Luftfeuchtigkeit im Winter

  • HI zusammen,

    und weil es so langsam wieder kalt wird eröffne ich mal wieder einen passenden Fred.

    Ich selber muss sagen komme mom. aus diesen Problemen nicht raus.
    Fakt ist: Wohnzimmer, Küche und Esszimmer sind zusammen ca. 40 groß und hängen ohne Türen mit der Diele zusammen. Das Esszimmer besteht aus einem Erker welcher nur aus diesen Fensterelementen besteht.

    Im Sommer haben wir bei einer Verdunstung von ca. 8-10l/Tag 45-50% Luftfeuchtigkeit.
    Im Winter (schon jetzt) lüften wir min 3mal Täglich eine halbe bis dreiviertel Stunde und wärmen danach wieder aus ca. 21,5-22 Grad auf und die Luftfeuchtigkeit geht und geht nicht raus.
    Abends nach dem letzten Lüften liegt sie immer noch bei ca. 55-58% und am nächsten Morgen bei 72-75%
    was zur folge hat das im Erker welcher schlechter isoliert ist die Suppe kondensiert und an den Scheiben runterläuft. Tagsüber halten wir sie so bei 55-60%. Aktuell verdunstet gerade mal noch 1-3 Liter am Tag daher frage ich mich schon, woher die Feuchtigkeit kommt. Beckentemp aktuell 25,5°.

    Klima bringt leider im Winter nichts da diese nur bei warmen Temp. entfeuchten kann und diese Granulatentfeuchter (haben einen für angeblich 80qm Räume rumstehen) bringt auch überhaupt nichts.

    Nun die Frage: Welches Gerät bringt hier wirklich etwas um die Luftfeuchte runterzubekommen.
    Letzten Winter wo ich keine Aqua hatte, hatten wir auch kein Problem mit der Feuchtigkeit an den Fenster, daher muss das schon vom Aqua kommen.

    In diese Erkerwände könnten mal etwas einbauen um die Feuchtigkeit nach draussen zu bekommen .... nur was? Ein Wärmetauscher? diese mobilen Entfeuchter?

    Schimmel haben wir gottseidank noch nicht weil wir reg. lüften ... aber das schaut bei uns Morgens immer aus wie im Tropenhaus :smiling_face:

    Bitte um euer Feedback was man hier noch machen kann.

    Danke
    Lars

  • moin,

    habt Ihr die Heizung schon an?
    Bei uns im Winter, wenn die Heizung an ist, ist die Raumluft immer furztrocken. Unser Becken hat uns seither immer ne schöne Raumfeuchte von 20-30% gegeben.

    --> Allerdins haben wir Heizkörper, bei Fupßbodenheizung weiss ich nicht wie sich das verhält.


    --->Wenn Ihr Heizkörper habt, wäre mein Tipp in der Nähe des "Tropenbereiches" also z.b. an Euren feuchten Erker/Fenster die nahegelegene Heizung an zu machen.

    Vielleicht bringt Übergangsweise auch ein Heizlüfter etwas.
    --> allerdings ist das wieder ein Haufen Strom. ...


    offtopic/ ich will mal wieder Bilder von Eurem geilen Becken sehen ! :smiling_face:

  • vor dem Problem stehe ich aktuell auch.Heute morgen 75% LF :frowning_face: Ich habe von Meltem mal eine schöne kleine Lüftungsanlage gesehen mit Wärmetauscher.Ich glaube mit 75% Wärmerückgewinnung.
    Ich komme aus dem Lüften auch nicht raus aktuell. Im Sommer war das kein Problem.

    Ich muss mir also auch dringend was einfallen lassen aber weiss auch noch keine genaue Lösung.

    Marco

  • ich habe auf Grund der Lampe vom Becken immer noch 20 Grad aktuell im Wohnzimmer im Esszimmer wo das Becken steht noch 2 Grad mehr. Also Heizung ist aktuell noch nicht erforderlich.

  • ja das ist aber auch das Problem. An den Aussenwänden ist der Unterschied der Wärm zur Innenseite zu groß.

    Hier Hilft theoretisch eine Angleichung, wobei Ihr Euch aber dann den A...sch abfriert.

    Gegenmaßnahme wäre die Heizung anmachen. Das trocknet immer.

  • Ja wir heizen schon ...

    wir lüften wie gesagt 3-4 mal am Tag eine halbe Stunde ca. dann geht die Luftfeuchtigkeit auf 55% runter und die Raumtemperatur so auf 20,5 Grad.
    Danach heizen wir wieder bis 22 Grad Raumtemp erreicht sind.

    Ich weiss im Mom. wirklich nicht wie ich die Freuchtigkeit absorbiert bekomme ohne den Raum runterzukühlen.... Freundin friert ja jetzt schon :grinning_squinting_face:

    Über Tipps wäre ich sehr Dankbar

  • nein normale Heizkörper im Whz hinter dem TV und in der Küche .... aber wie gesagt EG und unter uns Keller

  • Zitat

    Original von Lars Schwede
    nein normale Heizkörper im Whz hinter dem TV und in der Küche .... aber wie gesagt EG und unter uns Keller

    komisch bei uns hilft das immer. Allerdings haben wir die Heizung dann auch nachts immer etwas an. Kann natürlich sein, das durch den Nachtbetrieb auch schon viel Feuchtigkeit genommen wird.


    Ich muss aber dazu sagen das wir aktuell nur ein 160 Liter Becken haben.

    ---> Ist dann natürlich auch ein Riesenunterschied zu Eurem

  • Hi Dirk,

    ja wenn das wirklich funktioniert wäre das eine gute Idee....
    gibt es das auch in etwas kleiner?
    Hat noch wer Erfahrungen mit so einem Gerät?

    Heurio hat dieses hier und damit das Problem in den Griff bekommen .... sprengt aber so ein bischen den finanziellen Rahmen Link

    Einmal editiert, zuletzt von Lars Schwede (24. September 2008 um 09:43)

  • hi,
    ist zwar ein alter Hut, aber wir decken nachts immer mit Plexiglasplatten ab. morgens kommen die dann wieder runter - am Wasser das innen auf den Platten kondensiert sieht man gut wieviel man der Luft erspart hat. Das Kondenswasser wird wieder ins Aqua "geleert" und die LF bleibt bei unter 45%.
    lg
    Sonja & Wolfgang

  • Zitat

    Original von Lars Schwede
    Hi Dirk,

    ja wenn das wirklich funktioniert wäre das eine gute Idee....
    gibt es das auch in etwas kleiner?
    Hat noch wer Erfahrungen mit so einem Gerät?

    Heurio hat dieses hier und damit das Problem in den Griff bekommen .... sprengt aber so ein bischen den finanziellen Rahmen Link

    Hallo Lars,

    hab mich ebenfalls ziemlich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, da ich das gleiche Problem habe mit Lufteuchtigkeit im Winter. Bei uns ging das sogar so weit das Wasser an Fenster und Wände kondensierte, und es zu Schimmelbildung kam.

    Diese dezentrale Lüftungssystem mit Wärmetauscher sind das einzig Wahre... allerdings viel billiger wirst du es nicht hinbekommen.
    Hatte mal ein Angebot über einen Bekannten der das zu HK einkaufen konnte. Es war ein wesentlich einfacheres Gerät und das lag auch schon bei 500 EUR. Das M-WRG-K gerät dagegen ist richtig gut und hat eine elektronische Steuerung, so dass es auch schön leise im Wohnzimmer wird.

    Ich habe mir letztenendes keines der Geräte gekauft sondern habe mich für einen Holzofen entschieden. Der Betrieb von einem Lüftungsgerät und Holzofen ist halt Heikel und man müsste z.B. eine Unterdruckmelder einbauen (Schreibt der Gesetztgeber vor) oder permanent ein Fenster offen haben.

    Ich habe das Feuchtigkeitsproblem mit dem Holzofen allerdings recht gut im Griff, weil dieser schon viel Feuchtigkeit zieht wenn er an ist. Der Holzofen läuft aber erst seit letzten Februar. Mal sehen wie das in diesem Winter aussieht.

    Das Problem ist, dass die Wände im Winter mit der Zeit "gesättigt" sind und nichts mehr an Feuchtigkeit aufnehmen können, deshalb bringt das Lüften in unseren Fall nicht viel. Man braucht entweder eine permanente Lüftung oder man muss die Wände wieder austrocknen, was man mit dem Holzofen ganz gut erreicht.... jedenfalls ist dass meine Theorie.

    Gruß

    Pinuccio

  • ja darüber habe ich auch schon mal nachgedacht ... das wäre auf jeden fall eine kurzfritig umsetzbare lösung welche ausprobiert werden kann. TB lässt sich leider bei mir nicht abdacken. muss ich mal schauen ...

  • das ist das Meltem von dem ich gesprochen habe.

    Zitat

    Original von Lars Schwede
    Hi Dirk,

    ja wenn das wirklich funktioniert wäre das eine gute Idee....
    gibt es das auch in etwas kleiner?
    Hat noch wer Erfahrungen mit so einem Gerät?

    Heurio hat dieses hier und damit das Problem in den Griff bekommen .... sprengt aber so ein bischen den finanziellen Rahmen Link

  • Hallo Lars,

    bevor Du Dir ein Lüftungsgerät mit WRG für teures Geld kaufts, hast Du die Möglichkeit eines Luftentfeuchters in Betracht gezogen?
    Ich meine nicht ein Gerät mit Granulat, wie Du es angesprochen hast, sondern ein Gerät wie es auch für Bauaustrocknung verwendet wird z.B. sowas http://www.trotec24.com/item/108/105/0…ttk-140-s.html.
    Übrigens wie alt ist den das Haus, hast Du da eventuell noch Feuchte vom Bau/Umbau?

    Gruss Sascha

  • 0,66 kW-Kompressor das Meltem verbraucht max. 36,8 Watt ist also eine Frage der Zeit bis sich das rechnet. Und das Meltem ist viel kleiner und ich denke einiges leiser !

  • Hi Sasha,

    ja habe ich.... aber sowas stell ich mir nicht ins Wohnzimmer oder so.
    Weiterhin kommt es auf die Feinheiten an (*bei 30°C / 80% r.F.; je nach Umgebungsbedingungen können höhere Entfeuchtungsleistungen als hier angegeben erreicht werden) und das heisst bei 20°C tut sich da nicht mehr viel .... viel billiger ist der nun auch nicht ....
    Bei meiner Klima steht auch drauf das sie bis zu 53l/Tag entfeuchten kann .... nur das kleingedruckte ist dann interessant (bei 32°C/80%) .... :grinning_squinting_face:

    Weiterhin ist das auch Thema der Stromkosten ...

    Gruß
    Lars

  • Das einzige was wirklich was bringt ist "Stiebel Eltron". Habe ich seit 2 Jahren im Einsatz (Aquarium im Wintergarten der richtiger Wohnraum ist). Der Stromverbrauch ist gering, die Luftentfeuchtung hervorragend, die frische Luft wirklich gut und aufgeheizt wird die Frischluft durch einen Wärmetauscher.
    Keine höheren Heizkosten, kein "kaltes" Lüften mehr notwendig.

    Da hatte ich schon mal darüber gepostet, sucht mal.

    Gruß
    Ralf

    hie mein Post von damalsr:
    Hallo zusammen,

    die Schimmelbildung hat ja nicht unbedingt nur mit den 2 Litern Verdunstung des Aquariums zu tun. Vielmehr gibt es feuchte Wände wenn der Taupunkt erreicht ist. Dieser hängt ab von der Oberflächentemperatur des Bauteils (Wand) und der relativen Luftfeuchte im Raum in Kombination mit der Raumtemperatur.

    Ich habe mein Aquarium im Wintergarten (beheizter Wohnraum) stehen und auch Schimmelbildung in gewissen Eckbereichen an nicht richtig gedämmten Außenwänden festgestellt. Hier kann dann die innere Raumluft durch die Ecke nicht richtig zirkulieren und die Feuchtigkeit trocknet nicht ab. So entsteht dann Schimmel.

    Eine von den Unterhaltskosten her gesehene günstig Lösung ist:

    Entweder ordentlich dämmen, oder aber ein Lüftungsgerät von Stiebel Eltron verwenden.
    Das Teil hat einen Wärmetauscher und angetrieben wird nur ein Ventilator, ich glaube der verbrauch liegt bei 15 Watt pro Stunde. Also nicht der Rede wert.

    Mir hat es geholfen, unabhängig vom Schimmel habe ich seit dem eine suuuper Raumluft! Falls es zu kalt wird kann man noch eine Heizung einschalten, die brauch dann natürlich mehr Strom! Habe ich bisher nur bei -15 Grad Außentemperatur benötigt.

    guckst du: hier nee hier:http://www.stiebel-eltron.de/raumheizung/pr…rueckgewinnung/

    2 Mal editiert, zuletzt von Ralf Müller (24. September 2008 um 13:22)

  • Zitat

    Original von Ralf Müller
    Das einzige was wirklich was bringt ist "Stiebel Eltron".

    Das ist auch ein sehr gutes Gerät, aber nochmals etwas teurer wie das Meltem.

    Aber warum ist es "das einzige" ? :confused_face:

    Hast du denn die anderen Geräte schon getestet ?

    cu

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (24. September 2008 um 13:36)

  • Hallo zusammen!
    Ich hab mein 300 Liter Aqua letztes Jahr im Winter "eröffnet" und hatte mir bis dahin über
    Verdunstung etc. auch noch nie Gedanken gemacht, da mein vorheriges 112l Becken da überhaupt keine
    Probleme damit hatte. Das neue Becken steht im Wohnzimmer und plötzlich hatten wir im Schlafzimmer, das
    immer etwas kühler ist als die anderen Räume, morgens enormes Kondenswasser an der Scheibe und in einer
    Ecke auch schon nen kleinen Schimmelfleck.
    Mit dem Aquarium habe ich das erst später in Verbindung gebracht.
    Da mir allerdings die 5 Liter verdunstetes Wasser am Tag mit der Zeit zu viel wurden, hab ich mir ne Plexiglasplatte
    gekauft um dieses Problem zu lösen. Hab sie am Anfang Tag und Nacht auf dem Aquarium gehabt, jetzt aber
    nurnoch Nachts und seitdem auch kein Problem mehr mit beschlagenen Scheiben etc.
    Zwar ist es etwas umständlich jeden Abend die Plexiglasplatte auf das Aqua zu legen aber ich denke das es die
    Kostengünstigste Problemlösung ist. Probiers doch einfach mal aus!

    Gruß
    Patrick

  • Hallo zusammen,

    Habe mir da auch schon Gedanken gemacht.

    Hätte eine Idee (weiss nicht ob es auch Sinn macht)

    Den Dampfabzug der Küche über eine Zeitschaltuhr so jede Stdunde ca. 5min laufen zu lassen?
    (Da wir nur morgens und abends lüften können)
    Denke so könnte man relativ viel feuchte Luft aus dem Wohnraum schleusen, wenn die Küche
    in der nähe vom Becken ist resp. umgekehrt!


    Gruss
    peter

  • ja und damit wird die Wärme ebenfalls rausgeschleudert. Außerdem wird sich bei 5 min. jede Stunde nichts ändern.

    Ist das gleiche wie wenn man ein Fenster auf Dauerkippstellung lässt, man verblässt nur die Energie raus.

    Schon mal was von Stosslüften gehört ?

    Man braucht eine "effektive" Dauerlüftung mit Wärmerückgewinnung, das ist das einzig Sinnvolle !

    Mit Plexiglasscheiben das Becken bedecken ist sicherlich auch hilfreich aber das wäre mir zu umständlich, weill die Platten in regelmäßigen Abstände sicherlich gereinigt werden müssen... aber es ist halt günstiger !

    @lars

    Nichts für ungut, das Meltem (oder auch das Stiebel-Eletron) ist sicherlich kein Schnäppchen und muss auch erstmal bezahlt werden. Habe mir vor dem Holzofenkauf auch schwer getan, aber man sollte bedenken, dass verglichen mit der Technik und vorallem Beleuchtung unserer Becken es dann doch wieder geht....
    Außerdem ist so eine Schimmelsanierung auch nicht ganz Preiswert.... also nicht am falschen Ende sparen.

    Ich denke einmal gekauft und ruhe ist.... Wenn ich diesen Winter trotz Holzofen immer noch Probleme bekommen sollte, dann kommt es bei mir ebenfalls rein

    cu

    PS: Übrigens kostet der Holzofen auch nicht viel weniger :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (24. September 2008 um 14:20)

  • Gibt es außer Plexiglasplatten auch eine Alternative für Mietwohnungen? Alles was Löcher in die (Außen-) Wand macht, können wir leider nicht verwenden..

    Heizen macht auch keinen Spaß, weil es hier - vermutlich durch die günstige Beleuchtungsheizung :face_with_rolling_eyes: - ohnehin immer recht warm ist.

    Mit den Platten werde ich es aber mal probieren.

  • Hallo Pinuccio,

    Hmm, das mit der wärme, welche man verpufft ist schon richtig. Ich hätte gedacht der Vorteil
    dieser Lüftung liegt darin, dass kein Bauteil sich abkühlt (wie bei gekippten Fenster), weil
    dann ja die grösste Kondesationsgefahr besteht.


    Das Stosslüften ist schon ok, aber wie gesagt geht leider morgens und abends.

    Gruss peter

  • Zitat

    Original von Hofstetter peter
    Ich hätte gedacht der Vorteil
    dieser Lüftung liegt darin, dass kein Bauteil sich abkühlt (wie bei gekippten Fenster), weil
    dann ja die grösste Kondesationsgefahr besteht.

    naja auch ein nicht gekipptes Fenster ist Kühl und dort kondensiert dann das Wasser.

    Kondenswasser am Fenster ist aber nicht das schlimmste, man kann das auch immer wieder wegwischen.
    Viel Schlimmer ist es wenn es auf kalte Wände kondensiert. Das war bei mir der Fall, weil dort keine geeignete Außendämmung vorhanden war.

    Bei mir lief das Wasser wie in einer Tropfsteinhöle an der Wand herunter und Möbelstücke durften dort nicht stehen, weil aufgrund der fehlenden Luftzirkulation sich hinter den Möbel sofort Schimmel gebildet hat.

    Das einzige was da hilft ist eine konstant, niedrige Luftfeuchtigkeit.

    cu

  • Hallo!

    WIr haben auch ohne unser Aquarium schon Schimmel in der Wohnung gehabt, seit wir es haben ist es aber auch nicht besser geworden...
    Wir haben auch sehr schlecht isolierte Wände und super isolierte Fenster, die Luft ist trotz Stoßlüften immer feucht und da die Wände kalt sind schimmelt es halt.
    Wir wollten uns auch einen Holzofen anschaffen.
    @ Pinuccio: Steht euer Ofen dann in der Nähe des Beckens oder weiter weg? Führt die hohe Temperatur des Ofens nicht auch zu mehr Luftfeuchtigkeit?

    Grüße
    -petra

  • Hey Lars und alle anderen,

    ich hatte letzten Winter auch heftige Probleme mit der Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Schlafzimmer,
    diese kam allerdings nicht nur vom Aqua sonder auch noch vom Gebäude selbst, da Neubau.
    Bei mir ging es dann irgendwann soweit, dass nicht nur die Fenster "schwitzen" sondern auch schon
    die Wände. An einer ganz heiklen Außenecke 3 Seiten (2 Wand und einmal Flachdach) war es dann schon
    soweit, dass sich Schimmel bildete. Hier war nun guter Rat teuer.
    Aus meinem Aqua verdunsteten damals am Tag so in etwa 10-15l, da ich auf Grund der übermäßigen
    Beleuchtung selbst im Winter dieses Kühlen musste. hinzu kam dann noch die Baufeuchte selbst,
    ich konnte machen was ich wollte alle fiesen Tricks hatte ich ausprobiert, aber diese verdammte Luftfeuchte
    wollte einfach nicht runtergehen und pendelte immer zwischen 50 - 80%.
    Ein wenig Linderung brachte dann den Lufansaugschlauch des Abschäumers aus dem Schaumtopf saugen
    zu lassen, aber so wirklich gut war es dann immer noch nicht.
    Bis ich dann aus beruflichen Gründen auf die Firma Meltem mit ihren Produkten gestossen bin.
    Habe mich dann mehr und mehr mit der Thematik der dezentralen Wohnraumbelüftung und ihren
    Vorteilen auseinandergesetzt und mir schlussendlich die HighEnd Variante M-WRG-K
    zugelegt, klar über den Preis brauchen wir jetzt nicht diskutieren, aber eines ist Fakt, es ist jeden verdammten
    Cent Wert. Lufftfeuchtigkeit momentan bei 31% bei einer täglichen Verdunstung von ca 11l und einer
    Raumtemperatur von 22,5°, und das auf Lüftungsstufe 4 (40m3/h) und minimalstem Stromverbrauch,
    und kaum hörbarem Lüftergeräuschen in 1m Entfernung.
    Der Einbau gestaltete sich bei mir auf Grund von über den Fenstern befindlichen Oberlichten relativ einfach,
    was nicht heißt, dass es bei allen so ist, da kommt es dann immer auf das spezielle Objekt und dessen Gegebenheiten an.


    Ich kann jedem der Probleme mit der Luftfeuchtigkeit hat nur nahelegen sich mal Gedanken über die Anschaffung
    eines solchen wie meines oder des Standard Gerätes zu machen, es lohnt sich nicht nur im Winter.
    Durch die verschiedenen Funktionen und Programme lässt es sich auch im Sommer effektiv nutzen.

    Wir geben soviel Geld für Technik, Tiere und und und aus, da kommt es dann darauf auch nicht mehr an,
    zumal sich so ein Gerät auch noch amortisieren kann im Gegenteil zu manch anderem Technik Schmarren.

    Ihr kommt im Winter alle nicht ums Lüften rum oder? Also verblas ihr alle im Winter auch Energie, oder?
    Hiermit gewinnt ihr 76% der durch normales verlorengehenden Energie zurück und könnt euch ständig
    über frische Luft in den Wohnräumen erfreuen.


    So nun genug lamentiert und Werbung gemacht, dabei gäbe es noch soviel was mir bisher positiv aufgefallen
    ist.


    Wenn gewünscht kann ich auch mal bei Gelegenheit Bilder einstellen.

    Gruß Valentin

  • Zitat

    Original von Peet
    @ Pinuccio: Steht euer Ofen dann in der Nähe des Beckens oder weiter weg? Führt die hohe Temperatur des Ofens nicht auch zu mehr Luftfeuchtigkeit?

    Grüße
    -petra

    Wir haben ein ca. 35 - 40qm großes Wohn-Esszimmerbereich mit halb offener Küche. Das Aquarium dient auch als Trennung der Küche zum Wohn- und Esszimmer.
    Der Holzofen steht genau in der Mitte des Raumes, ca 1,5-2m vom Becken entfernt.

    Wir haben somit nicht nur das Wasser des Beckens, sondern auch die Feuchtigkeit aus dem Küchenbereich (Trotz Abzugshaupe die die Luft direkt nach Außen ableitet). Außerdem haben wir schlecht isolierte Wände und ne Menge großer Fenster zum Balkon hin.

    Der Ofen erzeugt keine Feuchtigkeit, im Gegenteil er zieht ja Luft aus dem Raum, nutzt diese zum Verbrennen, und diese geht dann über den Kamin nach Außen. So ein Kamin zieht nämlich ganz schön viel Luft.

    Somit erzeugt der Kamin viel Wärme und gleichzeitig entzieht er die feuchte Luft aus dem Raum. Ich konnte das ganz gut anhand des Hygrometers feststellen. Die Luftfeuchtigkeit geht von 70% runter bis auf 45%.

    Ein Holzofenverkäufer meinte zu mir dass man durch die Kombination aus Aquarium und Holzofen ein eigentlich optimales "Klima" in der Wohnung erhält, nicht zu feucht und nicht zu trocken :thup

    Ich hab das jetzt nur von Februar bis Anfang April feststellen können, da hat es funktioniert. Wie gesagt ich werde es in diesem Winter sehr genau beobachten aber ich bin da recht zuversichtlich das es klappt.

    Gruß

    3 Mal editiert, zuletzt von Pinuccio (24. September 2008 um 16:21)

  • Zitat

    Original von heurio
    Ich kann jedem der Probleme mit der Luftfeuchtigkeit hat nur nahelegen sich mal Gedanken über die Anschaffung
    eines solchen wie meines oder des Standard Gerätes zu machen, es lohnt sich nicht nur im Winter.
    Durch die verschiedenen Funktionen und Programme lässt es sich auch im Sommer effektiv nutzen.

    Wir geben soviel Geld für Technik, Tiere und und und aus, da kommt es dann darauf auch nicht mehr an,
    zumal sich so ein Gerät auch noch amortisieren kann im Gegenteil zu manch anderem Technik Schmarren.

    :thup genau meine Meinung

    Zitat

    Original von heurio
    Lufftfeuchtigkeit momentan bei 31% bei einer täglichen Verdunstung von ca 11l und einer
    Raumtemperatur von 22,5°, und das auf Lüftungsstufe 4 (40m3/h) und minimalstem Stromverbrauch,
    und kaum hörbarem Lüftergeräuschen in 1m Entfernung.

    Von ähnlichen Berichte habe ich mehrfach lesen können, selbst aber hab ich es ja wie gesagt noch nicht ausgetestet, evtl. kommt das ja noch.
    Allerdings 31% Luftfeuchtigkeit ist aber nicht mehr ganz optimal oder ? Irgendwo hab ich gelesen dass der optimale Wert in Wohnräume bei 40-60% liegt. Also ich denke dass man mit 45-50% keine Schimmelprobleme bekommen sollte, sonst stimmt was anderes nicht.

  • Zu meiner Zeit, als ich den Stiebel Eltron bestellte, kannte ich nichts anderes, deshalb schrieb ich "das einzigste"

    Melten oder wie das Teil sich nennt funktioniert ja mit dem gleichen Prinzip, kommt halt auf die Luftmenge an die durch das Gerät geht und auf den Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung.

    Das mit dem Ofen funktioniert ja nur bedingt, oder hast Du den die ganze Nacht an, ich habe nämlich in der Nacht keine Heizung an bzw. natürlich stark abgesenkt, dann steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell an die diese ja relativ zur Raumtemperatur entsteht!

    Das bedeutet natürlich auch: Raumluft 22 Grad 50 % rel.Luftfeuchtigkeit ist mehr Wasserdampf als 50 % rel. Luftfeuchtigkeit bei 15 Grad Raumluft. Also wird der Ofen nicht verhindern das Kondensat an kalten Aussenteilen entsteht. Und ob da wirklich erhebliche Feuchtigkeit durch den Schornstein aus der Raumluft verschwindet, wage ich zu bezweifeln.

    Im Gegenteil, warme Luft nimmt ja viel mehr Feuchtigkeit auf als kalte. Wenn viel Feuchtigkeit in der Luft ist kondensiert diese an kalten Bauteilen. Dafür gibt es s.g. Taupunktdiagramme, da kann man ablesen ab wann der Wasserdampf an kalten Bauteilen kondensiert. Im bereich der bauanschlüsse und Wärmedämmung spricht man von der s.g. 10 Grad Isotherme.

    Gruß
    Ralf

    noch was:

    zu 99 % brauchen wir nicht zusätzlich zu heizen, (nicht mehr als ohne Gerät) obwohl das Gerät den ganzen Tag läuft (Wärmerückgewinnung bis 90 %!) Und es funktioniert tatsächlich, egal wie das Teil heißt.

    Einmal editiert, zuletzt von Ralf Müller (24. September 2008 um 16:37)

  • Zitat

    Original von Pinuccio
    Von ähnlichen Berichte habe ich mehrfach lesen können, selbst aber hab ich es ja wie gesagt noch nicht ausgetestet, evtl. kommt das ja noch.
    Allerdings 31% Luftfeuchtigkeit ist aber nicht mehr ganz optimal oder ? Irgendwo hab ich gelesen dass der optimale Wert in Wohnräume bei 40-60% liegt. Also ich denke dass man mit 45-50% keine Schimmelprobleme bekommen sollte, sonst stimmt was anderes nicht.

    Klar Optimal ist dies evtl. nicht gerade, aber zum einen geht so die "noch Bau-Feuchte" besser raus und zum
    anderen zeigt dies welches Potential so ein kleines Gerät mit minimalem Stromverbrauch doch hat.

    Und zu dem Thema Feuerstätte und M-WRG oder ähnliche sage ich nur "Link".
    hiermit ist es auch möglich die Vorteile beider Sachen zu kombinieren und der Wirkungsgrad wird sogar noch
    gesteigert. :thup :thup

    Gruß Valentin

  • Zitat

    Original von heurio
    Klar Optimal ist dies evtl. nicht gerade, aber zum einen geht so die "noch Bau-Feuchte" besser raus und zum
    anderen zeigt dies welches Potential so ein kleines Gerät mit minimalem Stromverbrauch doch hat.

    Jaaa das stimmts :thup

    Zitat

    Original von heurio
    Und zu dem Thema Feuerstätte und M-WRG oder ähnliche sage ich nur "Link".
    hiermit ist es auch möglich die Vorteile beider Sachen zu kombinieren und der Wirkungsgrad wird sogar noch
    gesteigert. :thup :thup

    Das Gerät kenne ich, kostet noch mal ordentlich. Wenn allerdings der Holzofen reicht, dann brauch man nichts mehr optimieren oder ?

  • Zitat

    Original von Ralf Müller
    Das mit dem Ofen funktioniert ja nur bedingt, oder hast Du den die ganze Nacht an, ich habe nämlich in der Nacht keine Heizung an bzw. natürlich stark abgesenkt, dann steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell an die diese ja relativ zur Raumtemperatur entsteht!

    Das bedeutet natürlich auch: Raumluft 22 Grad 50 % rel.Luftfeuchtigkeit ist mehr Wasserdampf als 50 % rel. Luftfeuchtigkeit bei 15 Grad Raumluft. Also wird der Ofen nicht verhindern das Kondensat an kalten Aussenteilen entsteht. Und ob da wirklich erhebliche Feuchtigkeit durch den Schornstein aus der Raumluft verschwindet, wage ich zu bezweifeln.

    Also ich will mich jetzt nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen wie man so schön sagt, bisher hatte ich nämlich nur eine recht kurze Erfahrung mit dem Holzhofen.
    Eins kann ich definitiv schon sagen..... die Luftfeuchtigkeit geht raus und da bin ich mir ziemlich sicher denn warum geht dann die Luftfeuchtigkeit bei eingeschaltetem Ofen runter... (übrigens bei gleich bleibender Temperatur wohlgemerkt). Übrigens man sagt auch, dass man bei Nutzung des Holzofen einen Schüssel Wasser drauf legen soll (oder Wasserkocher) um die Luftfeuchtigkeit auszugleichen bzw. zu regulieren, d.h. der Holzofen "verbraucht" eben diese Luftfeuchtigkeit.

    Natürlich kühlt der Ofen abends ab und die Feuchte könnte dann wieder auskondensieren, aber bisher ist es nicht mehr vorgekommen. Der Ofen kühlt auch recht langsam aus, man kann sogar durch befüllen mit Braunkohle oder Rindenbriketts den über die ganze Nach "warm" halten. Klar ist auch, dass der Ofen regelmäßig benutzt werden sollte und wir tun das auch... auch wegen dem Sparfaktor.

    Im übrigen bin ich der Meinung dass die Restfeuchte aus Decke und Wände mit dem Holzofen auf Dauer gesenkt wird und diese können dann die über Nacht anfallende Luftfeuchtigkeit z.T. aufnehmen was bedeutet, dass es nicht mehr auskondensiert. Ein leichtes Beschlagen der Fenster bei kalten Temperaturen ist auch mit dem Holzofen nicht 100% weg zu bekommen.... stört aber nicht; Ofen wieder an---> Beschlagene Fenster wieder klar !

    Ein Beispiel: Als ich mal ohne Holzofen eine Party in der Wohnung gefeiert habe, dann kam das Wasser von den Wänden runter wie eine Tropfsteinhöhle, der echte Wahnsinn.

    Mit Holzofen hatte ich keine Probleme mehr.... es wurde allerdings recht schnell warm und man kann den Ofen halt nicht so schnell wieder ausmachen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Nochmals ich bin kein Experte sondern berichte lediglich meine bisherigen (und auch kurze) Erfahrungen mit dem Holzofen. Um ganz sicher zu sein muss auch ich den nächsten Winter abwarten.

    Gruß

    Pinuccio

  • servus

    das mit nem festbrennstoffofen stimmt,ich hab bei mir unterm dach auch nur nen ofen,keine heizung,
    der zieht bei mir auch im schnitt 20% luftfeuchte.und macht ne viel besser wärme als ne zentralheizung.aber auch mehr arbeit heheh.

    is aber nich oft an das haus wurde erst mit ner 100er dämmung außen versehen und die wärme die von unten (also durch den flur) hochkommt reicht meißt um die temp bei 20-21 zu halten den rest machen die aquas hehe.

    die luftfeuchte liegt aber hier oben auch im schnitt immer bei 54%.zu trockene luft is eh nich gesund für die lungen.wobei 70% über längern zeitraum,auf jedenfall zu schimmel führen kann.

  • Morgen zusammen,

    habe heute Nacht mal das Becken abgedeckt und ein Fenster auf Kipp gelassen mit 3-4 Reihen offener Schlitze im Rollo und siehe da, die am Abend erreichten 62% (ich weiss es ist noch zu viel) blieben aber über Nacht bis zum Morgen konstant ... kein Schwitzen an den Fenstern!

    Würde es eigentlich was bringen mit einem Lüfter (z.B. Dunstabzugshauben ähnlich) die Luft nach draussen zu befördern oder gibt es dann einen Unterdruck im Zimmer!?

    Will im Winter nicht immer das Fenster auflassen daher dachte ich an einen Lüfter welcher so 177,61 m³/h über den Rollokasten nach draussen befördert. "Frische" Zuluft kommt ja über die anderen Räume, undichte Haustüren etc. eh rein.

    Gruß
    Lars

  • Hallo Valentin,

    das Geräte gefällt mir gut, aber leider sagt die Webseite nicht wirklich viel aus. Zum Beispiel ist mir unklar wie die Wärmerückgewinnung funktioniert. Leider müsste ich in dem gemieteten Haus dann die Wand durchbrechen, aber das wäre mir die Sache Wert. Vor allem in Kombination mit einem zweiten (dann aber Standard) könnte man das ganze Haus prima belüften und im Sommer kühlen.

    Gerne mehr Info wenn du Zeit hast :winking_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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