Pseudanthias squamipinnis und Maulsperre

  • Moin Moin @all,

    habe da mit meinen Pseudanthias squamipinnis immer wieder Probleme. Sie stehen eine zeitlang echt gut und fressen wie die Verrückten, stehen sehr gut im Futter und nach einiger Zeit bekommen sie dann eine Maulsperre und gehen kurze Zeit später ein.

    Habe dieses Problem nur mit den Fahnenbarschen, halte sie immer in einer 5èr Gruppe. Zu fressen bekommen sie Seewasser Mix, Artemia Gold, Krill Fein, Rotes Plankton und Mysis.

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Liegt es evtl. am Futter?

    MFG
    Thorsten

  • Das Futter könntest du anreichern und über den Tag verteilt immer wieder füttern, aber das klappt eben nicht immer.
    Man muss halt doch 8-10 Stunden auf der Arbeit verbringen :frowning_face:

    Also wie gesagt, anreichern stärkt die Abwehrkräfte.


    Ich hatte mal 3 Stück, die fraßen auch gut und nach ca. 2 Wochen ist einer nach dem anderen nicht mehr an Futter und nach ein paar Tagen gestorben! Sind aber super tolle Fische, vor allem wenn man sieht, wie sich eines zum Männchen "umformt".

    Wenn du es nochmal probierst reichere das FroFu mit Knoblauchsaft an. Und 1-2x die Woche mit Multisanostolsaft.
    Ansonsten hilft gegen Krankheiten auch eine UV-Anlage.

    Viele Grüße!

  • Hallo Thorsten,

    Maulsperre kan vielfältige Ursachen haben. In den meisten Quellen wird ein Vitaminmangel vermutet, Fahnebarsche werden dort auch vereinzelt aufgezählt, aber nicht unbedingt häufiger als andere Arten.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

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