glaub mich ich will niemanden aus der Ruhe bringen. Ich beteidige mich nur an diesem Thema.
    Thilo
    Du findest das Thema prickelnd? So schlimm ists doch garnicht. :winking_face:
    Mach dir einfach mal die Arbeit und such dir Threads raus wo es um nicht endenden Algenphasen geht. Da wirst du feststellen das da die Leute immer mit Leitungswasser angefangen haben und es immer nur in den Griff bekommen haben als sie mit UOwasser weitergemacht haben.
    Dein Umfrage wird ergeben das es keine neuen Erkenntnisse geben wird.
    Gruß Frank

  • Hallo Thilo

    Das Problem an sich ist doch eigentlich das Bewusstsein zu erkennen brauche ich eine oder brauche ich keine.
    Es gibt viele die können mit Leitungswasser sehr gut fahren, aber vermutlich gibt es mehr die es eben nicht können.

    Viel schlimmer sind die die gar nichts wissen und eben einfach nur Leitungswasser nehmen. Meist geht das ein zwei Jahre gut dann gibt es Algenplagen. Dann fangen die Jungs an alles möglich zu unternehmen und die algen werden immer mehr.
    Dann schmeissen 50% hin und das wars es dann.

    Und hier geht es los. Man kann nicht einfach so raten nimm eine oder nimm keine.
    Ich rate jedem den ich kenne, und der nicht garantieren kann das er immer super sauberes Wasser hat, das er eine kaufen soll.
    Das mit der Membrane hast du meiner Ansicht nach ein wenig zu dramatisch dargestellt.
    Meist halten die gute drei Jahre, wenn nicht viel länger, je nach Umgang sogar sicher länger. Wichtig ist der Vorfiltertausch...

    Alles angemessen sehen und angemessen reagieren.

    ich halte es wie Stephan, Osmose auf jeden Fall.

    Dennoch habe ich Verständniss für die die keine nehmen, solange alles gut geht.

  • Hallo zusammen,

    interessantes Thema, keine Frage. Nur Frank hat keinenfalls unrecht mit dem was er sagt. Beim lockeren durchlesen kam es mir auch so vor als: mach doch, tu doch. Womit ich nicht behaupten möchte das Du das auch so meinst, wie es halt rüberkommt. Euphorisch und Fahnenschwenkend voran gegen die UO Anlagen dieser Welt! Ich würde gern, denke auch viele andere hier darauf verzichten. Thilo sei doch so nett, falls Du zur Hand hast, und stelle mal die wichtigsten Grenzwerte für eventuell zu nutzenden Wassers ins Board. Ich würde sehr gerne prüfen wie es denn bei mir so aussieht. Du scheinst das ja sehr gut beurteilen zu können. Bei mir fallen so 80 Liter die Woche an, auf was müßte ich achten damit ich in 1-2 Jahren keinen Supergau durch Ansammlungen
    erleben muß?
    Ein Vollentsalzer oder Ani und Kati sind aber auch, wenn nötig :smiling_face_with_sunglasses: , eine interessante Alternative. Nur eine Anlage mit 20L bzw. 10/10L müßte man aber schon haben um nicht ständig zu pantschen!

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Schmidt (31. März 2003 um 00:55)

  • Hallo

    Unser Wasserwerk nimmt auch Moorwasser. Außerdem entkalken sie ihre Leitungen mit Silkaten.
    Ich habe mir mal einen Besatz Malawis gekillt.
    Wenn unser Trinkwasser (Wassersprudeler) auch nach 10 Minuten nicht klar wird, traut dem Braten kaum einer. Da kann man an der Tankstelle sehen das sich viel ihr Kaffeewasser lieber dort holen.

    Mfg Michael Hannig

    Ps eigentlich könnte es gut gehen. Muß mir mal die Werte unserer Quellen durchmessen. Einige wären mit dem Auto an Bundesstraße zu erreichen. Für den Diskus bin ich weit gefahren, aber "Gebirgsquellwasser" gibt es um die Ecke.

  • >Ozon wird ebenfalls eingespeist. Jedoch NUR soviel damit der Weg des Wassers durch die Leitungen geschützt ist.
    >Also als Prophylaxe, somit gibt es nur einen minimal messbaren Restgehalt an Ozon an unserem Wasserhahn.
    >Wie Ozon funktioniert und was es bewirkt brauch ich nicht näher drauf einzugehn denk ich. Augenzwinkern

    Hallo Thilo,
    ich halte diese Aussage für sehr gewagt. Laut Aussage der Firma Sander (in Lünen) zerfällt Ozon innerhalb von ca. 5 Sek.
    Das kann ich leider nicht belegen, denke aber das an dieser Aussage etwas wahres dran ist.
    Ich kann mir weiterhin nicht vorstellen,das ein "minimal messbaren Restgehalt an Ozon an unserem Wasserhahn" gesund sein kann.
    Dementsprechend könnte man ja einen "minimal messbaren Restgehalt an Ozon" auch direkt ins Aquarium leiten und sich diverse
    Konstruktionen zur Entgasung des Wassers sparen.

  • Hallo zusammen,

    der Trend weg von RO ist viellleicht in der Schwäbischen Alb verbreitet, allgemein kann ich ihn aber nicht erkennen und gebe ihm auch wenig Chancen. Die Wasserwerke denken da offenbar etwas optimistischer von ihrem Produkt.
    Ich habe es zweimal probiert und bin zweimal auf die Nase gefallen, zum Glück ohne größere Verluste. Einmal erbrachte eine generelle Wasseranalyse einen Anstieg von Zink im Becken, was dann aus der Leitung (möglicherweise von einer Druckerhöhungspumpe) stammte, beim zweiten Mal waren vielleicht Kupferrohre, die in einem Teil des Hauses verlegt sind Schuld.
    Aber zu den Wasserwerten von Frank.
    Die Wasserrichtwerte für Kupfer liegen bei 3 mg/l.
    In einem Rezept für die Krankheitsbehandlung mit Kupfersulfat habe ich folgenden Dosierung gefunden:
    3 g Kupfersulfat-5-Hydrat in 1 l Wasser lösen, davon 0,5 ml/l Aquarienwasser.
    3 g Kupfersulfat = 0,012 mol = 762,55 mg Kupfer
    762,55 mg : 2000 = 0,38 mg/l Kupfer.
    Bei der Ektoparasitenbehandlung werden also 0,38 mg Kupfer/l Aquarienwasser eingesetzt.
    Die Trinkwasserverordnung nennt als Richtwert (unverbindliche Obergrenze) einen achtfach höheren Wert!
    Da können schon Zweifel aufkommen, ob das Fische überleben würden, bei Korallen braucht man nicht weiter zu fragen, oder?
    Soviel zur Aquarieneignung unseres bestkontrollierten Lebensmittels.
    Nicht alles was dem Säuger Mensch nicht (oder nicht sonderlich) schadet, bekommt auch den Wirbellosen,
    q. e. d..

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (31. März 2003 um 12:00)

  • Hallo,

    aus eigener Erfahrung und langjähriger Aquarienpraxis mit sowohl Süß- als auch Meerwasser möchte ich hier nochmal eine Wichtige Zusatzbemerkung machen. Denn diese habe ich bisher noch nicht gelesen, wenn evtl. überlesen, dann tut es mir leid!

    Meine Stadt- bzw. Wasserwerke sind äußerst kooperativ. Die Wasserwerte sind tadellos! Diskuszucht und ähnliches ohne weiteres möglich, kaum Nitrat, keine Silikate oder ähnliches. Was allerdings bei mir aus der Hauseigenen Leitung kommt, ist jenseits von gut und böse! So schlimm, daß ich aus Sicherheitsgründen mit dem Wasser zuerst durch die Osmose und dann noch durch ein Mischbett gehe! Da wir eine Tierärztliche Klinik betreiben ist es mit den Wassertest eine nicht allzuschwierige Sache und diese weichen immens von denen der Stadt ab!
    Also ist es in meinen Augen nicht immer Ratsam, sich auf die Werte der Stadt zu verlassen... Nur als Bsp.: Ich komme mit 35-40mg Nitrat aus der Leitung, von der Stadt angegeben sind so weit ich weiß etwa 5mg!

    Das liegt mit Sicherheit an den altenLeitungen bei uns im Haus, aber wer weiß schon, was für Leitungen er bei sich hat...

    Gruß,

    Basti

  • Zitat

    Zitat aus Mainovas Website:
    Unsere Wasserwerke liegen in den Grünzonen im Süden, Norden und Westen des Frankfurter Stadtgebietes. Unterschiedlich tiefe Brunnen fördern Grundwasser aus quartären und tertiären Schichten des Oberrheingrabens. Die mächtigen Sand- und Kiesschichten gewährleisten eine ausgezeichnete natürliche Filterwirkung.
    Hinzu kommt Quellwasser aus dem südlichen Vogelsberg und dem hessischen Spessart, die in großer Menge sehr weiches Wasser höchster Güte liefern.
    (...) In Frankfurt [am Main] kommen sämtliche Wasserhärtebereiche (1-4) vor.

    Bevor hier die Qualität des Trinkwassers über den grünen Klee gelobt wird, solltet ihr euch mal in der Novellierung zur Trinkwasserverordnung ansehen, wie sich die Verantwortlichen vom Gesetzgeber schützen ließen:

    Die Anlage 4 Teil 2 der gültigen Trinkwasserverordnung schreibt mindestens tägliche Untersuchung auf Chlor bzw. Chlordioxid vor, sowie pro 15000 bzw. 30000 Kubikmeter die Untersuchung auf Geruch, Trübung, Leitfähigkeit und einige Krankheitskeime. Periodische Untersuchungen sind bei kleinsten Wasserversorgern z.B. nur 1x pro Jahr vorgeschrieben. Das betrifft im Allgemeinen Stoffe nach Anlage 2, Abschnitt I u. Anlage 3 welche dann die für uns so wesentliche Stoffe wie Nitrat, Schwermetalle etc. sind.

    Zitat

    Anmerkung 2: Die Mengen werden als Mittelwerte über ein Kalenderjahr hinweg berechnet.
    Anmerkung 4: Nach Möglichkeit sollte die Zahl der Probenahmen im Hinblick auf Zeit und Ort gleichmäßig verteilt sein.

    Die für uns in Frankfurt verantwortliche Hessenwasser GmbH hat im Jahr 2001 knapp 50 Mio Kubikmeter Trinkwasser geliefert, sie ist rein rechnerisch zu 16 "periodischen" Messungen pro Jahr verpflichtet.

    Wenn ich verantwortlich für eine solche Messung wäre, die an die Öffentlichkeit soll, würde ich schon sichergehen, indem ich zu einem Zeitpunkt messe, der mir gute Werte verspricht.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz

    Bevor hier die Qualität des Trinkwassers über den grünen Klee gelobt wird, solltet ihr euch mal in der Novellierung zur Trinkwasserverordnung ansehen, wie sich die Verantwortlichen vom Gesetzgeber schützen ließen:

    Die Anlage 4 Teil 2 der gültigen Trinkwasserverordnung schreibt mindestens tägliche Untersuchung auf Chlor bzw. Chlordioxid vor, sowie pro 15000 bzw. 30000 Kubikmeter die Untersuchung auf Geruch, Trübung, Leitfähigkeit und einige Krankheitskeime. Periodische Untersuchungen sind bei kleinsten Wasserversorgern z.B. nur 1x pro Jahr vorgeschrieben. Das betrifft im Allgemeinen Stoffe nach Anlage 2, Abschnitt I u. Anlage 3 welche dann die für uns so wesentliche Stoffe wie Nitrat, Schwermetalle etc. sind.

    Die für uns in Frankfurt verantwortliche Hessenwasser GmbH hat im Jahr 2001 knapp 50 Mio Kubikmeter Trinkwasser geliefert, sie ist rein rechnerisch zu 16 "periodischen" Messungen pro Jahr verpflichtet.

    Wenn ich verantwortlich für eine solche Messung wäre, die an die Öffentlichkeit soll, würde ich schon sichergehen, indem ich zu einem Zeitpunkt messe, der mir gute Werte verspricht.


    Hallo Thomas,
    eben der letzte Absatz deines Beitrages ist doch besonders hervor zu heben;
    und bezüglich den Messungen: das kostet alles Geld.
    Und mir macht wirklich keiner weis, daß in irgend einem Wasserwerk täglich gemessen wird.
    Höchstens ein Rohwasser, das zum Verschnitt für ein neues Wasser hergenommen wird, wird einem Test unterzogen.

    und noch was interessantes: wer hat gewußt, daß Grundwasser (Tiefenwasser), das zum Verschneiden für Trinkwasser hergenommen wird, im Schnitt ca. 300 Jahre alt ist? 
    Servus Stefan

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (31. März 2003 um 21:14)

  • Hallo zusammen,

    ja, im Schnitt, aber das Trinkwasser beispielsweise der südlichen Frankenalb mit seinen durchlässigen Kalken ist gerade ein paar Wochen, allenfalls Monate alt. Das hat man deutlich gemerkt, als Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Düngung erlassern wurden um das Wasser unter den Richtwert von 50 mg/l zu bekommen. Der Nitratgehalt ging schon nach ein paar Wochen zurück. Durch Verschneiden mit Wässern aus Waldgebieten wird in Eichstätt ein Nitratgehalt von 35 mg/l gehalten.
    Das Grundwasser ist auch nur so lange hunderte Jahre alt, bis es übermäßig ausgebeutet wird und relativ junges Wasser in die Schichten mit dem alten Grundwasser eindringt. Wasser sparen ist also sinnvoll.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo @ All,

    Bin wieder da, war aus div. gründen etwas verhindert. (Siehe posting bei der Umfrage)

    ALso Fakt ist daß die messungen bei uns hier Tadellos übereinstimmen mit dem was raus kommt, aber so wie ich mir das gerade "akribisch" durchgelesen habe gibts da wohl sehr große Unterschiede!! Nun gut ganz ehrlich: Bei solchen Fällen würde ich niemals auf eine UO Anlage verzichten das ist Fakt!

    Jedoch muß auch angemerkt werden daß die Tests die wir durchführen auch nur annähernde Ergebnise sind und nichts mit einer Exakten Messung zu tun haben.

    Was aber in der tat bedacht werden soll ist daß der Fehler von solch stark abweichenden Werten meist nicht an den Wasserwerken liegt, sondern wie von unserem "Animaldoc-Buzz" schon erwähnt insbesondere an den Zuleitungen.
    Die sind bei mir 6 Jahre alt und ab Hausnaschluß in Teflonbeschichtetem Kunststoff.

    Jedoch kann ich mir da auch keine allzu große Abwandlung vorstellen da meine Eltern wesentlich ältere Standardmäßige Metallleitungen haben. mein vater benutzt seit annähernd dreißig jahren keine Osmoseanlage und fährt bestens damit. Ein Einzelfall?
    Scheint manchaml derzeit echt so... Tipp: lest mal das posting bei der Umfrage noch... :winking_face:

    Schönen Abend noch..

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

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