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Vielleicht sollte man manchmal anerkannte Grundsätze hinterfragen und auf ihren realen Wert prüfen.
So wird in der Meerwasseraquaristik allgemein das Altwasser sehr hoch geschätzt. Bei einer Neueinrichtung sollte man soviel wie möglich "eingefahrenes" Wasser verwenden. Auch heißt es, dies sei schon "biologisch aktiv".
Neu angesetztes Wasser gilt hingegen als "aggressiv".
Ich habe das bis heute nicht verstanden. Als einzige Erklärung für den Wert von altem Wasser kann ich erkennen, dass darin enthaltene Silikate schon abgebaut sind (bekannt aus früher Einfahrphase). Die notwendigen Bakterien (Nitrobacter, Nitrosomas) siedeln auf Substrat und nicht in freiem Wasser.
Was genau soll also altes Wasser wertvoll machen?

