Welche Sandkörnung?

  • Hi!

    Wir haben ja gerade unser 300l-Becken "resettet". Noch ist kein Sand drin.
    Beim Ausräumen des alten Sandes bin ich auf Fäulnisstellen gestoßen. Nicht riesig, aber eben graue Stellen, durchsetzt mit Unmengen von Schlick. Wir haben immer recht feinen Korallensand (Coralit) benutzt, ca. 1-2mm.

    Ist die Überlegung richtig, dass etwas gröberer Sand (und vor allem weniger, bislang waren es ca. 2-5cm Höhe, je nach Bereich) hier vorsorgt? Wären 3mm Körnung noch ok, um auch Baggergrundeln und Lippfische halten zu können?

    Wie wäre eine Mischung der Körnung einzuschätzen? Also z.B. 3mm gemischt mit 1-2mm? Empfiehlt sich das oder wäre es besser, verschiedene Bereiche des Beckens mit verschiedenem Sand auszulegen oder ist auch das unsinnig?

    Danke für eure Hilfe,
    Christiane

  • Das ist genau andersrum richtig: Gröberer Sand oder gar Korallenbruch hat mehr Zwischenräume und damit auch mehr Platz für Mulm. Je feiner der Sand, desto weniger Dreck kann sich darin absetzen. Dafür bekommt man eher sauerstoffarme oder gar -freie Zonen.

    In unseren alten Becken hatten wir 2-5mm, würde ich nie mehr nehmen. Jetzt 0,5-1mm, das nächste Mal würde ich wahrscheinlich noch feiner testen. Wobei man das immer mit der Strömung probieren muss, also das man keinen Berg auf einer Seite produziert.

    Eine Mischung ist Quatsch, da sich das feinere Zeug immer nach unten absetzt und das Grobe oben liegen bleibt. Selber schon getestet :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    2 Mal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (21. Oktober 2009 um 14:28)

  • Ich würde einen Aragonitsand nehmen mit einer Körnung von 1-2mm. Dieser ist auch für grabende Tiere gut geeignet

    Meine HP und meinen Shop gibt es auf Optionen

  • eins gebe ich mit zum nachdenken. ich habe 0,5-3mm körnung und zwei baggergrundeln (A.phalea). schwebstoffe sind dann schon in kauf zu nehmen. es wird nie "glasklar" werden das waser.

  • Hm, das Problem ist eigentlich weniger der Mulm selbst, sondern dass Fäulnis entsteht. Also eher der Aspekt "sauerstoffarme Zonen".

    Dass eine Mischung nicht sinnvoll ist, kann ich nachvollziehen, aber warum gibt es dann Sand mit "0,5-3mm"? Das ist doch dann nichts anderes, oder?

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