Zeolith in der Einfahrphase - Macht das Sinn? Wie oft wechseln ??

  • Hallo Experten,

    ich werde in Kürze in das salzige Naß einsteigen.

    Mein Händler empfiehlt mir dringend, von Anfang an Phosphatadsorber (Rowa) und Zeolith
    im Unterschrank-Filterbecken einzusetzen.

    Das mit dem Phosphatadsorber leuchtet mir ein, dort kann man auch dann über eine ansteigende Phosphatkonzentration messen, wann dieser erschöpft ist.

    Wie ist das mit dem Zeolith ? Ich habe hier im Forum gelesen, dass dieser eine hohe
    Besiedlungsfläche für ammoniumabbauende Bakterien bildet und somit eine Ammoniumbildung
    letztendlich eine Nitratbildung verringert wird.

    Woran merke ich dann, dass der Zeolith verbraucht ist, oder in welchem Zeitraum sollte
    man diesen eigentlich wechseln?
    Was passiert, wenn ich den Zeolith weglassen möchte ?

    Ist es wirklich von Vorteil, Zeolithe einzusetzen ? Ist es nicht besser, auf natürliche Weise ein ammoniumabbauendes Klima zu erzeugen, d.h. über sich ansidlende Bakterien auf den Steinen ?

    Ich will in meinem Becken als Anfänger vor allem Weich- und Hornkorallen halten.

    Freue mich auf Eure Ratschläge.

    Danek + Gruss,
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,

    hier gibt es ein Forum
    http://www.zeovit.com/
    Von Korallenzucht (Herrn Pohl) gibt es Zeobak,Zeostart,Zeofood, Zeovit(Zeolith).Dort gibt es auch eine Anleitung.

    Mein Aquarium läuft schon seit 3 Jahren. Steige jetzt in die Zeovit Methode um.

    Würde Dir das auch empfehlen. Einfahrphase 4 Wochen.

    Gruss Michael

  • Hallo Gert,

    also Deinen Kommentar zu meinen doch sachlichen Fragen habe ich jetzt nicht verstanden.
    Vielleicht kannst Du mir das mal genauer erklären ....

    Gruss,
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,

    es führen viele Wege nach Rom, aber wenn du Weich- und Hornkorallen halten willst, ist nach meiner Meinung Zeolith eher kontraproduktiv. Die Zeolithmethode steht eigentlich für extrem Nährstoffarme Becken, um SPS in höchster Farbenpracht zu halten. Weiche mögen das nicht so gerne.

    Ich ziehe auch den von dir angesprochenen Weg mit viel Lebendgestein und einer normalen Einfahrphase von ein paar Monaten vor. Auch damit lassen sich Nitratwerte von kaum nachweisbar erreichen.

    Ja was passiert wenn du auf Zeolith verzichtest? Nichts, außer dass der Händler weniger Technik verkauft. Ein gutes altes Berliner System ist für dein Ziel vollkommen ausreichend, fahre auch gut damit. Wenn du in 2 oder mehr Jahren auf SPS in Bonbon-bunt umschwenken willst, kannst immer noch auf die Zeolithmethode umstellen.

    Gruß,
    Norbert

  • Hi wasserpanscher

    Bei deiner Zielsetzung was den Besatz angeht kannste auf Zeolit und PO4 reduzierung verzichten, wäre mE sogar kontraproduktiv.
    Etwas gutes Lebendgestein, ein Abschäumer und ne Gute Strömung - und nicht zu vergessen ausreichend Geduld - werden dir viel Spass mit diesem tollen Hobby bescheren. Kauf dir das eine oder andere gute Buch und setze gleich wen die Grünalgenphase beginnt einige unterschiedliche Algenfresser ins Becken. Einige Anregungen kannste dir vielleicht noch auf meiner Site http://www.kalkalgen.de holen, obwohl mein Schwerpunkt ein anderer ist.

  • Also erstmal vielen Dank für die Tipps. Richtung ist ja eindeutig: Nix reintun und
    mit viel Geduld die Einfahrphase abwarten.

    Werde meinen Händler mal damit konfrontieren.

    Viele Grüße,
    Bernhard

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